Faith (Remastered)

Verkaufsrang: 13304 (Musik)
Artist: the Cure
Audio CD
EAN: 0602498307458
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Fiction (Universal)
UPC: 602498307458
Preis: EUR 6,30

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Faith

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Kundenrezensionen zu 'Faith (Remastered)'

Eine echte Perle! (18. November 2008)

Unglaublich, dass das geniale Album "Faith" nach nur 3 Bewertungen genauso abschneidet wie das schreckliche, unsägliche "4:13 Dream" von 2008. Wer jemals Songs wie "All cats are grey" oder "den Titeltrack "Faith" in ihrer elegischen Schönheit live gehört hat, begreift, dass keine andere Band so etwas geschaffen hat, diese Art Stimmung auch nur annähernd erzeugen könnte. Wer nicht begreift, dass die "ewigen Wiederholungen" hypnotische Qualität haben und den Hörer in einen Sog hineinziehen können, der hat kaum Musikverständnis oder er versteht nur Party-Mucke. "Primary" ist auf dieser Scheibe noch der Up-tempo-Klassiker. Wie der andere 5-Punkte-Rezensent fand auch ich, dass "Faith" schon immer in derselben Liga wie "Pornography" gespielt hat, aber eben diese düstere Schönheit und Ruhe ausstrahlte, während P. hart und kalt ist. (Welche Rockgruppe mit größeren Ambitionen kann sich denn heute noch leisten, überhaupt konsequent Ruhe auszustrahlen? Es muss ja immer irgendwann abgehen und fetzen). Interessanterweise ist der einzige Makel des Albums "Faith" der Song "Doubt", der wie "Primary" ein höheres Tempo geht, aber einfach ideenmäßig der schwächste ist. Nur deshalb ist "Pornography" als gesamtes Album einen Mini-Tick besser zu bewerten als "Faith", denn "Pornography" leistet sich keinen Ausrutscher/Füller: kein Song ist da schlecht oder auch nur schwach.
Ich persönlich hätte ein "Dark Trilogy"-Konzert von Faith, Pornography, Dinintegration seeehr begrüßt, mit Zugaben von "Seventeen Seconds". Oder eine Trilogy der verrückten Alben: "The Top" (warum mögen das so viele nicht, es ist genial verrückt), (The Glove's) "Blue Sunshine" und "Kiss Me Kiss Me Kiss Me". Aber das sind alles Wunschträume...
Kauft Faith (wer's noch nicht hat), es ist ein Meisterwerk!

Unglaublich (17. Juni 2008)

Ich hätte nie gedacht das es so ein Album gibt das mir noch mehr gefällt wie der direkte
Nachfolger "Pornography" (1982). Bevor das Geschrei losgeht Ja "Pornography" ist absolut
5 Sterne würdig nur gefällt mir "Faith" mehr weil es ruhiger und nachdenklicher ist aber
auch sehr dunkel also auf kein Fall "Ich bring jetzt supergutelaune in die Party rein Musik"
Darkwave halt als solches würde ich es am ehestens bezeichnen. Die grösste Stärke ist die
sparsame Instrumentisierung wirkt zwar ein wenig monoton aber es passt und es harmoniert
wunderbar mit den Gesang von Robert Smith der auch ein tollen englischen Akzent hat also
nicht furchbar glattgebügelt wie es leider heutzutage bei anderen englischen/britischen
Bands Bzw. Sänger/in der Fall ist. Am besten gefällt mir der Bass der die Lieder mit viel
Gefühl trägt. Unglaublich was es für tolle Musik aus früheren Zeiten gibt

Montonie für Depressive (18. Oktober 2007)

Im Gegensatz zu den früheren Cure-Werken ist Faith von langweiliger Eintönigkeit und Einfallslosigkeit. Und das nicht nur aufgrund der hier von Smith in seiner Weinerlichkeit zur "Vollendung" zelebrierten Sangeskunst. Auf der ganzen Scheibe war gerade mal ein einziges halbwegs hörenswertes Stück enthalten, und auch das nur mit Punktabzügen.

Ideale Platte für depressive Suizidkandidaten. Der Rest sollte einen großen Boden darum machen

The Cure-Wonderful (9. Juni 2006)

The Cure, die Band die schon so lange im Geschäft ist und schon so viele Alben veröffentlich hat, hat ihren eigenen Stil (trotz oft vorkommenden Besetzungswechseln) längst gefunden und überrascht doch immer wieder durch ihren Abwechslungsreichtum.
"Faith" ist ursprünglich von 1981 und ihr viertes veröffentliches Album gewesen, hat also noch den typischen Anfangstouch. Eines der bekannsten Stücke des Albums ist "Primary", im absolut typischen Cure Stil gehalten. Zu Anfang werden Rythmus und Gitarrenriff im Vordergrund gehalten, dann setzt die Stimme von Robert Smith ein. Die mittlerweile natürlich noch gereifter ist, der aber dennoch keineswegs Gefühl oder ähnliches fehlt. Dem ganzen unterliegt diese typische Basslinie, die dem Song unglaubliche Tiefe und zusätliche Vielschichtigkeit verleiht. Ein sehr melodisch und dennoch düster magischer Song an der Oberfläche mit vielen Einzelheiten im tieferen, was intensives Zuhören genauso wie nur nebensächliches Zuhören zufrieden stellt. Diese Beschreibung trifft wohl auch den Rest des Albums am besten.
Wie ich den Stil genauer beschreiben sollte, weiß ich nicht, niemand ist sich einig was zwischen Rock, Gothic und Wave mit Poptouch sie denn nun machen und dieses Schubladendenken ist sowieso genauso bescheuert und unwichtig, wie unerwünscht und verwirrend. Am besten man hört in die Songbeispiele rein. "The holy hour", "Primary", "Other Voices" und "The Funeral Party" bieten den wohl besten Einblick in das, was einen bei diesem Album erwartet. Wem diese gefallen, der wird vom Album nicht enttäuscht sein. 80er und The Cure pur. Schöne Musik mit etwas Humor gespickt. Der Sound ist auch sehr gut (Remastered).
Allerdings gibt es "Faith" mittlerweile schon in einer special extended version + einer weiteren CD mir "rare" versions, was für den richtigen Fan sicherlich noch interessanter ist, aber nicht unbedingt für jeden von Nöten, denn dieses Album hat schon genug Klasse und müsste an sich völlig ausreichend sein.
Der Grund dafür, dass ich nur vier Sterne gebe, ist der, dass es meiner Meinung nach aber noch bessere The Cure Alben gibt, obwohl dieses eigentlich schon perfekt ist.
Zum Einstieg in The Cure sicherlich ein Klassiker, aber nicht stellvertretend für die komplette Vielfältigkeit und den mittlerweile noch um einiges gereifteren Stil und Sound. Dennoch ein wunderschönes, vergleichsweise "ruhiges" Album.

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