Verkaufsrang: 547 (DVD)
Actor: Matt Damon
Actor: George Clooney
Actor: Jeffrey Wright
Actor: Amanda Peet
Actor: Chris Cooper
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Robert Bear
Binding: DVD
Director: Steven Gaghan
EAN: 7321921807725
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2006
Spielzeit: 123
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Matt Damon (Hauptdarsteller), George Clooney (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 3,38
Kurzbeschreibung
"Anklage wegen Korruption… Korruption? Korruption ist doch die Einmischung des Staats in die Selbstregulierung des Marktes durch gesetzliche Bestimmungen. Sagt Milton Friedman, der Scheiß-Nobelpreisträger. Gesetze gegen die Korruption sind doch nur dazu da, um sie florieren zu lassen. Korruption schützt uns, durch sie haben wir es schön warm und trocken. Wegen der Korruption stolzieren wir jetzt hier herum, statt uns auf der Straße um einen Fetzen Fleisch zu prügeln. Korruption bedeutet… dass wir am Ende immer gewinnen." (Tim Blake Nelson als Danny Dalton zu Jeffrey Wright als Bennett Holiday)
Autor und Regisseur Stephen Gaghan hat mit Traffic – Macht des Kartells den Drehbuch-Oscar gewonnen – jetzt präsentiert er den Politthriller Syriana über Intrigen und Korruption im weltweiten Ölgeschäft: Von den Playern, die in den Hinterzimmern von Washington ihre Deals einfädeln, bis zu den Arbeitern auf den Ölfeldern am Persischen Golf verwebt der Film zahlreiche Erzählstränge und demonstriert so die Konsequenzen für die Menschen in einer Welt, in der es ausschließlich um Geld und Macht geht. Die Intrige entwickelt sich vor dem Hintergrund eines der Ölförderländer, in dem der junge, charismatische und reformwillige Prinz Nasir (ALEXANDER SIDDIG) die seit langem bestehende Verstrickung mit den amerikanischen Geschäftsinteressen auflösen möchte. Gerade hat Thronfolger Nasir die Erdgas-Bohrrechte – die bisher der texanische Energie-Gigant Connex innehatte – aufgrund eines höheren Angebots den Chinesen zugesprochen: ein schwerer Schlag für Connex und die US-Geschäftsinteressen in der Region. Jimmy Pope (CHRIS COOPER) hat soeben mit seiner kleineren texanischen Ölfirma Killen die hart umkämpften Bohrrechte für die begehrten Ölfelder in Kasachstan ergattert. Dadurch wird Killen für Connex äußerst interessant, denn die große Firma braucht jetzt ein neues Betätigungsfeld, um die Produktionskapazität auszulasten. Vor dem Zusammenschluss der beiden Firmen kontrolliert das Justizministerium den zu genehmigenden Vertrag, und nun soll die Washingtoner Anwaltskanzlei Sloan Whiting das Verfahren mit gebührender Sorgfalt prüfen – die Kanzlei ist für ihre rigorose Ablehnung feindlicher Übernahmen bekannt....
Kundenrezensionen zu 'Syriana'
Man nehme 5 schlechte Kurzfilme, einmal in den Mixer und voila: Syriana (26. September 2008)
Mittlerweile kenne ich viele Filme, die erst gegen Ende den eigentlichen Zusammenhang der verschiedenen Story-Fetzen aufklären. In der Hoffnung Syriana würde eben dieses Stilmittel einsetzen, quälte ich mich mit meinen Freunden (alles kognitiv fähige Studenten) also durch diesen Streifen. Aber Fehlanzeige: Der Film verbirgt auch bis zum Ende jeglichen Sinn und Zusammenhang. Stattdessen wird mit stereotypischen Szenen und schlechten Dialogen umhergeworfen. Ein ungefähres Beispiel: "Araber sind ja auch sehr familienorientiert, hopla, war das jetzt rasistisch." - "Eigentlich schon, aber weils was Positives war, eher nicht". So stumpfsinnige Dialoge müssen doch nicht sein - außer man will unterstreichen, dass beide Gesprächspartner nicht allzu helle sind (was hier eher nicht der Fall war).Ich bin mir sicher, wer den Film 2-3 Mal anschaut oder über eine größere Aufnahmefähigkeit als meine Leidensgenossen und ich zusammen verfügt, wird den einen oder anderen sinnvollen Zusammenhang finden. Für alle anderen wird der Film aber aus sehr langweiligen Einzelgeschichten bestehen bleiben.
Da drängt sich mir die Frage auf: muss man sich sowas wirklich antun?
Wohl eher nicht....
Anspruch vs. Langeweile..!? (17. September 2008)
Schauspielerisch - insbesondere von Clooney (Damon überzeugt hier leider weniger) - sicherlich eine Meisterleistung, auch die Kameraführung ist interessant, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film schlicht und ergreifend langweilig ist. Man kann durch komplexe Handlungen keinen Anspruch vorgaukeln den der Film einfach nicht besitzt. Auch aus anspruchsvoller Handlung kann man ein interessantes Drehbuch machen. Hier fehlte dem Drehbuch-Autor einfach die Fähigkeit, ein komplexe Thema auf ein für Normalsterbliche verständliches Maß runterzubrechen.Der Film verliert sich viel zu oft in viel zu vielen Einzelheiten und Nebenhandlungen, welche für den Haupt-Erzählstrang nicht unbedingt erforderlich gewesen wären. Die Message des Filmes hätte man mit etwas mehr Spannung effektiver rüberbringen müssen... Bis auf das Ende ist der Film einfach das unspanneste was ich mir vorstellen kann, immer wenn etwas Dramaturgie auftaucht, wird diese durch irgendwelche Nebenplots kaputtgemacht. Daran kann auch die Starbesetzung nichts ändern.
Fazit: Ich bin wirklich kein Fan von Mainstream, aber diesem Film sieht man es einfach ZU deutlich an, dass man hier mit der Brechstange versucht hat den Mainstream um jeden Preis zu vermeiden.
Von daher der Rat: Wer seiner Neugierde nicht Einhalt gebieten kann, sollte sich den Streifen erstmal ausleihen...
Gähhhhhn, wieder ein "anspruchsvoller" Film (16. September 2008)
Wow, Syrania. Eine brisante Hintergrundgeschichte. Verzwickte Charakterverknüpfung. Die geheimen Machenschaften der korrupten Weltwirtschaft. Brrrr - kalt. Ganz kalt. Wieder mal eine Hollywoodproduktion, die dem Zuschauer vorspielt, er hätte es mit einem anspruchvollen, nicht-standard-Geplänkel zu tun. Ein Kind stirbt, doch die Trauer der Eltern wird lieber nicht gezeigt, zu aufwühlend. Dafür wird eine Folterszene im Detail aufgenommen - Gewalt ist der Zuschauer gewohnt. Die Story soll kompliziert sein. Stimmt, sie ist ein wenig verzwickt, aber nicht hintergründig. Während der Film eine grausame Scheinwelt suggeriert, bleibt die Tiefe außen vor. Charaktere haben ihre gute und ihre schlechte Seite. Nichts dazwischen. Keine Einblicke. Syrania bleibt völlig oberflächig. Die Machenschaften der oberen Liga - nichts neues, nichts aufwühlendes, noch nicht mal spannend. Einfach nur Geplänkel.Wem dieser Film aufgrund seines Anspruchs gefallen hat, empfehle ich Filme wie Departed oder Von Löwen und Lämmern. Politkritisch, bekannte Gesichter, leicht zu verdauen.
Nachdenken ist hierbei dringend angesagt........ (3. August 2008)
Syriana ist ein absoluter Spitzenthriller, der mit einem richtig gut gecasteten Starensemble aufwartet. Die Thematik ist beängstigend "up to date", weil man nach dem Film unbewusst ans Grübeln kommt. Was ist fiktiv, was ist real, was ist nur etwas übertrieben??? Ich glaube persönlich fest daran, dass die Thematik eher noch untertrieben ist. Die Story ist genial verwoben, mehrere Handlungsstränge verdrehen sich im Film, andere laufen komplett parallel zueinander. George Clooney liefert in Syriana eine seiner besten Leistungen ab. Er spielt den vom Job ausgezehrten und desillusionierten CIA-Agenten einfach nur brillant. Aber auch Matt Damon zeigt hier deutlich, was er kann. Meiner Meinung nach spielte er in Syriana besser als Jason Bourne.Jetzt widme ich wieder meinen speziellen Freunden von Warner Home. Jetzt mal im Ernst, könnt, wollt oder dürft ihr nicht mehr aus so einem Film machen?
Bonusmaterial:
1.) Gespräch mit George Clooey. Dauer: gut 9 Min.
2.) Filmdoku (Making of) Dauer: gut 11 Min.
3.) Zusätzliche Szenen Dauer: gut 6 Min. insgesamt.
4.) USA-Kinotrailer
Das wars dann mal wieder.....
Stop: Ein Goodie hätt ich ja fast vergessen: Das Booklet. Und das war mal absolute Spitze. Da lachte das Herz des Filmfans. Sehr, sehr gut gestylt.
So, Freunde der Nacht, jetzt ist es an euch, zu überlegen, ob euch das Booklet und das Steelbook den kleinen Aufpreis von gut 12 Euro gegenüber der Amaray-Version wert ist. Inhaltlich sind beide Versionen identisch.
Film: 5 Sterne
Bonus: 3 Sterne, wobei das Booklet allein schon für 2 Sterne gut war, die schäbig kurzen und knappen Dokus und der Trailer allein hätten von mir höchstens 1 Stern bekommen.
Gesamt: 4 Sterne
Viel Lärm und ...nicht viel (12. Juli 2008)
Nicht das wir uns falsch verstehen...Handwerklich, erzähltechnisch und von den Darsteller-Leistungen her gesehen ein Meisterwerk. Einzig das Thema dürfte auf geteilte Meinungen stoßen.
Da ich mich persönlich aber nicht als eine Nahost-Chorephähe ansehe und mein Wissen über Ölkonzerne, die Verteilung von Macht und Geld in Arabien, sowie die Einflüsse und Bedeutung des Terrorismus in Ländern nahe der "Achse-des-Bösen" einzig aus Tageszeitungen und Kurzzusammenfassungen der täglichen Nachrichtensendungen ziehe....hab ich nach knapp 45 Min beschlossen, der Handlung dann doch nur noch oberflächlich zu folgen.
Mehr ging nicht. Zu schwere Kost, zu anstrengend, zu wenig Hintergrundwissen.
Für alle anderen: ein Meisterwerk in jeder Hinsicht :)





