Infinity on High

Verkaufsrang: 870 (Musik)
Artist: Fall Out Boy
Audio CD
EAN: 6025171464332
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Island (Universal)
UPC: 602517146433
Preis: EUR 6,49

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Product Description

INFINITY ON HIGH

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Infinity on High, ihrem zweiten Album, wandeln Fall Out Boy auf einem schmalen Grat zwischen Lieblingen der Emo-Szene und Rockgöttern. Die Songtexte sind nach wie vor originell und handeln von Depression und Entfremdung (zum Beispiel "I'm Like a Lawyer with the Way I'm Always Trying to Get You Off"). Diesmal strahlen sie aber auch ein gesteigertes Selbstbewusstsein aus, wie man es in der Szene, der die Band entstammt, nur selten findet. Derlei zeigt sich nicht nur in der an Selbstverherrlichung grenzenden Großspurigkeit des Albumtitels, sondern auch in dem trotzigen Satz von Jay-Z, der das Album eröffnet: "Wir widmen dieses Album allen, die an uns gezweifelt haben." Insgesamt wirkt sich diese neue Souveränität aber vorteilhaft aus. Das Album ist deutlich härter und druckvoller ausgefallen als sein Vorgänger, und der Sänger Patrick Stump klingt besser denn je, wenn man von den vereinzelten deplatzierten Vocoder-Passagen absieht. Die Band scheut sich auch nicht, ihren Sound zu variieren. Beispiele hierfür sind das Arrangement mit Streichern und Mandoline, das "Thks fr th Mmrs" eine etwas düstere Atmosphäre verleiht, sowie die Bläsersätze in dem hymnenhaften "The (After)Life of the Party"--dem Höhepunkt des Albums--und "I've Got All This Ringing in My Ears and None in My Fingers". Derartige Grandezza widerspricht vielleicht dem Ethos des Punk, aber Fall Out Boy haben sich mit Infinity on High eben ein gutes Stück von ihren Wurzeln entfernt--der erste Schritt auf dem Weg zum Status einer großen amerikanischen Rockband. --Ted Kord

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Kundenrezensionen zu 'Infinity on High'

Eines der besten... (16. Juni 2008)

..und meistgehörten Alben in meiner CD-Sammlung. Warum? Weil ich mit und über die Songs lachen, weinen, kräftig nicken und den Kopf schütteln kann! Weil die Texte zwar abgedreht, aber klug sind, die Musikarrangements immer wieder eine Überraschung bereithalten - eben so wie wir es von "From under the Cork Tree" gewohnt sind. Der Mix ist einzigartig, Songs zum Abgehen, Songs zum Nachdenken, Songs zum Zustimmen - klasse. Ich liebe es, mir dieses Album immer wieder reinzuziehen - zuhause, beim Autofahren, am See. Weil man es einfach nicht überhören kann, supergerne mitgrölt und es einfach geniessen kann!
Das kann nicht jedes Album...

Hallelujah (23. März 2008)

Das war mein erster Gedanke, nachdem ich das Album gehört hatte.
Endlich ein Rock-Album, das selbst mich-als Fan von Black Music- überzeugt und begeistert hat.
>eingängige Refrains
>perfekte Harmonien und Rhythmen
>abwechslungsreicher Gitarreneinsatz (in Bezug auf Tempo und Härte)

Einen Punkt Abzug gibts, weil ich natürlich weiss, dass sich eingängige, manchmal glatte, Popsongs nach gewisser Weise abnutzen.Ein jahrespäteres Anhören ist dann meist nicht mehr drin.Aber egal-Im Moment machts verdammt viel Spass "Infinity on high" aufzulegen und abzurocken!!

So muss man sich entwickeln... (18. März 2008)

Nachdem mehrfach ausgezeichneten und veredelten Vorgänger „From Under The Cork Tree" erschien nun das neue reifere Werk der Chicagoer EmoPopper. Am Stil hat sich weitgehend nichts geändert, aber man merkt durchaus mehr Kreativität im Songwriting. Das Zielpublikum bleibt natürlich dasselbe, jedoch sollte jeder der Band trotz gängiger Vorurteile eine Chance geben. Allerdings Vorsicht!!!! Danach kann ich für nix mehr garantieren. Die Ohrwürmer die uns Patrick Stump hier vorsingt vergisst man sobald nicht… Schon seit Wochen summe ich zu jeder freien Minute die Melodie von „Dance, Dance", der sehr erfolgreichen Single des Vorgängeralbums.

Nach der Grammy-Nominierung im letzten Jahr konnte man es sich nun sogar leisten, einen Millionenschweren Superstar zu einem Feature ins Boot zuholen. Jay-Z spricht das Intro und Outro des Openers „Thriller". Mit stampfender Double-Bass und sehr melodischem Gesang beginnt die Nummer und mündet in einer Melodie, die ich sicherlich schon zig mal woanders gehört habe. Naja, nicht grade die größte Überraschung, aber dennoch eine klasse Nummer. Song Nr 2 spiegelt da schon mehr die neuen Ideen der Band wieder. „The Take Over, The Break's Over" begeistert mit toller Rhythmik und einer schönen Harmonie in den Strophen. Der Refrain ist hierbei nebensächlich. Doch fällt mir auf, dass Sänger Patrick deutlich zugelegt hat im gesanglichen Bereich, erstaunlich. Es folgt die erste Single „This Ain't A Scene, It's An Arms Race". Sicherlich eine der besten Songs auf der Platte. Genialer Takt und tolles Mitsingfeeling, samt punkigen Überfällen zwischen den Strophen. Hervorragend. Der Song befindet sich zur Zeit (Stand 08.02.2007) sogar auf Platz 2 der US-Billboard Charts. Die größte Überraschung ist sicher „Hum Hallelujah". Der Song an sich bewegt sich nicht weit aus dem Durchschnitt, allerdings schaffen es Fall Out Boy zum zweiten Mal mich mit einer Coverversion voll und ganz zu überzeugen. Durchschnitt nur deshalb weil das Cover nur knappe 20Sekunden des Liedes einnimmt. Die Vorstellung einer Coverversion von Leonard Cohens und später Jeff Buckleys Klassikers „Hallelujah" klingt zunächst wie eine Horrorvision. Aber das Experiment gelingt wie schon bei Joy Divison Cover von „Love Will Tear Us Apart" auf einer früheren Single-B-Seite. „Golden" ist die einzige Ballade auf dem Album. Sehr kurz aber dafür alles andere als enttäuschend. Auch hier zeigt sich wieder die Klasse der Stimme von Sänger Stump. Eine schöne Ballade mit vielen tollen Gesangsmelodien und sogar recht anspruchsvollem Textmaterial. Mein persönlicher Lieblingssong „Thnks Fr Th Mmrs" folgt. Ein klasse Song mit absoluter Ohrwurmgarantie. Dazu gibt es ein tolles spanisch angehauchtes Zwischenspiel und natürlich wieder der obligatorische Sing-A-Long. Geht das in dem Lied eigentlich um Groupies? Bitte um Rückmeldung ^^ . In den folgenden Tracks fällt erneut auf, dass Fall Out Boy in den Strophen meist mit schleppenden, treibenden Hip Hop-lastigen Beats arbeiten. Aber auch diese Vielfältigkeit lässt Fall Out Boy nur gewinnen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet Basser Pete Wentz. „The Carpal Tunnel Of Love" erzeugt bei mir spätestens im Refrain eine dropsiges Grinsen. Rockende Gitarren und eine tolle Popmelodie lassen den Song ganz groß werden auf dieser Platte. Nun muss ich gestehen, dass die Platte zum Ende hin etwas nachlässt. Die großen Gassenhauer schob man alle anfänglich. Jetzt herrscht ein wenig Ernüchterung nach der großen Euphorie zu Beginn der CD.

01. Thriller [8/10]
02. The Take Over, The Break's Over [08/10]
03. This Ain't A Scene, It's An Arms Race [10/10]
04. I'm Like A Lawyer With The Way I'm Always Trying To Get You Off [08/10]
05. Hum Hallelujah [07/10]
06. Golden [09/10]
07. Thnks Fr Th Mmrs [10/10]
08. Don't You Know Who I Think I Am? [07/10]
09. The (After) Life Of The Party [06/10]
10. The Carpal Tunnel Of Love [08/10]
11. Bang The Doldrums [06/10]
12. Fame < Infamy [07/10]
13. You're Crashing But You're No Wave [06/10]
14. I've Got All This Ringing In My Ears And None On My Fingers [06/10]

= 7,57

Dennoch bleibt nur zusagen, dass Fall Out Boy sich aufjedenfall positiv entwickelt haben und hier deutliches Talent im Songwriting unter Beweis stellen. Man hätte die Platte zwar kürzen können, jedoch überzeugen dafür die guten Nummern auch den letzten Anti-Emo.

Willkommen in der Pop-Welt (27. Oktober 2007)

Vergleicht man das Vorgänger Album "From Under the Cork Tree" mit "Infinity on High" wird einem schnell klar, dass Fall Out Boy den Fall in die Belanglosigkeit der MTV Music Charts gespielt hat.

Während das Vorgänger Album absolut überzeugen konnte, ist "Infinity on High" gespickt von langweiligen, wenig innovativen Standardsongs sich als CD für einen Partyabend gestaltet, wo die Musik nicht wirklich im Vordergrund steht.

Fall Out Boy hat mit diesem Album seine Identität begraben und...wenn man sich den Werdegang anderer Bands abschaut, die den Werdegang der Gewinnmaximierung eingeschlagen haben, dann werden Fall Out Boy auch bald vergessen sein.

Allen Fans der frühreren Fall Out Boy Alben sei also abgeraten, das Geld dafür auszugeben lohnt sich einfach nicht.

Guilty Pleasures? (11. Oktober 2007)

Muss man sich mittlerweile jenseits des Teenageralters dafür schämen, sogenannte "Emo-Mucke" richtig gut zu finden? Egal was man jetzt von FOB halten mag, gute Songs schreiben sie jedenfalls.
Sicher, die bratzenden Gitarren und der theatralische Gesang entlarven sie als direkte Nachbarn von Bands wie "My Chemical Romance" und "Panic! At the Disco". Aber warum diese Szene von sogenannten Adult-Musikhörern bzw. Kritikern immer ein wenig belächelt wird, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht weil sie möglicherweise die direkten Nachfahren der Backstreet Boys Generation darstellen und ihre (größten?) Fans irgendwie alle das gleiche (Emo)Outfit an haben,, mitten in ihrer Pubertät stecken und nach dem Konzert von ihren Eltern abgeholt werden.
Ja und? Soll ich jetzt auch aufhören Radiohead gut zu finden,weil meine kleine Cousine neuerdings "Creep" für sich entdeckt hat. Falsch kann es sicher nicht sein, sich Jungs die Rockmusik machen, jetzt als Posterboys an die Wand zu klatschen, statt US5 zum Beispiel.

Um es kurz zu machen: Bessere Rocksongs habe ich dieses Jahr nicht gehört.Opulent arrangiert, orchestral, fette Gitarren, tolle Melodielinien, toller Sänger,toller Drive, ganz selten langweilig, sehr abwechselungsreich, vielleicht etwas zu künstlich produziert und hinten raus etwas schwächer. Dies fällt aber nicht weiter ins Gewicht.
Die Vorbilder dieser Musik sind witzigerweise in Jahren zu suchen, in denen die Protagonisten kaum mehr als ein Zwinkern in Papas Augen waren. Das fängt stilistsich bei Queen an und hört irgendwo bei Weezer wieder auf. Jetzt hilft eigentlich nur noch eins: Hören und Vorurteile abbbauen und das Kind im Manne suchen.

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