Guerolito

Verkaufsrang: 55028 (Musik)
Artist: Beck
Audio CD
EAN: 0602498884102
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Geffen (Universal)
UPC: 602498884102
Preis: EUR 5,05

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Product Description

GUEROLITO

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Kundenrezensionen zu 'Guerolito'

GESCHMACKSSACHE (22. März 2007)

Ich persönlich finde "Guero" besser als diese Remix-CD.

Begründung: Bei Guerolito sind viel zu viele (nervige) Effekt-Geräusche zu hören. Das stört mich ein bißchen. Bei Guero finde ich die Lieder "schöner anzuhören". Mein Tipp: Wer es etwas ausgefallener haben will, der kauft Guerolito, wer etwas fürs Ohr haben will Guero.

Hell yes. (4. März 2006)

Was Beck bei Guero falsch machte, das macht Guerolito locker wieder wett. Hört man sich die Lieder von beiden Alben zum Vergleich an (Remix und Original) glaubt man bei dem Remix das Original zu hören, und beim Original nur einen schlechten Remix. Man möge fast meinen, Beck sei die Puste ausgegangen und suchte nun andere Künstler, um wieder frischen Wind zu bekommen - und es hat in der Tat funktioniert.
Endlich sind die Lieder wieder abwechslungsreich, innovativ und voll von verspielter Melodien und Geräuschkulissen, experimenteller Sample-Haufen und Scratch-Einlagen.

Einzige Schwachtpunkte sind "Shake Shake Tambourine", "Qué Onda Guero", und eventuell die letzte Minute von "Clap Hands", aber das ist immer noch Geschmacksache.

Hier kurze Beschreibungen zu den einzelnen Liedern:

"Ghost Range", das genau das richtig macht, was Beck falsch machte, nämlich den Ohrwurm-Nanana-Gesang an das Ende zu knüpfen als Knalleffekt zum Schluss, als Höhepunkt, der einfach mitreißt.

Weiter über das gewöhnungsbedürftige "Qué Onda Guero", dessen Refrain sich aber immerhin im Ohr einnistet. Und vor allem die Stelle am Anfang wird man so schnell nicht wieder vergessen ... "See the vegetable man In the vegetable van, With a horn that's honking Like a mariachi band"

Danach weiß "Girl" wieder zum Mitsingen anzuregen. Das Ende sehr experimentell, aber dennoch wieder ein gelungener Remix.

Air's "Heaven Hammer (Missing)" ist wohl eines der absoluten Goldstücke. Sanft dahingleitende Synthesizer im Hintergrund, die zu weinen scheinende Stimme Beck's, der leicht heitere Refrain, und die absolut depressive Stelle kurz vor dem Ende, wenn es heißt: "I can't believe these tears are mi-ine..." Gänsehaut garantiert!

"Shake Shake Tambourine" ist angereichert mit interessanten Effekt-Spielereien (Hall vor allem), wirkt jedoch lediglich wie ein "Remix in letzter Minute".

Mit "Terremoto Tempo (Earthquake Weather)" wird es wieder düsterer, melancholisch. Spätestens bei der Stelle "Something's coming, sky is purple..." wird man total von der Atmosphäre dieses Liedes verschlungen und singt im folgenden Refrain willenlos mit. "I push, I pull..."

Wenn jemand etwas sucht, bei dem jeder Muskel im Körper einfach im Takt mitschlagen muss, der liegt bei "Gettochip Malfunction (Hell Yes)" völlig richtig. Meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk, vor allem der Aufbau am Ende, der explosive Abschluss. "I'm cleaning the floor, my beat is correct." Das geht einem so schnell nicht wieder aus dem Kopf. Hell yes.

Zurück zu der melancholischen Seite, die "Terremoto Tempo" bereits angestimmt hat, diesmal noch drückender, mit haufenweise Samples rückwärts abgespielt - das ist "Broken Drum". Man hat sogar das Gefühl, dass die Instrumente gequält klingen - was jedoch keinesfalls schlecht ist. Ein Lied zum Zurücklehnen und Entspannen.

"Scarecrow" ist mindestens so atmosphärisch wie "Terremoto Tempo", aber wesentlich schneller.

Gelassener und lockerer geht es dann weiter zu in "Wish Coin (Go It Alone)".

"Farewell Ride" ist das zweite Goldstück dieses Albums. Was hier geleistet wurde muss man einfach selbst erleben. Rap vereint mit Piano-Samples, und kalten Klangkulissen, vermischt mit einem absolut mitreißendem Refrain, genialen Ideen und einem nahezu perfektem Ende.

"Rental Car" ist absolut genial. Es erinnert ein wenig an "Music Instructor"-Zeiten. Die harten Synthesizer im Refrain zerren richtig an den Ohren und man muss es einfach zu Ende hören! Das witzige "Shalalalala" zeigt wieder, wie ungewöhnlich und doch wunderbar dieses Album ist.

"Emergency Exit" versucht, gemütlich in den Schlaf zu singen. Wirklich interessant in diesem Remix ist die Verwendung der Gesangsamples des Originals.

"Clap Hands" ist ein wahrer Ohrwurm, trotz des mehr oder weniger sinnlosen Textes - aber ich finde, das ist genau das, was dieses Album ausmacht. Es geht nur um gute Musik, die Spaß macht. Das Ende, wie schon erwähnt, könnte etwas besser sein (es wirkt, als hätte man noch irgendwie eine Minute hinzugefügt, damit es mehr als 3 Minuten sind), aber man ertappt sich selbst mehr als nur einmal, "Clap Hands" singend...

Zusammengefasst, eine klare Kaufempfehlung für Beck Fans und für Fans (teilweise alternativer, experimenteller) guter Musik.

Besser als Guero.. (3. Februar 2006)

Das sei schonmal vorne weg gesagt. Guerolito gefällt mir definitiv besser als sein großer Bruder Guero. Die Platte kommt viel einfallsreicher, ja innovativer, daher. Die ersten Remixe überschlagen sich beinahe, einer ist hier besser als der andere. Dann jedoch kommt ein ganz kleiner Dämpfer, allerdings nur für diejenigen die sich damals die Deluxe-Version von Guero gekauft haben. Der Remix von 'Girl' ist eben jener Octet-Remix, den Beck auch schon (als Bonus-Track) auf Guero packte.
Egal, das macht den Remix nicht schlechter und danach geht's ja direkt und qualitativ ebenso hochwertig weiter. Dasselbe passiert dann nur nochmal bei 'Broken Drum' und zum Schluß bei 'Clap Hands'.'
Abgesehen davon ist Guerolito eine tolle Platte, die es sich zu kaufen lohnt.

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