Plans

Verkaufsrang: 1613 (Musik)
Artist: Death Cab for Cutie
Audio CD
EAN: 0075678383427
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Atlantic (Warner)
UPC: 075678383427
Preis: EUR 8,12

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PLANS

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Jugendzimmer vom leicht weichlichen, verbal genialen Seth Cohens hängt seit Ewigkeiten ein Poster von Death Cab For Cutie. Der junge Star aus der Kultserie The O.C. (bei uns O.C., California, eine große Hilfe für Death Cab in Sachen Karrieresprung) hat Geschmack und auch nach Plans keinen Grund, das gute Stück von der Wand zu holen. Wo andere Bands ihr Pulver nach ein, spätestens zwei Platten verschossen haben und allzu schnell Geschichte werden, da geht das 1997 in Bellingham / Washington gegründete Quartett andere Wege: Sie werden immer besser! Was auch daran liegt, das DCFC erstmals zwei Alben, also Transatlanticism und Plans in gleicher Besetzung eingespielt haben und zwar auf einer Farm in Massachusetts. Das Mehr an Konzentration und das Weniger an Ablenkung hat die Songs noch kompakter, noch erwachsener werden lassen, auch der Wechsel nach vier Alben für das Indie-Label Barsuk zu einer großen Plattenfirma bleibt ohne hörbare Folgen. Auffällig unauffällig sind die elf Midtempo-Tracks ausgefallen und doch von immenser Schönheit, Bittersüße, Intimität, Wärme und Zartheit, ohne in ein Coldplay’sches Jammertal zu fallen. Die nach Seattle übergesiedelten DCFC treffen mehr die Sadcore-Stimmungen der Red House Painters oder Low, vor allem aber treffen sie auf dem ruhigen Rock-Album Plans stets den richtigen Ton.--Sven Niechziol

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Kundenrezensionen zu 'Plans'

Klasse! (3. Oktober 2007)

Ich habe alle Platten dieser Gruppe gehört - diese ist Ihr Masterpiece. Auf den ersten "Hörblick" gefällig, offenbart diese Scheibe nach mehrmaligem Genuß ihre ganze Schönheit. Es gibt für mich keine Anspieltips, mir gefällt hier ausnahmslos alles. Viel wurde geschrieben über diese, leider in Deutschland immer noch viel zu unbekannte Band. Aber Plans ist für mich das größte. Einfach anhören, nochmal anhören - und dann nicht mehr davon wegkommen!

Sorrow drips into your heart through a pinhole ... (14. August 2007)

Allein diese Textzeile des Stückes "Marching Bands of Manhattan" rechtfertigt den Kauf dieser CD. Klingt komisch, ... ist es aber nicht, denn dieses Zitat beschreibt genau die Musik von Death Cab for Cutie. Melancholisch, wehmütig aber nie wehleidig. Musikalisch großartig, spärlich instrumentiert und mit Texten, die ihresgleichen suchen. Death Cab for Cutie kommen textlich nahezu an ganz große Lyriker des Rock'n'Roll wie Charlie Terrell heran. Der Opener, das bereits erwähnte "Marching Bands of Manhattan" fesselt von der ersten bis zur letzten Note. Das anschließende "Soul Meets Body", steht dem genialen Anfang in nichts hinterher. Natürlich scheint es unmöglich, ein derartiges Niveau über ein gesamtes Album zu halten. Doch enttäuschend wir es nie. "What Sarah said", "Brothers on a Hotel Bed" sowie "You will be Loved" sind nur einige Stücke, die auf so gut wie allen anderen derzeit veröffentlichten Alben als Juwelen hervorstächen. Plans ist ein Riesenalbum und alle, die beim Musik hören sitzen und zuhören und nicht etwa putzen oder Zeitung lesen, werden Freude an dieser Musik haben.

Eine Platte für gewisse Stunden ... ;-) (9. Juni 2007)

Die CD sollte in keiner Sammlung fehlen: genau die richtige Musik für die Momente, in denen man versucht die Traurigkeit abzuschütteln. Death Cab For Cutie wandern auf dem schmalen Grat zwischen sanft-ruhigem Pop und langweiligem, teilweise wehleidigem Gesäusel. Etwa die Hälfte der Lieder sind sehr gut, der Rest ist ein bisschen zu eintönig: daher berechtigte drei Sterne.
In einige Sachen muss man sich erst reinhören - "Soul Meets Body" klingt anfangs nach einem richtig schrecklichen Heuler, schwingt sich dann aber bald in fröhliche Sommer-Fahrradtour-Erdbeerfeld-Höhen auf. Volle Berechtigung zum Kauf erteile ich vor allem wegen "Marching Bands of Manhattan": Heile-Welt-Feeling dank synthetisch, aber perfekt klingender Begleitung und einer irgendwie unschuldigen Stimme, die hier am besten zur Geltung kommt. Was für depressive Stunden ist auch geboten mit dem unsentimentalen "I Will Follow You Into The Dark" mit minimalistischem Hintergrund und intelligentem Text.

Genial, einzigartig und wunderschön! (23. Dezember 2006)

Um es kurz zu halten:
Einfach wunderschön und einzigartig! Gibbard ist wohl der genialsten und aussergewöhnlichsten Songwriter der gesamten Indie-Szene.
Plans ist(wie eigentlich alle Death Cab Platten) einfach nur zum zurücklehnen und träumen.
Nur zu empfehlen!

Soul meets Body und Music meets Text (14. Oktober 2006)

Auf den Punkt gebracht, bietet "Plans" vielschichtigen Pop aus Amerika. Ausschweifender lässt sich sagen: mit "Plans" liegt endlich wieder ein Album in meinem CD-Player, das man anhört und das einen in sich einsaugt, das man gleich noch einmal hören und bei dem man dann auch auf die Texte achten möchte. Die nämlich erweisen sich als äußerst vielschichtig und metaphorisch, meist ein wenig melancholisch von Einsamkeit, Abschied und Ende handelnd, ohne jedoch larmoyant zu werden: "love is watching someone die" (im Deutschen hat es der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel einmal ähnlich als Liebeserklärung formuliert: "Stirb mit mir ein Stück") Allen voran Benjamin Gibbard erweist sich als glänzender Songwriter, der mit wenigen Pinselstrichen im Kopf ausgesprochen plastische Bilder entstehen lässt.

"And it came to me then that every plan is a tiny prayer to Father Time" - vielleicht ein Querverweis auf den Albumtitel. Wenn man die Texte von DCFC anhört, muss man zu dem Schluss kommen, dass Father Time die Gebete nicht immer erhört und manche Dinge mählich aus dem Ruder laufen können. Und doch klingt nahezu überall immer auch ein wenig Hoffnung mit.

Und zur Musik kann gesagt werden: ein bisschen Beatles sind drin (insbesondere bei "Different Names for the Same Thing", zu dem ein knisterndes Feuer Lagerfeuerästhetik heraufbeschwört), ansonsten erkennt man durchaus die amerikanische Herkunft der Jungs ("Your Heart Is an Empty Room", "Crooked Teeth" und "Stable Song" zum Beispiel finde ich musikalisch typisch nordamerikanisch). Hier und da fühlte ich mich an die kanadischen STARS erinnert, die an dieser Stelle ebenfalls wärmstens empfohlen seien, oder an Bright Eyes (man höre:"I Will Follow You into the Dark").

"I want to live where soul meets body" singt Gibbard, und mit "Plans" ist zumindest dieser Plan aufgegangen.

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