Kundenrezensionen zu 'T-Com Speedport W 701V DSL Wireless LAN Router'
Niveau unter dem Durchschnitt, wenigstens funktionstüchtig. (22. September 2008)
Ich selbst verwende den Speedport W700V und bei einem Bekannten den W701V. Ich muss sagen, dass mich das Gerät wirklich beeindruckt - einfach zu konfigurieren und auch von Menschen ohne bemerkenswertem Computerverstand leicht ein zu stellen. Diesen Punkt unterstütz auch die integrierte "Schritt-für-Schritt"-Funktion, die alle wichtigen Punkte für den ersten Start durchgeht und abfrägt.Doch dies ist zu wenig! Die WLAN-Funktion ist ungenügend und bei der kleinsten Besonderheit versagt das Gerät. Port-Forwarding etc. wird zwar unterstützt, doch nur in zu kleinem Umfang (Ports beschränkt uvm.). Änderungen Netzwerktechnisch werden mit Rebooten begrüßt und beim Trennen des Stromanschlusses unter laufendem Betrieb darf man sich bei einer kompletten Neukonfiguration freuen. Es gibt zwar eine Backupfunktion, die bei der aktuellen Firmware auf meinem Gerät aber zum Absturz führt.
Bisher erschienen schon eine Reihe von Firmwares, die viel zu verbugt waren und Selbstverständlichkeiten nicht berücksichtigten. Drucker im Netzwerk? Denkste! Denn kein USB-Port ist zu finden. Da Netzwerkdrucker preislich gesehen auch zu hoch angesetzt sind, ist dies für den Durchschnittsanwender ärgerlich.
Man bekommt den Router sogar nach Vertragsschluss mit einem T-Com/T-Online-Vertrag nicht geschenkt, wenn dann eben als kleinen Trost einen sparsamen Gutschein.
Noch ein kleiner Pluspunkt: Ich bekomme fast immer die bezahlten 6000 Kbps per LAN.
Fazit: Für den normalen Verbraucher gerade noch ausreichend, aber mehr ist nicht drinn. Telekom hat mit dem Gerät einen Schlag nach hinten geliefert, auch wenn es sehr beliebt ist.
Ich würde mir das Gerät nicht wieder kaufen und dafür aber zu einem "echten" Router von AVM greifen.
Eierlegende Wollmilchsau? (24. Juli 2008)
Das Gerät ist das Standardgerät bei der Telekom. Gebaut wird es von AVM und stammt aus der erfolgreichen Fritzbox-Reihe, die auch von vielen anderen Anbietern gern genutzt wird. Bei der Telekom wird es sowohl zu ADSL1, ADSL2+ sowie VDSL-Anschlüssen (hier mit zusätzlichem VDSL-Modem) geliefert. Hört sich nach einem tollen Gerät an, entsprechend hoch sind die Erwartungen.
(wem der ganze Text zu lang ist, der kann auch einfach das Fazit am Ende lesen ;-) )
Zunächst die Konfigurationsmöglichkeiten im "Walkthrough" durchs Menu:
Gut gefällt mir das Eingangsmenu. Um die aktuellen Statusinformationen auf einen Blick zu erhalten, muss man sich nicht einloggen. Als weitere Schaltflächen gibt es nur "Startseite" und "Konfiguration starten", man kann gar nichts falsch machen.
Der Eingang zur Gerätekonfiguration ist im typischen Stil der Telekom-Geräte gehalten. Das Standardpasswort ist 0000, was auch noch groß neben der Eingabezeile steht. So findet wirklich jeder *** ins Menu, hier hätte auch ein dezenter Hinweis im Handbuch gereicht, damit nicht ganz so offensichtlich jeder an die Konfigurationseinstellungen kommt (ob das gut oder schlecht ist, sei jedem selbst überlassen). Aber man sollte das Standardpasswort sowieso ändern, was immerhin genauso groß im Rand des Menus steht.
Die Grafiken beim Start des Konfigurations-Menus gefallen mir sehr gut, vor allem, dass man mit einem Klick auf die farbig markierten Telefonanschlüsse in der Grafik die Telefoneinstellungen konfigurieren kann.
Leider wars das auch schon mit der tollen Grafik, bei den übrigen Anschlüssen fehlte dem Programmierer entweder die Zeit oder die Lust: DSL, LAN und WLAN lassen sich so nicht konfigurieren.
Der Assistent führt wirklich wörtlich Schritt für Schritt durch die Konfiguration. Auf der ersten Seite werden sogar die Ok- und Weiter-Buttons und die Infofelder erklärt. Für unerfahrene Nutzer sicher eine gute Hilfe (erfahrene Nutzer sind aber schneller ohne Assistent).
Einstellungen zu Sicherheit, Netzwerk und Telefonie sind vorhanden.
Bei der Sicherheit bietet der Router an, einige einfache Filterregeln zu hinterlegen sowie die Zugriffsrechte für WLAN zu verwalten. Das Ganze bietet allerdings eher einfache als professionelle Einstellungsmöglichkeiten.
Die Netzwerkeinstellungen ermöglichen die Eingabe der Zugangsdaten, wobei hier als T-Home-Gerät natürlich auch eine Unterstützung des T-Online-Formats für die Zugangsdaten vorhanden ist.
weitere Funktionen:
- DHCP-Funktion lässt sich immerhin auf einen Teil des Netzwerks beschränken
- WLAN kann auch im Repeater-Modus genutzt werden
- ein externes Modem kann genutzt werden
- Dynamisches DNS wird unterstützt
- Nat-Regeln lassen sich einstellen, wobei für die angeschlossenen Geräte auch Namen vergeben werden können
Auch hier gilt: Standard-Funktionen werden geboten, Profis könnten mehr gebrauchen
Bei der Telefoniefunktion sieht es etwas besser aus. Es lässt sich leicht der Anschluss (kein Festnetz, analog, ISDN) und die entsprechenden Nummern konfigurieren. VoIP-Nummern lassen sich ebenfalls einstellen, wobei die Box hier sogar die Verbindung ins T-Onlinekundencenter herstellen kann, um neue Nummern anzulegen. Die beiden Anschlüsse der Box lassen sich individuell steuern. Als globale Optionen gibt es "Anrufweiterschaltung" und "Rufe abweisen bei besetzt". Wahlregeln lassen sich ebenfalls konfigurieren, um für bestimmte Rufnummern oder Vorwahlen bestimmte abgehende Nummern zu verwenden. Notrufe bilden dabei eine Ausnahme, da sie immer über Festnetz abgehen und laut Hilfe "nur in Fällen in denen das nicht möglich ist, wird eine andere Verbindungsmöglichkeit gesucht". Ok, verhindert, dass man damit Dummheiten macht, wenn man kein Festnetz hat, dann wäre eine manuelle Konfiguration besser. Da es ein T-Home-Gerät ist und somit bisher nur mit Festnetzanschluss vertrieben wird, könnte man eventuell darüber hinweg sehen. Was hier aber wieder schlecht ist, dass man nur die abgehende Nummer wählen kann, aber z.B. die Eingabe von verschiedenen Call-by-Call-Vorwahlen für unterschiedliche Nummern(-bereiche) oder Zeiten nicht möglich ist.
Die Statusübersicht bietet eine Übersicht über die aktuellen Einstellungen und Verbindungen. Während Übersicht eine Auswahl an wichtigen Statusinformationen zeigt, zeigt Details ein paar Optionen mehr. Diese Details sind häppchenweise den verschiedenen Funktionen zugeordnet.
Fazit: Brauchbar, sticht aber auch nicht durch Besonderheiten hervor
Die Verwaltung bietet die üblichen Hilfsmittel. Von Reboot der Box, über Upgrade der Firmware bis zum Export und Import der Einstellungen oder das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Weiter gibt es die Möglichkeiten zur automatischen Konfiguration durch den Provider, die aber nicht immer funktioniert (kein Problem der Box!). So kann man sich z.B. das Eintippen der Zugangsdaten sparen.
Damit bin ich auch schon einmal durch die Konfigurationsmöglichkeiten gegangen. Insgesamt kann man wohl sagen, dass die Einstellmöglichkeiten eher für einfache Anwendungszwecke gedacht sind. Vor allem die Telefonieeinstellungen wirken am ausgereiftesten. Gerade da der Telefonanschluss bei T-Home schon zwingend im Paket enthalten ist und die Einstellungen für abgehende Gespräche nicht so umfangreich sind, bringen die Telefoneinstellungen gar nicht soviel Nutzen, außer dass man nun 2 Telefone am Analoganschluss nutzen kann. Die Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen würde ich aber ebenfalls noch als ordentlich gemacht bezeichnen.
Leistung der Box:
An Features deckt die Box eine ganze Menge wünschenswerter Funktionen für den Privatbereich ab. Doch wie sieht es mit der Leistung der Box aus?
Die Lan-Anschlüsse sind 100-Mbit-Anschlüsse, während viele PCs, Laptops usw. heute schon 1 Gbit vertragen könnten. Die meisten anderen Router sind auch nicht besser, um sich einen Switch im Heimnetz zu sparen, wären aber häufig 4 x 1-Gbit schon ausreichend. Mit dieser Box braucht man dazu noch ein Extra-Gerät.
WLAN bietet nur b und g Standard. a und n sind nicht wählbar. Innovativ ist das nicht. Vor allem da die tatsächlichen Datenraten bei WLAN deutlich niedriger sind, als die theoretisch maximalen Raten, wäre bei ADSL2+ oder gar VDSL-fähigen Geräten der n-Standard wünschenswerter.
Auch eine externe Festplatte oder Drucker lassen sich nicht über einen USB-Anschluss im Netz verfügbar machen.
Das eingebaute Modem ist für ADSL und ADSL2+ geeignet, allerdings nur für kurze Distanzen zur Vermittlungsstelle der Telekom empfehlenswert. Auf längeren Strecken erreicht es deutlich geringere Geschwindigkeiten als anderen Modems/Router. Immerhin könnte man ein besseres Modem davor hängen und nur die Routing- und Telefoniefunktionen der Box nutzen.
Für VDSL ist der Router in Verbindung mit dem Speedport HS300 nur bis VDSL 25 empfehlenswert. Es wird zwar von der Telekom auch mit VDSL 50 vertrieben, doch das Gerät ist schlicht und ergreifend mit der Geschwindigkeit überfordert. Über den Router erreiche ich statt der 50 Mbit nur maximal 32 Mbit, wenn ich das Modem direkt am PC anschließe kann ich aber immerhin mit 45 Mbit downloaden. Dafür dass man den Geschwindigkeitssprung von 25 Mbit auf 50 Mbit bei T-Home mit 5 Euro pro Monat bezahlt, ist die Empfehlung dieser Hardware für VDSL 50 inakzeptabel. Ob die Schwache Hardware als "Fehler" des Geräts gesehen wird oder doch eher eine fehlerhafte Zusammenstellung des Pakets durch T-Home, ist Ansichtssache.
Fazit: Der Speedport W701V bietet zwar ausreichend Funktionen für Heimanwender, als Zugangsgerät, als das er eigentlich gedacht ist, ist er aber mangelhaft. Dass er für fast alle Anschlüsse von T-Home von ADSL bis VDSL vertrieben wird, finde ich absolut unangebracht, da das Gerät häufig die von ihm erwartete Leistung nicht bringt (niedrige Geschwindigkeit/Instabilität auf langen Leitungen und zu schwache Leistung für VDSL 50).
Selbst wenn es der letzte Router auf Erden wäre (10. Juli 2008)
Leider wurde ich gezwungen eins der Geräte der T-Com zu verwenden. Da VDSL nur mit einem Speedport HS300 Modem mit diesem Gerät funktioniert (VDSL-Tag mitsenden), war ich gezwungen von einem D-Link DIR-655/DE Wireless-N Gigabit Router 300 Mbit/s (mit 4-Port Gigabit Switch) zu wechseln.Hier der doch recht schnelle und schmerzlose Vergleich. Was ich anmerken möchte ist das ich schon einigen Anspruch an interne Hardware stelle. Wer nur einfach verkabeln und ins Internet möchte, wird sich hierbei sicher denken das man auch jedes Haar spalten kann. Komfort ist mir gerade bei diesen Geräten wichtig.
Auch ein Vorwort für die Wandmontage:
Wandmontage ist möglich. Das Vorgängermodel W 700V hatte sogar noch eine Verbindungsschiene um das gleich aussehende Modem mit an die Wand zu verbannen. Das Ding nannte sich Speedport 100 Panel, wird jedoch wie auch das Vorgängermodell nicht mehr gebaut. Das W 701V hat diese Verbindungsmöglichkeit jedoch nicht mehr. Ich musste das Modem entweder 2M weiter ins andere Zimer verkabeln oder die jetzige Lösung realisieren: Acrylit 2-Komponentenkleber, Plastikklebeschiene, somit Modem & Router auf ewig verbinden. Es gibt keine andere Lösung beide Geräte sauber nebeneinander zu bringen. Es sei denn man kauft eine der "größeren" Geräte der Speedport-Reihe, mit integriertem VDSL-Modem.
Bitte bedenken das ich diesen Router mit dem nur ein wenig teureren Gerät von D-Link vergleiche.
Positiv:
- Sieht recht gut aus, sauberes Silber und keine dunkleren Farben
- Wird schön warm, sehr sinnvoll für kältere Monate
- Internes DSL-Modem scheint bis ADSL2 tauglich zu sein
- Hat dynDNS-Support
- WLAN läßt sich zeitlich geregelt de/aktivieren
- Unterstützt ESP und GRE-Protokolle (gut für VPN)
Negativ:
- Das Webinterface. Ein Graus. Ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll, es ist einfach nur ein Graus.
- Wandmontage-Möglichkeit in Bezug auf Speedport HS300 Modem nicht mehr möglich
- Internes DSL-Modem ist nicht VDSL-tauglich
- DHCP hat eine maximale Lease-Zeit von 3 Wochen. Es ist nicht möglich MAC-Adressen direkt und auf Dauer (bei nichtbenutzung) an den DHCP zu binden
- Keine Möglichkeit eines WLAN-Auto-Channelscans. D.h. der Port kann nur manuell eingestellt werden und wenn man Pech hat sind halt 20 andere WLANs auf dem gleichen Kanal
- Keine UPnP-Unterstützung
- Einstellen des NATs mit Ports ist grausig. Pro Regel läßt sich nur ein Protokoll, ein Port oder eine Portrange angeben. Beispiel: 88(UDP), 3074(UDP+TCP) Einstellung für die XBOX (da UPnP fehlt) braucht 3 Regeln.
- Keinen Einfluss auf QoS-Engine möglich (falls eine vorhanden ist, was ich aber denke wegen des T-Home fernsehens). Möge der dem Gerät "wichtigere" Stream gewinnen.
- Keinen Webseiten-Filter
- Keine Möglichkeit externe IPs direkt zu filtern oder den Zugriff darauf zuzulassen
- Keine Möglichkeit WLAN-Partitions einzustellen
- Keine WISH-Unterstützung
- Keine Wi-Fi Protected Setup-Unterstützung
- Keine Möglichkeit WAN-ICMP-Pakete nicht zu beantworten (man ist immer Pingbar)
- Keine Möglichkeit die Routerlogfiles irgendwie über Syslog oder E-Mail zu versenden.
Als Fazit kann ich nur sagen das dieses Gerät mich bisher in keiner Weise positiv überrascht hat. Leider bin ich dazu gezwungen, da keine andere Firma bisher ihre Router mit VDSL-Tag-Unterstützung nachgepatcht hat. Vom modernen Zeitalter zum konfigurierbarem Steinzeitalter. Es ist zum heulen das es keine Alternativen gibt.
Tolles Produkt! (6. Januar 2008)
Ich habe vier Jahre lang ein USB-DSL-Modem verwendet, mit dem ich eigentlich die meiste Zeit unzufrieden war, aber ich war zu geizig, mir etwas anderes zu leisten. Nun bin ich komplett zur T-Com gewechselt und habe mir bei der Gelegenheit gestern das Speedport W 701V zugelegt. Und bereue es noch keine Minute. Dem Gerät liegt eine ausführliche Bedienungsanleitung bei. Es ist innerhalb von kurzer Zeit über einen handelsüblichen Internetbrowser konfiguriert und fit fürs Internet gemacht. Ich bin absolut begeister!Sicherheitstechnisch eine Katastrophe (22. November 2007)
Dank T-Home kann ich meine alte Hardware (die an einem ADSL2 16000er problemlos funktionierte) an dem neu geschalteten ADSL2+ nicht mehr nutzen. Das einzige Gerät welches problemlos synchronisiert, ist der Speedport.Es gibt keine Möglichkeiten Filterregeln für bestimmte Dienste IP abhängig zu konfigurieren. NAT nicht vernünftig und und VPN gar nicht möglich.
Paketpriorisierung nicht möglich.
Playstation 3 hat ständig Probleme, trotz freigeschalteter Ports nach Sony Vorgaben.
Meine alte Kombination (D-Link DGL 4300 Router und D-Link 380T Modem) waren am gleichen Ort platziert.
Mit dem Speedport WLAN habe ich nur noch 15% wo vorher 100% Sendeleistung vorhanden waren. LAN wie auch WLAN langsam.





