Afghan Breakdown - Hölle ohne Ausweg

Verkaufsrang: 7066 (DVD)
Actor: Michele Placido
Actor: Tatjana Dogilewa
Actor: Nina Ruslanowa
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Wladimir Bortko
EAN: 4040316605304
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Verlag: Cine Plus Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. März 2007
Spielzeit: 157
Studio: Cine Plus Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 20. Januar 2006
von: Michele Placido (Hauptdarsteller), Tatjana Dogilewa (Hauptdarsteller), Wladimir Daschkewitsch (Komponist)
Preis: EUR 7,98

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Kundenrezensionen zu 'Afghan Breakdown - Hölle ohne Ausweg'

Nicht schlecht aber: (12. August 2008)

Afghan Breakdown liefert einen interessanten und - soweit so eine Einschätzung für den Nichtkriegsteilnehmer möglich ist- realistischen Einblick in die letzten Tage des sowjetischen Feldzugs. Ein Thema das sonst niergens behandelt und schon gar nicht verfilmt wurde. Aber: 5 Punkte sind etwas für absolute Spitzenfilme! Bei aller Liebe: in der "Full Metal Jacket" oder "Blackhawk Down" Liga spielt AB nicht.

Russisches Vietnam & aktueller Bezug (19. Juli 2008)

Da schreit selbst das neue Präsidenten-Wunderkind Obama nach mehr Truppen für Afghanistan. Offensichtlich ist aus der Geschichte lernen "uncool". Vietnam vergessen, die in diesem Film realisisch und ohne Pathos erzählte Historie der russ. Armee in Afghanistan ignoriert, und mehr Soldaten dorthin, auch Deutsche. Fragt sich, welcher Schwachsinn die Politik regiert. Wie auch Peter Scholl-Latour korrekt feststellte, liegt das eigentliche Krebs-Geschwür in Pakistan. Ohne die Politik weiter aus führen zu wollen: WIR HABEN DA MIT MILITÄRISCHEN MITTELN NIX ZU SUCHEN!!!
So gesehen gesellt sich der Film (übrigends doch WS) zu Werken wie Black Hawk Down und Apokalypse Now Redux. Wer sich freiwillig (BW) dorthin begibt, oder auch dessen Eltern, Frauen und Angehörige, die dies unterstützen, sollten sich den Film mal ansehen, ebenso wie Herr US-Präsident in spe. Sehr traurig, wenn man aus der Geschichte nicht lernen kann oder will, und immer noch Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln begreift.

Fast authentischer und dokumentarischer Film zum Ende der Sowjet-Besatzung Afghanistans (20. April 2008)

Zuerst erwartete ich einen sowjetisch geprägten und pathetischen Film über die (-notwendige-)Besatzungszeit Afghanistans, angereichert mit billigen italienischen Actionszenen. Aber weit gefehlt!
Der Film zeigte die andere und mir unbekannte, die russisch-afghanische (Regierungs-)Seite. Es war phasenweise so wie ich es selber von 1987 - 1990 in Afghanistan erlebte. Interessant war der Einblick in das Lagerleben am Flugplatz von Baghram, wo das HQ der Russen lag.
All die Schwierigkeiten, die die Sowjets im Land "durchleideten", der Kampf gegen einen Gegner, der nicht zu fassen war! Die jungen Soldaten, die nicht wussten, was sie dort eigentlich tun sollten.
Das Unverständnis der afghanischen Bevölkerung gegenüber aber auch schonungslos die selber von Sowjets angerichteten Gräuel an Zivilisten!
Aber auch die Mudjaheedin, welche junge überlebende Sowjetsoldaten mit Messerstichen wie Vieh töteten.
Der Hinterhalt auf den Konvoi war genauso dargestellt, wie ich ihn selber auch aus Distanz mitbekommen habe!
Für mich ein sehr empfehlenswerter Film, der gut in die heutige Zeit transferiert werden kann, auch zum Verstehen der Komplexität Afghanistans im 2008! Für mich aber erst ab 18 Jahren!

Rückzug. (3. April 2008)

Die Rote Armee befindet sich bereits auf dem Rückzug aus Afghanistan. Dadurch werden die noch vorhandenen Kräfte ein leichtes Ziel für die Übergriffe der Mujaheddin. Deren Führer Nadil handelt mit dem sowjetischen Kommandanten einen latenten Waffenstillstand aus. Dieser wird von einer rivalisierenden Mujaheddingruppe, die Nadil stürzen will, gebrochen. Als Vergeltung wird von den Sowjets Nadils Dorf angegriffen und vernichtet.

Im Lager der Sowjets herrschen Spannungen. Der Abzug aus Afghanistan steckt in allen Köpfen und die Menschen sind auf der Suche nach einer neuen Zukunft. Die Geliebte des Oberst weis, das dieser zuhause zu seiner Frau und seinen Kindern zurück kehren wird. Ein Soldat, der dieses Leben mag, überlegt an welchem Krieg er demnächst teilnehmen kann.

Dazwischen immer wieder Einzelschicksale wie der afghanische Vermittler, der mit seiner Familie zu überleben versucht und zwischen Nadil und den Sowjets Botschaften und Materialien austauscht. Der Sohn eines hohen sowjetischen Politikers soll noch schnell zu Ruhm und Ehre kommen, wird aber Opfer eines Scharmützels.

Die Unfähigkeit einer modernen Armee in einem Land ohne staatlichen Überbau und Infrastruktur kann nicht besser gezeigt werden. Die Technik und militärische Ausbildung versagt an einem nicht ebenbürtigen Gegner, der nicht als Einheit auftritt und keine langfristigen Ziele verfolgt. Zeitweise wirkt der Film sehr authentisch, fast schon dokumentarisch.

Echt Sehenswert (22. Februar 2008)

Dieser Film ist wirklich sehenswert! Auch die Schauspielerische Leistung passt! Man könnte eventuell sogar eine FSK 18 geben. Kurz zum Film! In Eindrucksweiser Art mit doch einigen blutigen Kampfszenen wird die Kriegsmüde russische Armee in Afghanistan kurz vor dem Abzug dargestellt.
Es kommt auch die angegriffene Psyche der Soldaten groß in Erscheinung, die Ihren Frust mit reichlich Whiskey runterspühlt! Dieser Film ist zwar sehr lange, aber nie langweilig! Ein muß für Freunde dieser Genre! Absolut zum Weiterempfehlen!

dkb.de

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