Verkaufsrang: 3132 (DVD)
Actor: Don Cheadle
Actor: Sophie Okonedo
Actor: Joaquin Phoenix
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Terry George
EAN: 0828767265599
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 19. Dezember 2005
Spielzeit: 118
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2004
UPC: 828767265599
von: Don Cheadle (Hauptdarsteller), Sophie Okonedo (Hauptdarsteller), Andrea Guerra (Komponist), Rupert Gregson-Williams (Komponist), Afro Celt Sound System (Komponist)
Preis: EUR 4,99
Product Description
Ergreifendes Drama vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und Genozids in Ruanda. Don Cheadle, Sophie Okonedo, Joaquin Phoenix und Nick Nolte in einem Film, der die wahre Kraft eines Einzelnen im Kampf gegen die erbarmungslose Brutalität gezielt geschürten Hasses zeigt. Am 7. April 1994 brach in Ruanda der Bürgerkrieg zwischen den regierenden Hutu-Milizen und den Rebellen der Tutsi aus. In nur 100 Tagen starben eine Millionen Menschen durch die Hand der Milizen, während die gesamte westliche Welt vor dem blutigsten Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte die Augen verschloss. HOTEL RUANDA ist die wahre Geschichte eines ganz gewöhnlichen Mannes, der beispiellose Zivilcourage bewies und über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Paul Rusesabagina stellte sich couragiert gegen die Kräfte, die sein Land zu zerreißen drohten. Er öffnete seine Arme und fand einen Ort, an dem die Hoffnung überlebte.VideoMarkt
Ruanda im Jahre 1994. Der Bürgerkrieg tobt. Entfesselte Hutu-Milizen richten unter der Minderheit der Tutsi ein Blutbad an. Von diesen grausamen Ereignissen wird auch Paul Rusesabinga, Leiter einer Vier-Sterne-Herberge in Kigali, mitgerissen. Ehefrau Tatiana, eine Tutsi, wird bedrängt, ihr Leben bedroht. Das Hotel verwandelt sich in ein Flüchtlingslager. Paul bittet UN-Oberst Oliver um Hilfe. Dem sind die Hände gebunden. Die UN-Truppen dürfen nicht aktiv in die Kämpfe eingreifen. Hilfe von Europa und den USA ist nicht zu erwarten.VideoWoche
Aufwühlendes Drama um das Wirken des "afrikanischen Oskar Schindler", der während des Bürgerkriegs in Ruanda 1200 Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Das Musterbeispiel in Sachen engagierter politischer Film ist gleichzeitig eine Ohrfeige für die so genannte "zivilisierte Welt". Mit dem Publikumspreis in Toronto und Oscar-Nominierungen für die Hauptdarsteller Don Cheadle und Sophie Okonedo hat dieses immens wichtige Werk über den Völkermord in Afrika alle und jeden zu interessieren.Blickpunkt: Film
In Toronto mit dem Hauptpreis des Festivals bedacht, mit Oscar-Nominierungen für die Hauptdarsteller Don Cheadle und Sophie Okonedo und mit einem für das so herbe Thema beachtlichen Einspielergebnis in den USA, kommt Terry Georges Dokudrama nun nach seiner Deutschlandpremiere im Wettbewerb der Berlinale in die deutschen Kinos. 'Hotel Ruanda' erzählt die Geschichte des 'afrikanischen Oskar Schindler', der angesichts des Völkermords in seiner Heimat über eintausend Menschen das Leben rettete.Vor zehn Jahren gipfelte der Bürgerkrieg in Ruanda im größten Genozid seit den Naziverbrechen - beinahe unbemerkt vom Rest der Welt. Innerhalb von drei Monaten wurden drei Millionen Tutsis von regierenden Hutu-Milizen brutal ermordet. 'Hotel Ruanda' erzählt vor dem Hintergrund der Ereignisse von einem Hotelmanager, der das Leben von über 1200 Menschen rettet, indem er, vereinfacht gesagt, ein sehr guter Hotelmanager ist. Dieser Mann heißt Paul Rusesabagina, gespielt wird er von Don Cheadle als ruhiger, stets souveräner Pol mitten im Chaos. Ein Mann, der weiß, wie die Welt funktioniert, der seine erlernten Fähigkeiten, seine Demut vor Autoritäten, seine Diskretion und Würde einsetzt, um zunächst seine Familie und schließlich über Tausend fliehenden Tutsis im zum Flüchtlingslager umfunktionierten Hotel in Sicherheit zu bringen. Paul selbst ist Hutu, verheiratet mit einer Tutsi namens Tatiana (Sophie Okonedo), in Belgien ausgebildet und Leiter das Vier-Sterne-Hotel 'Des Milles Collines' in der Hauptstadt Kigali, nachdem sich der belgische Hoteldirektor aus dem Staub gemacht hat. Wie auch die Vereinten Nationen, die als Friedenstruppe nach Ruanda kamen, im Film von Nick Nolte als Colonel Oliver vertreten werden. Oliver sieht, was geschieht, informiert seine Vorgesetzten, bittet um Hilfe und Intervention und wird ignoriert. Am Ende sind es diese beiden Männer, Oliver und Rusesabagina, die auf eigene Faust die Evakuierung der Flüchtlinge erwirken können.
Rusesabagina begreift intuitiv, dass er nur etwas erreichen kann, indem er weiter wie ein Hotelmanager handelt. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen, das Land wird von Anarchie regiert, aber Paul zieht jeden Morgen Anzug und Krawatte an und macht 'business as usual' - selbst wenn er dabei vor Angst zittert. Er löscht Namen von der Gästeliste, besticht einen Hutu-General mit Whiskey und nutzt jeden möglichen Trick, um sich die Extremisten vom Leib zu halten. Das entsetzliche Blutbad, das dabei im Hintergrund zu erahnen ist, wird die meiste Zeit aus zweiter Hand erzählt, anfangs in den aufgenommen Bildern des von Joaquin Phoenix in einem Cameoauftritt gespielten Fernsehjournalisten, später offenbart es sich den Augen Rusesabaginas und des Zuschauers in einer Szene auf einer nebligen Landstraße, in der Rusesabagina und sein Fahrer schließlich bemerken, dass sie die ganze Zeit mit ihrem Wagen über Leichen fahren. Der vorangegangene Dialog mit einem Extremisten - 'You do not believe you can kill them all? Why not? Why not? We are halfway there already.' - wird in diesem Moment entsetzliche Wahrheit.
'Hotel Ruanda' ist konventionell und zurückhaltend in seiner Inszenierung und wird gänzlich von seinem charismatischen Protagonisten getragen, den Don Cheadle mit afrikanischem Akzent beeindruckend präzise verkörpert. 'Hotel Ruanda' ist ein dramatischer, bewegender Film über Heldentum und den Kampf ums Überleben. Der Film funktioniert nicht deshalb, weil die Leinwand mit Spezialeffekten den Bürgerkrieg möglichst authentisch rekonstruiert, sondern weil die Filmemacher daran interessiert sind, wie ein Mann sich dazu entschließt, in einer unerträglichen Situation zu funktionieren. Terry George, langjähriger Partner von Jim Sheridan, dokumentiert nicht die Hintergründe und Schrecken des Völkermords, was ihm Kritiker vorwarfen. Doch gerade dies mag die einzige Möglichkeit sein, ein breites Publikum zu erreichen und daran zu erinnern, was seinerzeit - und das kritisiert der Film in aller Deutlichkeit - von der westlichen Welt ignoriert wurde. deg.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Drama vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und Genozids in Ruanda: Ein Hotelmanager rettet über 1200 Menschen das Leben und wird zum Helden.Kurzbeschreibung
Am 7. April 1994 brach in Ruanda der Bürgerkrieg zwischen den regierenden Hutu-Milizen und den Rebellen der Tutsi aus. In nur 100 Tagen starben eine Million Menschen durch die Hand der Milizen, während die gesamte westliche Welt vor dem blutigsten Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte die Augen verschloss. "Hotel Ruanda" ist die wahre Geschichte eines ganz gewöhnlichen Mannes, der beispiellos Zivilcourage bewies und über 1.200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Paul Rusesabagina stellte sich couragiert gegen die Kräfte, die sein Land zu zerreißen drohten. Er öffnete seine Arme und fand einen Ort, an dem die Hoffnung überlebte...Kundenrezensionen zu 'Hotel Ruanda'
Achtung: Dieser Film bleibt einem im Kopf! (7. August 2008)
Es ist bestimmt nicht einfach ein Thema wie Völkermord in einem Film zu verarbeiten. Steven Spielberg ist es in "Schindlers Liste" gelungen und hier funktioniert es auch. "Schindlers Liste" und "Hotel Ruanda" haben vorallem die Gemeinsamkeit, daß man sie so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Aber genau da gehören diese Filme ja auch hin.Ein grandioses und einzigartiges Meisterwerk (24. Mai 2008)
Dieser Film verspricht mehr als man sich wohl je hätte vorstellen können.Er ist packend und lässt einen keine Minute los. Sehr bewegend und emotional. Gute historische Verarbeitung tolle Regie und Spitzenbesetzungen machen diesen Film einzigartig! Selten so guten Film gesehen...nicht in Worte zu fassen!!! Einfach nur schauen und begreifen.
Ein gescheiterter Versuch (21. Mai 2008)
Ein Film, der unter die Haut gehen und zugleich auf eine unvergleichbare Katastrophe aufmerksam machen soll, die unter den blinden und ignoranten Augen des Westens in einem kleinen Afrikanischen Land 1994 geschah...Soweit so gut. Zweites schafft dieser Film schon nur durch seine Existenz, er will wider spiegeln, was damals in Ruanda geschehen ist, ohne es zu "Hollywoodisieren". Drei Oscarnominierungen gab es dafür, ob diese begründet waren sei dahin gestellt.
Nur ein bestimmtes anrührendes Thema macht einen Film noch lange nicht zum Edelstein. Ein "Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten" zu Beginn macht das ganze zwar beklemmender, ändert aber an der zum Teil schlechten Qualität gar nichts.
Terry George, ein weitestgehend unbekannter Drehbuchautor und Regisseur widmet sich gern "wahren Begebenheiten" und dreht seine Filme in scheinbar edler Absicht, beherrscht nur sein Handwerk nicht annähernd wie die großen Vorbilder (etwa Spielberg in Schindler's Liste).
Ruanda im Frühjahr `94: Ein Hotelbesitzer rettet über 1200 Menschen, die in seinem Hotel Zuflucht finden vor mordenden Milizen der Hutu, einer Bevölkerungsgruppe, die sich von den Tutsi abgrenzen will, sich ihnen überlegen fühlt und sie daher in einem Völkermord erbarmungslos umbringt.
In "Hotel Rwanda" wird alles versucht um die Beklemmung und Verzweiflung jener Tage in filmische Maße zu pressen, was kläglich scheitert.
Ein tragischer Höhepunkt jagt den nächsten, untermalt von Musik, die manchmal ein bisschen unpassend und aufgezwungen wirkt. Man will große Bilder zeigen, aber bleibt in der Perspektive des Hauptdarstellers, was einfach nicht zusammen passt. Man schockiert, jedoch auf teils primitivste Weise, sodass es schon kitschig wirkt. Terry George hat zwar einige große Namen für ein paar Rollen ergattern können (z.B. Jean Reno oder Nick Nolte), diese lindern jedoch die schlechte Leistung anderer Schauspieler bzw. Komparsen im Film nicht wirklich.
Die Handlung ist simpel aufgebaut, was - so muss man dem Film doch anrechnen - sicherlich an der möglichst getreuen Wiedergabe der damaligen Ereignisse liegt, nur scheint es (vor allem zum Ende hin) als hätte man nicht mehr genug Material oder Zeit gehabt alles unter einen Hut zu bringen, worunter die Qualität sehr leidet. So wirkt es doch sehr unrealistisch, wenn man einem Flüchtlingsstrom entgegen fährt, einen kurzen Kugelhagel hinter sich lässt und dann plötzlich im rettenden Flüchtlingslager der UN ankommt, in dem man dann auch noch die Verwandten wieder findet.
Leider lässt sich auch in diesem Film Schwarz/Weiß Malerei nicht vermeiden, dennoch wird davon abgesehen den Hotelbesitzer "Paul Rusesabagina", gespielt von Don Cheadle, plump zum Helden zu stilisieren. Auch er handelt zu Beginn lediglich in eigenem Interesse und schlägt sogar die Hilfegesuche seiner Frau für einen Nachbarn ab um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Nur das allein macht den Film noch nicht sehenswert. Ich empfehle viel eher eine Dokumentation zu diesem Thema, da ich insgesamt doch sehr enttäuscht von Hotel Ruanda" war.
Wahrheit und nichts als die bittere Wahrheit - Weltkino!!! (1. April 2008)
Einer der besten und leider auch erschreckendsten Filme die ich je gesehen habe...Beruhend auf einer wahren Geschichte!
Weltkino und wirklich sehr sehr sehenswert...über diesen Teil der Geschichte sollte jeder bescheid wissen!
Hilflosigkeit und Beschämung (31. März 2008)
Die Geschichte der Menschheit ist geprägt davon, dass wir uns aus ethnischen, religiösen oder staatspolitischen Interessen gegenseitig abschlachten. Man sollte eigentlich erwarten, dass sich das Miteinander in einer modernen Welt mit zunehmender Aufklärung verbessert - doch leider ist das exakte Gegenteil der Fall. Besonders die letzten hundert Jahre sind geprägt von irrwitzigem Hass und Tötungswut, der Millionen meist unschuldige Menschen zum Opfer gefallen sind und es ist nicht absehbar, dass sich in der nahen Zukunft etwas entscheidend bessern würde.Ich habe "Hotel Ruanda" erst jetzt als TV-Aufzeichnung gesehen. Wie ein anderer Kritiker schon schrieb: vielleicht ist es gerade die Nicht-Darstellung allzu blutiger Details, was diesen Film so eindringlich und beklemmend macht. Das Böse kommt oft leise und unaufhaltsam und die Szene der Straße voller Leichen, die langsam im Nebel sichtbar werden, visualisiert diese Grausamkeit in erschreckend eindringlicher Art und Weise.
Man sieht Paul Rusesabagina, dem unglaublich mutigen Hotelmanager zu, wie er -anstatt einfach mit der Familie davon zu laufen- mit seinen bescheidenen Mitteln den Kampf gegen das Unheil aufnimmt und kann es nicht fassen, ist sprachlos und hat die ganze Zeit einen dicken Kloß im Hals. Wie heldenhaft und tapfer muss man sein, so zu handeln? Zu was ist der Mensch alles fähig, im Guten wie im Schlechten?
Nach dem Film fühlt man sich klein, hilflos und beschämt. Wir leben in der westlichen Welt im Paradies und schauen betreten unter uns anstatt zu handeln, um den Wehrlosen zu helfen. Kurze Meldung in den Nachrichten, dann zurück zur Tagesordnung und unsere eigenen "Sorgen" hegen und pflegen. Wie absurd das ist...
Jeder einzelne von uns ist auf seine Art und Weise mit schuldig am Unrecht der Welt und Filme wie "Hotel Ruanda" legen den Finger in diese auf ewig blutende Wunde des Menschseins. Ein Film, der weh tut, und etwas besseres kann man fast gar nicht über Filmkunst sagen.





