Der gebrochene Pfeil

Verkaufsrang: 14091 (DVD)
Actor: James Stewart
Actor: Jeff Chandler
Actor: Debra Paget
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Koch
Director: Delmer Daves
EAN: 4020628990930
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Koch Media GmbH - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Koch Media GmbH - DVD
Platform: Windows 98
Platform: Windows Me
Platform: Windows 2000
Platform: Windows XP
Verlag: Koch Media GmbH - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. August 2005
Spielzeit: 89
Studio: Koch Media GmbH - DVD
TheatricalReleaseDate: 1950
von: James Stewart (Hauptdarsteller), Jeff Chandler (Hauptdarsteller), Hugo Friedhofer (Komponist)
Preis: EUR 9,93

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Product Description

Koch Media Home Entertainment Der gebrochene Pfeil, "Spannender, actionreicher Western, der sich als einer der ersten gegen das Klischee des blutrünstigen Indianers wandte." (cinema.de) DVD - Film, VÃ-Datum: 05.08.2005. USK: ab 16, Sprache: Deutsch, Englisch Beschreibung: Nordamerika um 1870. Die Schlacht zwischen WeiÃen und Indianern ist in vollem Gange. Bereits vier Fünftel Nordamerikas sind den Indianern entrissen. In dem neu erworbenen Gebiet Arizona hält sich noch der Widerstand der Apachenstämme unter ihrem Häuptling Cochise. Tom Jeffords, ein ehemaliger Fährtensucher der US-Armee, setzt sich in einem fast aussichtslosen Kampf für Frieden zwischen WeiÃen und Apachen ein. Cochise und Jeffords verbindet schon nach kurzer Zeit eine echte Freundschaft, denn beide verfolgen das gleiche Ziel. Jeffords lernt dabei auch die indianische Kultur kennen und heiratet sogar das Apachenmädchen Sonseeahray, doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden... Features: Vielfach preisgekrönter Hollywood- Edelwestern (u.a. Golden Globe);Top-Besetzung: James Stewart und Jeff Chandler (Oscarnominierung für "Der gebrochene Pfeil");"Ein groÃer, humanistischer Western" (Lexikon des internationalen Films);Original-Kinotrailer;

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Der gebrochene Pfeil'

altmodisch aber durchaus sehenswert (30. Mai 2008)

Einer der klassischen Western, die jeder Filmfreund einmal gesehen haben sollte. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich die Sehgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten verändert haben, wieviel weniger hektisch, sexualisiert und brutal, wieviel ruhiger diese alten Streifen sind. Wesentlich ist hier, dass die Indianer nicht als blutrünstige Bestien dargestellt werden - ihr Häuptling verkörpert eher das Klischee des "edlen Wilden". Trotz des durchaus kritischen Ansatzes färbt der Film immer noch schön - dass an den Apachen Völkermord betrieben wurde, erfährt der Betrachter nicht so richtig. Insbesondere das verklärende Ende und auch so manche Hollywood Rührszene mittendrin irritieren doch erheblich. Bitte möglichst die deutsche Synchronisation vermeiden - da quillt den Darstellern häufig etwas Anderes aus dem Mund als im Original. Großen Spaß bietet auch der Trailer - richtig schöner altes Kintopp, wenn da ein Film mit hunderten von "echten Indianern" und sogar "ganzen Indianerstämmen" angepriesen wird.

Western-Klassiker (24. September 2005)

DER GEBROCHENE PFEIL (1950) erzählt die wahre Geschichte des Goldsuchers Tom Jeffords, dem es um 1870 erfolgreich gelang, zwischen den Weißen und den Apachen zu vermitteln und Frieden herbeizuführen.
Dem Film gebührt die Ehre, als erster Western die Indianer in einem guten Licht dargestellt zu haben. Wohl auch deswegen gab es eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch. Zuvor traten die Indianer bestenfalls als primitive Wilde, meist aber schlimmer noch als mordende "rote Teufel" in Erscheinung.

Für Regisseur Delmer Daves war es der erste Western seiner Karriere. Aufgrund des Erfolges sollten noch viele weitere Western folgen (DER LETZTE WAGEN, DER GALGENBAUM, DER EINSAME ADLER, COWBOY, MANN OHNE FURCHT, ZÄHL BIS 3 und BETE ua).
Auch für Hauptdarsteller James Stewart war es der erste ernsthafte Western. Bereits 1939 hatte er an der Seite von Marlene Dietrich die Westernkomödie DER GROSSE BLUFF gedreht. Fortan war das Westerngenre Stewarts ständiger Begleiter. Zu seinen besten Western gehören WINCHESTER 73, MEUTEREI AM SCHLANGENFLUSS, ÜBER DEN TODESPASS, NACKTE GEWALT, DIE UHR IST ABGELAUFEN, DER MANN VOM GROSSEN FLUSS und DAS WAR DER WILDE WESTEN.
Jeff Chandler, dem Darsteller des Cochise, brachte seine Rolle gar eine Oscar-Nominierung ein. Für ihn bedeutete DER GEBROCHENE PFEIL den Durchbruch in Hollywood. Die Rolle des Cochise sollte er wieder aufnehmen in DIE SCHLACHT AM APACHENPASS (1952) und in TAZA, DER SOHN DES COCHISE (1954).
Auch für die zur Zeit der Dreharbeiten erst 16-jährige Debra Paget bedeutete ihre Rolle als hübsches Indianermädchen Sonseeahray den Aufstieg zum Star. Allerdings waren ihre Rollen danach weitgehend auf exotische Schönheiten festgelegt. Eine Indianerin spielte sie noch in DIE WEISSE FEDER (1954) und DIE LETZTE JAGD (1955).

DER GEBROCHENE PFEIL kam beim Publikum sehr gut an und erzielte allein in den USA ein für damalige Verhältnisse ausgezeichnetes Einspielergebnis von ca. 3,5 Mio. US-$. Auch die Kritiker waren angetan. Neben drei Oscar-Nominierungen erhielt der Film noch einige andere Auszeichnungen, darunter einen Golden Globe.
Ein Hauptpluspunkt des Films ist - neben der versöhnlichen Botschaft und den großartigen Darstellern - auch die wunderbare Landschaft, an der man sich einfach gar nicht satt sehen kann. In herrlichen Technicolor-Farben sind die roten Felsen Arizonas an Schönheit kaum zu übertreffen. Dem Kameramann wurde seine ausgezeichnete Arbeit mit einer Oscar-Nominierung gedankt.

Die DVD legt den Film in sehr guter Bildqualität vor. Insbesondere erfreulich ist das Fehlen jeglichen Bildrauschens. Der Ton bietet neben der deutschen Synchronfassung auch die englische Tonspur.
Als Bonusmaterial gibt es den deutschen Kinotrailer und eine Bildergalerie mit Werbematerial. Zudem liegt ein Booklet bei.

Abschließend noch ein Zitat der bekannten US-Filmkritikerin Pauline Kael: "Ich habe noch nie von jemandem gehört - ob Mann, Frau oder Kind -, der diesen Film nicht genossen hätte. Nicht daß er Filmkunst wäre. Aber er ist voll Legende, Liebe und Action."

Vielleicht James Stewarts bester Western (8. September 2005)

"Broken Arrow" kann man so als eine Art "Der mit dem Wolf tanzt" der 50s ansehen. Es war einer der ersten Western überhaupt, die die Indianer mal nicht als die blutrünstigen Bösen darstellte.
Die Handlung ist dem Costner Film nicht unähnlich, natürlich nicht so ausufernd episch, dafür aber aufs Wesentliche konzentriert.
James Stewart rettet einen Indianerjungen vor dem Tod und findet so menschlichen Zugang zu dem Stamm der Apachen. Denn er wird als Mittler der kämpfenden Parteien dann auch eingesetzt.
Er bekommt Einblick ins Leben der Indianer, aus dem gegenseitigen Respekt wird auch eine Freundschaft mit dem Häuptling Cochine (Oscar-Nominierung für Jeff Chandler) und er lernt seine grosse Liebe in einer Indianerin kennen.
Mehr möchte ich auch jetzt nicht verraten, denn es gibt sicher noch Leute, die den Film nicht kennen.
Wie kann man ihn beschreiben: Ich glaube das Prädikat "sehr schöner Film" trifft es am besten.

dkb.de

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