Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Titeltrack des Debüts The Sickness läuft noch heute in jeder Rockdisco rauf und runter, der Zweitling Believe schoss seinerzeit direkt von null auf eins in die US-Charts - und Ten Thousand Fists ist das bis dato eindeutig beste Album der Modern-Metal-Protagonisten aus Chicago. Eine dermaßene Hitdichte ist beinahe schon unglaublich - Songs wie "10.000 Fists", "Just Stop", "Deify", "Stricken", "Overburdened" oder das Genesis-Cover (!) "Land Of Confusion" könnte man alle auskoppeln, Airplay wäre garantiert. Dazu gesellt sich mit "Son Of A Plunder" der beste Disturbed-Song überhaupt, der schlichtweg alles in den Schatten stellt, was in diesem Bereich in diesem Jahr erschienen ist. David Draiman hat sich zudem noch mal deutlich gesteigert und legt in seine Vocals nicht nur Kraft und Energie, sondern auch jede Menge Gefühl, und Dan Donegan ist eh einer der besten und punktgenauesten Gitarristen in seinem Bereich. Es wäre schön und mehr als gerecht, wenn Disturbed mit Ten Thousand Fists endlich auch in Deutschland der große Durchbruch gelingt - Crossover-Potenzial (auch in Richtung des echten Metal) ist sowieso vorhanden. -- Boris KaiserKundenrezensionen zu 'Ten Thousand Fists'
Schon enttäuschend (22. Mai 2008)
Ich habe das Album jetzt gehört und finde es enttäuschend.Es fehlen einfach die Ideen, die die Band ausgemacht hatten. Die Platte klingt, als würde ein Song von vorn bis hinten durchlaufen.
Bevor man kauft, besser in Laden anhören.
Hammer-Album! Leider vieles gleich... (15. März 2008)
Ten thousand fists ist der absolute Hammer. Track 1 (ten thousand fists), der richtig geile opener, ist die ultimative Hymne. Wie geil muss das sein, wenn auf einem Open-Air wirklich 10.000 "Fäuste" diesen Track brüllen. HAMMER!!! Der Rest ist wirklich gut... aber... Irgendwie hören sich von den Tracks mindestens die Hälfte irgendwie gleich an. Sie sind gut, wirklich. Aber wenn ich die ganze Zeit das Gleiche höre, wird es irgendwann langweilig. Ten thousand fists ist eine absolute Kaufverpflichtung, aber schmeißt zwischendurch mal ne andere CD ins Laufwerk... und dann wieder ten thousand fists :-)Ten Thousand Thumbs Up (4. Februar 2008)
So, auch in die dritte Scheibe meiner neuen Lieblingsband habe ich mich nun richtig schön reingehört. Wie schon auf "The Sickness" und "Believe", sind auch auf "Ten Thousand Fists" für mich nur Killer, keine Filler. Die dritte ist auf jeden Fall die "rundeste" der drei Platten. Während man bei "The Sickness" noch Angst haben musste, dass sich das ein oder andere Stimmband von David Draiman frühzeitig aus der Band verabschiedet und bei "Believe" teilweise eine Spur ruhigere und nachdenklichere Töne angeschlagen wurden (nicht ohne ordentlich und hart dabei zu rocken allerdings!), fährt "Ten Thousand Fists" ein Metal-Feuerwerk auf, dass den Hörer mit Haut und Haar mitreißt und nicht mehr loslässt.Draiman hat seine Stimme nun komplett im Griff und beherrscht sowohl die leisen, als auch die unerbittlich krassen und harten Töne mit einer unbeschreiblichen Genialität die sich im Ohr festbeißt. Gitarrist Dan Donegan hat sich ebenfalls nochmals gesteigert (unglaublich, aber wahr) und hat endlich das Gitarrensolo für sich entdeckt. Drummer und Bassist lassen ebenfalls keinen Raum für Kritik. Das Ergebnis: energiegeladene Musik, die bei mir nach dem Hören stets den Eindruck hinterlässt, ich hätte irgendwelche Aufputschmittel genommen :-).
Anspieltipps: Stricken (der Song hat mich überhaupt erst auf die Band gebracht, genialer Text, geil gesungen, atemberaubendes Gitarrensolo), Overburdened (wenn es das Wort Power-Ballade nicht schon gäbe, für diesen Song müsste man es erfinden), Deify (Bush-Kritik), Sons of Plunder, Just stop, Ten Thousand Fists... und der ganze Rest! Jeder einzelne Song ist ein Highlight. Wer behauptet, das klingt doch alles gleich, kann diese Platte nicht intensiv und mehrfach angehört haben.
Die Tour Edition der Scheibe (auch bei Amazon erhältlich) lohnt sich übrigens besonders, sie enthält noch eine Extra-DVD mit u.a. einem großartigen Konzertmitschnitt sowie zwei Bonus-Songs (Monster, Two Worlds) auf der CD.





