Pornography (Remastered)

Verkaufsrang: 2775 (Musik)
Artist: the Cure
Audio CD
EAN: 0602498218389
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Fiction (Universal)
UPC: 602498218389
Preis: EUR 5,27

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Product Description

PORNOGRAPHY REMASTERED

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Kundenrezensionen zu 'Pornography (Remastered)'

Einfach genial! (19. November 2008)

Was kann man zu Pornography noch sagen? Es ist sicher das intensivste, frenetischste, härteste und düsterste Album, das die Band je gemacht hat. Wie man so einen Meilenstein zustande bringt zu einem Zeitpunkt als Smith nach eigenen Angaben vor lauter Drogen zum Teil gar nicht wusste, wo ihm der Kopf stand, ist mir ein Rätsel. Im Nachhinein sind die Songs wohl intensive Hilferufe und ein Kampf mit den Drogendämonen. Ob es die Platte in der Form gegeben hätte, wenn Smith nicht in jeder Hinsicht bis an die Grenzen gegangen wäre (er arbeitete, glaube ich, gleichzeitig als Gitarrist im Studio und auf der Bühne für Siouxsie & the Banshees und nahm nachts dann Tracks für Pornography auf) bleibt fraglich. Es war derart intensiv, besonders die Tour zum Album, dass ein Endpunkt erreicht war. Die besten Songs, und dies ist ein Album ohne Füller oder auch nur einen einzigen schlechten Song, sind für mich 100 Years, Siamese Twins, The Hanging Garden, der Titeltrack. In einer eigenen Superliga der Meisterklasse-Songs spielen The Figurehead und Cold (der Bass als einzigartiges Melodieinstrument über diesem wabernden Synthie- und Celloteppich, Wahnsinn!) Diesen Song 1996 und 2000 live zu hören zeigte mir erst recht seine Extraklasse. So ein Lied gibt es sonst nicht, das macht niemand so, das ist ein ganz eigenes Klangerlebnis. Toll natürlich auch die Tom-tom-Rhythmen auf "Figurehead" und "Hanging Garden", die Smith höchstpersönlich entwickelte, da Lol Tolhurst wohl manchmal noch indisponierter war als er.
Wer Pornography noch nicht gehört hat, hat eines der großen Alben der Musikgeschichte noch vor sich, oder vielleicht wird er es nie verstehen. Jedermanns Sache ist das Album nämlich bestimmt nicht, doch wer es für sich entdeckt hat, den lässt es nicht mehr los.

Bedrückend. Verstörend. Depressiv - Goth Rock at it's best! (27. Juni 2008)

"It doesn't matter if we all die!" - Schon die Eröffnungszeile zu The Cures 1982er Machwerk 'PORNOGRAPHY' lässt einen verstört staunen. Gut, die Gruppe gehörte lyrisch gesehen nie zu den fröhlichsten und lebensbejahenden, dennoch, ein derartiges Programm war man trotzdem nicht gewohnt. "Waiting for the death blow"? Robert Smith, sie sind beängstigend. 'PORNOGRAPHY' ist während einer sehr düsteren Schaffensphase der Goth Rocker entstanden, die sich eindeutig von den frühen naiv-alternativen Nummern und den späteren, verspielten und experimentellen Alben unterscheidet, und das nicht nur textlich.

Das Album wird durchgehend von einem sehr beklemmenden Synthie-Drum-Beat begleitet, unter dem sich teils verwirrende, wehleidige, teils aber auch sehr einfach gehaltene Gitarrenmuster bewegen. Die Drums sind tragen einen nicht unwesentlichen Teil zur Atmosphäre bei. Hart und beissend bei Songs wie 'ONE HUNDRED YEARS' oder 'THE HANGING GARDEN', zurückhaltend und bedrohlich bei 'SIAMESE TWINS', dann wieder donnernd und erdrückend bei 'COLD'. Die Rhytmussektion lädt diesmal sicher nicht zum Wohlfühlen ein. Unterstrichen wird das stellenweise von den sehr genauen Basslinien oder dröhnenden Synthieflächen, die eine unglaublich dichte Endzeitstimmung erzeugen, wie man sie wohl nur Anfang der 80er empfinden konnte. Über all dem schwebt die klangende Stimme von Robert Smith, die diesmal weit verlorener wirkt, als man es sonst gewohnt ist. Eine bilderbuchartige Albtraumszene.

Nach mehrmaligen Hören kristallisiert sich 'A STRANGE DAY' als absolutes Highlight heraus. Das verspielte Riff im Refrain stellt einen hervorragenden Kontrast zur klinischen Atmosphäre, die von Drums und Synthies erzeugt wird dar, und auch der Gesang wirkt eine Spur weniger wehleidig, als in den anderen Songs.

Ganz klar, 'PORNOGRAPHY' ist alles andere als Gute-Laune Musik. Verstörend, beängstigend und nihilistisch, aber trotzdem auf ihre Art und Weise ein ganz besonderes Kleinod im Back Katalog der Gruppe. Nichts für den Alltag, aber ein Must Have im Plattenschrank für die gewissen Momente, an denen man im Selbstschmerz versinken möchte. Ganz gemäß dem Ende: "Find a sickness, find a cure!"

Pornography (17. März 2008)

Das Album ist zwar schon recht alt (1982) ist aber trodzem klasse!
So wie ich gelesen habe ist die Band beinahe an diesen Album zerbrochen mmmhhhh
mag wohl an den Texten gelegen haben zu den ich mich nicht äussern möchte denn
ich beschäftige mich nicht mit allen Texten weil mein Englisch auch nicht so gut
ist. Oder hatten sie damals vielleicht Angst nie wieder so ein klasse Album so
produzieren? Denn musikalisch stimmt einfach alles: Gitarren und Bass harmonieren
wunderbar zusammen das Schlagzeug wirkt zwar leicht monoton aber nie langweilig
der Gesang von Robert Smith wirkt zwar schwerfällig auch von Simon Gallup und
Laurence Tolhorst die auch ein paar mal stimmlich zu hören sind dennoch verbirgt sich dahinter
immer ein Hauch von Hoffnung auch der Cellopart von "Cold" bei der soviel ich weiss von
Robert Smith höchst persönlich übernommen worden ist veursacht bei mir wegen dieser
unglaublichen Intensensitiv eine Gänsehaut und die Syntesiser sind auch nicht zu verachten.
Oder es war damals wohl anders gewesen was die Musik angeht weil dies alles düster wirkt
kann mich nicht dazu äussern war 2 Jahre vor meiner Geburt. Aus heutiger Sicht gesehen
kann ich "Pornography" nur empfehlen.

kalt und schwarz (25. Dezember 2007)

....nach dieser platte hätten cure aufhören können, weil die absolut nicht mehr zu toppen ist. (die nächste hiess ja auch the top, warum wohl?)....allerdings empfehle ich sie nicht als einsteiger scheibe für angehende cure-fans....sie ist ziemlich erschreckend..aber wie war das als kind in der geisterbahn?

gothic pur ! (24. Mai 2007)

hier waren the cure noch jenseits vom mainstream-pop. finster, düster und unmelodiös, so würde ich dieses album beschreiben. viele die die gothische
musikrichtung nicht kennen, sollen zu diesem album greifen, hier werden sie
eines besseren belehrt.
das album ist eigentlich die personifizierung von den cure alben.
wenn viele an the cure denken, denken die meisten an gothic-rock oder songs,
wie "boys don`t cry" , "lullaby" und "friday , I`m in love". solche songs
sind auf "pornography" nirgends zu finden. an regnerischen tagen, sollte man
sein zimmer verdunkeln sich bleich schminken, schwarze sachen anziehen und eine dunkle fete feiern und welche platte wird bei dieser veranstaltung 30
mal umgedreht: "pornography" von the cure aus dem jahre `82.
sehr depressive und traurige stimmung bei dieser platte !

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