Aus der Amazon.de-Redaktion
Dreams statt Supremes? Ein Viertel Jahrhundert nach seiner Premiere am Broadway feiert Michael Bennetts Musical "Dreamgirls" seine Umsetzung auf der Leinwand. Das Staraufgebot kann sich sehen und hören lassen. Während Beyoncé Knowles in die Rolle der Deena schlüpft, die wiederum von Diana (Ross) inspiriert wurde, überrascht Eddy Murphy als James 'Thunder' Early - eine Kunstfigur angelehnt an reale Vorbilder wie James Brown und Jackie Wilson.Der Score, überweigend aus der Feder der beiden Musical-Komponisten Henry Krieger und Tom Eyen, bietet jede Menge Soul-, Funk- und R&B-Songs, welche sich vor allem am Sound der Siebziger orientieren. Der einzigartige Sechziger-Sound der Supremes selbst wurde jedoch nur mit halbem Herzen rekonstruiert. Auch wenn Eddy Murphy als Sänger schmissiger Nummern wie "Fake Your Way To The Top" und "Cadillac Car" ganz neue Qualitäten von sich offenbart, so verblassen die Nummern aus dem Film doch hinter den wahren Vorbildern. Nur wenige Titel, darunter das am Sound der Temptations angelehnte "Steppin' To The Bad Side", können einem direkten Vergleich mit jener musikhistorisch äußerst wichtigen Periode der Black Music stand halten. Vor allem der Titelsong "Dreamgirls" entpuppt sich als allzu konventionelle und letztlich doch sehr glatte Hymne. Beyoncés Paradenummer "Listen" wiederum findet sich bereits auf ihrem aktuellen Soloalbum "B'Day".
Das wahre Gefühl jener Zeit einzufangen - dies gelingt wohl nur einer Dokumentation. Einen unmittelbaren Vergleich zwischen Original und Kopie erlaubt die neu aufgelegte Supremes-DVD: "Reflections: The Definitive Performances 1964-1969" bietet eine repräsentative Clipsammlung in Schwarz-Weiß mit unvergesslichen Klassikern wie "Where Did Our Love Go", "Stop! In The Name Of Love" und "My World Is Empty Without You". Eine aufschlussreiche Gegenüberstellung der aktuellen Filmmusik mit dem Original-Soundtrack des Musicals von 1982 gewährt dagegen die Doppel-CD "Dreamgirls: Original Broadway Cast Album". -- Wolfgang Zwack
Kundenrezensionen zu 'Dreamgirls Music from the Motion Picture'
Traum-CD!!! (3. August 2008)
Ich habe mir die CD gekauft, nachdem ich den gleichnamigen Film gesehen habe und erstaunt war, wie gut Eddy Murphy singen kann, von den anderen Sängern brauch man nichts sagen, ein Traum!! Natürlich muss man eine Vorliebe für den "schwarzen Gesang" haben, wer Songs wie "I am telling you that I not going" mag, oder das Lied "Listen" von Beyoncé Knowles hört, der wird zu Tränen gerührt sein. Selten habe ich so viele emotionale Songs auf einer CD gehört, jeder Song für sich ist reinster Hörgenusseinfach schön... (20. Mai 2008)
Ich finde den Film schon klasse, und wußte bereits beim ersten mal sehen, den Soundtrack brauch ich! Es sind tolle Lieder, für alle Gefühlslagen. Zum lachen, träumen und traurigsein. Ein muss für jeden Dreamgirls, beyonce knowles oder Musical fan.Ein wahrer Genuss (2. Februar 2008)
Was macht einen guten Soundtrack aus? Eingängige Lieder mit Wiedererkennungsfaktor, die man immer wieder hören kann, eine gute Tonqualität und Stimmen, die man so schnell nicht wieder vergisst. Das alles hat der Soundtrack zu der Paramount-Pictures Produktion "Dreamgirls" allemal.Mir war schon während des Filmes klar, dass ich mir den Soundtrack kaufen muss. Das kommt nicht oft vor, da mir meistens nur ein paar Lieder gefallen und mich der Rest nicht überzeugen konnte. Doch die Songs bei "Dreamgirls" sind einfach nur schön und stellen eine wundervolle Hommage an die "Supremes" dar.
Beyoncé hat eine tolle Stimme, das steht außer Frage, doch mich persönlich hat Jennifer Hudson umso mehr überzeugt. Sie hat sich den Oskar als beste Nebendarstellerin redlich verdient. Ihre Stimme hat dieses gewisse Etwas, das einen absoluten Wiedererkennungswert hat.
Die Lieder auf den Album sind meistens sehr schnell, groovig, schwungvoll und haben diese Gute-Laune-Wirkung, die man heute bei einigen Lieder vergeblich sucht, wie zum Beispiel "Stepping on the bad side", "Move" oder "I love you I do". Einige Songs wie "Listen" von Beyoncé oder "And I am telling you, I'm not going" sind dagegen sehr melancholisch. Es ist also für fast jeden Geschmack etwas dabei. Daher erhält dieser grandiose Soundtrack von mir volle 5 Sterne.
Genialer Soundtrack - jeder Song absolut hörenswert (2. Februar 2008)
Was macht einen guten Soundtrack aus? Eingängige Lieder mit Wiedererkennungsfaktor, die man immer wieder hören kann, eine gute Tonqualität und Stimmen, die man so schnell nicht wieder vergisst. Das alles hat der Soundtrack zu der Paramount-Pictures Produktion "Dreamgirls" allemal.Mir war schon während des Filmes klar, dass ich mir den Soundtrack kaufen muss. Das kommt nicht oft vor, da mir meistens nur ein paar Lieder gefallen und mich der Rest nicht überzeugen konnte. Doch die Songs bei "Dreamgirls" sind einfach nur schön und stellen eine wundervolle Hommage an die "Supremes" dar.
Beyoncé hat eine tolle Stimme, das steht außer Frage, doch mich persönlich hat Jennifer Hudson umso mehr überzeugt. Sie hat sich den Oskar als beste Nebendarstellerin redlich verdient. Ihre Stimme hat dieses gewisse Etwas, das einen absoluten Wiedererkennungswert hat.
Die Lieder auf den Album sind meistens sehr schnell, groovig, schwungvoll und haben diese Gute-Laune-Wirkung, die man heute bei einigen Lieder vergeblich sucht, wie zum Beispiel "Stepping on the bad side", "Move" oder "I love you I do". Einige Songs wie "Listen" von Beyoncé oder "And I am telling you, I'm not going" sind dagegen sehr melancholisch. Es ist also für fast jeden Geschmack etwas dabei. Daher erhält dieser grandiose Soundtrack von mir volle 5 Sterne.
Ein Soundtrack, der diesen Namen zu Recht trägt! (3. August 2007)
Heutzutage gibt es ja kaum noch einen Film, der nicht ohne den dazugehörigen Soundtrack auf den Markt kommt. Manchmal ist die Substanz dabei derart mager, dass die CD noch mal eben um ein paar Titel "inspired by the film" aufgerüstet wird, andere, wie etwa "Forrest Gump" beschränken sich auf eine Ansammlung bereits bekannter und real existierender Songs, die zwar nett anzuhören sind und auch hervorragend zum Film passen, aber eben beim Anhören nicht wirkliche Assoziation zum Film herstellen.Anders bei "Dreamgirls". Die Story, ursprünglichh als Musical konzipiert, setzt auch auf der Leinwand auf die Wirkung der Musik: Mehr als die Hälfte des Films - Dialoge wie Handlung - ist in Töne verpackt, und der Soundtrack gibt dies in nahezu voller Länge und chronologisch wieder. Hat man den Film gesehen, fühlt man sich beim Hören des Soundtracks unweigerlich ins Kino zurückversetzt.
Überzeugend vor allem die kompositorische Umsetzung der stilistischen Entwicklung von den frühen Sechzigern bis zur Mitte der Siebziger. Dazu die gesanglich überzeugenden, teilweise überraschend guten Gesangsleistungen der Akteure: Von Beyonce weiß man, dass sie es kann. Ihr Song "Listen" ist daher auch eines der Highlights und erinnert an Whithey Houstons "I Will Always Love You". Überzeugend auf ganzer Line aber vor allem die Newcomerin Jennifer Hudson, und auch die Herren Foxx und Murphy verstehen ihr Hand- bzw. Mundwerk.
Ein absolut empfehlenwerter Soundtrack, für alle, die die Musik dieser Zeit (von den Supremes bis James Brown) mögen. Im Vorteil sind aber ganz klar all diejenigen, die vorher bereits den Film gesehen haben. Dann spielt sich nämlich beim Hören ganz großes Kino im Kopf ab!






