Firefly - Der Aufbruch der Serenity: Die komplette Serie (4 DVDs)

Verkaufsrang: 859 (DVD)
Actor: Nathan Fillion
Actor: Gina Torres
Actor: Alan Tudyk
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: FOX
Director: Joss Whedon
EAN: 4010232032232
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
NumberOfItems: 4
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. November 2005
Spielzeit: 625
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Nathan Fillion (Hauptdarsteller), Gina Torres (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 19,00

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Product Description

Fox Firefly - Aufbruch der Serenity Box (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.11.05

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Nachdem man alle 14 Episoden von Firefly gesehen hat, die in diesem nett verpackten DVD-Set enthalten sind, wird man unweigerlich nach mehr betteln. Die traurige Ironie des Ganzen: Die ambitionierte Science-Fiction-Westernserie von Joss Whedon (sein drittes TV-Projekt nach Buffy - Im Bann der Dämonen und dem Ableger Angel) wurde bereits nach der Ausstrahlung von elf der 14 produzierten Folgen abgesetzt - ein verfrühter und sehr bedauerlicher Abgang. Whedons Genre-Hybrid war aber auch von Beginn an kaum eine Chance gegeben worden: Anstelle der vorgesehenen, zweistündigen Pilotfolge "Serenity" (welche eine hervorragende Einführung in das Konzept der Serie bot und das talentierte Ensemble gekonnt vorstellte) entschieden sich die Verantwortlichen beim US-Sender FOX, mit der Action-geladenen Episode "The Train Job" einzusteigen.

Manche Fans debattierten zwar die eigenwillige Mixtur von Firefly, Raumschiffe mit thematischen Parallelen zum Wilden Westen zu verbinden - die Serie spielt 500 Jahre in der Zukunft, die Menschheit hat sich in der Galaxie breit gemacht, und auf den unterentwickelten Planeten des "äußeren Gürtels" ist das Leben ähnlich ungemütlich wie damals im unerschlossenen Westen Amerikas - aber dank der exzellenten Arbeit von Whedon und seinen Co-Autoren und Regisseuren geht das Konzept auf. Zumindest gut genug, um einen glaubhaften Kontext für den wilden kulturellen und technologischen Mischmasch aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und die Entwicklung einer neuen "Weltsprache" zu bieten - eine Kombination aus Englisch und einer Menge chinesischem Slang (Resultat zweier dominanter Supermächte).

Dass die Serie so gut funktioniert, ist sicherlich auch Whedons begeisterndem, brillant besetzten Ensemble und ihren neun elegant entwickelten Charakteren zu verdanken (wie immer bei Whedon eine ausgedehnte Quasi-Familie). Jeder von ihnen bietet eine individuelle Sichtweise ihrer Abenteuer an Bord der Serenity, jenem klapprigen aber liebenswerten Raumschiff der "Firefly-Klasse", das sie alle ihr Zuhause nennen. Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) führt seine kompakte Crew durch ihren Überlebenskampf, er selbst ist ein Veteran des Krieges der Unabhängigen-Fraktion gegen die allmächtige Planeten-Allianz (der klassische Underdogs-gegen-Tyrannen-Kampf). Sie sind Gesetzlose mit wenigen moralischen Grundsätzen, die jeden Job annehmen, der eine gute Bezahlung verspricht - aber Firefly webt die Gegensätze von Richtig und Falsch (und Frieden gegen Gewalt) weitaus komplexer und tiefsinniger zusammen, als es auf den ersten Blick erscheint. Wenn nach 14 Episoden schließlich vielversprechende Hinweise über die Machenschaften des undurchsichtigen Mega-Konzerns Blue Sun und seine Beziehungen zur Allianz ans Licht gekommen sind, ebenso wie die traumatischen Erfahrungen des Dauer-"blinden Passagiers" der Serenity als Versuchskaninchen in der Entwicklung fortgeschrittener Kriegsmittel - dann wird schmerzhaft deutlich, dass Firefly auf dem Weg zu atemberaubenden Enthüllungen war, die es nun leider nie geben wird.

Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben, denn in der Filmversion Serenity- bleibt das endgültige Schicksal der Crew also noch abzusehen. In der Zwischenzeit bieten diese 14 Episoden (und das nette Bonus-Material) alles, was man sich vom Erfinder von Buffy erhoffen darf: Action, Drama, Humor, eine Prise Romantik, Spannung, exzellente Darsteller, eine Inszenierung auf Kino-Niveau, beeindruckende Spezialeffekte - und den nachhaltigen Beweis, dass FOX-TV bei der Absetzung dieser Serie einen riesengroßen Fehler begangen hat. -- Jeff Shannon

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Kundenrezensionen zu 'Firefly - Der Aufbruch der Serenity: Die komplette Serie (4 DVDs)'

Sympathische SciFi-Serie (7. November 2008)

Im Gegensatz zu anderen SciFi-Universen (Star Trek, Star Wars) verzichtet Firefly auf großes Technologiegehabe und zeigt eine in sich authentische und glaubwürdige Welt. Zudem sind die Charaktere tief, die Dialoge auf den Punkt und der Humor zielsicher. Des weiteren ist die Vermischung mit Westernanleihen mal was anderes und fügt sich perfekt in das Szenario ein. Vielen mag vielleicht stören dass die Geschichten die erzählt werden teils etwas arm an Action sind und der typische über allem schwebende Epos (im Gegensatz zu anderer Serien) größtenteils fehlt. Firefly legt es eher auf differenzierte Charakterzeichnung und -entwicklung im Kleinen an und genau das gefällt mir so extrem gut.

Cya Space Cowboys! (6. November 2008)

Was für eine geniale Serie! Wie schade, dass es nur eine Staffel gibt, war wohl zu gut für's Fernsehen ;-) Erinnert ein bißchen an Cowboy Bebop, Weltraum, interessante Charas in der Crew und Western. Nur die Musik mehr Richtung Country als mit Jazz :-)

Unbedingt sehenswert für Fans von gehobener und schön gemachter SiFi!

hätte gerne mehr davon ! (5. Oktober 2008)

Hallo,

das ist eine der Serien mit absolutem Suchtpotential. Leider gibt es wohl keine Fortsetzung, aber sollte ich online eine Fangemeinde finden werde ich mich dieser sicherlich anschließen und um eine Neuauflebung buhlen :-)

Wer sich für SciFi interessiert sollte die Serie einmal anschauen und denke das werden die wenigsten bereuen.

Genial (16. September 2008)

Ich bin durch zufall auf diese Serie gestossen und muss sagen das dies ein wahres Glück wahr. Begonnen habe ich mit den Kino Film Firefly. Dies mag in der Reihenfolge ein Fehler gewesen sein, was aber der Serie keinen abruch tut. Diese SF Serie einfach was anderes, als das was man in letzter Zeit so gesehen hat. Es ist eine Mischung aus Western und Space Opera.
Die Darsteller sind gut besetzt und Spannung der Serien immer recht ordentlich. Die Serie ist in sich schlüssig. Leider wurde sie zu früh abgesetzt, was aufgrund der Fan Gemeinde dieser Serie, nicht verständlich ist. Man kann nur hoffen, das es mal wieder was neues von der Serenty zu sehen gibt.

Teenies im Western-All (26. August 2008)

Wenn man die überschwänglichen Bewertungen liest und sich dann die DVDs anschaut, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die offenbar sehr treue Fan-Gemeinde hier einen riesigen Hype aufbaut.
Ich bezweifle jedoch, ob die Serie den meisten SF-Fans gefallen wird.

Was für Firefly spricht, ist der gute Hintergrund der Serie. Es ist eine interessante, weil gebrochene, düstere Welt, und auch die Charaktere sind zu Beginn sehr unterschiedlich und mit viel Potenzial angelegt. Das Western-Element wird nicht jedem SF-Fan gefallen (ich hab kein Problem damit, weil ich auch Western schätze), aber man könnte darüber hinweg sehen, wenn denn der daramturgische Inhalt stimmen würde.

Damit komme ich zum großen Manko: Für meinen Geschmack kann "Firefly" in kaum einer Folge den hohen Erwartungen gerecht werden. Unbegreiflich, dass die Autoren keine über mehrere Folgen gehenden Spannungsbögen aufbauen - der Ausgangsplot schreit geradezu danach.

Aber auch die einzelnen Folgen sind größtenteils langatmig und vorhersehbar.
Am meisten haben mich dabei die in sich unausgewogenen Charaktere gestört. Bestes Beispiel: Die Hauptfigur kann sich nicht entscheiden, ob sie nun cooler, abgezockter Schmuggler-Captain mit gesunder Profitgier oder doch besser selbstloser Robin Hood ist. Okay, sehen wir ihn zumindest als cool an. Er verkehrt mit den gerissensten Gaunern (deren Intelligenz allerdings meist auf dem Niveau von grenzdebilen Teenagern ist) und hat mit Prostituierten offenbar hinreichend Erfahrung. Selbiger Captain errötet jedoch und stammelt herum wie ein 12-jähriger, als ihm in einer Folge eine Scheinbraut untergeschoben wird. Schon ein möglicher Kuss ist ein Riesenproblem. Schlimmer noch, all seine ebenfalls so coolen Gefährten machen sich dabei über ihn lustig, als seien sie selbst noch Teenager.

Dieses verbreitete Teenager-Verhalten, dass sich in vielen platten Dialogen und Verhaltensweisen in beinahe allen Folgen zeigt, ist für mich das größte Manko an einer Serie, die einen so innovativen Anspruch stellt.

Nein, es ist kein Babylon 5, kein Star Trek und meilenweit entfernt vom brillanten Battlestar Galactica. Viele Fans dieser Serien dürften sich sehr schwer tun mit Firefly.

Um es mit einem Vorredner zu sagen: Die Serie tritt nur breit, was im Grunde schon im Film "Serenity" enthalten ist, allerdings mit deutlich weniger Spannung. Mein Rat: Nicht bedenkenlos aufgrund des Fan-Hypes kaufen, sondern vielleicht erst mal ausleihen und antesten.

Wenn man allerdings eine Teenager-Serie im Weltraum mit Western-Ambiente sehen möchte, ist man bei Firefly gut aufgehoben.

Ich weiß, den enthusiastischen Firefly-Fans wird meine Rezension nicht gefallen. Aber die Geschmäcker sind verschieden - und wenn's Euch gefällt, ist's doch okay! Ihr dürft nur nicht erwarten, dass alle anderen es gleich bewerten.

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