Verkaufsrang: 1981 (DVD)
Actor: Tim Allen
Actor: Sigourney Weaver
Actor: Alan Rickman
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Dean Parisot
EAN: 4047553500164
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2006
Spielzeit: 98
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 5. März 2001
von: Tim Allen (Hauptdarsteller), Sigourney Weaver (Hauptdarsteller), David Newman (Komponist)
Preis: EUR 6,00
Product Description
Galaxy Quest Planlos durchsKomödie & Drama DVD VÖ Erhältlich FSK 12 Komödie und Drama/ Paramount. EAN 404755350016Kundenrezensionen zu 'Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall'
Galaktische Trekkie Parodie (31. August 2008)
Jason Nesmith und seine abgehalfterten Schauspieler Kollegen waren einst die Stars der berühmten Fernsehserie "Galaxy Quest" in der das Raumschiff NSEA Protector und seine Crew viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs war um neue Welten zu erforschen.Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?
Na klar, denn bei Galaxy Quest handelt es sich um eine Star Trek und Trekkie Parodie wie sie im Buche steht. Ach, was sage ich, nicht EINE Star Trek Parodie, sondern DIE Star Trek Parodie überhaupt. Die beste, die geistreichste, die witzigste und die allerliebenswürdigste, die man sich als Herzblut-Trekkie nur wünschen kann.
20 Jahre später, treten Nesmith und seine Kollegen nur noch auf Fan-Conventions oder bei der Einweihung von Supermärkten auf. Der Rest der Welt hat den großen Quincy Taggert und seine Crew vergessen. Aber nicht so die Thermianer, die vom Planeten Klaatu Nebula kommen und auf der Suche nach Hilfe bei Commander Peter Quincy Taggart aka Jason Nesmith anklopfen. Denn die Thermianer sind die letzten treuen Fans der Serie. Sie haben sie nicht nur immer brav angeschaut, sondern sie haben sie auch als "historische Dokumente" tatsächlich für bare Münze genommen. Jetzt brauchen die Thermianer einen Helden wie Taggart, der mit dem fiesen und thermianermordenden Echsen-General Sarris fertig wird.
Ob das wohl gelingen wird, mit einer Crew von ausrangierten, gefrusteten, alkoholabhängigen und eitlen Seriendarstellern?
Wie scharfsinnig kann man eine epochale Kultserie eigentlich verspotten, ohne es dabei an Respekt gegenüber den Fans und dem Kult fehlen zu lassen und dennoch den Finger absolut treffend und erheiternd auf die kleinen und oft so peinlichen Stellen zu legen?
Wohl kaum besser als bei "Galaxy Quest".
Hier stimmt alles.
Die Darsteller machen ihren großen Namen alle Ehre. Tim Allen als Pendant zu William Shatner alias Captain James T. Kirk ist zum Hinknien treffend. Sigourney Weaver zeigt großes Talent zur Komödie in der Rolle des blonden Dummchens und Uhura-Verschnitts Gwen DeMarco, die nichts weiter zu tun hat als sexy auszusehen und den Computer zu wiederholen. ("Ich habe nur einen einzigen Job auf diesem lausigen Schiff, er ist dämlich aber ich erledige ihn, okay?").
Aaaah und Alan Rickman, britisch bis in die Haarspitzen, die unter der leicht zerfledderten Doktor Lazarus-Maske stecken. Was für ein Spock-Versatz! Leider hat dieser Sir Alexander Dane seine große Karriere als geadelter Shakespearedarsteller (mit fünf Vorhängen!) einem einzigen dämlichen Satz geopfert: "Bei Graptas Hammer dein Tod wird gerächt werden". Und darüber wird er wohl nie wegkommen. So etwas wie Scotty gibt es auch, göttlich lahmarschig dargestellt von Tony Shalhoub, zum Glück steht ihm eine Mannschaft von Thermianer (mit eingebauter Gruppenumarmung) im Maschinenraum zur Seite, so dass er belanglose Fragen wie "Wie beame ich?" oder "Wie schalte ich die Triebwerke ein?", ganz vertrauensvoll in deren Hände legen kann.
Dann gibt es da noch den obligatorischen Quotenschwarzen und Wesley Crusher-Nervensägen-Nachbildung Lt. Laredo (Daryll Mitchell), zu dem die Thermianer zutreffend bemerken: "...der ist aber groß geworden...".
Ganz wichtig ist auch Guy (Sam Rockwell), der einfache Crew-Man, der in der Serie üblicherweise sein Leben aushauchen muss, damit der Zuschauer merkt, wie brenzlig die Lage ist. Klar dass er bei Außenmissionen um sein Leben bangt. Und last but not least ist da Enrico Colantoni, der den thermianischen Ober-TeleTubbie Mathesar einfach zum Knuddeln genial spielt.
Einer wie der andere scheinen sie geradezu für diese Parodie geschaffen zu sein, und dass sie gewaltigen Spaß bei den Dreharbeiten hatten, das sieht man ihnen an, spürt es in jeder Filmminute.
Apropos Minute: Es ist ja auch ein uraltes Gesetz der Fernsehserie, dass alle Gefahren, Explosionen und drohende Weltuntergänge vom Helden erst in der allerletzten Millisekunde verhindert werden können. Also keine Bange, wenn Kirk, äh Taggart bei dieser Episode nicht auf Anhieb erfolgreich ist. ;-).
Trekkie Know How
Der Film ist auch ohne Vorkenntnisse der Star Trek- und Babylon-Serien eine wirklich witzige und geistreiche Parodie, aber wer je auch nur eine Episode von ST gesehen hat wird an dieser Veralberung den doppelten Genuss haben. Ach ja, und wer je auf einer Star Trek Convention war, der wird sich schlicht und einfach wegschmeißen vor Lachen.
Vorsicht ist also besonders für Trekkies angesagt: Ein Zwerchfellriss könnte die Folge dieses Filmes sein.
Meine Woodstock Hommage:
Galaxy Quest ist für mich weit mehr als eine Parodie. Es ist eine Liebeserklärung an Star Trek und an alle Trekkies, eine Hymne an beinahe vier Jahrzehnte Raumschiff Enterprise und ihren Kampf gegen das Böse im Universum. Danke an die Filmemacher, dass wir Trekkies uns einen witzigen, spannenden und so treffend skizzierten Film lang vorstellen durften:
Und es gibt sie doch!
Sooodele, ich aktiviere jetzt mal den Omega 13 und... zwoooorzt
DVD 9:
Dolby Digital, Sprachen: Englisch, Deutsch 5.1, Format: 16:9 (2.35:1) Anamorph Widescreen, Untertitel: Englisch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch,Diverse Untertitel für Hörgeschädigte
Länge: 102 Minuten
Zusatzmaterial:Trailer, Kapitel-Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, Deleted Scenes, Hinter den Kulissen, Am Drehort im All, 4 seitiges Booklet mit Produktionsnotizen, Outtakes
Note EINS ! (22. Juni 2008)
Ich habe heute Nacht durch die Programme gezappt und blieb mehr oder weniger aus Zufall bei Galaxy Quest hängen, weil ich Tim Allen und Sign. Weaver (im sehr netten und hautengen Uniförmchen) erkannte. Nach zwei Minuten hat mich der Film in seinen Bann gezogen und am Ende war es dann 3 in den Morgenstunden. Habe in mir soeben bei amazon bestellt, um ihn in Originalsprache zu betrachten.Fazit:
Gnadenlos gute Parodie auf die Star Trek Filme bzw. Serien ohne in billige Klischees zu verfallen. Der Film ist ein echtes Juwel !
Immer für eine Überraschung gut. (26. Mai 2008)
Die Darsteller einer Science Fiktion TV-Serie werden während einer Konvention von Außerirdischen um Hilfe gebeten. Diese Wesen haben die Serie mit Leidenschaft verfolgt und sind überzeugt davon, dass die Geschichten wahr sein. Sie selbst werden von einem brutalen Wesen bedroht und hoffen auf Unterstützung durch das Erdenteam.Nachdem sich die Überraschung gelegt hat, ist Commander Taggart und sein Team bereit, den Wesen vom Planeten Klatu Nebel zu helfen. Eine Reise ins Ungewisse beging. Der übermächtige Feind erkennt schnell, dass er es hier mit ein paar Softies zu tun hat und setzt Taggart und seinem Team mächtig zu. Doch mit Pfiffigkeit und einer guten Portion Glück gelingt es der Crew den mächtigen Feind in die Knie zu zwingen.
Die lustige Persiflage strotzt vor guten Gags und bekannten Klischees, die grausam humorvoll abgearbeitet werden. Trotzdem kommt die Story nicht zu kurz. Die Schauspieler leisten gute Arbeit. Eine nette Filmunterhaltung.
Star Schreck - Bei Graptas Hammer! (6. Dezember 2007)
Der Weltraum... unendliche Weiten... dies sind die Abenteuer der NSEA Protector, die unterwegs ist... Irgendwas ist da falsch? Nicht in diesem Film. Die NSEA Protector ist ein Raumschiff einer Raumflotte, die an Starfleet erinnert und so könnte das Schiff auch von seinem Aussehen her ganz leicht als ein Schiff der Star Trek Föderation durchgehen. Unerschrockener Captain ist Commander P. Q. Taggart (Jason Nesmith)... In "Wirklichkeit", also im Film ist die Serie "Galaxy Quest" einige Jahre lang im Fernsehen gelaufen bis sie abgesetzt wurde und hatte nur einen einzigen Zweiteiler, der erstmalig jetzt auf einer riesigen Convention gezeigt wird. Durch die ständigen Wiederholungen im Fernsehen wurde die Serie zum Kult. Erinnert an Star Trek? Kein Wunder: Ähnlichkeiten sind beabsichtigt. Jason Nesmith (genial: Tim Allen als William Shatner Verschnitt) ist ein Egomane, kommt immer zu spät, liebt Selbstauftritte, hat schon damals Szenen seiner Mitspieler streichen lassen, damit er besser rauskommt und außerdem nimmt er Angebote an, ohne dies seinen ehemaligen Kollegen mitzuteilen. Alexander Dane (Super: Alan Rickman, der nicht in einer Szene ohne Maske rumläuft!) spielte den Dr. Lazarus und bekommt seither keine andere Rolle mehr. Er darf überall bei jeder Supermarkteröffnung nur seinen Spruch "Bei Graptas Hammer" ablassen. Dabei war er damals erfolgreicher Shakespeare-Darsteller, was er seinen ehemaligen Kollegen ständig vorbetet. Der Selbstdarsteller Nesmith ist ihm zuwider. Gwen DeMarco (Supersexy: Sigourney Weaver, die in der Serie ein blondes Dummchen spielt) stellte Lt. Tawny Madison da. Die Fans interessiert jedoch lediglich, wie sie ihre Brüste in die Uniform zwängten. Ansonsten hatte sie immer nur die dämliche Aufgabe, nämlich den Schiffscomputer zu wiederholen..."Monk"-Darsteller Tony Shalhoub spielt den Scotty-Verschnitt Tech Sgt. Chen. Dabei ist der Darsteller Chens alias Fred Kwan als einziger derjenige, der nicht gegen Nesmith schießt...
Tommy Webber (Daryl Mitchell) spielte in der Reihe den Jugendlichen Lt. Laredo und mimt damit einen Wesley-Crusher-Verschnitt.
Sam Rockwell spielt Guy Fleegman, der in irgendeiner Folge als Redshirt-Verschnitt abgemurkst wurde. Er hat die unrühmliche Aufgabe, Nesmith auf der Con anzusagen, der sich natürlich wie ein Gott von seinen Fans feiern lässt. Während eines Klogangs bekommt Nesmith zufällig von einigen kritischen Fans jedoch mit, dass er glaubt, er sei nur ein Space Commander und würde sich damit über Wasser halten und daran hochziehen. Daraufhin rastet er bei einer Autogrammstunde aus, als ihn ein Fan nach fiktiver Technologie fragt und stürmt vondannen (geniale "Get a Life"-Hommage). Er kommt jedoch nicht weit. Ein "Fan" namens Mathesar (Enrico Colantoni) will Nesmith für eine Mission anheuern. Nesmith glaubt natürlich an einen gutbezahlten Job. Kurz darauf befindet er sich in einer genialen - wie er glaubt - Kulisse "seines" Raumschiffes. Dort soll er den Bösewicht Sarris (Robin Sachs) ausschalten, der den Thermianern zugesetzt und sie an den Rand der Vernichtung gebracht hat. Die Vorstellung Nesmiths lässt zu wünschen übrig. Er lümmelt im Kommandosessel rum und als er glaubt, seine Fans seien enttäuscht, gibt er den Befehl, mit allen zu ballern, was die Bordkanonen hergeben. Was Nesmith nicht weiß: Die "Fans" um Methesar sind echte Aliens und er befindet sich in einem echten Raumschiff und hat gerade auf einen echten Gegner geballert! Sarris wurde davon überrascht, weil sich die Thermianer, so der Name der Spezies um Methesar, nie gewehrt hat. Erst als Nesmith zurückgebeamt wird, erkennt er die Wahrheit und will seine Teamkameraden dazuholen. Natürlich kann er sie nicht mit Freundlichkeit überzeugen und so gibt er an, es sei ein Job. Kaufhäuser zu eröffnen ist dämlich und so rechnen sich alle gutes Geld für einen Auftritt aus und kommen mit. Die Thermianer benötigen die Crew der NSEA Protector, denn was sie nicht wissen ist: Die Serie, die sie im Fernsehen gesehen haben, waren keine historischen Aufzeichnungen, wie sie glauben, sondern dient lediglich zur Unterhaltung. Sowas kennen die Thermianer nicht und ihre Helden sind Schauspieler. Auch das kennen sie nicht. Sie nehmen alles, was sie gesehen haben für bare Münze, auch Gilligans Island. Ihnen das Gegenteil zu erklären funktioniert nicht. Als alle merken, dass sie an Bord eines echten Raumschiffes sind, rasten die Schauspielkollegen aus - bis auf den Tech. Sgt. Chen-Darsteller Kwan, der sich sofort die Technologie reinzieht und erst mal alles genauestens unter die Lupe nimmt. Ferner hält er langsam selbst sein Kostüm für eine Uniform und befolgt die Befehle Nesmiths als sei er sein Commander... Außenteameinsätze machen ihm überhaupt nix aus... (bis auf den Transportereinsatz, der einmalig bei einer Bedrohung schief läuft...). Sarris hat den Angriff überlebt und ist jetzt richtig stinkig. Da aber alle jetzt wissen, was Sache ist, ist es nicht so einfach, die Gefahr zu ignorieren und so schießt Sarris die NSEA Protector zu Schutt und Klump... Nesmith und Co. müssen sich der Frage stellen, ob sie jetzt einfach nach Hause gehen und die letzten Thermianer in Stich lassen oder ob sie weiter wie bisher machen und versuchen, ihnen gegen Sarris beizustehen...
Der Film ist DIE ultimative Parodie auf Star Trek. Dabei ist er aber nicht herablassend, sondern kennt sich bestens mit dem Filmmaterial und den Fandom aus. So werden nicht nur Star Trek Filme und Serieninhalte parodiert, sondern auch das Verhalten der jeweiligen Schauspieler. Wenn man mal so drüberschaut, sieht Tim Allen auch manchmal sogar aus wie Shatner. Seine Bewegungen und seine Eigenheiten machen Spaß auf eine Fortsetzung, aber vielleicht liegt auch die Genialität dieses Films an seiner Einzigartigkeit. Und dabei ist die Idee nicht neu, sondern es gab schon einmal einen erfolgreichen Film, in dem Schauspieler für echte Helden gehalten wurden...
Die DVD beinhaltet einige Extras, wie z. B. geschnittene Szenen. Sie ist jedoch leider nicht randvoll damit gespickt. Aufgrund des geringen Preises und des großartigen Films kann man jedoch darüber hinwegsehen...
Und dabei steh' ich gar nicht auf Science Fiction! (3. November 2007)
Was hab ich mich beim ersten Ansehen des Films zusammen mit meiner Schwester kaputtgelacht! Sogar beim 3. Mal anschauen innerhalb von 2 Tagen! Nun, gut: Wie ich den Film ohne den genialsten Schauspieler auf Erden, Alan Rickman, aufgenommen hätte bleibt dahingestellt. Aber trotzdem: Es gab so viele Gags, soviel Dialoge und Handlungen die einfach nichts anderes als Insider-Schmähs unter den sich den Film gemeinsam Ansehenden werden können! Es ist so göttlich humorvoll, man spürt wie die Schauspieler und der Regisseur selbst beim Dreh vor Lachen wohl fast platzen mussten. Das will einfach Unsinn sein und ist so gut darin, dass man einfach nicht genug davon kriegt! Und dann Alan, Gott unter den Schaulpielern, wie er vorm Spiegel im Umkleideraum sitzt und klagt, was aus ihm durch diese Rolle geworden ist, schließlich spielte er einst "Richard the 3rd". Und man weiß ja, dass er tatsächlich vom Theater zum Film kam...Und dann Alan beim unwillig-mürrischen-schlechtest gelaunten explosiven Autogramme Verteilen! Oh Gott!!! Ich hoffe im echten Leben nimmt er Fans wie allgemein bekannt tatsächlich liebevoller auf, sonst wär meine London Reise um sonst gewesen.Ne, Leute, den Film müsst ihr euch geben!!!



