King Kong (Deluxe Extended Edition, 3 DVDs im Steelbook)

Verkaufsrang: 10240 (DVD)
Actor: Naomi Watts
Actor: Adrien Brody
Actor: Jack Black
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Peter Jackson
EAN: 5050582459487
Format: Deluxe Edition
Format: Dolby
Format: Limited Edition
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
NumberOfItems: 3
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 30. November 2006
Spielzeit: 192
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Naomi Watts (Hauptdarsteller), Adrien Brody (Hauptdarsteller), James Newton Howard (Komponist)
Preis: EUR 9,43

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass er ein Faible für's Monumentale hat, musste spätestens mit seiner Herr der Ringe-Trilogie klar geworden sein. Aber mit King Kong hat Peter Jackson das demonstriert, was Roland Emmerich bei Godzilla nur proklamiert hat: "Size does matter". Und groß ist bei King Kong wirklich fast alles: das Budget mit guten 200 Millionen Dollar, die Länge des Films mit 3 Stunden, die Liebesgeschichte und selbstredend natürlich der Titelheld Kong. Dessen Geschichte ist bekannt: Der besessene und leicht zwielichtige Filmemacher Carl Denham (Jack Black) engagiert im Amerika der Depressionszeit die arbeitslose Schauspielerin Ann Darrow (Naomi Watts) nebst Drehbuchautor Jack Driscoll (Adrien Brody), um auf der Insel mit dem bildhaften Namen Skull Island einen Film zu drehen. Genau das wird schwierig, als sich diese Insel als ins Extreme gesteigerter Jurassic Park entpuppt. Nur dass sich hier nicht nur große, hungrige Echsen tummeln, sondern ebenso viele große hungrige Insekten und andere Monstrositäten, die höchst erfreut über die unfreiwillige Frischfleischlieferung sind. Und es gibt eben Kong, der die ihm von den Eingeborenen als Opfer dargebotene Ann entführt und im Laufe der Geschichte gegen alle Gefahren bis zu seinem Tod am Empire State Building verteidigt.

Klar, es ist nicht so sehr die Geschichte selbst, die Jacksons King Kong zu einem Erlebnis macht. Der neuseeländische Regisseur orientiert sich mit eben dieser sehr nah am Original. Vielmehr zeichnet sich der Film durch die konsequente Umsetzung des "Larger than Life"-Gefühls aus, das jede Szene des Films durchdringt von der bildlich brillant umgesetzten Vermittlung des historischen Kontextes zum Beginn über den wunderbar erzählten Kampf um die Liebe zu einer Frau durch Mensch und Affe bis hin zu den atemberaubenden Action-Szenen im Dschungel und dem tragischen Finale in der Großstadt. Nicht zuletzt wird auch Kong in seiner Einsamkeit fast sprichwörtlich als Person greifbar. Mit dem dreifach Oscar ausgezeichneten King Kong ist Jackson nicht nur eine ehrenhafte Verbeugung vor dem Original gelungen. Er hat mit dem Film ein echtes Ausrufezeichen abgeliefert, was Kino in seinen besten Momenten sein kann: die Summe aus gutem Erzählen, von Substanz, tollen Effekten und exzellenten Bildern. Kurz: Magie pur.--Constanze Pappert

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'King Kong (Deluxe Extended Edition, 3 DVDs im Steelbook)'

Größe entscheidet. (31. August 2008)

Dem fanatischen Filmemacher Carl Denham steht das Wasser bis zum Hals. Seine Financier haben den Geldhahn zugedreht und Carls jüngstes Projekt über einen exotischen Naturfilm ist zum Scheitern verurteilt. In einer Hazard Aktion mobilisiert Carl alles was für die Reise noch fehlt, einschließlich der Hauptdarstellerin Ann und sticht in See. An Bord des Schiffes begingt das Rätselraten, denn Carl ist sehr verschwiegen, was seine eigentlichen Pläne betrifft.

Carls Pläne gehen auf und das Schiff findet den Weg zu der Insel im Nebel mit Wesen, die dem Darwinismus zum Trotz, nicht längst ausgestorben sind. Ann wird entführt und ein kleiner Trupp beherzter Männer, macht sich auf, sie zu befreien. Mit viel Fortune gelingt es einem Mann Ann aus den Fängen eines riesigen Affenmenschen zu befreien. Carl setzt alles daran, dieses Wesen einzufangen und zu Showzwecken mit nach New York zu bringen.

Hier feiert Carl sein phänomenales Comeback bis sein neuer Hauptdarsteller die Fesseln durchbricht und für seine eigene Show sorgt.

Das Remake kann sich durchaus mit seinem Original messen und schaut dabei gut aus. Drei Stunden lang großes Kino, pittoreske Szenarien, Großaufnahmen ohne Ende, Aktion und eine kompakte Story. Besonders das erste Zusammentreffen der Besatzung mit den dort lebenden Eingeborenen ist ergreifend und spannend.

WAHRLICH KEIN MEISTERWERK (23. August 2008)

Regisseur Peter Jackson hat seinen Lebenstraum, die erneute Verfilmung des Klassikers KING KONG UND DIE WEISSE FRAU, wahr gemacht und 180 Minuten Film, angereichert mit Effekten, einer oberflächlicher Story und einigen talentlosen Schauspielern, auf Celluloid gebannt. Soviel vorab: Kinder, Happy End-Fanatiker und glühende HERR DER RINGE-Fans sollten KING KONG meiden.

Man merkt dem Film zu keinem Zeitpunkt an, dass hinter ihm ein Großteil der Crew der enorm gehypten HERR DER RINGE-Trilogie stand. KING KONG fehlt das gewisse Etwas, ein Quäntchen Genialität und etwas mehr Tiefgründigkeit, um wirklich überzeugen zu können.

Trotz eines gelungenen Spannungsaufbaus, nerven die sehr vordergründigen, oftmals übertriebenen Effekte, welche die dünne Story überlagern. Viele Szenen wirken langgestreckt, während andere mit plumpen Dialogen ,erstaunen`. Einzig die Darstellung der bösen Natur des Menschen, welcher die Bestie in seinem Wahn nicht nur aus seinem Lebensraum entführt sondern letztendlich auch noch tötet, mag ein paar Denkanstöße liefern.

Persönlich halte ich zudem Jack Black (Schwer verliebt), Colin Hanks (Nix wie raus aus Orange Country) und den deutschen Export Thomas Kretschmar (Resident Evil: Apocalypse) für völlig fehlbesetzt. Alle drei Darsteller können in ihren Rollen nicht überzeugen. Naomi Watts hingegen macht ihre Sache noch ganz gut.

Sehr verwundert war ich auch über die Altersfreigabe ,ab 12 Jahren`. Viele Szenen könnten glatt aus einem derben Horrorfilm stammen und dürften nicht nur Kindern Alpträume bescheren. Zudem gibt es einige sehr gewalttätige Szenen, die nicht so ganz zur Grundstimmung von KING KONG passen. Man wird das Gefühl nicht los, dass Jackson einfach nur ein paar Szenen wahllos aneinandergereiht hat, um so eine 30-Minuten-Story arg in die Länge zu strecken.

Mein persönliches Fazit: KING KONG gehört eindeutig n i c h t zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Massenhaft Effekte, garniert mit einem Hauch von Moral, serviert als langgezogenes Märchen ohne Happy End - das sind weder die Zutaten für einen Mainstream-Streifen noch für einen Ausnahmefilm. Schade, dass Peter Jackson bei der Verwirklichung seines Traumes nicht auch an den anspruchsvollen Filmfan gedacht hat.

Toller Film, miese Umsetzung (30. Juli 2008)

Der Film ist toll, keine Frage.

Muss man aber den Kopierschutzwahn soweit treiben, dass der Film sich nichtmehr auf allen Systemen abspielen lässt? Das was man von Un-CDs (CDs die sich aus Kopierschutzgründen nicht an die CD-Standards halten) inzwischen gewohnt ist, scheint sich jetzt auch auf DVDs auszuweiten.

Der Film lässt sich nicht (ohne kostenpflichtige Zusatzsoftware) unter Ubuntu abspielen! Dafür verliert die DVD alle Sterne die ich ihr sonst gegeben hätte.

Durchaus würdig als Remake (10. Juli 2008)

Sehr viel wurde schon zum Film gesagt. Da gab es verbitterte Gegner, die ihn von vornherein verurteilten unter Verweis auf das grandiose Original und dem dagegen manchmal bemüht wirkenden Werk Jacksons. Und da gab es Anhänger, welche die Ausstattung, die gefühlvolle Umsetzung und die Spezialeffekte loben.
Meiner Ansicht nach haben beide Lager in einiger Hinsicht Recht, aber auch in einiger Unrecht.
Positiv ist in meinen Augen, dass trotz der etwas brachialen Spezialeffekte, die Liebe zum Original spürbar wird. Und diese Liebe ist etwas, das den Film wertvoll macht. Was dem Kino von heute fehlt, sind die wahren Abenteuergeschichten! Es gibt fast nur noch SciFi-Thriller, Drogenfilme und Liebesschnulzen zu sehen. Das ist alles schön und gut, doch mag so mancher Kinobesucher die guten alten Abenteuerfilme vermissen, die ihren ganz eigene Charme hatten. Ein Bruchteil dieses Charmes blinkt auch hier trotz aller Effektlastigkeit tatsächlich wieder auf. Und das ist etwas, das aufs höchste gewürdigt werden sollte. Jackson lässt sich viel Zeit für die Entwicklung der Charaktere und man sieht dem Film deutlich seine Detailverliebtheit an. Dieser Punkt wurde oft kritisiert! Für mich ist es der Beweis seiner Güte und der Tatsache, dass das heutige Publikum eine langsamere Handlungsentfaltung nicht mehr verträgt. Wenn nicht innerhalb der ersten fünf Minuten wenigstens EIN Mensch stirbt, ist ein Film heute meist schon durchgefallen.
Hinzu kommt, dass die Ausarbeitung der Charaktere der Subebene der Geschichte durchaus zugute kommt. Ihre ganze Tragik kann sich so besser entfalten und verlieht dem Film eine gewisse Tiefe.
Negativ ist am ehesten zu sagen, dass Jackson hinterher zu sehr in Spielberg-Ambitionen abgleitet und seine Zuschauer mit überzogenen Gefühlsduseleien manipuliert zum Taschentuch zu greifen. Aus dem stolzen Monster des Originals ist ein Äffchen geworden, das unterm Strich fast nur noch lachhaft wirkt, wenn es in der Schlussszene minutenlang Blicke a la Titanic mit Anne austauscht..., bei einer Musik, die kitschiger nicht sein könnte! Ein quälend langes Finale, das viele gute Eindrücke wieder untergräbt.
Außerdem verschleiert es nun doch wieder die Kernthematik, die durch den langsamen Aufbau so gute Chancen hatte zur Entfaltung zu kommen (siehe oben). Das Original macht gerade durch die bis zum Schluss währende Härte King Kongs und Anns konsequente Abweisung seiner deutlich, dass es hier nicht nur um einen Monsterfilm geht, sondern um grundlegende Kritik im Umgang des Menschen mit der Natur und seines Unverständnisses Letzterer. Dies geht bei Jackson zu sehr unter, indem er unsere Blicke auf das absurde, unrealistische Liebesdrama lenkt - und das mit dem Holzhammer!

Zusammenfassend kann dem Film also sehr viel Gutes attestiert werden. Allem voran seine genaue, liebevolle Struktur, seine deutliche Verbeugung vor dem Original und seine trotz allem intelligent geführte Dramaturgie.
Leider artet das ganze hinterher zu sehr aus, als dass man dem Film noch eine Bestnote verleihen könnte.
Subtiler ist manchmal besser! Das würde ich einem Herrn Spielberg für alle seine Filme ans Herz legen und Herrn Jackson besonders für diesen und seine filmische Zukunft. Glaubt an die Intelligenz der Zuschauer! Sie ist durchaus vorhanden!

Schön, aber Blau statt Rot (6. Juli 2008)

Guter Film und PJ hat sich vor der Vergangenheit verbeugt. Doch jetzt wollen wir Kong auf Blu Ray und nicht mehr auf HD DVD. Leut macht zu!

dkb.de

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