Supernature

Verkaufsrang: 26827 (Musik)
Artist: Goldfrapp
Audio CD
EAN: 0094633656826
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mute (EMI)
UPC: 094633656826
Preis: EUR 7,84

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit dem Songtitel „Satin Chic“ lässt sich Supernature, das neue Album von Alison Goldfrapp und Will Gregory, trefflich umschreiben. Mit ihrem dritten Longplayer hat das britische Duo endgültig seine Unschuld verloren - und das nicht nur optisch. Die Disco-Glamrock-Superstar-Kugel rollt bei fast allen der elf Stücken in Richtung überdrehter Spekulation. Sexy muss es sein, oberflächlich auch, billiger Trash zur schicken Masche hochstilisiert, und bei den Elektro-Samples wird geklaut wie bei den Raben. Das geht schon mit der Single „Ooh la la“ los, die fast Eins-zu-Eins aus der Feder des 70-er Glamrockers Marc Bolan stammt, wie übrigen auch jenes programmatische „Satin Chic“. „Koko“ könnte glatt von einem alten Album des Technopoppers Gary Numan sein, selbst die vielschichtig verspielten Streicher-Kaskaden, die „Time Out From The World“ in den Orbit katapultieren, erinnern verdächtig an weichgespülte Kraftwerk-Motive.

Die gute Nachricht, das klingt alles sehr witzig stilisiert, mit einer Prise Ironie - und ist nur die halbe Packung. Denn der hypnotische Dance-Song „Lovely 2 C U“ zieht einen ebenso in Bann wie der Sirenengesang auf „You Never Know“ oder der verspielte Popsong „Fly Me Away“. Der Flirt mit den 70-er-Electronics ist zwar sehr forciert und dominant, aber die ebenso elfenhafte wie manchmal auch verruchte Stimme von Alison Goldfrapp erzeugt immer wieder Gänsehaut. -- Ingeborg Schober

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Supernature'

Super Album zum Abtanzen (13. April 2008)

Auch wenn viele (teilweise zurecht) Ähnlichkeiten zu Black Cherry herstellen, gibt es schon gravierende Unterschiede zwischen den beiden Platten. Die meisten Lieder auf Supernature sind schon eingängiger, aber trotzdem qualitativ hochwertig. Black Cherry war wesentlich ruhiger gelagert als dieses Album und außerdem wurden weitere instrumentale Einflüsse von Glam Rock/Glam Pop mit einbezogen.

Gleich die ersten drei Songs des Albums sind drei Knaller allererster Güte. You Never Know kommt auch noch gut rüber. Für mich konnt dann eines meiner Highlights. Eigentlich gegen die Tanzbarkeit des Albums richtet sich Let It Take You. Auch wenn der Grundtakt sich ständig wiederholend durch das ganze Lied zieht, ist dieses Lied einfach der Hammer. Sphärisch und wenn die Streicher am Ende noch hinzukommen, möchte man sich nur noch zurücklehnen. Fly Me Away ist ein guter Midtempo-Song, der zurecht als Single ausgekoppelt wurde.
Mit meinem dritten Höhepunkt hängt Slide In wieder die Disko-Kugel auf. Das "Oh Oh" ist eine energetische Brücke zum Refrain, der richtig reinhaut. Sich vorm Hüfteschwingen zurückzuhalten erfordert da schon fast übermenschliche Kräfte. Satin Chic knallt dem Zuhörer wieder die Beats direkt in die Fratze, ehe es wieder mit einem etwas langsameren Lied eine kurze Verschnaufpause gibt. Time Out From The World ist wieder so ein langsames Stück, was einen zum Entspannen bringen könnte. Number 1 rundet das Album gut ab. Relativ einfach gestrickt macht es sich ganz gut. Auch das Video mit der Schönheitsklinik, in der Menschen mit Hundeköpfen behandeln und behandelt werden, ist sehr ausgefallen (wieder kleine Parllele zu den Wolfsköpfen von Black Cherry ;-) ).

Insgesamt ist dieses Album mehr als geglückt und befindet sich bei mir des öfteren mal auf der Playlist, Synthiepop vom feinsten eben. Das Image ist treffend gewählt (wie immer eben). Ich wüsste zu gerne mal, wo die beiden ihre Ideen hernehmen. Nach den mittlerweile vier genialen Alben macht es ziemliche Angst. Sind sie noch von dieser Welt? ;-)

Einfach perfekt! (14. September 2007)

Zum ersten Mal habe ich Goldfrapp 2006 als Vorgruppe von Depeche Mode beim Konzert in der Waldbühne in Berlin gehört. Goldfrapp hat mich von der ersten Sekunde an absolut überzeugt! Ich konnte es kaum erwarten, endlich die CD in den Händen zu halten. Bis heute höre ich Supernature immer wieder gerne - auf Partys, beim Relaxen, als Hintergrundmusik oder einfach nur so. Diese CD kann ich für alle Gelegenheiten sehr empfehlen.

Symbiose aus hartem Klang und perfekter Stimme (18. Juni 2007)

"Supernature" ist mit Sicherheit eines der abwechslungsreichsten, langlebigsten, kreativsten und einzigartigsten Alben, das ich je gehört habe.
Selten halten sich mehr Songs einer Platte hartnäckig in meiner Musikauswahl.

- Ooh La La: 09/10 Wohlig basslastige Electro-Klänge verbinden sich mit einem reichlich Sex-geschwängertem Text.
- Ride A White Horse: 10/10 Mitreißend schnelle Melodie, vor Arroganz und Eloquenz triefende Lyrik, Alisons perfekte Stimme... der beste Song des Albums.
- Fly Me Away: 09/10 Ideale Musik zum Stressabbau. Luftiger, fast gehauchter Gesang und zurückhaltender, aber präsenter Rhythmus. Man möchte wirklich mit Alison wegfliegen...
- Slide In 07/10 Aufrüttelnd abgedrehter Song mit Psychedelic-Anleihen, typischer Vertreter des Stils des Vorgänger-Albums "Black Cherry".
- Koko 08/10 Verspielt-erotischer Gesang mit heftigen Basstönen aus dem Synthie, ein echter Ohrwurm.
- Satin Chic 07/10 Unglaublich verspielter, ironisch mit französischem Akzent gesungener Song mit lustiger, schräger Musik im E-Piano-Stil.
- Time Out From The World 09/10 Kitschig-schöne Filmmusik, man möchte sich hineinlegen in die hauchzarte Stimme, die von Hollywoodesque dimensionierten Streichern umschmeichelt wird.
- Number 1 09/10 Simple, aber eingängige Melodie und eine wunderschöne Liebeserklärung als Lyrik. Nicht zu Unrecht eine Single-Auskopplung.

Nun zu den (erfreulich wenigen) Sündenfällen:
- Lovely 2 C U 02/10 Schlechter Song, sehr viele Störgeräusche. Industrial-Anleihen
- You Never Know / Let It Take You 03/10 Leicht an Filmmusik erinnernd, aber repetativ und schlecht verarbeitet.

Fazit: Supernature ist Musik, die diekte Gefühle erzeugt. Musik, die dominiert, schmeichelt oder abstößt, experimentell-kreative, sich vom Alternative-Rock-Einerlei erfrischend stark absetzende Musik, die mir nicht mehr aus dem Kopf - und der Playlist - geht.

Fantastisch! (30. Oktober 2006)

Ich habe Goldfrapp als Vorband bei Der Depeche Mode Tour 2006 gehört und gesehen und war dort schon begeistert...Die CD »Supernature« übertraf aber dennoch meine Erwartungen. Tolle Lieder, sehr stimmig.
Vor allem »Lovely 2 see you«, »Number 1« und »Fly me Away« haben es mir angetan.
Sehr empfehlenswer!!!

Einfach Goldfrapp... (18. Oktober 2006)

"Supernature" war mein erstes Goldfrapp-Album, erst danach legte ich mir das hochgelobte Debüt-Album "Felt Mountain" zu. Und ich muss sagen "Supernature" gefällt mir einfach besser - wenn gleich man die beiden Alben überhaupt nicht vergleichen kann. Die einzige stilistische Brücke von "Felt Mountain" zu "Supernature" sehe ich im Song "Utopia"...
Die Tracks sind Synthi-Stoff vom Feinsten. Mal spartanisch arrangiert (You never know), mal mit harten Beats unterlegt (Number 1, Ride a white horse), mal ruhig und träumerisch (Time out from the world - schon allein für diese wunderschöne Gänsehaut-Ballade lohnt der Kauf), mal zackiger (Ooh lala) - aber immer hervorragend komponiert! Einzelne Songs zu hören missfällt mir bei diesem Album - ich höre grundsätzlich das ganze - es ist stimmig und rund und macht einfach gute Laune.
Wer auf 80er-Jahre-Synthi-Musik steht, der kommt an diesem Album definitiv nicht vorbei (wie auch bei den Veröffentlichungen von Client, deren Stil "Supernature" von Goldfrapp ähnelt)!

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