Eggertspiele 350078 - Imperial

Verkaufsrang: 3962 (Spielzeug)
BatteriesIncluded: 0
Binding: Spielzeug
Brand: Eggert-Spiele
EAN: 4260070350078
Technische Details: Ein Strategiespiel für 2-6 Spieler von Mac Gerdts
IsFragile: 0
Label: Eggertspiele
ListPrice:
Manufacturer: Eggertspiele
ManufacturerMaximumAge: 1188
ManufacturerMinimumAge: 144
Model: 75RGG
Verlag: Eggertspiele
Erscheinungsdatum: 20. Mai 2008
Studio: Eggertspiele
Preis: EUR 28,89

Eggertspiele 350078 - Imperial bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

Europa am Anfang des 20. Jahrhunderts, 6 europäische Großmächte ringen im Zeitalter des Imperialismus um Macht und Einfluss. Letztlich sind diese Großmächte aber nur Marionetten in einem perfiden Spiel. Denn die Geschicke der Großmächte werden durch internationale Investoren gelenkt. Jeder Mitspieler schlüpft in die Rolle eines dieser Investoren, durch die Vergabe von Krediten kann er die Kontrolle über eine Großmacht erlangen, aber diese Kontrolle kann ihm auch wieder entgleiten, so dass sich immer wieder neue strategische Konstellationen ergeben. Nach Antike ist Imperial die zweite Spielveröffentlichung von Mac Gerdts. Ähnlich wie bei Antike ist Imperial" z.B. beim Kampf zwischen Flotten oder Armeen durch einfache Regeln gekennzeichnet und der Spielfluss profitiert durch die Zugauswahl mittels des Rondells. Die Ausstattung von Imperial ist reichhaltig, so sind neben dem großen Plan auch die Kredite auf Pappe aufgezogen. Die Spielfiguren sind, wie bei Eggertspiele üblich, aus Holz, hierbei gibt es für die Armeen, Flotten und Fabriken jeweils eigenständige Figuren. Imperial: 2 6 Spieler, Spieldauer 120 180 Minuten, english materials also included

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Eggertspiele 350078 - Imperial'

Rundum genial (10. November 2008)

Wir haben Imperial in unserer Brettspielrunde vor 4 Abenden eingeführt und seit dem jeden weiteren Abend dieses Spiel wieder hervorgeholt. Zur Zeit hat es neben unseren Allzeitklassiker "Siedler" auch unsere vielen anderen Spiele komplett verdrängt. Fast jedesmal gewinnt eine andere Strategie. Und meist gewinnt nicht der, der schnell vorne ist.

Spielplan und Spielmaterial sind gut verarbeitet und sowohl deutsch als auch englisch bedruckt. Die Lernphase ist relativ gesehen sehr kurz (andere Spiele, die bei weitem weniger komplex sind, sind nicht so schnell erlernbar). Auch ist die Anleitung sehr gut und verständlich.
Wer ein Spiel liebt, wo nicht Glück sondern wirklich nur Strategie entscheidend ist, in dem Interaktion sehr wichtig ist (Allianzen helfen immer sehr) und dem "Diplomatie" zu lang dauert ist mit "Imperial" bestens bedient.

Sei die Heuschrecke! (11. Dezember 2007)

Äußerlich wirkt das Spiel deutlich an den Klassiker Diplomacy orientiert, der Mitte letzten Jahrhunderts den zufallslosen Gegenpol zum würfellastigen Risiko dargestellt hat. Genau so überzeugt Imperial auch damit, dass es nach dem Spielstart absolut keinen Zufall mehr gibt (keine Würfel, keine verdeckten Kärtchen, und wenn man akribisch mitzählt, könnte einem selbst der Bargeldbestand der anderen Spiele bekannt sein). Und genau wie Diplomacy dreht es sich um Europa zur Zeit des ersten Weltkriegs, selbst die Karte sieht fast gleich aus.

Innerlich ist es allerdings ganz anders als Diplomacy. Es ist quasi "auf links gedreht". Man spielt nicht mehr Länder, sondern Investoren. Klar, kann man versuchen, ein Land zu Glanz und Glorie zu führen und die Welt zu erobern. Aber man kann genausogut sein Land in den kontrollierten Bankrott stürzen lassen und sich mit der Staatskasse auf und davon machen und sich in anderen Ländern neu einkaufen. Manch gewiefter Spieler kontrolliert mit seinen Moneten zwischenzeitlich vielleicht drei der sechs Länder, andere Spieler dann keines mehr und schauen dem Spielgeschehen lange Zeit nur zu, bis sie sich neu in ein Land einkaufen können und die Kontrolle übernehmen. Aber verloren hat so ein staatenloser Spieler noch lange nicht, denn seine Kredite zählen weiter für ihn und werfen Profit ab.

Dieses Spiel fährt mit einem unglaublich neuen Spielprinzip auf, das einen die ersten Spielrunden überraschen wird. An den Gedanken, sein eigenes Land zu verlieren, muss sich wohl jeder Spieler gewöhnen. Aber ich habe auch schon gesehen, dass ein Spiele viele Runden absichtlich kein Land mehr kontrolliert hat, um dann mit dem richtigen Timing und den nötigen Kröten in der Seitentasche wieder ins Spielgeschehen einzusteigen.
Und es macht einfach unglaublich Spaß, in manchen Ländern wie eine Heuschrecke einzufallen, es auszuweiden und dann das brach liegende Land wieder zu verlassen, um das nächste anzugreifen.
Aber selbstverständlich kann man sich auch auf ein Land konzentrieren und dieses zu einer respektablen Größe führen und dann in jeder Runde fette Gewinne einfahren.

Alles geht und es liegt am Spielerverhalten, welche Strategie sich am Ende am meisten lohnt.
Noch ein paar obligatorische Worte: das Spielmaterial ist gut, selbst die Geldscheine sind nicht so dünn wie Monopoly-Geld. Die Regeln sind einfach, wenn auch ungewohnt. Die Dauer des Spieles beträgt bei uns stetig dreieinhalb Stunden - unabhängig von der Spielerzahl.
Und besonders hervorzuheben ist, dass man es auch mit drei Leuten schon angenehm spielen kann - da hat es dem Klassiker Diplomacy einiges voraus, das man nicht mit weniger als sieben Leuten wirklich gut spielen konnte.

Kein Gluecksspiel! Und sehr anspruchsvoll. (1. Dezember 2007)

Und doch leicht. Schließlich geht es um etwas, das jeder kennt: Ums Geld. Und um Macht. Eigentlich um Spaass, aber den wird man auf jeden Fall haben. Europa im Ersten Weltkrieg. Die sechs Großmaechte Europas kaempfen um die Vorherschaft. Man selbst jedoch haelt sich fein raus. Man sitzt in der im Spiel tatsaechlich neutralen Schweiz als Investor, und versucht durch schlaues Investieren Macht ueber die Großmaechte zu erhalten. Hat man das meiste Geld in eine Großmacht investiert, darf man ihre Geschicke leiten und so die Investitionen (also Großmaechte) anderer Spieler zu bekaempfen. Dazu baut man Fabriken und Haefen, Truppen und Schiffe, besetzt Staaten (keine Großmaechte!) um so mehr Steuern zu erheben und sich in die eigene Tasche zu wirtschaften. Denn die Großmaechte zahlen Zinsen auf die vergebenen Kredite. Diese Zinsen kann man wiederum investieren - ein Kreislauf. Ein Kreislauf der vom wuerfelersetzenden Rondell wiedergegeben wird. Darauf sind die einzelnen Spielschritte der Großmaechte wie Kuchenstuecke eingetragen. Lenkt man eine Großmacht, bestimmt man, was dieser sobald er an der Reihe ist, tun wird. Und das ohne Wuerfel! So werden die Großmaechte immer maechtiger und erhalten Siegpunkte - je nachdem wie viele Steuern sie erhalten, also wie viel sie besetzt haben. Hat ein Staat die 25 Siegpunkte erreicht, ist das Spiel vorueber. Doch Achtung: gewonnen hat dann nicht der Investor (Spieler), der diesen Großmacht zu diesem Zeitpunkt lenkte. Je mehr Siegpunkte die Großmaechte haben, desto mehr zaehlen auch die eigenen Investitionen in diese Großmaechte. Hat man also in die drei Großmaechte hinter dem Sieger investiert, hat man wahrscheinlich die "besseren Karten" und damit gewonnen. Also nicht die Großmacht zaehlt, die man lenkt. Sondern die schlausten Investitionen zaehlen.

Abschreckend koennte die Menge an Spielfiguren, Karten und Einheiten sein. Wer groeßere Spiele wie Beispielsweise die "World of Warcraft"-Brettspiele kennt, fuer den ist das nicht viel. Aber fuer ein Strategiespiel - und es mutet zunaechst wie Risiko an - sind die Regeln umfangreich und wie gesagt: anspruchsvoll.
Aber es lohnt sich. Die Spielemacher - allesamt selbst Spieler - haben sich alle Muehe gegeben, das Spiel so gut zu erklaeren, wie es in seiner Komplexitaet nur geht. Zwei Hefte liegen bei, beide auf Deutsch sowie auf Englisch! Der Spielplan ist beidseitig bedruckt, ebenfalls Englisch und Deutsch. Eines dieser beiden Hefte klaert ueber den historischen Hintergrund auf. Kurz und knapp - niemand muss es lesen - ist es Interessant zu wissen, was man da eigentlich spielt. (--> 5 Sterne fuer paedagogisch Wertvoll). Das andere Heft beinhaltet die Spielregeln. Gut strukturiert und erklaert, mit Beispielen und Bildern, weiss man sofort worum es geht. Besser koennte man dieses Spiel nicht erklaeren.

Die Spielfiguren sind allesamt aus Holz und farbig gehalten. Sie sind leicht zu unterscheiden und passen gut zur Spielgröße. Das Spielgeld ist dickeres Papier, die Kreditkarten sind dicke Pappe. Das alles zeugt von hoher Qualitaet. Also 5 Sterne fuer die Haltbarkeit.

Da ich persoenlich an Risiko hasse, wenn meine gesamte Armee an den Wuerfeln des Gegners scheitert, bei den Siedlern von Catan mein Staedte keine Rohstoffe bekommen, weil die Wuerfel nicht zeigen was sie sollen - so liebe ich an Imperial, dass ich selbst Schuld daran bin, wenn ich verliere. Oder auch eigene Strategien durchsetze und gewinne. Beides ist mir schon passiert. Man sollte also kein schlechter Verlierer sein - was man bei diesem Spiel aber lernt, da man sich wie gesagt nicht ueber die Wuerfel aergern muss ;) Ich bin ein viel besserer Verlierer geworden.
Die Dynamik des Spiels ist unglaublich. Sowohl was die Mitspieler betrifft als auch was die Dauer betrifft. Wir haben es schon zu dritt und auch zu sechst, fuenft, viert gespielt. Es macht in jeder Kombination spaass. Es hat schonmal 4 Stunden gedauert, aber auch mal nur eine halbe Stunde. Man ist staendig mit jedem im Wettkampf und mit jedem verbuendet. Man muss seine Gegner einschaetzen lernen, dann kann man auch mit "Bauchspielern" gut spielen, denn Instinkte braucht man fuer dieses Spiel auch. Es fordert einfach alles, was das menschliche Gehirn hergibt und ist daher eine Freude. Daher dafuer auch fuenf Sterne.

Und weil es das perfekte Spiel ist (ich kenne kein besseres, lerne aber gern dazu), gitbs fuenf Sterne insgesamt. Wer nur Mensch-aerger-dich-nicht mag, sollte vielleicht zwei mal ueberlegen. Aber alle anderen, die ueberhaupt hier reingeklickt haben: Das ist das Richtige! Zugreifen.

Revanche! (29. Oktober 2007)

Ich entschied mich für "Imperial", weil ich
- ein anschaulich vermitteltes THEMA schätze
- Wert auf hochwertiges SpielMATERIAL lege
- ein ANSPRUCHsvolles STRATEGIEspiel suchte
- gern SpielMECHANISMEN abseits des "Hauptstroms" entdecke
- Mitspieler habe, die 3-4 Stunden WETTSTREIT durchhalten.

THEMA
Eine ansprechend gestaltete Landkarte zeigt Europa zur Zeit des 1. Weltkrieges. Es gilt, in bis zu 6 Großmächte zu investieren, diese zu entwickeln, ggf. zu expandieren und dabei sein eigenes Geld, zum Großteil in Krediten gebunden, zu mehren.

MATERIAL
Ein beidseitig bedruckter Spielplan (deutsch / englisch), kontrastreich gefärbte Spielsteine, verstärkte Banknoten und Kreditplättchen sowie wiederum zweisprachige Übersichtstafeln sprechen Optik, Haptik, Verständnis und damit die Spielmotivation an.

ANSPRUCH / STRATEGIE
Raffiniert greifen Zugmöglichkeiten, wie "Manöver", "Produktion" oder "Steuer", ineinander. Nicht genug, dass man ihre Abfolge für die selbst geführten Staaten fein zu taktieren hat, man muss dies natürlich auf die Entwicklung der Mitstreiter abstimmen.
Einflussbereiche, ja ganze Regierungen können wechseln. Hieraus Nutzen zu ziehen und flexibel in prosperierende Staaten zu investieren, dies gilt es, im Blick zu behalten.

BESONDERER MECHANISMUS
Wer bei schon hundertfach erlebtem Gewürfel oder dem Ziehen von Karten nicht um ein Gähnen hinkommt, wird bei "Imperial" auf ein Rondell aufmerksam. Dieses Rund beinhaltet alle Zugmöglichkeiten, wird nach einfachen Regeln durchschritten, und die entsprechende Aktion wird ausgeführt.

WETTSTREIT
Das Wohnzimmer wird zum imperialen Investitions- und Schlachtgebiet! Das heißt, es werden eine Menge Platz, Zeit und Taktik benötigt. Der Wille zu materieller, räumlicher und schließlich finanzieller Expansion treibt das Spiel maßgeblich voran, sorgt u.a. für Werftenbau, Armee-Produktion, Flottenkämpfe, Rivalität um Einfluss (Kredite), Zinszahlungen, Steuerausschüttungen und schließlich den Machtzuwachs der einzelnen Staaten.

Als bei meinem gestrigen ersten Spiel ein Staat zum höchsten Machtpunktwert von "25" geführt wurde und die imperiale Schlacht endete, verlor ich nach Zählung von Geld und Zinswerten mit Pauken und Trompeten. Entsprechendes Frust-Erleben sollte man -nicht erst jetzt- aushalten können. Bei mir überwiegt jedoch der Wunsch, beim kommenden Mal andere Strategien auszuprobieren und es den -noch- so erfolgreichen Mitstreitern mal so richtig zu zeigen.
Revanche!

Eines der besten Spiele überhaupt (6. Oktober 2007)

Habe das Spiel aufgrund von zahlreichen guten Bewertungen diverser Spieleseiten gekauft. Und ich muss sagen, dass dieses Spiel eines der besten, wenn nicht sogar das beste Spiel ist, dass ich mir in den letzten Jahren zugelegt habe.

Die Regeln sind prinzipiell unheimlich einfach, und spätestens nach 1-2 Spielrunden verinnerlicht. Toll ist, dass die Spielzüge der Länder in viele kleinere Schritte unterteilt ist, was einen kontinuierlichen Spielfluss ermöglicht - langeweile kommt nur mit enorm langsamen Mitspielern auf ;)

Das Spiel kommt nahezu vollkommen ohne Glück aus (abgesehen von der zufälligen Startspielerwahl). Einzig die Spieleraktionen bestimmen den Ausgang des Spiels. Und durch die unheimlich vielen verschiedenen Spielweisen und die vielen Eingriffsmöglichkeiten der Spieler wird das Spiel eigentlich immer bis zum Schluss spannend. So können sich Spieler zeitweise gegen einen anderen Verbünden, dessen Länder besetzen und so wieder für eine Gleichverteilung sorgen. Man sollte das Spiel deswegen aber auch nur mit Menschen Spielen, die ein halbwegs logisches Verständnis haben - Setzt man einen "Bauchspieler" an das Spiel, kann er aufgrund seiner unberechenbaren und teilweise konfusen Züge den Spielspass der anderen erheblich senken. Auch sollte man nicht mit einem Menschen spielen, der einen persönlichen Groll gegen einen hegt - sonst könnte es passieren, dass er all seine Bemühungen darauf ansetzt, einem einzelnen Spieler zu schaden, ohne selbst gewinnen zu wollen.
Ich spreche hier aus Erfahrung ;)

Aber wenn man das Spiel mit gleichgesinnten spielt, macht es lange unheimlich Spass und bietet einen enormen wiederspielwert, da die Länderverteilung, die Machtverhältnisse und die Spielweise der Spieler in jedem Spiel anders sind. Mal probiert jemand den ökonomischen Aufbau und verteidigt sein Land nur (z.B. bei England), mal kommt es zu einem desaströsen Wettrüsten um die Vorherrschaft in den besetzten Ländern.

Genial ist bei all diesen Auseinandersetzungen, dass der Spieler nie durch den Niedergang seines Landes aus dem Spiel geworfen wird. Denn der kluge Investor investiert nichtnur in ein Land, sondern immer in die mächtigsten ;)

So kann es passieren, dass Spieler, die nie viel zum Spiel beigetragen und sich die meiste Zeit im Hintergrund gehalten haben, durch ihre Kredite am Ende als Sieger dastehen... wie im echten Leben eben.

Fazit:
Für alle, denen Spiele, die auf Zufall basieren zum Halse raushängen und die gerne andere Spieler ärgern und Schaden wollen, ist dieses Spiel eines der besten, was es für Geld zu kaufen gibt. Klare Kaufempfehlung ^^

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Eggertspiele 350078 - Imperial'

dkb.de