Verkaufsrang: 5832 (DVD)
Actor: Rüdiger Bahr
Actor: Christine Kaufmann
Actor: Ferdy Mayne
Actor: Wolfgang Staudte
Actor: Hans Posegga
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Arthur Brauss
Binding: DVD
Director: Pierre Rousseau
EAN: 4010324022554
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Languages:
ListPrice:
NumberOfItems: 2
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2005
Spielzeit: 336
TheatricalReleaseDate: 1975
von: Rüdiger Bahr (Hauptdarsteller), Christine Kaufmann (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 9,99
Kundenrezensionen zu 'Lockruf des Goldes (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler'
Unausgegoren (9. Februar 2008)
Bis heute habe ich mir etwa ein halbes Dutzend der Vierteiler angesehen - Lockruf des Goldes ist der mit Abstand schlechteste. Nicht wegen der technischen Qualität: Ton und vor allem Bild sind ok. Aber wie oft in diesem Film Handlungssprünge vorkommen, die für den Betrachter nicht nachvollziehbar sind, ist schon abenteuerlich. Und ärgerlich: Hat man doch genug Zeit, die Geschichte zu erzählen. Aber während man die Personen sich scheinbar unendlich durch Schnee- oder Gesteinswüsten quälen lässt (und den Zuschauer fast auch schon quält), tauch ein zweimal schwer verletzter Elam Hanish plöztlich wieder putzmunter an einem anderen Ort auf. Ohne Erklärung! Und solch unlogische Sprünge gibt es mehrere. Nein, wenn man fast 6 Stunden Zeit hat, eine Geschichte zu erzählen, dann sollte man diese Zeit sorgfältiger verwenden.Einer der besten Weihnachts-Vierteiler !!! (6. Februar 2007)
Neben dem 'Seewolf' ist diese Produktion nach dem Drehbuch von Walter Ulbrich eine der besten Weihnachts-Vierteiler überhaupt. Man fühlt sich in diese Zeit versetzt und fiebert den Aberteuern entgegen. Eine kurzweilige, spannende und mitreisende Geschichte über die Zeit des Goldfiebers in Alaska.Das ist kein Gold was da glänzt (27. Dezember 2006)
Es war früher doch nicht alles besser, schon gar nicht im Fernsehen. Die "legendären Adventsvierteiler" sind so toll mal nicht wenn man sie im heutigen Blickwinkel ansieht und sie nicht nostalgisch verklärt."Der Lockruf ..." bildet da keine Ausnahme. Die Vorlage zu der Mini-Serie ist (mal wieder) von Jack London.
Ein Rechtsanwalt aus San Francisco wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Goldfieber gepackt und zieht mit tausenden anderen zum Yukon.
Die Story ist über weite Strecken unlogisch, die Dramaturgie quasi nicht vorhanden, und die bei der Auswahl der Drehorte stellt es einem die Nackenhaare auf.
Ähnlich wie beim doch sehr viel besseren "Seewolf" werden einem eindeutig europäische Lanschaften als amerikanische Prärie bzw. Tundra verkauft.
Ein alter Mann wird von einem Baum erschlagen, warum ? Kein Mensch ist da mit der Axt ran ! usw. usw.
Viel Zeit mitbringen! (20. September 2006)
Ich finde auch toll, dass man die TV-Zeitgeschichte gerettet hat durch das nun stückweise Herausgeben der Advents-Vierteiler. Doch man wundert sich nun als Erwachsener, was einen vor 30 Jahren vor der Mattscheibe hielt - vielleicht weil weit und breit nichts Spannenderes kam.Manche Szenen hätte man in 1/10 der Zeit abdrehen können. Das endlose Herumgekruhschtel eines unter der Tanne liegenden Alten mit seinem Gewehr - ach geht das wirklich auch mal zu Ende, oder muss man spulen?!
Die erste Folge ist noch echt stark, da gibt's auch Außen-Action, bei der zweiten spielt sich fast alles in einem Goldgräbernest am Yukon ab, dass man sich nach 90 Minuten fragt: He, worum ging's da heute eigentlich?
Und am Ende des Vierteilers stellt sich die Frage, ob das jetzt eine Biografie von Elam Harnish war - natürlich, was sonst - aber warum Jack London ausgerechnet diesen Menschen beschrieben hat? Was hat er besonderes geleistet? Ein Glückssuchender wie du und ich, der mal da, mal dorthin zog, hier und dort kein Glück hatte.... es wirkt wie eine Aneinanderreihung von Erlebnissen anstelle einer packenden Biografie. Kein Wunder, ist doch der Vierteiler aus einigen verschiedenen Stories von J.London zusammengestückelt.
Manchmal ganz schön langatmig, aber dann doch wieder ganz nett.
Bis dann wieder einer minutenlang unterm Tannengebüsch liegt und mit erfrorenen Fingern versucht, das Gewehr abzufeuern. Gähn!!
Ein wichtiger Teil geretteter Fernsehgeschichte (20. März 2006)
Nie hätte ich für möglich gehalten, das die legendären Adventsvierteiler des ZDF auf DVD erscheinen werden. Diese waren Bestandteil meiner Jugend und ich freute mich früher jedes Jahr aufs neue, was es denn wohl als nächstes geben würde. Für einen der in dieser Zeit nicht mit diesen Filmen aufwuchs, mögen wohl die knapp 6-stündigen Literaturverfilmungen aus heutiger Sicht "dröge" und "langwierig" erscheinen; hierbei beziehe ich mich auf einige Kritiken meiner Vorgänger.Der damalige Zuschauer wurde nicht wie gegenwärtig überfrachtet mit sinnlosen TV-Produktionen; von endlosen dummen Soaps oder ähnlichem ganz zu schweigen. Der Adventsvierteiler war seinerzeit beim Erscheinen ein regelrechter Straßenfeger, man sprach noch Wochen später über das Gesehene mit Freunden und Bekannten. Auch das handwerkliche Geschick, welches diesen Filmen zu eigen war, bewundere ich noch Heute. Eine Massenszene wie die Überwindung des Chilcootpasses zum Klondike würde in heutiger Zeit am Computer entstehen. Damals war es noch filmisches Handwerk und der physische Einsatz zahloser Statisten und Schauspieler, welches gerade "Lockruf des Goldes" zu etwas besonderen macht.
Aber nicht nur die Massenszenen machen das gewisse Etwas aus! Vielmehr sind sämtliche Adventsvierteiler ein lebendiges Stück deutscher Fernsehgeschichte und es ist schön, das nach dem ganzen "Serienmist" der heutzutage produziert wird, diese schönen, meist Literaturverfilmungen, durch das Medium DVD dem Zuschauer erhalten bleiben.
Mit dem Erscheinen von "Der Seewolf", "Lockruf des Goldes", "Lederstrumpf" und "Die Schatzinsel", wurde hoffentlich nur der Anfang gemacht! Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn nach und nach auch die anderen Verfilmungen eine DVD-Würdigung erhalten werden. Dann ist man nicht mehr auf das in den letzten Jahren erscheinende katastrophale TV-Weihnachtsprogramm angewiesen. Mit dem Anschauen dieser Filme, gerade in der Adventszeit erinnere ich mich gerne an früher, wo man sich als Zuschauer auf ein Fernsehereignis freuen konnte.
Mit Ausnahme der Heinrich Breloer-Verfilmungen ("Die Manns" sowie "Speer und Er" etc.), ist mir dieses Gefühl leider gänzlich abhanden gekommen!





