Verkaufsrang: 21233 (DVD)
Actor: Al Pacino
Actor: Chris O'Donnell
Actor: James Rebhorn
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universal Studios
Director: Martin Brest
EAN: 5050582479713
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2007
Spielzeit: 150
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 1. März 2000
von: Al Pacino (Hauptdarsteller), Chris O'Donnell (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,14
Kundenrezensionen zu 'Der Duft der Frauen (Oscar-Edition)'
Unfassbar! (27. November 2008)
Was denkt sich Universal dabei nur? Das Bildseitenverhältnis dieser DVD entspricht nicht der hier angegeben 16:9. Auf einem 16:9 HD-TV kann man sich diese Version wirklich nicht ansehen, möchte man Vollbild haben muß man es strecken und hat dann eine derart schlechte Bildqualität, dass es an den Augen weh tut.Und sowas nennt sich Oscar-Edition. Sieht so aus als will Universal hier nochmal schnelles Geld machen, indem man den alten Mist mit neuem Namen und neuer Verpackung verkauft.
Ich für meinen Teil werde wohl nicht drumherum kommen mir bei Gelegenheit eine vernünftige, remasterte Version zuzulegen, dass hier rausgeschmissenes Geld. Also Finger weg!!!
Ein genialer Film! Ein genialer Al Pacion! (23. Mai 2008)
Der Schüler Charlie nimmt ein Wochenendjob an, bei dem er auf den blinden und etwas durchgedrehten Armeeleutnant Frank aufpassen soll. Frank nimmt Charlie auf eine Reise nach New York mit um es dort noch einmal so richtig krachen zulassen um sich anschließend das Leben zu nehmen. Doch es entsteht eine Freundschaft zwischen Frank und Charlie. Was Frank zum Zweifeln bringt.Al Pacino und Chris O`Donnell in einer wunderbaren Geschichte über Freundschaft, der Liebe und dem Leben. Ein Film wie ein Tango, so wie im Film selbst.
Definitiv einer der besten Filme dr 90er, wenn nicht der gesamten Filmgeschichte! (30. Mai 2007)
Ich glaube, dass gerade dieser Film für den durchschnittlichen Cineasten wohl eher ein langweiliger Schinken ist:Al Pacino spielt weder das Oberhaupt einer internationalen kriminellen Vereinigung, noch den durchgeknallten kubanischen Einwanderer, der sich ein milliardenschweres Drogenmonopol in Miami aufbaut. Vielmehr handelt der Film von einem beinahe senilen Eigenbrötler, der noch dazu blind ist. Als ob das nicht schon genug wäre, besteht die Handlung im Großen und Ganzen fast ausschließlich aus Dialogen, bietet beinahe gar keine Wendungen und dauert geschlagene zweieinhalb Stunden. Wie gesagt - für den durchschnittlichen Cineasten. Vielleicht!
Meiner Ansicht nach handelt es sich bei diesem Film um eines der besten Machwerke, die in den 90er Jahren überhaupt auf den Leinwänden der Kinosäle dieser Welt lief. Nicht nur dass Pacinos Inszenierung eines Kriegsveteranen mehr als nur gelungen ist, - man bekommt vielerlei Aspekte geschildert, von denen jeder einzelne für sich allein betrachtet, einen Großteil des Menschseins ausmacht. Man bekommt geschildert, dass man sich erst selbst aufgibt, nachdem alle anderen einen schon längst abgeschrieben haben. Darüber hinaus wird die Wichtigkeit der Tatsache skizziert, wie wichtig es für Menschen ist, dass man an sie glaubt. Der gleiche Ansatz wird auch von dem Film „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans“ aufgenommen - jedoch kaum annähernd derart künstlerisch auf die Leinwand gebracht. Der Duft der Frauen hingegen ist an sich schon so etwas wie die Metapher der Menschlichkeit. Der Mensch ist schließlich keine Insel und über kurz oder lang geht er an der Einsamkeit zugrunde. Wirklich ein großartiger Film.
Fazit:
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Der Duft der Frauen ist kein actiongeladener Film, der den Zuschauer in jeder Minute vom Hocker reißt. Es handelt sich dabei um einen wunderschönen Film, der die Geschichte zweier Protagonisten, die sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotz der enormen zeitlichen Dimension dieses Streifens, entstehen nie Längen und es kommt nie Langeweile auf. Es ist schade, dass man solche Streifen dem heutigen Publikum nicht mehr zutraut. Da dreht man doch lieber die x-te Fortsetzung von Fast and the Furious oder Fluch der Karibik - Popkornkino ohne Anspruch, oder besser gesagt - ein Leerlauf für den Verstand. Der Duft der Frauen hingegen ist Balsam für die Augen und vielleicht auch für die Seele. Ein Pflichtfilm der in keiner Sammlung fehlen sollte.
Die Gunst der Stunde ...oder... zwischen Himmel und Hölle (10. April 2007)
"War die Rede sentimental genug!?"Wenn ein Schauspieler in einer unglaublich virtuos inszenierten Charakterstudie über 2 1/2 Stunden als raubeiniger, blinder Ex-Militär und Charmeur im lasziven Spiel mit dem Leben und in der Konfrontation mit einem Babyface fasziniert, dann ist dies einfach grandios - Al Pacino in einer seiner Glanzrollen.
Unter perfektem Einsatz von Farbe, Musik und Kulisse gelingt hier Martin Brest ein sehenswertes "Ethik"-Drama mit einer beeindruckende und bewegende Geschichte aus einer bedrückenden Einsamkeit heraus, überwältigend gespielt und in allen Teilen zum Nachdenken anregend.
Al Pacino vom Feinsten + gute Geschichte(!) (7. April 2007)
Dieser Film wanderte primär in mein DVD-Regal aufgrund der Tatsache, dass ich ein Al Pacino "Fan" bin und ich seine schauspielerischen Leistungen sehr schätze. Mit diesem Film zusammen "schafften" es auch Frankie & Johnny sowie Insomnia, von mir gekauft zu werden, allerdings würde keiner dieser beiden Filme auch nur eine annährend so hohe Bewertung von mir erhalten wie dieser hier.Die Story handeln von einem jungen Mann, welcher an einer Eliteuni studiert via Stipendium, seine Eltern sind arm, und seine sogenannten Freunde sind reich und trietzen ihn mit den Annehmlichkeiten, welche sie im Vergleich zu ihm genießen könnnen. Eines Tages wird dem "Schulleiter" ein Streich gespielt von 3 seinen Bekannten, und es wird bemerkt, dass er und ein anderer diesen Vorgang bemerkt haben. Daraufhin wird er als einziger bedroht von der Schule geschmissen zu werden, wenn er nicht gesteht, welche Schüler/Studierenden das Attentat begangen haben, da seine Eltern als einzige kein Geld/kein Einfluss auf die Institution ausüben können. Außerdem wird versucht, ihn zu bestechen mit einem Stipendium für Harvard, wenn er die Schuldigen beim Namen nennen sollte, was aber gegen seine Gesinnung spricht. An einem Wochenende nimmt er einen Job an, bei welchem er auf einen blinden, sich aus dem Dienst befindlichen Colonel(Al Pacino) aufpassen soll, währenddessen seine Familie wegfährt. Der Colonel ist aufgrund seiner Blindheit und seinem "erbärmlichen Leben" verbittert, trinkt relativ viel und hat kaum/keinerlei Lebenshoffnung mehr. Er "entfürht" unabgesprochen den Jungen nach New York, wo die beiden sich näher kennen lernen und einige Unternehmungen absolvieren. Der Junge denkt dort ständig an seinen Verbleib auf der Uni, welchen er einfach erreichen könnte durchs verpetzen der Täter, währenddessen sich der Gemütszustand des blinden sich ebenfalls immer weiter verschlechtert und in Richtung Depression "schlendert".Im Laufe der Zeit wird klar, dass er sich am Ende dieses Wochenendes das Leben nehmen möchte. Der Junge möchte ständig wieder zurück in sein College, da er das Problem möglichst bald regeln möchte, aber vorerst gelingt es dem Colonel, es ihm in N.Y. zu halten. Als er gehen darf, nämlich in dem Moment als er sich töten möchte, bleibt der Jugendliche und hält Frank Slade davon ab, sich zu töten. Zurückgekehrt in die Heimat der beiden gibt es wegen des Vorfalls an der Uni eine Anhörung, in welcher der junge Freund des Colonels aussagen soll, um seinem Platz zu behalten bzw. sogar nach Harvard aufzusteigen. Zur Überraschung seinerseits bzw. aller kommt der Colonel ihm zur Hilfe und vertritt ihn mit einem Plädoyer, welches letztenendes die "Jury" zu der Entscheidung kommen lässt, dass er nicht für sein Verhalten, die Täter nicht zu verpfeifen, bestraft werden kann, sondern dass es eine eher charakterlich löbliche Tat gewesen sei. Der Colonel, welcher sich die meiste Zeit rüde und verbittert aufgeführt hatte, trifft endlich eine Frau, mit welcher sich mehr anbahnen könnte, und hat sich in der Zeit mit dem Jungen auch aus seiner Unfreundlichkeit und Verbitterung ein wenig gelöst, währenddessen der Junge von der Stringenz des ehemaligen Militärmitgliedes profitierte, da er bereit ist, den unbequemen Weg zu wählen und seine Werte/seine Einstellung zu vertreten. Der Film heißt der Duft der Frauen, da der Colonel es aufgrund seiner Blindheit gelernt hat, verschiedene Seifen/Parfums/Düfte an Frauen zu identifizieren, welche sie tragen. Außerdem ist er ein Frauenliebhaber ohne gleichen, dies sei das einzige was ihn die Jahre über am Leben gehalten habe.
Der Film profitiert natürlich in unglaublicher Art und Weise von der one man show Al Pacino, welcher hier meiner Ansicht nach vollkommen zurecht den Oskar erhalten hat. Er mimt den verbitterten Blinden auf eine unnachahmliche Art und Weise und drückt dem Geschehen seinen Stempel auf, endend in dem Plädoyer für seinen jungen Freund. So traurig seine Situation auch sein mag als einsamer, blinder, trinkender Mensch, so sind seine fluchenden und direkten Aussagen dennoch stark belustigend(wobei man darüber je nach Lebensansicht sicher geteilter Meinung sein kann). Nichtsdestotrotz ist der Film nicht nur lustig, sondern auch vorallendingen traurig/bedrückend aufgrund der Misslagen der beiden Personen, aus welchen sie sich gegenseitig in der Lage sind, sich rauszuziehen. Das Ende ist welches zwar sehr versöhnlich ist, was mir in den meisten Fällen nicht gefallen mag, allerdings hier allzu angebracht und auch nur halbversöhnlich ist, bildet den Schlusspunkt dieses Filmes, welcher nicht nur(wenn auch vorallem) aus Pacinos schauspielerischen Leistung besteht, sondern auch mit einer gleichzeitig ergreifenden, teilweise lustig erfrischenden Geschichte bestechen kann, welcher von mir uneingeschränkte 5 Sterne erhalten kann. Er ist zwar kein Meilenstein der Filmgeschichte, wie es ein Cineast erwarten möge, allerdings durchaus ein starker Film ohne extrem viele Besonderheiten abgesehen von der Kunst des Hauptdarstellers.
Die DVD weist keinerlei Besonderheiten auf, außer der multiplen Sprachen, welche existieren, allerdings ist Ton und Bild auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlbar, weswegen ich hier nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.

