The Campfire Headphase

Verkaufsrang: 42960 (Musik)
Artist: Boards of Canada
Audio CD
EAN: 0801061012328
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Warp (rough trade)
UPC: 801061012328
Preis: EUR 8,95

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Product Description

THE CAMPFIRE HEADPHASE

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Formation um die beiden Musiker Mike Sandison und Marcus Eoin gilt nicht zu unrecht als eigenwilliges Künstlerkollektiv, über dessen Innenleben nur sehr selten etwas nach außen dringt. An der überragenden Qualität der Musik von Boards Of Canada ändert diese mit Stil inszenierte Geheimniskrämerei natürlich nicht das geringste. Gut drei Jahre nach ihrem weltweit vollkommen zurecht mit Lob überschütteten letzten Album Geogaddi präsentiert die Gruppe nun ein neues Meisterwerk, das wiederum für Begeisterungsstürme sorgen wird. Boards Of Canada lassen sich auch diesmal von nichts und niemand aus der Ruhe bringen und spielten 15 wunderbar versponnenen Songs ein, die nicht nur durch wunderschöne Melodien begeistern, sondern auch durch ihre Zugänglichkeit, ohne dabei die komplexen Strukturen zu vernachlässigen, die die Musik von Boards Of Canada seit ihrem aufsehenerregenden Debütalbum Music Has The Right To Children auszeichnet. Deutlich stärker treten diesmal allerdings in vielen Tracks, darunter atemberaubende Soundmeditationen wie "Satellite Anthem Icarus" oder "A Movement Of Clarity", ihre immer schon im Hintergrund vorhandenen Vorlieben für die Psychedelic-Sound der späten sechziger und siebziger Jahre hervor. Boards Of Canada gelingt es auch diesmal wieder, ihre Musik hörbar weiterzuentwickeln und in neue Klangdimensionen vorzustoßen, ohne dabei in esoterische Spielereien abzugleiten. --Norbert Schiegl

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Kundenrezensionen zu 'The Campfire Headphase'

Eine Fahrt ins Grüne... (11. Dezember 2006)

Ach Kinder, ist das schön... - Diese wunderbaren Klangkollagen, diese warmen Melodien, die sich übrigends deutlich abheben vom Lounge-Einheitsbrei, und den gefühlvollen, harmonischen Instrumenten. Zum dahin schmelzen, - das alles ohne Gesang!

Aber was heißt hier "Lounge". Nee, keine Sorge, dieses Gedudel, was man auf fast allen Chillout Compilations findet (außer der "Cafe del Mar" Serie) ist nicht enthalten. Vielmehr ist es ein Album zwischen Downbeat, Ambient, Electronica und Pop. BoC zählen zu den wenigen Produzenten, die der art liebliche (ohne kitschig zu werden), markante, emotionsvolle, träumerische Melodien schaffen, die von Anfang an begeistern, besonders "Peacock Tail" ist einfach wunderbar.

Im Ernst: Man kann die Musik mit keiner anderen "Band" vergleichen (jedenfalls kenne ich keine andere). Und wenn man es schafft, das man während des Hörens, richtige Klangbilder (zuletzt bei TrentemollerŽs "The Last Resort") vor sich sieht dann hat man eigentlich alles richtig gemacht...oder?

Oder doch nicht? Denn ein was stört mich gewaltig: Fast jeder Track (oder alle) wird/werden ausgeblendet (Lautstärke wird leiser gegen Schluß). Das ist eine Kunst die man nicht so oft verwenden soll. Meiner Meinung nach schließe ich daraus, dass die zwei Herren keinen richtigen Schluß "gefunden" haben, und sich dieser Technik bedienen. Unkreativheit!? Und was sollen die 1 Minuten Titel, wo kein Beat zu hören ist. Will man damit ein riesen Album vortäuschen? Wieso vergeutet man solche Ideen, als InterludeŽs? Daraus macht man richtige Titel! Selbst wenn man keinen Schluß für seine Songs findet, hätte man das ganze doch im Non Stop Play oder in leicht gemixter Form auf Cd pressen sollen. So was bietet sich bei einem in sich geschlossen Album an.

Wirklich schade drum. Denn Musik ist echt super, das Albumkonzept dagegen
nicht. [4/6 Minuten // 15 Songs á 62 Minuten]

unfassbar (28. November 2006)

Dieses Album ist ein Meisterwerk und einfach unfassbar schön! Die zwei Iren machen einfach solch melodische, unkomplizierte und doch im höchsten Maße geniale einzigartige Musik. Die CD ist jeden Cent wert und taugt in vielen Alltagssituationen.
Meinen tiefsten Respekt vor Boards of Canada.
Favs: Oscar See Through Red Eye; Hey Saturday Sun; Dayvan Cowboy.
Aber ich liebe sie alle!

Anders. (15. Mai 2006)

Wurde eine zweite Geogaddi erwartet, ist die überwiegende Entäuschung meiner Vorredner nachvollziehbar. Höchstselbst nahm ich das Albun schlicht so, wie es war/ist und bin sehr angetan. Es ist im Kern genauso original und transportiert eine eigene, aber ruhigere und schönere Melancholie als die Vorgänger-Alben. Schräge Synthetik wird abgelöst durch scheinbar natürliche Klänge scheinbar natürlicher Instrumente. Die Musik entstammt zwar (überwiegend oder ausschließlich?) dem Rechner, erinnert aber nicht ständig daran. Neu an Campfire Headphase ist meines Erachtens die größere Homogenität der Tracks; ein Guß, ein Gedanke liegt dem Album in starkerem Maße zugrunde. Mögen Boards of Canada noch viele solche Alben hevorbringen...

Wenig innovativ, trotz "neuer" Instrumente (22. Januar 2006)

Auch Campfire Headphase trägt trotz Gitarren und Bass die Handschrift von BoC deutlich, bleibt aber weit hinter seinen Vorgängern zurück und kann insgesamt nicht überzeugen. Das in beinahe jedem bisherigen Track vorhandene Gänsehaut-Gefühl vermag das neue Album nicht zu erzeugen.

Die Akkordfolgen und Melodien sind vorhersehbar, die Rhytmen gewöhnlich. Die Innovation alter Stücke ist verloren gegangen. Musterbeispiel ist hierfür das mit 5 Minuten viel zu lange "Hey Saturday Sun", bei welchem man vergeblich auf den Einsatz eines Sängers zu hoffen beginnt oder das sechsminütige "Slow This Bird Down".

Hörbar sind auf Dauer nur "Dayvan Cowboy", das den Hörer jedoch duch ein zweiminütes Intro quält, bevor mit dem eigentlichen Beginn des Stückes einer der Höhepunkte des Albums zu hören sind, sowie "Peacock Tail". Auch "Oscar See Through Red Eye" ist erwähnenswert, verliert sich jedoch nach zauberhaftem Anfang in unmelodiösem Geklimper. Die letzten beiden Tracks - insgesamt fast 13 Minuten lang und völlig ohne Drums - klingen eher nach Laufzeitkosmetik.

Seid mir nicht böse, Jungs, aber legt die Gitarren wieder beiseite, kramt die verloren gegangenen Stimm-Samples wieder aus, die sind schließlich eins euerer Markenzeichen - dann ist spätestens 2009 wieder mit einem Album zu rechnen, das an alte Zeiten anschließt.

Schlecht ist was anderes (25. November 2005)

Nun ja es ist immer schwierig für Künstler ein Album rauszubringen das einem Überrangenden Album (Geogaddi ) folgt ... meistens sind die Meinungen gespalten , wie hier beim neuen Longplayer „The campfire headphase". Für mich ist es ein gelungenes Album , nicht mehr so Abstrakt wie seine Vorgänger , allerdings „runder" , weicher , entspannter aber nie langweilig . Was mir aber besonderst gut gefällt an diesem BoC werk ist, es ist ruhiger als alle anderen , ruhiger in der Atmosphäre die erzeugt wird . Dennoch an Geogaddi oder Twoism kommt es nicht ran , aber das wäre schon ungewöhnlich , wenn jedes Album so gelungen wäre .
Meinerseits kann ich trotzdem „The campfire headphase" empfehlen , denn Schlecht werden Boards of Canada nie sein .

Tip: Ohne große Erwartung an das Album rangehen , auf „play" drücken und sich verzaubern lassen ......

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