Kundenrezensionen zu 'Best of'
Lisa Gerrard Best of (16. Januar 2008)
Über Lisa Gerrard zu streiten lohnt nicht,die Frau ist genial. Aber was mit der "Best of" abgeliefert wurde spottet jeder Beschreibung. Jetzt mal unter uns, wer soll das denn kaufen? Fans ? Bestimmt nicht !!! Für interessierte Neueinsteiger ist die Mischung der Titel zu sehr in die Breite gegangen was man spätestens bei den Fragmenten von Gladiator merken dürfte. Das geht eindeutig zu weit ,ausserdem ist das Musik von Hans Zimmer aber über solche Kleinigkeiten wird sich einfach hinweggesetzt.Und nun mein Hauptkritikpunkt: Da die Originaltonträger von Frau Gerrard ,welche als Vorlage dienten, oftmals die Eigenart haben die Titel ineinander überzugehen zu lassen um ein geschlossenes musikalisches Erlebnis zu gewährleisten, wurde der Verantwortliche der vorliegenden Zusammenstellung vor das Problem gestellt teilweise Titel ohne Anfang und ohne Ende auf die "Best of" zu transferieren. Das Resultat ist einfach nur grauenvoll. Hätte man wenigstens die Tracks ausgefadet oder auf die Titel verzichtet wo dieses der Fall ist. Aber nein, es gab wohl wichtigeres als ein vernünftiges Artwork zu beschaffen.
Was ich mich frage.....hat sich das mal einer der Verantwortlichen selber angehört ?
Traurige Feel-Good-Musik, für immer (11. Dezember 2007)
Ja, ich kann mich"Chinese Translations" ist der perfekte Song, um einen nach einem deprimierenden Tag wieder aufzurichten. "Poison Cup" ist vielleicht DAS Lied über die Liebe. Meine Empfehlung: Kaufen, kaufen, kaufen! Und jeden Tag hören!
Gerrard Lisa - the best (29. August 2007)
Lisa Gerrard stellt ganz sicher eine Ausnahmekünstlerin dar. Die CD ist zudem wunderhübsch aufgemacht. Transparente Booklet-Seiten, sanft angedeutete Skizzen und ein mystisch anmutendes Cover laden zum Hörgenuss ein. Was allerdings das pseudo-spirituelle Gefasel in den Linernotes soll, erschließt sich leider auch bei mir nur bedingt. Also, wenn man Lisa Gerrard noch nicht kennen sollte, dann ist diese CD ein muß um süchtig nach ihrer Stimme zu werden. Einfach nur toll.retrospektive einer ausnahmekünstlerin (1. April 2007)
Best of- Alben haben den Ruf, dass die Plattenfirma schnell mal Kohle machen will, ohne viel investieren zu müssen. Meistens steuern die Künstler ein bis zwei neue Tracks hinzu, und fertig ist das Album.Bei dem vorliegenden Album von Lisa Gerrard gibt es leider nichts Neues zu hören. Und das ist auch schon der einzige Makel, der diesem Album anhaftet.
Alleine das kunstvoll gestaltete Artwork und Booklet reißt so einiges wieder raus. Aber das sind wir ja von den 4AD-Alben gewöhnt.
Ansonsten gibt es einen wirklich repräsentativen Überblick über das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin mit der unnachahmlichen Stimme. Ihre Zeit mit Brendan Perry wird ebenso ausgeleuchtet wie auch ihre Solosachen. Eingebettet werden diese Lieder in ihre Soundtrackarbeiten. Das gefiel mir bei der Zusammenstellung der Lieder am besten. Erst Soundtrackausschnitte, dann sie mit Dead can Dance bzw. Solo und am Ende gibt es wieder Soundtrackausschnitte.
Fans haben sowieso alles und bräuchten dieses Album nun wirklich nicht. Wobei sie sicherlich der Vollständigkeit halber die Scheibe kaufen. Allen, die sie durch die Soundtracks kennen, sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt.
Und der Rest, der dieses Album nicht hört, verpasst eine Retrospektive einer wirklich großartigen Künstlerin. Ihre Stimme und die Musik sprechen einfach für sich, was soll man sich da mühen, die passenden Worte zu finden.




