Verkaufsrang: 15428 (DVD)
Actor: Diego Luna
Actor: Daniel Giménez Cacho
Actor: Jesús Ochoa
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Hugo Rodriguez
EAN: 4041658221306
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2006
Spielzeit: 86
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Diego Luna (Hauptdarsteller), Daniel Giménez Cacho (Hauptdarsteller), Fernando Corona "Terrestre" (Komponist)
Preis: EUR 5,13
Kundenrezensionen zu 'Nicotina'
Nicht nur Rauchen ist ungesund. (31. Dezember 2007)
Der Computerfreak Lolo spioniert Passwörter für Schweizer Internetbanken aus und verkäuft diese Information über Mittelsmänner an die russische Mafia. Kurz vor der Übergabe der geldwerten Informationen geschieht ein Missgeschick. Seine hübsche Nachbarin kommt dahinter, dass sie von ihm systematisch videoüberwacht wird. Sie dringt in seine Wohnung ein, verursacht Chaos und verbrennt zahlreiche seiner selbstgebrannten CDs. Als Lolos Komplizen kurz darauf klingeln, greift er sich die falsche CD und fährt mit ihnen zu den Russen. Diese erkennen sofort, dass das gewünschte Datenmaterial nicht dabei ist und es kommt zu einer Schiesserei.Es begingt eine Verfolgungsjagd nach der Bezahlung in Form von Diamanten. Der angeschossene Russe taucht und einem Fiseursalon unter und verstirbt dort. Da das Ehepaar mitbekommen hat, dass der Russe Diamanten mit sich führt durchsuchen sie ihn. Einer Lolos Komplizen wurde ebenfalls angeschossen und lässt sich in einer Apotheke verarzten. Die Kontrahenten stossen weitere Male aufeinander und es kommt zu weiteren Todesfällen.
Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Mit einem gewissen Tempo und einem geschickten Fingerzeig auf wesentliche Details schafft der Film eine persönliche Atmosphäre. Die einzelnen Szenenbilder sind gut ausgewählt und das Stück ist bühnentauglich. Eine raffinierte Filmunterhaltung.
Snatch? Der vergleich kann ja nicht wirklich ernst gemeint sein (17. November 2007)
Die Schauspielerische Leistung ist maessig, die Handlung seltsam.Zu keinem Zeitpunkt kommt wirklich Spannung auf und der viel gepriesene Witz mag vielleicht im spanischen vorhanden sein scheint aber bei der Uebersetzung verlorengegangen zu sein.
Alles in allem war der Film eine Enttaeuschung
spassig (14. November 2007)
dem allem bleibt nicht viel zu ergänzen. irgendwo zw. 3 und 4 sternchen. man erkennt die lowbudgetproduktion, dennoch mit viel humor und etwas blut gut in szene gesetzt. hat spass gemacht, allerdings kann ich nur für die spanische sprachversion sprechen, wo es auch ein kleines minus gibt. leider keinen spanichen untertitel. und: wer immer es mit quentins filmen vergleicht, hat sie nie gesehen, nur darüber gelesen.Nicotina - Viel Rauch um nix (26. August 2007)
Die einen können was mit dem Film anfangen, die anderen nicht. Ich gehöre zu letzterer Gruppe.Was muss man eigentlich immer mit dem Namen Tarantino zu allerlei grauslich uninspirierten und schlecht gemachten Filmen gelockt werden? Gibt es da nicht irgendein Gesetz gegen? -Nicotina ist ein Beipiel für solche Filmchen. Der mexikanische Film ist nicht nur schlecht abgekupfert, sondern auch noch recht langweilig, da völlig vorhersehbar. Hier sehe ich einfach keine gute eigene Idee, außer nach Manier bekannter Vorbilder vozugehen, um mit deren Namen, den Leuten noch ein bisschen Geld aus der Tasche zu luchsen. - Ein Teil der Story dreht sich um ein typisches Gangsterabenteuer mit Schiesserei und Verstecken (die Sprüche hier sind auch überhaupt nicht gut). Ein neurotischer Hacker spielt die wichtige Rolle, natürlich mischt die Russenmafia mit. 20 Diamanten winken als Belohnung für einen Hack bei der Schweizer Bank. Man gerät im Verlauf der Story in einige schwierige Zweierbeziehungen, muss langweilig gemachte Ballereien abwettern und die ewige völlig aufegesetzt wirkende Qualmerei ertragen. Das Element ist hier nämlich auch noch untergebracht worden um der Geschichte ein bisschen Tiefgang zu verleihen. - Muss ja schließlich noch irgendeine Nebenhandlung geben, so machen es die Großen doch auch!- Der sogenannte Thriller aus dem Land der Kakteen- mit Laptop und Sombrero, möchte man meinen- entwickelt keinen eigenen Stil, keine Story, die man nicht schon kennt und nimmt als Hintergrund eine international kompatible Stadtkulisse, die die Leute nichtmit irgendwelchem Kulturkram vergraulen braucht. Ich habe mich leider ziemlich gelangweilt und war dann auch froh, dass der Film nicht so lange gedauert hat.
Mak ... aber ... espritlos (12. Juni 2007)
Wenn man den Unterschied zwischen sprödem und trokenem Humor kennenlernen möchte, sollte man sich Nicotina anschauen und mit anderen Filmen des makaber-zynisch-schwarzhumorigen Genres vergleichen. Gleich vorweg: Nicotina geht seinen völlig eigenen Weg, kann mit Machart, Inhalt und Geschichte anderer Filme nicht verglichen werden: Eine simple Vertauschung einer Daten-CD löst eine Kettenreaktion an Morden aus. Nebenbei rauchen einige der im Verlauf des Films dahinscheidenden Figuren prämortem. So viel zum Titel, der in der Retrosepektive dann doch als zu sehr konstruiert erscheint. Wie auch insgesamt der Streifen als ein zwar solides, in sich schlüssiges, darstellerisch und filmisch auch gelungenes - aber eben als Konstrukt erscheint. Zum einen mangelt es völlig an wirklich durchgeknallten, in irgend einer Form schrägen Figuren. Der eigentliche Auslöser des massiven Mordens in einer lauen mexikanischen Großstadtnacht, ein verklemmt-vetrottelter Computer-Hacker und Hobby-Voyeur, wird zur Nebenfigur und permanentem Zeugen der Morde, wobei die Charaktere der Mordenden stinknormale Amokschützen abgeben wie Du und ich. Einzig zwei Ehepaaren wird ein tiefergehender Einblick in ihre (Vor-)Geschichte zugestanden, alle weiteren Darsteller agieren völlig identifizierungs- und geschichtslos. Dies verleiht dem Film eine sterile Form des Makabren, die weder Slapstick noch Derbheiten, geschweige denn eine Urkomik zuläßt. Zum anderen fehlt es mir an jenem Mut zur Improvisation während der Dreharbeiten, die aus einem guten Drehbuch eine wirklich abgefahrene bitterböse Komödie hätten machen können. So bleibt der Nachgeschmack einer braven Filmproduktion im Rahmen einer Auftragsarbeit, ohne die kreativen Ressourcen aller Mitwirkenden zu nutzen. Daß leinwandtechnisch auf die Fokussierungsdarstellung und Parallelsequenzen der 60er und 70er Jahre zurückgegriffen wurde, ist zwar für dieses Genre des Films neu und auch nicht zu übertrieben eingesetzt, kann aber über den spröden Charme dieses Films nicht hinwegtäuschen.Wenn es so etwas wie einen computer-gestylten Humor gäbe, Nicotina wäre wohl dieser Software entsprungen. Eben diese (hoffentlich bleibende) Einzigartigkeit rettet diesen Film in eine höhere Punktierung. Humor läßt sich eben doch differenzieren.


