Catching Tales

Verkaufsrang: 2850 (Musik)
Artist: Jamie Cullum
Audio CD
EAN: 0602498737712
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Emarcy Rec (Universal)
UPC: 602498737712
Preis: EUR 5,50

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CATCHING TALES

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Sein Major-Debüt Twentysomething, das weltweit zweieinhalb Millionen begeisterte Käufer fand, setzte noch überwiegend auf Fremdtitel, nur wenige Stücke stammten aus der Feder von Jamie Cullum. Beim prächtigen Nachfolger ist es genau andersrum, lediglich drei Tracks sind Bearbeitungen bereits existierender Songs. Besonders hervorzuheben wäre da die Neufassung von Harry Warrens Klassiker "I Only Have Eyes For You", den zuvor auch schon Frank Sinatra, Rod Stewart, Doris Day und viele andere interpretierten. Cullum macht daraus eine höchst originelle Schlafzimmer-Soulballade, wie sie selbst Barry White selig nicht romantischer hätte gestalten können.

Den Löwenanteil des Songmaterials schrieb der junge Brite diesmal selbst bzw. im Team mit Künstlern unserer Tage wie etwa Stewart Levine (Simply Red), Dan the Automator (Gorillaz), Guy Chambers (Texas, Kylie Minogue), Salaam Remi (Fugees, Nas, Beenie Man) und Ed Harcourt. Dieser Schritt hin zu mehr Eigenverantwortung ist ein deutliches Zeichen für das gewachsene Selbstbewusstsein des mittlerweile 25-jährigen. Und die Erweiterung seines Stilspektrums spricht ebenfalls Bände. Pendelte er beim Albumvorgänger noch zwischen Jazz und Pop, so hat er seine Klangpalette für das in Los Angeles und London produzierte Catching Tales wesentlich bunter bestückt. Er greift Folkelemente auf ("London Skies"), schlägt geschickt eine Brücke vom Bigband-Sound früherer Tage zum HipHop-Feeling von heute ("Get Your Way"), hat Beatleskes ("21st Century Kid") und Britpop (beim Doves-Cover "Catch The Sun") im Angebot, streckt seine Fühler in Richtung Rhythm & Blues aus ("Back To The Ground") und beherrscht den "funky groove", wie man ihn etwa vom Stevie Wonder der 70's kennt ("Mind Trick").

Zu Beginn seiner Karriere zeigte Jamie Cullum noch gewisse gesangs- und klaviertechnische Schwächen, die er häufig mit dem Gestus des jugendlichen Draufgängers, des charmanten Lausbuben überspielte. Das hat er jetzt nicht mehr nötig. Im Jahre 2005 ist er gereift und weiß genau, was er mit seiner Kunst erreichen will: "Dieses Album offenbart sehr viel mehr von mir selbst und repräsentiert auch besser, wo ich als Musiker hingelangen möchte." So die zutreffende Selbsteinschätzung des Jungstars, an dem wir in den kommenden Jahren noch viel Freude haben werden. -- Harald Kepler

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Kundenrezensionen zu 'Catching Tales'

Er kann es... (9. Oktober 2007)

... Songs selber schreiben und sie nicht nur zu interpretieren. Während er auf dem Vorgänger "20-something" weitgehend Coverversionen oder besser gesagt Interpretationen bekannter Swing- und Pop-Nummern aufbot, präsentiert das Klaviergenie Cullum auf seinem Nachfolger "Catching Tales" Lieder aus seiner eigenen Feder. Alle die skeptisch waren ob er dies könne, werden angenehm überrascht sein.
Im Vergleich zu "20-sth" nähert sich Cullum hier mehr dem Pop und teils auch dem Funk-Bereich an: Weniger Jazz, aber trotzdem noch deutlich davon geprägt. Banal ist er dadurch keineswegs geworden und wie immer brilliert er durch Stimme und Piano.

Fazit:
Im Ganzen nicht ganz so perfekt und abwechslungsreich wie "20sth". Er erreicht nicht die Fülle an genialen Songs wie auf seinem 2.Album. (Liegt natürlich auch daran, dass es sie diesmal selbst geschrieben und sich nicht der Vorleistung anderer Künstler bedient hat. also eigentlich "vier-einhalb" Sterne!!)

einfach genial (29. Oktober 2006)

Hi Leute, eine CD, die ich nicht mehr aus dem Regal werfe - weil umwerfend! Es hat einige Zeit gedauert, man muss ihn hören, nicht nur einmal, nein: ganz oft! Dann lieben wir ihn (also seine Musik). Ich habe ihn live erlebt, da ist er ganz besonders toll. Im Nachgang kann man durchaus dieses Album hören, ganz oft - es ist zu meinem Lieblingsalbum geworden. Tolle Mischung von POP und Jazz. Es ist eine wohltuende Abwechslung von dem, was in den Charts läuft und einfach nur nervt. Jamie ist ein wohltuendes Talent, das Jazzelemente wunderbar mit 'hörbaren' Elementen vereint. Und diese Stimme... einfach genial

Genial produziert, super sound (6. Juni 2006)

Jamie Cullum hat seinen eigenen Stil gefunden, eine sehr abwechselungsreiche CD die teils jazzig, aber auch rockig klingt, auch Elemente des Blues sind eingebaut. Keinesfalls kommt Langeweile auf, der Mann am Klavier versteht sein Handwerk und ist nicht auf den Erfolg seines Erstlingswerkes eingefahren, man empfindet teils völlig neue Melodien von ihm. Super gemacht, einfach nur gut und schön.

super (23. April 2006)

jamie cullum ist ein toller sänger und seine lieder swingen richtig man sollte sie gehört haben weil dann kann man nicht mehr von ihr lassen und muss sich sie kaufen

I only have ears for him...bitte genießen!!! (16. April 2006)

Jamie Cullum stellt mit "Catching Tales" sein enormes musikalisches Potenzial unter Beweis, indem er hier gleich mehrere diverse Musikrichtungen mit gekonntem Jazz zusammenlaufen lässt. Diese CD enthält neben den hauptsächlichen funkigen und rhythmischen Elementen durchaus gefühlvolle Balladen, wie beispielsweise 'I Only Have Eyes For You' - ein großartig verträumtes Cover des Klassikers. Der junge Pianist unterstreicht alle Songs mit einer expressiven Stimme, die dem Hörer im Kopf bleiben wird. Anders als auf dem Vorgänger "Twentysomething" sind die Titel hier, bis auf drei grandiose Coverversionen (u.a. 'Catch The Sun' - Doves), selbst von Cullum geschrieben. Definitiv ein absolut empfehlenswertes und intelligentes Album eines Künstlers abseits des alltäglichen Mainstream-Gedudels...-beeindruckend!

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