Requiem

Verkaufsrang: 5366 (DVD)
Actor: Sandra Hüller
Actor: Burghart Klaußner
Actor: Imogen Kogge
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Hans-Christian Schmid
EAN: 7321921981531
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 9. März 2007
Spielzeit: 89
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Sandra Hüller (Hauptdarsteller), Burghart Klaußner (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 4,92

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Kundenrezensionen zu 'Requiem'

Tja, hmm... war halt ein Film mit Vor- und Abspann (6. März 2008)

Klein, leise, grau und nüchtern. Das ist ja an sich nicht schlecht... Nur ist das einer dieser Filme, die erst ganz interessant wirken und neugierig machen, dann aber ganz fad an einem vorbeiziehen und ein schales Gefühl hinterlassen.

Für einen verstörenden Film ist er mir zu klar... für einen psychisch dichten Film ist er mir zu platt und dröge. Für einen aussergewöhnlichen Film ist er vor allem zu langweilig und uninteressant gemacht. Nichts gegen kleine Geschichten. Aber etwas mehr das Medium Film auszunutzen, hätte sicher nicht geschadet.

Ich kanns leider nicht präziser ausdrücken :(

Interessanter Ansatz, leider verschenkt und am Ende sogar fahrlässig (11. September 2007)

Auf "Requiem" habe ich mich ziemlich gefreut: wirklich gute Filme zum Thema "Besessenheit"/Exorzismus sind mir leider nicht bekannt: die einen sind mir zu katholisch (wie "Der Exorzist" selber), die anderen unpassender weise zu sehr nach Effekten aus. Ähnlich sieht es übrigens mit U-Boot-Filmen aus, da kenne ich trotz verstärktem Interesse am Thema meinerseits auch keinen tatsächlich überzeugenden Film.
Dieser Film des Regisseurs von "23" versucht sich der Sache von Dämonen über die Religion und das Innenleben eines Mädchens aus der süddeutschen Provinz Anfang der Siebziger Jahre zu nähern, scheitert dabei aber an den eigenen Vorsätzen: schade um die hervorragende Ausstattung und die sehr guten Schauspieler!
"Requiem" orientiert sich ähnlich wie schon "23" sehr am sozialen Umgang der Hauptfigur und versucht dabei möglichst niemandem zu nahe zu treten. Angenommene "Klischees" sollen in der Darstellung um jeden Preis verhindert werden - was wie so oft direkt in verlogener Heuchelei mündet. Die distanzierte Beobachtung sämtlicher Vorgänge macht Schuldzuweisungen dabei ebenfalls unmöglich, "richtig besessen" erscheint die Frau auch erst in der letzten Viertelstunde des Films zu sein, sodass man die vermeintlich "Besessene" zwar als Heilige oder Kranke, nie jedoch als Opfer Ihrer Umgebung und Erziehung sehen kann.
Was sich toll anhebt wie "Breaking the Waves" ist zum Schluss dann auch ein reines Ärgernis: gut möglich, dass dem Regisseur so das eigentliche Schicksal der jungen Frau gerade mal zwei Zeilen vor dem Abspann wert war. Widerlich.

Mehrschichtig, aber... (17. August 2007)

Wenn man sich vorab dem Thema Anneliese Michels verschlossen hat, an dem der Film sich offenbar anlehnen soll, mag er für eine deutsche Produktion selten begangene Wege aufzeigen, aber wenn er tatsächlich die Geschehnisse von Klingenberg im Jahre 1976 beleuchten möchte, hat er das Thema verfehlt. Wie gesagt; wer über keine Kenntnisse der Vorlage verfügt und nur auf eine Produktion abseits der üblichen Actionspektakel wartet, wird hier fraglos bedient - wer allerdings eine visuelle Aufarbeitung der Tatsachen wünscht, schüttelt nachher nur den Kopf. Die Charaktere sind mit denen der Reale nicht einmal ansatzweise identisch und verfälschen den Weg der Protagonistin, der man später bar einer gelungeneren Idee das Mäntelchen der Besessenheit überstreift. So wie dort dargestellt passt die Geschichte einfach nicht und wirkt schlicht konstruiert und hölzern.

Berührt das Herz (14. Juni 2007)

Ich schließe mich den vorangegangenen Rezensionen an, möchte aber folgendes noch hervorheben:

Die Auswahl der Musik trifft genau den Nerv. Vor allem Deep Purple`s "Anthem",ein Liebeslied, das auch den Abspann begleitet.
Denn am schlimmsten finde ich Anneliese`s Liebeskummer. Nicht so sehr ihrem Freund gegenüber, sondern ihrer Mutter gegenüber, die erst Wärme zeigt, als es zu spät ist. Auch die Enttäuschung gegenüber ihrem Vater, der sie zwar gut behandelt, aber dessen Männlichkeit nicht ausreicht, die Mutter zu begrenzen und Anneliese zu schützen.

Stimmt nachdenklich (18. Mai 2007)

Ein Film, der in den Religionsunterricht gehört. Unverständlich, dass in der katholischen Kirche heute noch Exorzisten ausgebildet werden. Sandra Hüller hat die Auszeichnung für die Darstellung der Michaela zu Recht bekommen. Auch die übrigen Darsteller waren hervorragend, voran Imogen Kogge (Mutter), Jens Harzer (Borchert), Walter Schmidinger (Landauer)...

dkb.de

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