Aus der Amazon.de-Redaktion
Als junge Wilde wird sie gehandelt, ihr Spiel als „rabiat“ beschrieben: Janine Jansen, die schöne Geigerin aus den Niederlanden. Das klingt handfest und vital und lässt auf eine Künstlerpersönlichkeit schließen, die nicht nur der Perfektion höchste Priorität einräumt.Auch Janine Jansen, Spross einer Musikerfamilie, strebt nach Perfektion, nicht aber um ihrer selbst willen. Zwei unverwüstliche Erfolgsstücke hat sie sich vorgenommen, die auf Aufnahmen gerne miteinander verbunden werden: Mendelssohns Violinkonzert op. 64 und das Violinkonzert von Max Bruch; hinzu kommt noch eine selten gespielte "Romanze" Bruchs. An ihrer Seite das Gewandhausorchester unter der Leitung ihres neues Gewandhauskapellmeisters Riccardo Chailly.
Und so erklingt die Musik des größten Gewandhauskapellmeisters - Mendelssohn - unter dem neuen Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly zum Schwärmen schön. Jansens empfindsames Spiel, ihr betörend schöner Ton geht ans Innerste, schmerzt geradezu. Und doch hat man nicht nur den Eindruck von makellosem Schönklang und von technischer Brillanz. Den Mittelsatz banalisiert sie nicht zu einem süßlich sentimentalen Moment, sondern gibt ihn jene poetisch elegische Noblesse zurück, die ihm viele ihrer Kollegen versagen. Außerdem versteht sie es virtuos zu sprühen, im Finale des Werkes gar Humor aufkommen zu lassen. Und: Gekonnt umschifft sie die Klippen des „gefährlich schönen“ Bruch Violinkonzertes; eine Meisterleistung, eine große Geigerin! -- Teresa Pieschacón Raphael
Kundenrezensionen zu 'Mendelssohn/Bruch: Violinkonzerte / Bruch: Romanze'
Spritzig und leidenschaftlich! (27. Juli 2007)
Frau Jansen spielt mit einer rasanten Geschwindigkeit, die mich zeitweise überrascht hat. Leidenschaftlich, zum teil mit gezupften Tönen brilliert die flotte Holländerin in einer atemberaubenden Performance. Das Orchester steigt immer gut mit ein und findet prima Übergänge vom Solopart zum Orchesterton. Das Ganze ist in einer brillanten Tontechnik aufgenommen. Die Mischung aus flotten und auch ruhigen, aber immer leidenschaftlichen Stücken gefällt mir sehr gut.M. Breuherr
Aree (11. März 2007)
AreeDu rauschst und duldest denn sie erkennen Dich nicht
..Du tiefstes Leben siehest mich an und wirst eins
....Am schoenen Tag denn ach! umsonst nur
......Sucht das Ego im Sonnenlichte
Die Lieblinge welche wie Voegel doch
..Sich zu Deinem Flug gesellen
....Der Lieb und Heimat sich und ihres
......Immerumfangenden Himmels freuten
Des Ursprungs noch ueber den tosenden Wogen gedenk
..Die Dankbaren, sie, sie mein ich
....Die zaertlichgrossen Seelen die nimmer
......Und immer
........Sind.
S. bv,
frei nach Scardanelli
energiegeladene musik (21. Januar 2007)
janine jansen beweist mit ihrem neuesten album wieder, dass sie eine wunderbare, energiegeladene geigerin ist - meiner meinung die beste der jungen generation.nach ihrer eigenwilligen und genialen interpretation der vier jahreszeiten beweist sie auch mit den violinkonzerten von mendelssohn und bruch ein gutes gespür.
ich finde vorallem ihre interpretation des violinkonzerts von mendelssohn sehr gelungen.
eine extra erwähnung gebührt auch dem stilvoll gestalteten und modernen cover des albums - in der klassikszene keine selbstverständlichkeit.
ein durch und durch gelungenes, energiegeladenes album!!!






