Verkaufsrang: 3939 (DVD)
Actor: Reese Witherspoon
Actor: Eileen Atkins
Actor: Jim Broadbent
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: William M. Thackeray
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Mira Nair
EAN: 0828766759891
Technische Details: FSK 6
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2005
Spielzeit: 136
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2004
UPC: 828766759891
von: Reese Witherspoon (Hauptdarsteller), Eileen Atkins (Hauptdarsteller), Mychael Danna (Komponist)
Preis: EUR 9,37
Product Description
Universum Film Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 10.10.05Kundenrezensionen zu 'Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit'
Reese's Fair (16. November 2008)
Als ich den Trailer sah, dachte ich zuerst das mich so ein Knallbonbonfilm wie "Moulin Rouge" erwarten würde, doch dem war nicht so, obwohl dieser Film ebenso ein Bonbon von leuchtenden Farben und mystisch indischer Musik ist.Reese spielt hier sehr überzeugend eine junge Frau, die sich ähnlich wie in "Angel" (Romola spielt hier ironischerweise ihre Freundin) nach einem besseren Leben und Reichtum sehnt und für ihre Träume kämpft.
Das sie dafür auch über manche Leichen geht, bzw. ihren Sohn dadurch aufgibt, ist zwar nicht sehr "amused" doch es nimmt ihren Charakter und vorallem Resse ihre überzeugende Unschuld.
Da ich das Buch vorher nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob es Mira Nair gelungen ist, die Geschichte lebensfroh umzusetzen, doch farbenfroh ist der Film allemal, auch wenn die Storyline ein paar schon tausendmal gesehene Konflikte des 17 Jahrhunderts widergibt und ein wenig am Schluss anfängt zu langweillen, gibt es volle 3 napoleonische salutierende Sterne!
Keine gute Verfilmung (13. Mai 2008)
Ich habe gestern diesen Film gesehen und war bitter enttäuscht. Ich habe den Roman von W.M.Thackeray " Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen. Der Roman hat mit diesem Film nichts gemeinsames, ausser von Hauptpersonen. Deshalb vergebe ich nur einen Stern....erstklassige Unterhaltung mit einem Hauch von Politik und Geschichte (3. April 2008)
Basierend auf einem Klassiker über sein Zeit zaubert Mira Nair durch eine geniale Auswahl der Mittel und mit einem ungeheueren Feingefühl für die Charaktere diesen feinst versponnenen Beziehungs- und Gesellschaftsroman aus dem 19-ten Jahrhundert in unglaublich schönen Farben, Kostümen und Requisiten verständlich auf die Leinwand, indem sie sich im Wesentlichen auf die Darstellung der zwei Hauptfiguren Becky und Amelia konzentriert, die unterschiedlicher in ihren Ansichten von Zukunft und Liebe nicht sein können.Fabelhaft auch, wie es ihr in diesem vortrefflich skizzierten Stimmungsbild des 19. Jahrhunderts gelingt, die gezeigten Romanfiguren rasch und verständlich zu charakterisieren.
In einem hervorragend spielenden Ensemble ist, mit ihrer kecken, leicht frivolen und doch so herzlichen und einfach liebenswerten Art, gleich einem Juwel eine atemberaubende Reese Witherspoon in allerbester Spiellaune und mit überzeugenden Darbietungen der leuchtend rote, "nicht alternde" Faden im eitlen, selbstherrlichen und gierigen Spiel einer von Macht, Gelüsten, Intrigen und Dekadenz gezeichneten Gesellschaft, deren Attribute noch heute Gültigkeit haben.
Die wohltuende, kulturelle Rückbesinnung auf die Wurzeln von Autor und Regisseurin endet in einem erfrischenden Rahmen mit lebens- und farbenfrohen Einlagen als, im Ablauf einer im Grunde zeitlosen Geschichte immer wieder geschickte, geglückte und erheiternde Transfers, die die cineastische Bearbeitung und Präsentation dieses be- und geladenen Romans vor dem Abrutschen in ein monströses, opulentes und nicht enden wollendes Geschichts- und Geschlechtsdrama nach Hollywoodart bewahren.
Opulentes, berauschendes Fest für die Sinne: Absolut empfehlenswert (3. Februar 2008)
England zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die junge Gouvernante Becky Sharp, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt, sehnt sich nach nichts mehr als Reichtum und Macht. Mithilfe ihres eisernen Willens gelingt ihr schließlich der soziale Aufstieg. Doch der Preis ist sehr hoch.William Makepeace Thackerays fast 1000-seitigen Klassiker der Weltliteratur für einen Kinofilm zu adaptieren, war sicher keine leichte Aufgabe; doch was die indische Regisseurin Mira Nair aus dem über 200 Jahre alten Stoff zauberte, ist ganz großes Kino. Auch wenn die Sprache leicht modernisiert wurde, blieben der doppelbödige Witz und die Spitzzüngigkeit des Originals weitgehend erhalten und sorgen auch heute noch für einige Lacher. Neben dieser humorvollen Komponente überzeugt das Sittengemälde vor allem durch die bunten Farben und die herrlichen Bilder, in denen der Film nahezu schwelgt. Ein bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzter, durchwegs überzeugender Cast (allen voran die wirklich hinreißende Reese Witherspoon als Becky Sharp und Eileen Atkins als snobistische Erbtante Miss Matilda Crawley begeistern) und ein sehr stimmungsvoller Score runden das Vergnügen ab.
Das Bonusmaterial ist leider nicht ganz so überzeugend wie der Film selbst. Neben den üblichen Trailern (7 an der Zahl, darunter "The Door in the Floor" und "Agata und der Sturm") und einem Audiokommentar der Regisseurin finden sich noch ein kurzes "Making of", eine ebenfalls ziemlich knappe Featurette namens "Die Frauen hinter Vanity Fair", die die Macherinnen des Films in den Fokus rückt, sowie Entfernte Szenen, auf die man größtenteils zu Recht verzichtet hat. Schade nur, dass der Alternative Anfang (eine Feuer fangende Motte) und das Alternative Ende (die Begräbnisszene Sir Pitt Crawleys) nicht kommentiert wurden (so kann man nur vermuten, weshalb sie weichen mussten; wahrscheinlich hätten sie dem eher leichtfüßigen Tenor der Adaption einen zu düsteren Stempel aufgedrückt...).
Wenn der Film auch etwas von Thackerays Original entfernt ist (hab das Werk leider nie gelesen, nach dieser Adaption aber richtig Lust darauf, es endlich nachzuholen;)), so ist Mira Nairs "Vanity Fair" dennoch ein absolut sinnlicher, durchwegs verzaubernder Rausch der Sinne, der den Zuschauer von Anfang bis Ende in seinen Bann schlägt und schlichtweg begeistert. Wer also Lust hat auf einen absolut farbenprächtigen, unterhaltsamen Traum mit leichten sozialkritischen Untertönen, der ist bei dieser Adaption von "Vanity Fair" bestens aufgehoben.
" Ah! Vanitas Vanitatum! Wer von uns ist glücklich auf dieser Welt? Wem von uns (19. Januar 2008)
wird sein Wunsch erfüllt, und wenn er erfüllt ist, wer ist dann zufrieden ? " ( Thackery)Im Grunde wurde alles zu dieser hinreißenden Verfilmung des Romans " Vanity Fair " von meinen Vorrezensenten gesagt, so dass ich beinahe geneigt bin, jeden Interessenten einfach kommentarlos aufzufordern sich den Streifen anzusehen, mit dem Nachsatz: Ich schließe mich den Lobeshymnen vieler Vorrezensenten ohne Einschränkung an. Der Film ist wahrlich gelungen!
William Thackery ( 1811-1863) war neben Charles Dickens der bedeutendste Erzähler der Victorianischen Ära. Er übte schonungslos-ironische Kritik an der Upperclass, was in filmischen Dialogen spitzfindig und äußerst amüsant zum Ausdruck gebracht wird.
In seinem Hauptwerk " Vanity Fair " ( Jahrmarkt der Eitelkeiten) zeichnet ein Gesellschaftsbild von Großbritannien im 19. Jahrhundert und entlarvt die Leere und Heuchelei vor allem der oberen Zehntausend, indem er mit unbestechlichem Blick die Torheiten und Unzulänglichkeiten seiner Zeitgenossen gekonnt darstellt.
Seine intellektuellen Botschaften sind in diesem farbenprächtigen Streifen nicht verlorengegangen. Hier ist eine Literaturverfilmung wirklich bestens gelungen. Endlich mal kein Historienschinken! Der Regisseur hat dem großen Schriftsteller ein neuzeitliches Denkmal gesetzt.
Im Mittelpunkt der filmischen Handlung steht die sehr hübsche und überdurchschnittlich intelligente, dazu noch lebenstüchtige Becky Sharp( dargestellt von Rees Witherspoon), Tochter eines Malers , die sich aufstiegsbewusst, zunächst als Gouvernante , später als Ehefrau eines verarmten Adeligen - er ist Spieler - als Sängerin und Tänzerin durchs Leben schlägt , immer wieder bemüht ihre gesellschaftliche und damit auch materielle Lage vorteilhafter zu gestalten, aber durch die Borniertheit und Arroganz der Upperclass stets aufs Neue ihren Weg verbaut bekommt.
Trotz all ihrer ehrgeizigen Bemühungen zeigt sich die Gesellschaft als undurchlässig. Wird es am Ende eine Wende geben?
Der Film schafft es die Hauptmerkmale des damaligen Englands aufzuzeigen, seinen Militarismus, die exotische Prachtentfaltung in der Upperclass, bedingt durch den Reichtum aus den augebeuteten Kolonien, den Aufstieg der Kaufleute, die aufgrund ihres Geldes allmählich die Vorherrschaft des alten, teilweise geistig äußerst degenerierten Adels abzulösen trachten, letztlich die Verquickung von Geld und Titel durch vorteilhafte Eheschließungen.
Unabhängig vom bemerkenswerten Inhalt ist " Vanity fair " ein wahrer Augenschmaus. Das gilt insbesondere für die exotischen Einblendungen. Die Farbenpracht der Kostüme, aber auch das Interieur der Adelhäuser, die Gestaltung der Parkanlagen , vor allem die opulenten Feste sind einfach superb.
Empfehlenswert!




