Verkaufsrang: 19708 (DVD)
Actor: Iris Berben
Actor: Pierre Besson
Actor: Robert Atzorn
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Highlight
Director: Carlo Rola
EAN: 4011976843689
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Highlight
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Highlight
NumberOfItems: 2
Verlag: Highlight
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Januar 2007
Spielzeit: 334
Studio: Highlight
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Iris Berben (Hauptdarsteller), Pierre Besson (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 12,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
In einer unglücklichen Ehe mit dem autoritären Oberst von Strahlberg gefangen, muss seine Frau Katharina den Selbstmord ihrer Schwägerin miterleben: Diese erwartete ein Kind von Katharinas Mann. Katharina sieht keinen anderen Weg, als sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Doch sie muss erkennen, dass Frauen zur Zeit des Kaiserreiches so gut wie rechtlos sind. Verzweifelt und gleichzeitig gewillt, die Chance ihres Lebens beim Schopf zu packen, nimmt Katharina das Angebot eines Geschäftspartners ihres Mannes an: Sie wagt das Abenteuer und beginnt in Deutsch-Ostafrika ein neues Leben. Zunächst legt ihr die Gesellschaft auch hier Steine in den Weg, da sie – getrennt von ihrem Mann lebend – als sozial geächtet gilt. Doch Katharina lässt sich nicht unterkriegen und geht in den Wirren des Ersten Weltkriegs tapfer ihren Weg. Schließlich findet sich in dem schottischen Soldaten und Abenteuer Victor die große Liebe ihres Lebens. Doch auch in Afrika kreuzt sie erneut die Wege ihres Mannes, der sie nicht gehen lassen will und mit seinen dunklen Geschäften ihrer aller Leben in Gefahr bringt.Nach erfolgreichen TV-Mehrteilern wie Die Patriarchin brilliert Iris Berben – seit Jahren eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen - auch in diesem Dreiteiler in einer starken Rolle. Die großbürgerliche Katharina von Strahlberg, die versucht aus den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit auszubrechen und ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, ist ihr auf den Leib geschneidert. Die Geschichte ist sehr konventionell erzählt, aber neben Berben mit Robert Atzorn, Matthias Habich, Alexander Held, Bettina Zimmermann, Sunnyi Melles und Pierre Besson hochkarätig besetzt. Auch die eindrucksvollen Bilder der afrikanischen Landschaft und traumhaft schöne Sonnenuntergänge werden geneigte Zuschauer in den Bann ziehen. Der Titel ist eher irreführend, da er eine Geschichte á la Out of Africa nahe legt. Die Liebesgeschichte ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte, aber deren Dreh- und Angelpunkt ist Berbens Rolle als Katharina. Auch der historische Hintergrund der damaligen deutschen Kolonie, die Schauplatz einiger blutiger Gefechte während des Krieges wird, ist mehr als nur Kulisse: Einige Szenen gehen durchaus an die Nieren, auch wenn Afrika, mon Amour ansonsten konventionelle TV-Ware mit einem gehörigen Schuss Romantik bleibt.
Das Bonusmaterial der DVD gibt Aufschluss über die zum Teil abenteuerlichen Dreharbeiten: So hatte Iris Berben einen gefährlichen Reitunfall und fast die ganze Crew litt erheblich unter Durchfall. Regisseur Carlo Rola führt u.a. in einem persönlichen Videotagebuch hinter die Kulissen und Iris Berben erläutert ihre Rolle in einem Interview. -- Birgit Schwenger
Kundenrezensionen zu 'Afrika, mon amour (2 DVDs)'
Schade, schade, schade !!! (1. Juni 2007)
Hier konnte man sich wohl nicht entscheiden zwischen Groschenroman u. Kolonialepos in Afrika.Weder das eine noch das andere Genre wurde hier richtig "bedient" für meinen Geschmack.
Die Handlung war äußerst dürftig u. letztendlich mehr oder weniger um Iris Berben herum konstruiert.
Wäre die Protagonistin des Films (Berben) nicht nach Afrika ausgewandert u. der Ehekonflikt einer betrogenen Ehefrau um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts wäre einziges Thema des Films gewesen, so hätte sich die Geschichte vielleicht gerade durch das Spiel von Iris Berben u. Robert Atzorn noch zu einem interessanten Film entwickeln können, so aber sprang die Handlung von einem Klischee zum nächsten, das Ganze noch durchsetzt mit üblen Gewaltdarstellungen, die ich hier nicht einzeln zum Besten geben möchte.
Alles in allem war der Film eine einzige Enttäuschung, die an Kitsch nicht zu überbieten war, schade um das schöne Geld, das der Film gekostet haben mag.
Für die hohe Meßlatte, die bei Iris Berben normalerweise angelegt werden darf, war der Film jedenfalls absolut ungeeignet meiner Meinung nach.
Da war "die Patriarchin" im Vorjahr jedenfalls um Klassen besser, so viel steht fest.
Afrika, mon amour (10. April 2007)
Wenn nächstes mal im TV Programm Premiere steht, kann man gleich schauen, ob es das nicht schon auf DVD gibt???Gibt es heutzutage, nicht DVD Rekorder mit z.b: 250 Gigabyte Festplatte, wo man sich das aufnehmen kann?? Ich habe den Film noch nicht gesehen, weil mir dazu die Zeit fehlte. Soweit ich weis, ist es nur ein Fernsehfilm mit Iris Berben usw.
Iris Berben... (14. März 2007)
...spielt in diesem "Historien-Drama" so schlecht, wie nie.Selbst die Darsteller von GZSZ hätten mehr Überzeugung gebracht, als Frau Berben.
Die Geschichte an sich ist spannend.
Deutsche Kolonien, böse Briten = )
Aber durch Frau Berben hat das Schauen keinen Spaß mehr gemacht. Alles wirkt so aufgesetzt...
Mein Fazit: Wenn dann lieber die Wiederholung im Fernsehen schauen, das Geld für die DVD kann man besser sparen!
Wer besteht neben Iris Berben? (23. Februar 2007)
Was mir überhaupt nicht gefallen hat an der Werbung für diese Produktion, war die Gewichtung der männlichen Hauptrolle.Sie wurde definitiv NICHT von Robert Atzorn gespielt, auch nicht von dem großartigen Matthias Habich.
Der einzige Mann, der absolut ebenbürtig neben der omnipräsenten Iris Berben agierte, war Pierre Besson. Dieser Schaupieler kann spielen, was er will, er ist überzeugend, beeindruckend und unverkennbar in Feinheiten wie dem Einsatz seiner Stimme. Er strömt Männlichkeit und Dominanz aus, wo Herr Atzorn höchstens ein Knittergesicht macht und mit den Kiefern malmt.
Man soll ihm endlich mal die ganz große Herausforderung geben im deutschen Fernsehen/Film, er steht in der Tradition der ganz großen deutschen Charaktermimen wie Heinrich George, Emil Jannings, Erwin Geschonneck und Martin Held.
Schon alleine seinetwegen lohnt sich der Film - aber auch das Setting, die Kostüme, das Licht nicht zu vergessen...
Trotz allegemeiner Ermangelung an Wasser... (10. Februar 2007)
... in der afrikanischen Steppe, säuft dieses Möchtgern- Drama erbärmlich ab. Nach einer Überdosis walisischen Grases auf den dazu gehörigen suppengrünen Hügeln und an pilcherseeligen Küsten Großbritaniens, versorgt das ZDF seine Zuschauer jetzt gehäuft mit flimmernder Hitze über verbrannter Erde und Sonnenuntergängen über gemächlich dahin trottenden Elefantenbuckeln vorm Kilimantscharo. In Sachen Handlung sind dabei keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen (oder zu beklagen?) und es macht den Produzenten natürlich Freude wenn darstellernde Bekanntheiten á la Iris Berben für so einen Film den schweißtreibenden Tropenhelm gegen den in sommerlich leichten Brisen flatternden Strohhut tauschen. Läßt sich deren Mitwirkung samt dramatischem Reitunfall während der Dreharbeiten doch im Vorfeld der Ausstrahlung vortrefflich als Werbeargument pro einsetzen. Dabei wage ich fast nicht zu mutmaßen, was die Pferde scheuen ließ. Aber vielleicht erkannte das intelligent sensible Tier ja doch die Worte, welche auf seinem Rücken artikuliert wurden als so hölzern und gesteltzt, dass es darüber in Rage geriet...? Solche Hinweise aus den animalischen Reihen der Akteure sollte man, im Sinne der Qualitäthinterfragung zukünftig vorsorglich durchaus ernst nehmen...Fernab aller Ironie wünsche ich Iris Berben nach schmerzhafter Verletzung, Operation und Rehabilitation gute Genesung.
Zurück zur Handlung aber gilt trotz allem: Alle Adjektive und Attribute, die die Geschehnisse beschreiben könnten sind inzwischen ebenso häufig ausgeschlachtete Klischees wie die Fäden der Handlung selbst- weshalb ich sie mir verkneife. Zusammengenommen kann man "Afrika, non amour" auf folgende Formel zusammenziehen: Pilcher im Afrikaland hoch drei- mit dem Zweiten sieht man also sogar mehr als doppelt, aber deshalb gleich besser???





