Timeless

Verkaufsrang: 2253 (Musik)
Artist: Sergio Mendes
Artist: Black Eyed Peas
Artist: Erykah Badu
Artist: Stevie Wonder
Artist: Jill Scott
Artist: John Legend
Artist: Justin Timberlake
Artist: India.Arie
Audio CD
EAN: 0013431231523
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Concord (Universal)
UPC: 013431231523
Preis: EUR 6,87

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Product Description

TIMELESS

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Acht Jahre nach seinem letzten Album Oceano überrascht Sergio Mendes mit der wohl ungewöhnlichsten Einspielung seiner mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere. Timeless besticht nicht nur durch seine absolut zeitgemäße Produktion. Auf insgesamt 15 Tracks gibt sich auch das Who is Who aus R&B und HipHop die Klinke in die Hand. Vor allem aber trägt das Werk die unverkennbare Handschrift von will.i.am. Der Mastermind der Black Eyed Peas hatte mit dem brasilianische Bandleader und Arrangeur bereits für den Song "Sexy" auf dem BEP-Album Elephunk zusammengearbeitet und zeichnet nun auch als Producer für den ambitionierten Crossover aus HipHop und Bossa Nova verantwortlich. Daneben tragen so illustre US-Künstler wie Stevie Wonder, Justin Timberlake, Erykah Badu, India.Arie, Jill Scott und Q-Tip zum Gelingen bei. Aber auch der brasilianische Rapper Marcelo D2 und Mendes' Ehefrau Gracinha Leporace glänzen mit essenziellen Beiträgen.

Seine ersten internationalen Erfolge feierte Mendes in den 60er Jahren mit Beatles-Coverversionen und Samba-Hits wie "Mas Que Nada". Die unverwüstliche Brasil-Pop-Nummer aus der Feder von Jorge Ben bildet folgerichtig auch den Auftakt des Albums in einer aufregenden HipHop-Adaption, der die Black Eyed Peas ihren Stempel aufdrücken. Aber auch die erste Singleauskoppelung "Yes, Yes, Y'all" kombiniert den typischen Black Eyed Peas-Groove mit einem markanten Pianoriff. Zu den weiteren zeitlosen Brasil-Hymnen, die hier einer Frischzellenkur unterzogen werden, zählen die berühmten Afro-Sambas "Berimbau" und "Samba Da Benção" aus der Feder von Baden Powell und Vinicius De Moraes, das 1975 entstandene "Bananeira" aus der Feder von João Donato und Gilberto Gil und "The Frog" (ebenfalls von Donato, der es 1973 unter dem Originaltitel "A Rã" auf dem Album Quem E Quem verewigte) aber auch Tom Jobims ebenfalls längst zum Klassiker avanciertes "Surfboard". Im Gegenzug überrascht Justin Timberlake als Crooner mit einer eigenständigen Nummer namens "Loose Ends" im klassischen Bossa Nova Stil. Soul-Chanteuse India.Aire schließlich steuert den überaus charmanten Titelsong bei.

Mit vielen Neueinspielungen alter Songs, welche Sergio Mendes im Laufe der Jahre in sein Repertoire übernommen hatte, gerät das Album zu einer veritablen Hommage an die 1941 geborenen Brasil-Pop-Legende. Allerdings hat sich Mendes weder als Sänger noch als Komponist einen Namen gemacht, sein Ruhm beruht allein auf seiner Geschicklichkeit als Interpret, Arrangeur und Bandleader, sowie der Fähigkeit, stets mit den richtigen Leuten zu kooperieren. Mit Timeless jedenfalls knüpft er nahtlos an sein Grammy-prämiertes Meisterwerk Brasileiro von 1992 an, das vielen als sein bislang bestes Album gilt. Damals profitierte Mendes maßgeblich vom überschäumenden Talent eines Carlinhos Brown, der seinerseits dank Mendes seinen endgültigen Durchbruch erzielte. Mit "Timeless" setzen sich Mendes und sein mehr als 30 Jahre jüngerer Bewunderer will.i.am ein gemeinsames Denkmal. -- Wolfgang Zwack

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Kundenrezensionen zu 'Timeless'

Ein musikalisches Genie im hellen Licht der Gegenwart (5. September 2006)

Wenn das Thema auf große Songwriter kommt, landet das schnell bei bekannten Helden wie Bob Dylan, Leonard Cohen, John Lennon etc. Wer den Blickwinkel aber erweitert, stößt zwangsläufig auf die Stars des "Easy Listening" Jobim, Burt Bacharach und Sergio Mendez.
Vor allem letzterer war mit seinem neuen Sound in den Sechzigern stilbildend. Die CD "Timeless" klärt die Frage, wieviel diese Musik heute noch bedeutet. Den Zeitsprung haben die Black Eyed Peas organisiert, und so trägt diese Fusion deutlich deren Handschrift.
Schon der Opener "Mas que nada" stellt klar, dass die Verjüngung ausserordentlich gut gelungen ist. Über einem potenten Beat und einer pumpenden Bassline wird elegant gerappt, während der Refrain den unnachahmlichen brasilianischen Flair beschwört. "That Heat" wird vom abgeklärten Klavierspiel des Meisters und Vokaleinspengseln von Eryka Badu veredelt. Doch nicht überall wird der Hip-Hop Dampfhammer geschwungen. "Please Baby Don't" mit einem gut aufgelegten John Legend kommt lässig dahergeschlendert, während "Eh Meninia" mit seinem typischen Frauenchören und den sanften Bläsersätzen die Eleganz der Originale atmet.
Der Höhepunkt ist "Loose Ends" mit seinem verschleppten Rap über verhangenen Streichensamples und dazu ein wunderbarer Justin Timberlake.

Insgesamt läßt sich feststellen, dass die Songs dort am besten gelingen, wo das feine Rhythmusgefüge und der coole Sechziger-Flair der Originale erhalten bleibt.
Dort, wo die Songs nur als Unterbau für Black-Eyed-Peas typische Sprechgesänge und schwere Beats genutzt werden, zum Beispiel beim etwas stumpfen "Bananeria", läßt die Qualität ein wenig nach.
Sich im Vergleich die unvergleichliche Raffinesse und die zeitlosen Arrangements der Originale anzuhören bleibt sowieso Pflicht. Und wenn diese CD die Aufmerksamkeit eines jüngeren Publikums auf diesen großen Künstler richtet, dann sei das schon Gewinn genug.

Cooles Album (7. Juli 2006)

Eine neue Art, Bossa Nova und Samba zu hören. Sergio Mendes beweist, offen für neue Musikrichtungen zu sein. Wer es klassisch mag und zur "Früher war alles besser Fraktion" gehört, sollte die Finger von diesem Album lassen. Wer Musik als etwas sieht, welche sich immer neu definiert, sollte dieses Album unbedingt kaufen. Ein Muss für jeden, der akzeptiert, dass auch Bossa Nova und Samba entwicklungsfähig sind.

ich liebe es einfach ! (8. Juni 2006)

Vorweg! Ich höre fast alles an Musik, hauptsache es löst etwas in mir aus, was sich gut anfühlt, bin also keine Musik Hörerin die sich nur einer Richtung verschreibt !
Deswegen ist es nicht verwunderlich das ich Sergio schon immer geliebt habe und auch die B E P`s sind mir nicht fremd !!
Aber was die jetzt da zusammengewürfelt haben ist ja wohl nur der Knaller !!
Weil es so fremd ist, braucht man so ein zwei Durchläufe aber dann haut es einen gewaltig um !!
Wer genau hinhört, findet gabnz versteck im hintergrund sogar leichte swing einflüsse!
GENIALE SACHE KAUFEN KAUFEN KAUFEN !
GUTE LAUNE GARANTIERT !!!

Das Ergebnis ist enttäuschend (5. Mai 2006)

Der Großmeister des eingängigen Latinpops, der in den 60/70ern mit Coverversionen bekannt wurde, bekommt sein neues Album vom derzeitigen Großmeister des eingängigen HipHops - Will.i.am von den Black Eyed Peas - produziert. Und der Auftakt dieses Albums voller Coverversionen war auch gleich der größte Erfolg (Jorge Bens "Mas Que Nada") Mendes`.

Doch bei aller Vorfreude über die Koordinaten dieses Albums: Sergio Mendes himself, die Black Eyed Peas an der Seite und daneben noch Gastmusiker Stevie Wonder (nur an der Mundharmonika), Erykah Badu, Justin Timberlake, Jill Scott, Q-Tip oder Mr. Vegas. Das Ergebnis ist enttäuschend.

Denn es ist ein Black Eyed Peas Album geworden, hier wie dort wird über Melodiefragmente ein dicker Beat gelegt und nach spätestens einer Minute labert (rappt) irgend jemand in den Song. Das zerstört die schönen Melodien, den ansonsten flauschigen Soundteppich inkl. der typischen weiblichen Backgroundstimmen sowie den Flow an sich. Die besten Songs sind dem gemäß diejenigen, bei denen sich die Rapper/Toaster zurück halten. Da hätte man aber viel mehr daraus machen können.

Samba trifft Hip Hop (20. April 2006)

Musiker müssen ein geselliges Völkchen sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass in letzter Zeit soviel "....And Friends" - Alben auf den Markt kommen. Anregend und oft überraschend sind solche Gipfeltreffen allemal, besonders wenn sich Newcommer um eine Musiklegende wie Sergio Mendes versammeln und seinen Klassikern neuen Glanz verpassen. Nötig haben es die ollen Klamotten ja eigentlich nicht, wie auch sehr richtig der Name der Scheibe andeutet, denn sie laufen auch so noch rauf und runter. Aber sei's drum: im neuen Gewand aus Hip Hop, Groove, Softsamba und Pop-Musik werden sie sicher viele neue Freunde finden, zumal z.B. die Black Eyed Peas, Erykah Badu oder sogar Justin Timberlake mit von der Party sind. Absolutes Gute-Laune-Album!!!

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