16 Blocks [HD DVD]

Verkaufsrang: 4910 (DVD)
Actor: Bruce Willis
Actor: David Morse
Actor: Mos Def
Actor: Cylk Cozart
Actor: David Zayas
AspectRatio: 2.40:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: HD DVD
Director: Richard Donner
EAN: 7321982000516
Format: Anamorph
Format: Widescreen
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2007
Spielzeit: 102
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Bruce Willis (Hauptdarsteller), David Morse (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 8,10

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Kurzbeschreibung

Er wollte einfach nur nach Hause und etwas trinken. Aber um 8.02 Uhr bekommt der verkaterte NYPD-Detective Jack Mosley (BRUCE WILLIS) einen scheinbar einfachen Auftrag: Der Kleinkriminelle Eddie Bunker (MOS DEF) soll um 10 Uhr vor einem Untersuchungsausschuss aussagen und muss aus seiner Zelle zum Gerichtsgebäude gebracht werden – das ist 16 Häuserblocks entfernt. In 15 Minuten wäre die Sache erledigt, dann könnte er endlich nach Hause. Jack ist ein Versager – er hat keine Kondition, dafür aber ein schlimmes Bein und erhebliche Alkoholprobleme. Im Revier beschränkt er sich also darauf, ein- und auszustempeln und zwischendrin möglichst nicht aufzufallen. Er ist absolut nicht in der Stimmung, sich mit einem Ganoven herumzuärgern, der sein halbes Leben im Knast gesessen hat. Aber hinter Eddies Ganovenfassade steckt ein Mensch, der diesen Teufelskreis durchbrechen will und ständig nach „Zeichen“ sucht, die ihm die Richtung in eine bessere Zukunft weisen. Doch Jack weiß es besser: Menschen ändern sich nie. Er sieht in Eddie nur einen erbärmlichen Denunzianten, dem man ein verlockendes Angebot macht … aber er wird ihn ja sowieso gleich wieder los.

Als Jack Eddie auf den Rücksitz seines Wagens schubst und sich in den morgendlichen New Yorker Berufsverkehr einfädelt, übersieht er den Lieferwagen, der ihm folgt. Jacks Schädel droht zu platzen, und Quasselstrippe Eddie macht alles nur noch schlimmer. Also hält Jack am nächsten Schnapsladen, um sich sein Frühstück zu besorgen. Eddie sitzt im verschlossenen Wagen und schäumt vor Wut – warum muss ausgerechnet ein Typ wie Jack ihn eskortieren? Doch solche Fragen verlieren an Bedeutung, als plötzlich eine geladene Kanone auf seinen Kopf zielt. Jack verhindert Eddies Tod im letzten Moment – er schaltet einen der Mörder aus und entrinnt nur knapp dem zweiten. Jack fordert Verstärkung an – Detective Frank Nugent (DAVID MORSE) und sein Team vom Morddezernat erreichen den Tatort als Erste. Da wird Eddie plötzlich blass – einer der Detectives in Nugents Team ist genau jener Mann, gegen den er aussagen soll. In diesem Moment verwandelt sich Jacks Auftrag in den Albtraum seines Lebens: Die Kriminellen, die es auf Eddies Leben abgesehen haben, sind Cops. Jack und Nugent sind schon früher aneinander geraten – Jack hat diese Geschichte verdrängt. Doch Nugent weist seinen alten Freund Jack sofort darauf hin, dass Eddies Aussage für sie alle das Aus bedeutet. Nugent schlägt vor, eine Geiselnahme vorzutäuschen, die Eddie nicht überlebt. Und Jack soll das tun, was er am besten kann – sich aus allem heraushalten. Doch diesmal überspannt Nugent den Bogen – Jack klammert sich an den letzten Strohhalm, um seine Selbstachtung zu retten. Sekundenbruchteile vor dem Schuss, der Eddie eliminieren soll, provoziert er eine Kettenreaktion von Ereignissen, die das Leben aller Beteiligten unwiderruflich auf den Kopf stellt.....

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Kundenrezensionen zu '16 Blocks [HD DVD]'

Einfach nur schlecht! (8. Mai 2008)

Ich bin ja ein Bruce Willis-Fan und normalerweise ist er ein Garant für gute Unterhaltung. Leider nicht in diesem Fall. Die Handlung ist eigentlich recht interessant, aber die Umsetzung ist total misslungen. Das Meiste ist vorhersehbar und deshalb auch langweilig. Die Schauspieler agieren hölzern, was dazu führt, dass kaum Spannung aufkommt. Ich konnte mir den Film nicht bis zum Schluß ansehen, was bei mir schon selten ist. Gott sei Dank habe ich mir den Film nicht im Kino angeschaut. Weiterempfehlen kann ich 16. Blocks also nicht.

HIMMEL, WAS FÜR EIN TEIL (20. April 2008)

Es geht um Jack Mosley, und mit der Leistung in dieser Rolle rückt für mich Bruce Willis endgültig in die Riege der besten Hollywood-Mimen auf. Er gibt den vom Leben gebeutelten, desillusionierten, nervlich und körperlich am Ende befindlichen Cop in absolut überzeugender Manier.
Seine geistige und nervliche Fitness ist tief im Minusbereich angesiedelt. Trotzdem drückt ihm sein Vorgesetzter, nach einer absolvierten Nachtschicht, noch einen Sonderauftrag auf. Eine scheinbar leichte Sache. Er soll den Kleinkriminellen Eddie Bunker (Mos Def) zu einem Untersuchungsausschuss bringen, der im 16 Block entfernten Gerichtsgebäude stattfindet. Einfach, weil nur cica 15 Autominuten entfernt? Nur auf den ersten Blick. Denn wir sind in New York, morgens ab 08.00 Uhr. Die Anhörung im Untersuchungsausschuss ist um 10.00 Uhr zu Ende. Bis dahin sollte es doch möglich sein, den nervenden Eddie abzuliefern. Schon im eigenen Interesse von Jack, wie der sofort faszinierte Zuschauer schnell merkt, denn der Kleinganove ist eine Quasselstrippe, die ohne Ende Worte absondert.
Und der 16-Blocks-lange-Weg ist es, um den es geht. Aus den 15 Minuten werden volle zwei Stunden.
Krasse Wendungen, die natürlich nötig sind, um die Spannung hoch zu halten, entbehren mancher Logik, aber das ist Ihnen bald egal. Denn wer es auf den kleinen Halunken abgesehen hat, ist nicht eine handvoll Ganoven, sondern eine massive Truppe von Polizisten, die ein ausgeprägtes Interesse daran haben, dass Eddie nicht aussagt. Und die Interessenvertretung korrupter Bullen zieht alle Register. Legale und illegale.
Eröffnet wird die Verfolgungsjagd, als Jack Mosley mal kurz anhält, um sich einen neuen Whiskey zu besorgen. Im Schnapsladen bekommt er gerade mit, dass auf Eddie ein Mordanschlag verübt werden soll, den er nur dadurch verhindert, dass er den Killer liquidiert. Er verbarrikadiert sich in einer Kneipe und ruft Verstärkung. Es kommt sein Expartner Frank Nugent (faszinierend-nervig Kaugummi kauend und überzeugend bis zur letzten Einstellung David Morse). Und damit ist die GEGENSEITE eindrucksvoll ins Spiel eingeführt.
Mitspielen oder Sterben, das ist für Jack Mosley die Frage. Er entscheidet sich für den dritten Weg, die Flucht bis zum Ort der Anhörung.

Ein stets packender, schneller und trotzdem auch spannender Film, der mit raffinierten Schnitten aufwartet und immer wieder eine Wendung parat hat, um neue Spannung aufzubauen.
Manch einer wird maulen und sagen, die Prinzipien der Glaubwürdigkeiten würden mächtig strapaziert, denn wahrscheinlich ist Mosley so fertig wie kaum ein anderer. Aber gerade deshalb, weil dieser ausgepumpte Bulle vom Abstellgleis unvermittelt wieder in der ersten Liga spielt, wird dieses vermeintlich hoffnungslose Himmelfahrtskommando zu einem knalligen Run.
Das ist gutes Cop-Kino.
Und der Willis – ich sagte es schon, trotzdem nochmal: - HUT AB. Es ist alleine diesem erstaunlich wandlungsfähigen Schauspieler zu verdanken, dass dieser Film nicht zur Massenware wurde. Okay, das Ende ist vielleicht etwas hollywoodverkitscht. Deshalb NUR FÜNF Punkte ;-))) HMcM

Lachhaft (15. April 2008)

Dieser Film ist ja unglaublich dämlich. Das muss in dieser Deutlichkeit einfach mal gesagt sein. Alle Figuren verhalten sich absolut wider jede Logik. Kurzabriss der Story: Det. Jack Mosley soll einen Häftling 16 Blocks vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen, wo dieser eine Aussage machen soll, die für die Staatsanwaltschaft wahnsinnig wichtig ist. Unterwegs werden sie von Killern angegriffen, Mosley kann diese aber zur Strecke bringen und Hilfe anfordern. Sein Ex-Partner hört den Notruf und eilt herbei. Allerdings ist er der Oberbösewicht, der den Häftling umbringen will, weil dieser gegen einen Polizisten aussagen soll, mit dem Mosleys Ex-Partner unter einer Decke steckt. Auch Mosley selbst wäre letztlich davon betroffen, da er ebenso schuldig ist. Daraufhin entspinnt sich eine Hatz auf Leben und Tod.

Logik:
- Die Staatsanwaltschaft scheint sich überhaupt nicht um den Gefangenentransport dieses ach so wichtigen Zeugen zu kümmern.
- Wie wollen die Polizisten Mosley und den Häftling auf offener Straße selber umbringen? Mit hunderten von Zeugen, während die Staatsanwaltschaft auf die beiden wartet. Warum geht Mosley ständig in einsame Gassen und Häuser, wo sie es dann eben doch können?
- Wieso fordert die Staatsanwältin über ihre normalen Wege an, obwohl Mosley ihr sagt, dass sie einen Maulwurf in ihren Reihen hat und er von der Polizei verfolgt wird?
- Warum spaziert Mosley während der Busgeiselnahme nicht einfach mit seinem Häftling raus und erklärt alles laut und deutlich, so dass es jeder hören kann? Die 150 Polizisten und SWAT-Mitglieder, die den Bus umstellen, sind ja nicht alle korrupt oder an der Aktion beteiligt.
- Wie soll ein Bus mit platten Reifen einer Polizeihundertschaft entkommen? Tausende von Kugeln durchschlagen den Bus, aber nur eine trifft ?
- Warum erschießt Mosleys Ex-Partner ihn nicht, als er ihn allein in der Garage trifft (warum geht Mosley da überhaupt lang?), sondern will das einen Kumpanen vor Zeugen im Gerichtsgebäude machen lassen?
- Warum wird Mosley auch im Gerichtsgebäude umstellt? Die Staatsanwältin erwartet ihn doch und hätte die Leute dort daraufhin weisen können, dass er nicht der Böse oder Irre ist, für den er verkauft wird.
- Wieso holen die Killerpolizisten den Häftling nicht selber ab? Weil einer im Stau steckte? Bei einer so wichtigen Sache stehen da nicht die restlichen Gewehr bei Fuß, sondern Mosley muss das übernehmen, obwohl er nicht will?

Die Reihe ließe sich wahrscheinlich noch erweitern, aber diese Löcher hebeln die Geschichte so stark aus, dass sie einfach nicht mehr glaubwürdig ist und nur Kopfschütteln übrigbleibt. Das nervige, grenzdebile Geschwätz des Häftlings möchte ich jetzt gar nicht mehr weiter erwähnen. Auch nicht den Versuch, wahnsinnige Spannung aufkommen zu lassen, weil jemand 20 Sekunden braucht, um auf einfache Fragen zu antworten. Oder die wahnsinnig innovativen Schnitte, bei denen man nicht gleich weiß, wer auf wen geschossen hat, die ein bis zwei Mal überraschend sind, dann aber gnadenlos weitergeführt werden.

Woher der zweite Stern? Die Kamera macht es möglich. Schöne Bilder. Hilft aber auch nix.

4,5 Sterne: Überraschend gut!! (7. April 2008)

Da ich bisher noch nicht wirklich etwas von "16 Blocks" gehört habe, ging ich mit keinen großen Erwartungen an ihn heran. Stattdessen habe ich eher angenommen, dass dieser Filmabend wieder eher einer von der langweiligen Sorte sein wird, doch ich wurde voll und ganz vom Gegenteil überzeugt!!
Dieser Film war super spannend (so einige Male musste ich den Atem anhalten :-)), actionreich und überzeugte mit einer richtig guten und vor allem nicht vorhersehbaren Story, die so einige Male zu überraschen schafft.
Was ich hier besonders gut fand, war einmal dass kein Wert auf total übertriebene Spezialeffekte gelegt wurde, denn hier hätten sie nicht reingepasst, vielmehr lässt man die Protagonisten und die Story den Zuschauer überzeugen, was ich für einen Actionthriller mal erfrischend schön fand. Zweitens fand ich es super, dass aus dem Film nicht wieder so eine "übermenschlicher Superheld"-Nummer gemacht wurde. Jack ist hier zwar auch ein Alleinkämpfer, doch durch seinen eher zurückhaltenden und heruntergekommenen Charakter wirkt das ganze sehr echt und realistisch.
Das bringt mich auch zu den Darstellern. Bruce Willis gibt den abgehalfterten Cop sehr überzeugend und zusammen mit David Morse, der auch wieder mal eine glänzende Leistung abliefert und Mos Def als Eddie bilden sie ein tolles Trio, dem man die Geschichte voll abkauft.
Ich fand "16 Blocks" jedenfalls richtig gut und er bekommt von mir eine klare Empfehlung.

Willis als Antiheld (8. Februar 2008)

Bruce Willis als desillusionierter und alkoholabhängiger Cop, der bei einer vermeintlich leichten Aufgabe einen kleinen Gefangenen zu überführen unerwartet in einen Hinterhalt gerät.
Es ist sicher nicht ganz schlüssig, wenn er in dieser körperlichen Verfassung in der Lage ist sicher und gekonnt zu reagieren. Aber was solls - da ist er dann wieder, der trockene Bruce in sicherer Action-Manier.
Natürlich ist die Handlung konstruiert. Dennoch verleiht Willis dem Cop einen Charakter mit gewissem Tiefgang. Sein geretteter Gefangener nervt anfänglich durch unendliches Geplapper. Legt sich aber schnell.
Der Film findet seine Spur und ist kurzweilig und abwechslungsreich.
Wer sich auf einen etwas anderen aber dennoch vertrauten Willis einlässt ist hier gut aufgehoben.

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