Grinderman (Jewelcase)

Verkaufsrang: 4316 (Musik)
Artist: Grinderman
Artist: Nick Cave
Audio CD
EAN: 0094638680222
Format: Limited Edition
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mute (EMI)
UPC: 094638680222
von: Grinderman (Künstler), Nick Cave (Künstler)
Preis: EUR 6,07

Grinderman (Jewelcase) bei Amazon kaufen

Suche:   

Aus der Amazon.de-Redaktion

Endlich gelingt Nick Cave mit Grinderman wieder ein knallharter Befreiungsschlag, und alle Moll-Töne, „Schubidus“ und Schwülstigkeit liegen reichlich k.o. auf dem Boden. Es ist kein von langer Hand vorbereiteter Treffer, eher ein „Lucky Punch“, denn Grinderman entwickelten mehr zufällig. Das nach dem John-Lee-Hooker-Song „Grinder Man“ benannte Projekt ist eine Art Abfallprodukt, das aus den Aufnahme der Sessions zu Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus entstand. Damals, 2004 ging der gebürtige Australier mit einer kleinen Fraktion (Drummer Jim Sclavunos, Bassist Martyn Casey und Violinisten Warren Ellis) seiner Bad Seeds in ein Studio in Paris, und dieses Quartett trat aus Promotion-Anlässen auch live auf. Und fand Gefallen daran. Cave, der Schauspieler, Buchautor, Soundtrack-Komponist und Sänger schiebt bei Grinderman das Piano in die Ecke, schnallte die Gitarre um und kehrt zu dem Sound zurück, mit dem er über die Boys Next Door, Birthday Party und den (frühen) Bad Seeds zum Fürsten des finsteren Indie-Rocks aufstieg. Ein Grinder Man ist so etwas wie ein Schleifer und Schinder und entsprechend klingt das von reichlich Blues, ein paar Vintage-Keyboards und natürlich den nicht zubändigen Gitarren geprägte Album auch über weite Strecken: bissig, grimmig, kompromisslos, aggressiv, roh. Kein Song ragt aus diesem vor Kraft sprühenden Werk so heraus wie „No Pussy Blues“, wo der 1957 geborene Cave in die Rolle eines von sexuellem Frust befallenen, alten Mannes schlüpft. Aber selbst wenn sich das Quartett wie in „Electric Alice“ der Ballade nähert, zerstören störrische, enervierende Geräusche die Atmosphäre und auch in „Go Tell The Women“ und „Love Bomb“ hat Cave wenig Gutes zu erzählen... --Sven Niechziol

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Grinderman (Jewelcase)'

Wow! (3. Januar 2008)

Der Meister erfindet sich neu - was einen als Fan von Nick Cave ja nicht wundern sollte; aber so rockig, bluesig und schmutzig hat man ihn lange nicht gehört. Erinnert an The Birthday Party und klingt einfach genial!

Nick rockt (21. Dezember 2007)

Nach den doch zuletzt eher von ruhigen Tönen dominierten Nick-Cave-Veröffentlichungen mit den Bad Seeds, lässt es der Meister hier nun richtig krachen! Wunderbar denn dadurch verkommt das Ganze nicht zu einer CD, die so eigentlich auch von Caves Hauptband hätte stammen können (denn seine Persönlichkeit lässt sich natürlich auch bei diesem Album incht unterdrücken), sondern weist einen sehr eigenen Charakter auf. Der Hammertitel der CD ist für mich "No Pussy Blues" schön dreckig! Nick Cave beweist mit Grinderman, dass Musiker mit zunehmendem Alter nicht unbedingt immer nur ruhiger (und oft leider auch langweiliger) werden müssen.

der alte oder neue cave? (28. August 2007)

Wer es bei get it on" noch nicht glaubt, wird spätestens bei no pussy blues" eines besseren belehrt. All diejenigen, denen die Bad Seeds zu zahm wurden, können bei diesem Debutalbum des neuen Cav`schen Seitenprojekts Grinderman in die Hände klatschen.
Herr Cave wütet wieder wie ein Derwisch, zwar nicht mehr so kraftvoll wie zu Zeiten der Birthday Party, aber seitdem sind ja über zwei Jahrzehnte ins Land gegangen. (wobei mir nick cave am klavier lieber ist, wie er inbrünstig love letter" oder halleluia" intoniert.)
Grinderman ist ein mehr als hörenswertes Album, ohne Frage. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass Nick Cave keine schlechten Alben machen kann. Und da ich kein Musikjournalist bin, kann ich auch nicht in die Tiefen gehen. Aber dieses Album bietet mehr Abwechslung, als man es nach den ersten Malen hören vermutet. Hinter all dem Blues, hinter all der Ungezwungenheit, hinter all dem Unkonventionellen stecken fast dreißig Jahr Musikgeschäft.
Nick Cave weiß zu überraschen. Das spartanische Titelstück grinderman" ebenso wie go tell the women" sind fast Inseln auf diesem Album. Man könnte sie fast als die Kuschelsongs dieses Albums bezeichnen.
Grinderman" bietet keine allzu großen Überraschungen. Es gibt kein zweites zoo music girl" oder nick the stripper", dafür aber sehr solide Krachkost aus dem Hause Cave.
Einige mögen in diesem Projekt den Untergang der Bad Seeds sehen. Nun gut, sie haben auch den Weggang von Herrn Bargeld verkraftet. Ich denke nicht, dass Cave die Bad Seeds auflösen wird. Könnte er dann doch nie wieder so wunderbare Alben wie no more shall we part" machen. Am Klavier ist er immer noch am intensivsten für mich.

Selbstironischer Nick Cave schlägt sich achtbar an der Gitarre (30. Juli 2007)

Mit diesem Album geht Nick Cave zurück zu seinen musikalischen Wurzeln aus den Zeiten der Boys Next Door und The Birthday Party. Das Piano hat der Australier gegen eine E-Gitarre eingetauscht und gemeinsam mit seinen alten Mitstreitern Warren Ellis, Martyn P. Casey und Jim Sclavunos lässt es der Godfather of Indie mal so richtig knallen. Fetzige Nummern wie "No Pussy Blues" oder "Get it on" mit simplen, eingängigen Riffs irgendwo zwischen Punk und Old School Blues bilden das Rückgrat der Scheibe; daneben sind aber auch nachdenklichere Stücke vorhanden wie "Man in the Moon", eine phantasievolle Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens (die vermutlich auf den frühen Tod von Mr. Caves Vater zurückgeht). Das Erfreuliche an der Scheibe ist die sprühende Experimentierfreude der Musiker; die nur zu offensichtliche mangelnde Virtuosität ihres Frontman an der Klampfe wird durch einfallsreiche, bisweilen skurrile und höchst selbstironische Lyrics und interessante Hintergrundtexturen abgefedert. Allerdings muss gesagt werden, dass sich das Album insgesamt doch nach einer Weile ein wenig abnutzt, schneller jedefalls, als bei den echten Meisterstücken der Bad Seeds, wie "Tender Prey" oder "Let Love in". Daher auch nur vier Sterne.

From Trash to Eternity (25. Juli 2007)

Eine Platte geprägt von Gegensätzen. Caves Musikgeschichte spiegelt sich hier wohl wider. Von anfänglicher Verstörtheit beim ersten Hören, zu niemlas endenwollendem Genuss, einer Mischung von brachialer Gewalt und lebendigem Gefühl...
War ich geprägt von Caves letztjährigen gefühlvoll, teilweise schnulzig schönen Balladen, so ist diese Platte eine Rückkehr zu seinen alten Werten von menschlichen Aggressionen, Wünschen, Sehnsüchten, die ausgelebt werden wollen. Jeder ist Grinderman, jeder ist Cave, wir sind alles was ist... Genial...

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Grinderman (Jewelcase)'

Dig,Lazarus,Dig!!! Ltd
Preis: EUR 2,99

Dig,Lazarus,Dig!!! Ltd bei Amazon kaufen

Neon Bible
Preis: EUR 7,01

Neon Bible bei Amazon kaufen

The Proposition
Preis: EUR 8,22

The Proposition bei Amazon kaufen

dkb.de