Tsotsi (Special Edition, 2 DVDs)

Verkaufsrang: 5854 (DVD)
Actor: Presley Chweneyagae
Actor: Terry Pheto
Actor: Kenneth Nkosi
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Athol Fugard
Binding: DVD
Director: Gavin Hood
EAN: 4006680036946
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Special Edition
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
NumberOfItems: 2
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2006
Spielzeit: 90
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Presley Chweneyagae (Hauptdarsteller), Terry Pheto (Hauptdarsteller), Zola (Komponist), Vusi Mahlasela (Komponist), Mark Kilian (Komponist), Paul Hepker (Komponist)
Preis: EUR 12,95

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Das südafrikanische Ghettodrama beschäftigt sich in sehr eindringlicher Art und Weise mit dem Allatgsleben einer Gangstercrew in einem Slum von Johannesburg. Dabei sind es sowohl die authentisch vermittelte Grundstimmung als auch das Einzelschicksal, welches den Film so intensiv nachwirken lässt. Die erzählte Geschichte geht über ein schlichtes Sozialportrait hinaus, obwohl auch das raue Ghettoleben an sich in wundervoll komponierten Bildern Thema ist. Der zugrundelieg

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VideoMarkt

Der junge Tsotsi wächst in den Johannesburger Slums auf, sein Leben ist vom harten Überlebenskampf geprägt: Tsotsi stiehlt, und er mordet auch. Eines Nachts führt ihn ein Streifzug in eine gehobenere Wohngegend. Ohne nachzudenken, reißt er sich einen teuren Wagen unter den Nagel, verletzt die Fahrerin dabei schwer und bemerkt erst dann das Kleinkind auf dem Rücksitz. Auf der Flucht kommt Tsotsi, weil er nicht fahren kann, von der Straße ab. Schnell rafft er seine Beute zusammen und nimmt auch das Baby mit.

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VideoWoche

Gavin Hoods Adaption eines Romans von Athol Fugard gewann 2006 den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Die großartig eingefangenen Bilder aus den Townships verleihen der Geschichte zusammen mit dem wütenden südafrikanischen Hip-Hop-Soundtrack eine seltene Authentizität, ohne je den pädagogischen Zeigefinger zu erheben. Anhänger packender Unterhaltung mit einem Schuss Tiefgang werden auch von der grandiosen Performance des Hauptdarstellers Presley Chweneyagae begeistert sein.

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Blickpunkt: Film Kurzinfo

Kompromissloses südafrikanisches Drama im Stil von "City of God", in dem ein junger Straßengangster in Johannesburg sich des Babys einer Frau annimmt, die er getötet hat.

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Kurzbeschreibung

In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige Tsotsi in den Tag hinein. Der Anführer einer kleinen Gangsterbande ist der coole und für seine Brutalität gefürchtete Held des Viertels. Eines Abends sieht er sich drastisch mit den Folgen seiner Gewalttätigkeit konfrontiert: In einem noblen Vorort schießt er auf eine Frau, stiehlt deren Auto und flüchtet mit Höchstgeschwindigkeit, als er plötzlich auf dem Rücksitz ein neugeborenes Baby bemerkt. Vor Schreck baut er einen Unfall und muss seine Flucht zu Fuß fortsetzen. Er könnte das schreiende Kind allein in dem Wrack zurück lassen, doch etwas in ihm sperrt sich dagegen. Also steckt er es in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt...

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Kundenrezensionen zu 'Tsotsi (Special Edition, 2 DVDs)'

Unbedingt auch den Audiokommentar des Regisseurs anhören ! (23. März 2008)

Ein absolut sehenswerter, stimmiger Film aus Südafrika, der lange nachwirkt (und durchaus auch zum Nachdenken über hiesige Verhältnisse anregt).
Tolle schauspielerische Leistung von Darstellern, die zum Teil zum ersten Mal vor einer Kamera standen. Gut durchdachte Kameraführung und Soundtrack (südafrikanischer HipHop - Kwaito).
Unbedingt auch den Audiokommentar des Regisseurs anhören !!!

nicht so gut wie das buch (5. August 2007)

aber das ist ja wahrscheinlich immer so ....

fand den film schon auch gut - und alles ... gut besetzt, gute handlung, gute darstellung ...

doch habe erst das buch gelesen - und wurde von der schriftlichen darstellung eher gefesselt als der film-version.

trotzallem - eine TOP geschichte und ein TOP film!

Ein guter, harter Film! (19. März 2007)

Ein überraschender Film, der von einer kompromisslosen Härte geprägt ist. Die Darsteller sind äußerst überzeugend und ziehen durch ihre intensive Leistung in den Bann.
Es handelt sich um ein düsteres Bild einer verlorenen Generation, in der dennoch etwas wie märchenhafte Hoffnung aufzuscheinen scheint...
Vielleicht hier und da etwas zu märchenhaft aber in jedem Falle sehenswert!

Klischees, Story unglaubwürdig (7. März 2007)

Ich war gespannt auf diesen Film, das Thema schien sehr interessant. Aber ach: Er hat mich gar nicht überzeugt. Dass ein Jugendlicher zu Gewalt greift, daran war also mal wieder das Elternhaus schuld. Und dann wird er doch noch nett, weil er ein Baby findet. Schöner Kitsch!
Ein Baby, das ganz brav ist und nicht krank wird, obwohl er ihm Dosenmilch gibt, ihm Fliegen in das Mündchen krabbeln, es in 3 Tagen nur zwei Mahlzeiten bekommt und nur einmal gewindelt wird. Welcher (männlichen) Einfalt ist denn eine solche Darstellung ein halbjährigen Kindes entsprungen?
Na gut, wir erfahren etwas über die brutale Realität in Südafrika, aber deshalb wird die Story als solche nicht besser, da schau ich mir nächstens Reportagen an.

Gute Idee, Schlechte Umsetzung (12. Februar 2007)

Ich war sehr gespannt auf diesen Film, zumal er in meiner Videothek monatelang vergriffen war. Nachdem ich ihn nun gesehen habe bin ich jedoch eher enttäuscht.

Das Thema scheint zunächst vielversprechend: ein jugendlicher Ghetto-Gangster kommt durch unglückliche Umstände zu einem Baby, um dass er sich nun kümmern muss.

Bei der Umsetzung orientierte man sich aber offenbar an irgendwelchen Hollywood-Kitschstreifen und so verkommen die meisten Szenen zu Klischees einer Szene, auf die man auch ganz gut hätte verzichten können. Nur ein Beispiel von vielen: Die Frau im Krankenhaus mit der dramatischsten Stimme, die die Schauspielerin herauskramen konnte.. "Und sagen sie ihm wenn sie ihn finden.. wenn er meinem Baby auch nur ein Haar gekrümmt hat, bringe ich ihn mit meinen eigenen Händen um". So geht das die ganze Zeit, vom Ende mal ganz zu schweigen...

Zudem benehmen sich die Charaktere, insbesondere Tsotsi höchstselbst dermaßen unlogisch, dass man eigentlich nur den Kopf schütteln möchte (den eigenen, aber auch Tsotsis). Ich meine, der Junge ist kriminell, der sollte dann auch einen Hauch von Ahnung haben was kriminelle Machenschaften anbelangt. Zum Beispiel, dass es besser wäre, das Baby heimlich, still und leise wieder vor dem Haus der Eltern abzulegen anstatt einzubrechen, Milchpulver etc. zu klauen (?!?!), dabei vom Vater gesehen werden und ihn doch am Leben lassen, damit er so schnell wie möglich zur Polizei laufen kann, dann das Baby doch noch abzuliefern, sich dabei aber so dämlich anzustellen, dass man den Kopf inzwischen nicht mehr schütteln sondern auf die Tischplatte schlagen möchte.. (Tsotsis!)

Fazit: Gute Idee, Schlechte Umsetzung. Für die Idee gibts trotzdem noch zwei Sterne.

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