Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf Famous 4 geben sich erneut die besten Jazzsängerinnen unserer Tage ein Stelldichein. Und diese Behauptung ist wahrlich nicht übertrieben, ein Blick auf die Teilnehmerliste bestätigt, dass wir es hier tatsächlich mit den herausragenden weiblichen Stimmen der Gegenwart zu tun haben.Gleich im Eröffnungssong begegnen wir der populärsten und meistverkaufenden Jazzsängerin der jüngsten Zeit: Norah Jones. Sie ist mit ihrem Gastbeitrag für Charlie Hunters Longplay Analog Playground vertreten, in dem sie den Folktitel "Day Is Done" des allzu früh verstorbenen Nick Drake in eine mitternächtlich-bluesige Ballade verwandelt. Anschließend betört Cassandra Wilson in der funky groovenden Eigenkomposition "Show Me A Love" mit ihrem dunkel-geheimnisvollen Vokaltimbre. Danach kommt dann die Schwedin Viktoria Tolstoy an die Reihe und setzt in ihrer Bearbeitung von Steve Kuhns "Saga Of Harrison Crabfeathers" auf einen Jazz im traditionellen Akustikformat. Es folgt Dianne Reeves mit dem Evergreen "What A Little Moonlight Can Do", den vor ihr auch Ella Fitzgerald, Anita O'Day und Peggy Lee im Repertoire hatten; sie macht daraus eine ansteckende Fingerschnipp-Swingnummer. Und so geht es in insgesamt sechzehn Stücken munter weiter mit -- wie es im Album-Untertitel treffend heißt -- The Finest Female Jazz Today.
Wie es in der Famous-Reihe schon gute Tradition ist, erhalten auch diesmal neben anerkannten Größen aufstrebende Nachwuchskräfte ihre Chance. In der Heimat sind sie zwar zum Teil schon etwas bekannter, bei uns wollen sie hingegen noch von den Massen entdeckt werden. Die Dänin Cæcilie Norby etwa empfiehlt sich nachhaltig mit einer nordisch-kühlen Jazzfassung des Police-Hits "Tea In The Sahara". Ihre kanadische Kollegin Molly Johnson macht in "Melody" mit einem fast klassischen Barjazz auf sich aufmerksam. Und die zum Zeitpunkt der Aufnahme erst vierzehn Jahre alte Reneé Olstead ("Still Standing") schließlich begeistert in der Schmuseballade "A Love That Will Last" mit einer Wahnsinnsstimme.
Nach und nach gibt die Famous-Reihe einen umfassenden Überblick über die aktuelle Jazzszene. Wer alle bisherigen Folgen im Plattenschrank stehen hat, besitzt mittlerweile ein fast lückenloses Kompendium mit tonangebenden Jazzkünstlern aus aller Welt. -- Harald Kepler
Kundenrezensionen zu 'Famous 4 - The Finest Female Jazz Today (Exklusiv bei Amazon.de)'
16 songs to meet your lover (27. Juni 2007)
Paul Simon fand 50 Wege des Verlassens, nehmen Sie diese CD, hören Sie 16 Songs, das Gegenteil zu erleben. Jazz von Dianne Reeves(*), Holly Cole(*), Casandra Wilson, Norah Jones(*) und allen anderen geben einem Abend den richtigen Hintergrund. Bekanntes mit Neuem führt in eine Entdeckungsreise des female jazz, fein, ruhig, und Sie gewinnen "A love that will last", wie Renee Olstead in der Glücknummer 13 festhält.(*) siehe separate Rezensionen
Einfach Klasse! (21. Juli 2006)
Alles, was Rang und Namen hat, ist hier auf dieser CD bereits vertreten!?...fast alles, denn zwei wunderbare Jazz-Stimmen vermisse ich hier noch: Anna Maria Jopek und Lizz Wright!Dennoch eine sehr gelungene Compilation!
Famous 4 - The finest female jazz today (2. Januar 2006)
Danke für diese wundervolle Zusammenstellung.Ich bin eine absolute Einsteigerin im Bereich Jazz und kann mich an dieser CD kaum satt hören.
Besonders empfehlenswert sind Keri Noble und Holly Cole, ebenso wie Dianne Reeves, Z-Star und (schön, dass auch eine deutsche Interpretin auf der CD vertreten ist ) Kitty Hoff.
Auch finde ich es schön, dass man in dem Booklet Einiges über die Interpretinnen erfährt.
Wer federleichte Musik zum Träumen sucht, ist hier gut aufgehoben
Gänsehaut (4. Dezember 2005)
Toll, die 4. Zusammenstellung der Amazon-eigenen Reihe "Famous -"finest female jazz today"! Neben altbekannten Sängerinnen wie Cassanda Wilson und Holly Cole finden sich auch jüngere Stimmen - Namen, die mir bis heute unbekannt waren - die einem Gänsehaut über den Rücken jagen, so wie der Billy Holliday-Song "Don't explain" von der Schottin Angela Mccluskey mit der heiseren Stimme oder das eher rockige Powerstück von Keri Noble "Let it rain". Eine Entdeckung auch die Deutsche Kitty Hoffy mit "weißt du noch". Sehr ungewohnt, aber desto reizvoller die Version von "Tea in the Sahara"(Police), hier gesungen von C. Norby. Hervorragende Gelegenheit, neue Entdeckungen zu machen! Die Texte im Booklet bieten in der Kürze doch einiges Wissenswerte über Sängerin und Lied. Rundherum gelungen - deshalb fünf Sterne!DIE VIERTE UND BESTE VON EUREN COMPILATIONS (16. November 2005)
Ich bin dankbar dafür, dass die Sängerinnen von Vol. zu Vol. immer aktueller und interessanter werden.Sampler mit den üblichen Verdächtigen, wie Ella, Billy, Sarah etc. gibt es ja inflationär viele, obwohl eine ja reichen würde.
Aber bei dieser Compi bekommt man gleichzeitig einen Eindruck darüber, was für unglaublich gute Vocalisten und Bands ganz aktuell und auch live erlebbar ihre einstigen Heldinnen weit überflügeln.
Beruhigend auch die wohltuende Normalisierung in Bezug auf skandinavische Künstler und den damit freiwerdenden Raum für Leute wie Rachelle Ferell, Renee Olstead, tok tok tok oder Holly Cole.
Kann mich gar nicht satt hören. - sehr gelungen!!!






