Kundenrezensionen zu 'Seventeen Seconds (Remastered)'
The Cure verdunkeln die Welle. (20. November 2008)
Ein richtungsweisendes Album, das für den Dark Wave stilbildend wurde. The Cure gehen hier konsequent in die Richtung, welche die Songs "3 imaginary Boys", "Another Day", aber auch "10:15 Saturday Night" aus dem Debütalbum bereits vage andeuteten: Es wird düsterer, die Band schaltet das Licht aus und der Dark Wave wird geboren. Der Sound des Albums ist dabei einheitlicher, klarer und ausgereifter als beim Vorgängeralbum. Smith bezeichnete "Seventeen Seconds" als den eigentlichen Beginn der Cure. Diesen Weg wollten allerdings Michael Dempsey und auch der noch am Keyboard für dieses zweite Album beteiligte Mathieu Hartley nicht (mehr) mitgehen, da es ihnen zu düster und depressiv wurde. Manche Fotos aus der Ära zeigen, dass die Schminke noch im Topf blieb und die Band sich erst ganz allmählich auch optisch dem neuen Sound anpasste. "Seventeen Seconds" gab den Takt und die Richtung für die nächsten 3 Alben vor und brachte echte Cure-Klassiker wie "A Forest" und "Play for Today". Interessant sind auch die Instrumentalstücke, was die Band später nur noch selten machte.Ich habe diese Platte von Anfang an sehr gerne gehört. "Forest" ist und bleibt ein Geniestreich und ein Song für die Ewigkeit. Genial ist auch der dezente Keyboardeinsatz. Viele andere Platten aus der Zeit sind unerträglich, wegen nervenzerrenden Analog-Keyboardsounds, die einem nach heutigen Hörgewohnheiten die Ohren verkleistern. Das Keyboard auf "Seventeen Seconds" klingt dagegen zeitlos schön und gleichzeitig entwickelten The Cure ihren typischen Gitarrensound mit Choruseffekt.
Nach heutigen Gesichtspunkten (eine Rezensentin bemängelte die Kürze des Albums) sind 35 Minuten sehr kurz. Das Album wurde aber auch innerhalb von nur ein oder zwei Wochen eingespielt und dafür gabs damals fast jedes Jahr ein neues Album. Die heute üblichen 3 oder gar 4 Jahre Wartezeit sind wohl eher ein wenig zu lang und viel Sponataneität geht durch Überproduktion verloren ("Lass uns noch 'ne Spur draufkleben, Joe.") Das war in der "guten alten Zeit" von 1980 natürlich nicht so, "Seventeen Seconds" klingt genau richtig, minimalistisch und ist (fast) perfekt. Vier Sterne gebe ich nur deshalb, weil es The Cure bei den darauffolgenden Alben noch einen Tick besser konnten. Eigentlich 4,4 Sterne mindestens für das Album, das die Richtung vorgab, sie allerdings noch nicht ganz perfektioniert hatte.
mit das beste album (3. November 2008)
einfach ein klasse album das in keinem platten/cd regal fehlen darf. es ist von vorne bis hinten schaurig schön düster. der vorläufer: "three imaginary boys", wurde hier noch übertroffen. es ist ein ruhiges album, das ich seit 23 jahren noch regelmäßig höre und nicht langweilig geworden ist. leider etwas kurz (knapp 36 min.), was aber egal ist, weil das nachfolgealbum "faith" fast genau so gut ist, nicht ganz so ruhig wie "seventeen seconds" aber sonnst genau so schön. tip: die deluxe edition hat noch ein paar livestücke und ähnliches drauf, die genau so düster klingen und gut zu hören sind, weil die klangqualität ganz ok. ist.The Cure - Seventeen Seconds (16. August 2008)
Es scheint, als hätten "The Cure" auf ihrem Debut "Three Imaginary Boys" noch den richtigen Sound gesucht, bis sie ihn schließlich auf "Seventeen Seconds" gefunden haben.Das Album wirkt wesentlich einheitlicher und stimmiger als sein Vorgänger. Die Songs verfolgen alle dieselbe Grundidee: ein simpler, einfacher Schlagzeugtakt ohne Brüche, Fills oder Pausen; ein prägnanter, im Vordergrund stehender Basslauf; Gitarrenakkorde, welche eher begleiten als leiten und schließlich Robert Smith's depressiver und zugleich tief-gehender Gesang.
"Seventeen Seconds" ist melancholisch, melodiös, atmosphärisch und minimalistisch. Wobei grade letzteres durch die ungewöhnlichen Strukturen (es ist teilweise garnicht möglich, ein Lied in Elemente aufzuteilen, da immer ein extrem geschlossenes, zusammengehörendes Gesamtbild erzeugt wird) zu eingängigen und gleichzeitig kurzweiligen Liedern führt, welche auch nach dem 100. Hören nicht an Reiz verlieren. Gerade dieser Kontrast aus Einfachheit und versteckter Komplexität machen dieses Album genial und zu, meiner Meinung nach, einem der besten von "The Cure", gerade durch Hits wie "A Forest" oder "Play for Today".
Der Nachfolger "Faith" klingt musikalisch kaum anders und auch "Pornography" geht, trotz neuer Elemente, in eine ähnliche Richtung. Danach allerdings waren "The Cure" eine andere Band.
Um noch kurz etwas zu dieser Neuauflage zu sagen:
Die Remastered-Edition ist wirklich gut gelungen. Die Lautstärke wurde ordentlich angeglichen, was am stärksten auffällt. Der Sound ist glas-klar und könnte auch aus heutiger Produktion stammen.
Chill (19. März 2007)
Seventeen Seconds ist klasse zum Chillen obwohl The Cure hier auch mal versuchen düstere Melodien einzuspielen. Das müsste einige eingefleischte The Cure Fans stören. Mir allerdings gefällt gerade das besonders gut. Was mich ein Gaaaaans klein bischen stört ist das Klavier. Ebenfalls ist ein Makel das das ganze Album nur 35 Minuten dauert.WOW! (21. März 2006)
Dieses Album und die anderen von the Cure sind einfach nur der Hammer!Wer ein echter Robert Smith ist müsste ja eigenlich alle Platten von ihnen haben,
aber sehr empfehlenswert für den Einstieg in Robert`s Leben wäre
zum einen das Album "Seventeen Seconds" und zum anderen
"Three Imaginary Boys"!
Oder wer eher auf die Klassiker von the Cure steht der sollte sich dann die Greatest Hits holen
für 16,97€ was eigentlich ein guter Preis
ist meiner Meinung nach...
Also überlegt es euch nicht extra sonder drückt auf bestellen!!!






