BatteriesIncluded: 0
Binding: Zubehör
EAN: 0019048158437
Technische Details: Testsieger Stereoplay
Technische Details: offenes System
Technische Details: selbsteinstellendes Kopfband
Technische Details: Frequenzbereich 10-39.800Hz
Technische Details: 3,5mm Klinkenanschluß, 6,3mm Klinkenanschluß
IsAutographed: 0
IsFragile: 0
IsMemorabilia: 0
Label: AKG Acoustics GmbH
LegalDisclaimer: Neuware/volle Garantie!
ListPrice:
Manufacturer: AKG Acoustics GmbH
Model: K 701
NumberOfItems: 1
Verlag: AKG Acoustics GmbH
Studio: AKG Acoustics GmbH
UPC: 019048158437
von: AKG (Designer)
Preis: EUR 228,00
Kundenrezensionen zu 'AKG K 701 Bügel-Kopfhörer'
Der Realist (2. August 2008)
Um es vorwegzunehmen, ich höre, außer für Testzwecke, ausschließlich Musik, die man landläufig als klassische Musik" betitelt. Bei der Beurteilung von Kopfhörern und Lautsprechern kann man häufig lesen, dass jene mehr oder weniger gut oder schlecht klingen". Dabei sollten elektroakustische Wandler überhaupt nicht klingen, sondern schlicht und einfach das von akustischen Quellen, hier also Instrumenten, erzeugte Schallereignis verfälschungsfrei reproduzieren. Und hier sind wir beim eigentlichen Thema.Dieser Aufgabe gerecht zu werden ist ein steiniger Weg, weil die Physik Grenzen setzt. Prinzipbedingt sind alle Schallwandler mit systematischen Fehlern behaftet. Dazu kommt, wie gut ein jeweiliges Prinzip der elektroakustischen Schallwandlung in der Praxis technisch umgesetzt wird.
Generell kann man davon ausgehen, dass Breitbandsysteme, wie sie in Kopfhören meistens anzutreffen sind, im Vorteil sind, da sich hierdurch Verzerrungen im Breich der Übernahmefrequenzen, wie sie bei Mehrwegesystemen entstehen, ausschließen lassen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Frequenzgang des Wandlers über den gesamten Bereich der Hörbarkeit" hinausgeht.
Ein weiteres Problem ist das Einschwingverhalten der Membran. Je nach Prinzip entstehen durch Rückstellkräfte systemimmanente Schwingungen, die das Anfangssignal vollkommen verfälschen können. Positiv fallen hier Biegewandler auf, wie sie bei den Lautsprechern der Firma Manger verwirklicht wurden. Elektrostatische Schallwandler hingegen produzieren nicht übersehbare Einschwingfehler, die aber bei manchen Menschen als besonders luftig" empfunden werden, aber weniger mit der Wirklichkeit zu tun haben. Man sollte deshalb auch bei Kopfhörertests Messungen des Impulsverhaltens aufnehmen, da hierbei solche Fehler schnell entlarvt werden.
Nun aber zum AKG K 701.
Nach einigen Stunden intensiven Probehörens kann ich - vorausgesetzt adäquater Tonquelle und Verstärker - folgendes sagen:
Bezüglich der Tonalität gibt es überhaupt nichts zu mäkeln. Sowohl bei Soloinstrumenten als auch bei komplexen Orchesterpassagen wird Musik nahezu wirklichkeitsgetreu wiedergegeben, kein Verzerren stört den Hörgenuss. Aufgrund des halboffenen Systems hat man beim Hören nicht das Gefühl, seinen Kopf in einer Hörkiste verborgen zu haben. Wohl aber kommen Bässe beeindruckend stark beim Hörer an. Große Trommeln lassen das Gefühl aufkommen, als würden der Fußboden und die Wände schwingen. Über eines sollte man sich allerdings nicht hinwegtäuschen lassen. Das räumliche Empfinden ist bei Kopfhörern generell auf links/rechts beschränkt, es sei denn, die Tonaufzeichnungen wurden mittels Kunstkopf aufgenommen. Und dies ist in der Regel nicht der Fall. Hier setzen Physik und Psychoakustik Grenzen. Vielleicht setzen sich die Kopfhörerhersteller einmal bei den Tonträgerproduzenten für ein ausreichendes Angebot an kunstkopfstereophonen Aufnahmen ein.
Die Verarbeitung des Kopfhörers ist makellos. Sein Tragekomfort ermöglicht es, eine Symphonie von Mahler oder Bruckner ohne Plage anzuhören, ja zu genießen.
Der AKG K 701 ist jedenfalls eine gute Kaufempfehlung. Er spielt trotz seines relativ günstigen Preises in der Klasse fast zehn mal so teurer Kopfhörer mit.
Der Richtige für stundenlangen entspannten Musikgenuss (23. April 2008)
Ich besitze diesen Kopfhörer seit etwa einem Jahr. Er läuft bei mir an einem guten Kopfhörerverstärker und wird mit Musik aus einem hochklassigen SACD/CD-Spieler versorgt.Anfangs war ich etwas enttäuscht über die zurückhaltende Basswiedergabe. Auch drückte das Kopfband, weshalb ich lange überlegte, ihn wieder zu verkaufen.
ABER: Im Verlauf des Jahres hat sich die Skepsis in Liebe verwandelt, denn der K701 reproduziert jegliche Musik so akkurat und detailliert, dass man meint, die Musiker sitzen direkt vor dem Hörer. Dazu trägt bei, dass der Kopfhörer es tatsächlich schafft, eine akustische Bühne vor dem Hörer aufzubauen, die Musiker also nicht "im Kopf" spielen.
Nach diversen Hörstunden hat sich übrigens der Tragekomfort deutlich verbessert: Das Kopfband drückt nicht mehr, und ich genieße es, mit dem K701 auf den Ohren den ganzen Abend guter Musik zu lauschen.
Zwei Einschränkungen muss ich dennoch anbringen:
1) Es handelt sich um einen offenen Kopfhörer, der die Musik nach außen mindestens so laut abstrahlt wie nach innen. Dadurch können sich Mitbewohner oder Arbeitskollegen schon einmal gestört fühlen.
2) Der K701 entlarvt gnadenlos qualitativ schlechte Aufnahmen. Beim Durchhören meiner CD-Sammlung habe ich leider einige Favoriten aussortieren müssen!
Trotz dieser Einschränkungen kann ich den Kopfhörer wärmstens empfehlen.
Direkter Vergleichstest mit K501 erfolgt - keine relevante Verbesserung (4. April 2008)
In einem von mir durchgeführten direkten Vergleichstest war zwischen meinem bisherigen Kopfhörer(AKG K 501) und dem als neue Referenz angepriesenen K701 keinerlei Unterschied zu hören. Ich war daraufhin enttäuscht und habe den Kopfhörer wieder zurückgeschickt.Plötzlich hört man ALLES! (28. März 2008)
Ich habe mir den Kopfhörer gekauft, um Studioproduktionen damit abzumischen (natürlich nur in Ergänzung zu hochwertigen Monitorboxen). Und ich muss sagen, für diesen Zweck ist der K 701 perfekt geeignet! Man hört wirklich alles. Der Kopfhörer deckt schonungslos Fehler beim Schneiden auf, bildet das Stereo-Panorama perfekt ab und klingt sehr ausgewogen (für meine Zwecke wäre ein "fetter" Bass z.B. absolut kontraproduktiv).Beim Anhören von diversen CDs (Pop, Rock, Klassik) hatte ich sofort das Gefühl, ich "verstehe", was der Produzent/Tontechniker wollte. Man kann sich auf einige Überraschungen gefasst machen: plötzlich hört man Instrumente, die vorher untergegangen waren, plötzlich merkt man, dass ein Piano seine Stereo-Breite im Song ändert, plötzlich hört man, wie leiseste Einatmer einer Sängerin angeschnitten wurden, usw.
Man könnte fast sagen, dass man die Musik nicht mehr nur hört, sondern förmlich vor sich sieht.
Negativ kann ich an dem Kopfhörer nur das lederne Kopfbügelband bewerten, welches nicht sehr bequem ist. Vielleicht gibt sich das aber auch noch mit der Zeit. Und optisch ist er vielleicht nicht jedermanns Sache - für mich versprüht der Kopfhörer (vor allem das hässliche graue Kabel) etwas "Krankenhaus-Charme" Aber darauf kommt's bei einem Kopfhörer ja wirklich nicht an.
Exzellenter Klang, hochwertige Verarbeitung! (13. März 2008)
Habe diesen Kopfhörer zu Weihnachten bekommen und bin nach wie vor vom Klang begeistert.Jede CD, auch wenn ich dachte sie in- und auswendig zu kennen, gibt mit diesem Kopfhörer unzählige Details preis. Ich entdecke gerade meine Musiksammlung neu und es macht einfach Spaß! Das überdurchschnittliche Design und die hervorragende Verarbeitung runden das positive Gesamtbild ab.




