Aus der Amazon.de-Redaktion
Joe Cocker verfügt seit Jahrzehnten über eine der markantesten Stimmen der Musikszene. Das hat auch der junge Produzent Ethan Johns erkannt, der in den letzten Jahren erfolgreich mit Künstlern wie Rufus Wainwright, Emmylou Harris, Ray LaMontagne, Ryan Adams oder den Kings Of Leon zusammenarbeitete und der Cocker schon lange bewundert. Unter der Regie von Johns, dessen Vater Glyn Johns auf Cockers frühem Meisterwerk Mad Dogs And Englishmen (1970) als Toningenieur mitarbeitete, spielte der Sänger zehn Songs ein, die zu den bewegendsten in seiner langen Karriere zählen. Auch wenn Joe Cocker in den letzten Jahren immer wieder mit guten Alben überzeugte, erst mit Hymn For My Soul schließt sich für ihn endgültig ein Kreis. So gut und überzeugend wie auf dieser Platte agierte er schon lange nicht mehr. Man muss weit in die Vergangenheit zurückschauen, um auf eine ähnlich beseelte Platte von Joe Cocker, die den Hörer von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt, zu stoßen. Bei den Aufnahmen in den Sunset Sound Studios in Los Angeles, in denen Cocker bereits 1969 seit zweites Album eingespielt hatte, wurde er u.a. von Schlagzeuger Jim Keltner (John Lennon, Bob Dylan), Pianist Benmont Tench (Tom Petty), Keyboarder Dave Palmer (Ex-Jethro Tull) sowie Bassist Bob Babbitt (The Funk Brothers) und Keyboarder Mike Finnigan (Jimi Hendrix) unterstützt. Das Ergebnis ist schlicht Atemberaubend und präsentiert Joe Cocker in einem völlig neuen Licht. Balladen wie das von John Fogerty geschriebene "Long As I Can See the Light" oder "Beware Of Darkness" aus der Feder von George Harrison, erstrahlen in einem nicht für möglich gehaltenen Glanz. Die Produktion von Ethan Johns, die der Stimme von Joe Cocker jeden erdenklichen Raum einräumt, darf man durchaus als Sensationell bezeichnen. So glasklar und prägnant hat man den legendären Sänger seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Entsprechend bewegend klingen Stücke wie "Ring Them Bells", im Original von Bob Dylan, oder Stevie Wonders "You Haven't Done Nothin", mit dem Joe Cocker Hymn For My Soul kongenial eröffnet. --Norbert SchieglKundenrezensionen zu 'Hymn for My Soul'
Es fehlt was (30. März 2008)
"Hymn for my soul" ist ein solides Cocker-Album in gewohnter Art. Doch leider fehlt mir hier der eine oder andere Ohrwurm. Außer dem Titelsong ist nichts besonderes zu hören. Das scheint Joe Cocker wohl auch selbst zu finden, denn auf der "Hymn for my soul"-Tournee gab es auch nur 3(?) der neuen Songs zu hören. Auch finde ich, dass auf einer neuen CD schon für mehr als 10 Lieder Platz ist.Gefühl Und Power (4. Februar 2008)
ich kan garnicht genug von diesem Meisterwerk bekommen.Ich Liebe das einfach,das klingt alles total schön,und die einzig artige und samtweiche Stimme die Joe besitzt,hat sonst keiner ;)Joe Cocker macht Musik für die Seele! (12. Dezember 2007)
Als Joe Cocker Fan kann man dieses Album nur lieben. Viele Erinnerungen werden wach, wenn die Songs für das Gemüt oder sollte man Seele sagengespielt werden. Ich hoffe auf viele weitere Songs von Joe Cocker, die mit einer unvergleichlichen Stimme und Gefühl gesungen werden.
Schön langsam wird es öde (21. November 2007)
OK, Hymn 4 my Soul ist ein tolles Lied, aber Joesi kann mit seinen Coverversionen auch manchmal nerven, wie es hier bei mir der Fall ist. Die Lieder passen nicht wirklich zueinander und kommen nicht richtig un Fahrt. Alles in allem wird das Album mit dem netten H4mS abgeschlossen.Nicht einmal für richtige Cocker-Fans ein Muss, meiner Meinung nach.
Hymne für die Seele (8. November 2007)
Ich muss meinem Vorreiter leider widersprechen. Diese CD ist Seele pur. Man darf nur nicht ständig 'Unchain my Heart', 'With a little help from my friends', oder ähnliches erwarten. Wer Zeit und Muße hat und nicht nur mal eben eine CD zum durchhören sucht liegt hier absolut richtig.Sicher, Cocker ist live eine Ikone, doch auch diese Studioaufnahmen überzeugen. Wer ihn dieses Jahr on Tour gesehen hat, wird mir sicher zustimmen. Gerade solche Stücke wie 'Long as I can see the light' und 'Don't give up on me' laden richtig zum relaxen ein.
Um sich dann von diesen beiden Songs ein bisschen zu erholen gibt's dann etwas popigeres: eben 'Hymn for my soul', sowie 'Rivers Invitation'.
Nach dem diesjährigen Einheitsbrei welcher uns mal wieder überschwämmt hat, endlich eine CD, die es auch wert ist gekauft zu werden.
Für mich ist Cocker der beste Rock-Opa der z.Zt. noch existiert. Wenn ich ihn z.B. mit Ian Gillan von Deep Purple vergleiche tun sich Welten auf. Von Gillan's ehemaliger Ausstrahlung ist nicht mehr viel übrig geblieben, gerade live eine einzige Enttäuschung, Cocker's Reibeisen dagegen hört sich fast noch genauso an wie damals in Woodstock.
Ich hoffe er meint es ernst mit seiner letzten Aussage: 'Long As I Can See The Light!'






