Verkaufsrang: 566 (DVD)
Actor: Juliette Binoche
Actor: Steve Buscemi
Actor: Willem Dafoe
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Joel Coen
Director: Ethan Coen
Director: Tom Tykwer
Director: Sylvain Chomet
Director: Alfonso Cuarón
EAN: 0886970400992
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Juni 2007
Spielzeit: 115
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2006
UPC: 886970400992
von: Juliette Binoche (Hauptdarsteller), Steve Buscemi (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,16
MovieGod.de
Der Film: 18 Kurzfilme von 23 Regisseuren - Olivier Assayas, Frédéric Auburtin & Gérard Depardieu, Christoffer Boe, Gurinder Chadha, Sylvain Chomet, Joel & Ethan Coen, Isabel Coixet, Wes Craven, Alfonso Cuaron, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Raphaël Nadjari, Vincenzo Natali, Alexander Payne, Bruno Podalydès, Walter Salles & Daniela Thomas, Oliver Schmitz, Nobuhiro Suwa, Tom Tykwer und Gus Van Sant - und alle spielen in einer Stadt: Paris.Ob Steve Buscemi in einer Metrostation schmerzlich Opfer eines eifersüchtigen Liebespaares wird, Juliette Binoche den Verlust ihres Kindes zu verarbeiten versucht oder Elijah Wood es mit einer verführerischen Vampirin zu tun bekommt: Paris je t’aime birgt die verschiedensten Liebeserklärungen an eine besondere Stadt und ist ein wahrhaft einzigartiges Filmerlebnis.
Die DVD: Die DVD befindet sich in einem transparenten Amaraycase, auf dessen Innenseite die Titelliste mit Regisseuren und Hauptdarstellern zu finden ist. Booklet oder sonstige Beigaben gibt es keine.
Der Weg ins einfach animierte Menü ist ein kurzer: Weder Verleihvorspann noch Copyrighthinweis oder gar Werbespots sind vorhanden.
Das Bild: Bei geringem Hintergrundrauschen darf man sich über stabile, natürliche Farben und einen ordentlichen Kontrastumfang freuen. Im Detailbereich wie auch gelegentlich bei schnelleren Bewegeungen sind Unschärfen auszumachen, die Kantenschärfe ist hingegen tadellos. Die Kompression ist überwiegend einwandfrei, wodurch Bildfehler wie Blockrauschen nur sehr selten in Erscheinung treten.
Der Ton: Die meisten der Filme sind dialoglastig, wodurch zumeist nur die Frontkanäle beansprucht werden. Wenn es die jeweilige Episode erlaubt, klingt jedoch des öfteren auch Musik aus den Surrounds - und dies mit angenehmer Breite und merkbarem Tieftönereinsatz. Die direktionalen Effekte kann man an einer Hand abzählen. In Summe unspektakulär, aber absolut angemessen.
Die Extras:
- Making Of (ca. 25:44 min., OmU): Bunter Mix aus Interviewschnipseln mit vielen der Beteiligten, Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen und Filmausschnitten. Obwohl der Informationsgehalt gering ausfällt und jeder jedem auf die Schulter klopft, entpuppt sich das Segment als sympathischer Beitrag, der schon allein der Vielzahl an bekannten Gesichtern wegen einen Blick wert ist.
Der Kurzfilm von Vincenzo Natali ist die bescheiden animierte Variante seines tollen Realfilmbeitrags "Quartier de la Madeleine." Darüber hinaus sind auch noch nicht verwendete Szenen (04:33 min.), ein animiertes Storyboard (05:06 min.), eine Galerie sowie der deutsche Kinotrailer vorhanden.
Fazit: Bild und Ton präsentieren sich gediegen, das Bonusmaterial hätte durchaus gehaltvoller sein dürfen. Auf jeden Fall ein wundervolles filmisches Experiment, das sich Parisliebhaber - und solche die es werden wollen - keinesfalls entgehen lassen sollten.
Michael “Eminence” Reisner
VideoMarkt
Ein naiver US-Tourist erfährt an einer Metro-Station, dass man nicht ungestraft mit einer Pariserin flirtet; ein nicht mehr ganz junges Ehepaar will wieder etwas Pep in sein verwaistes Sexleben bringen; eine Südamerikanerin aus der Banlieue gibt ihr Baby in der Krippe ab, um sich bei einer vornehmen Familie um ein etwa gleichaltriges Kind zu kümmern; ein Blinder wird von seiner Freundin verlassen, während auf dem Friedhof Père Lachaise Oscar Wilde zum Leben erwacht und einen Mann vor einem folgenschweren Fehler bewahrt.VideoWoche
In 18 Kurzfilmen werfen international hoch angesehene Filmemacher wie Tom Tykwer, die Coen-Brüder oder Alfonso Cuarón einen sehr persönlichen Blick auf die Seine-Metropole. Dabei entsteht nicht nur eine facettenreiche Hommage an die französische Lichterstadt, sondern auch ein Hohelied auf die Liebe in all ihren Spielarten, ob theatralisch oder flüchtig, homo oder hetero. Der mit Stars wie Juliette Binoche, Elijah Wood oder Willem Dafoe gespickte Episodenfilm wird Filmkunst-Freunde und Paris-Anbeter verzaubern.Kurzbeschreibung
Freuen Sie sich auf 18 Geschichten aus einer ganz besonderen Stadt. 21 Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr persönlichen Geschichten aus und über Paris. Da fragt sich ein Mann, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen durch die Stadt... Zu dem hochkarätigen Ensemble zählen u.a. Juliette Binoche, Willem Dafoe, Bob Hoskins, Nick Nolte, Natalie Portman, Isabella Rossellini, Elijah Wood, Gérard Depardieu und Marianne Faithfull.Kundenrezensionen zu 'Paris je t'aime'
Was man auch immer über diesen Film sagen mag... (18. Juli 2008)
... mit Paris haben - grosszügig gesehen - gerade drei bis vier der 18 Filmschnipsel etwas zu tun. Der Rest könnte genausogut in Hongkong, Pinneberg oder Lima spielen. Nicht einmal als Kulisse wird die Stadt wirklich genutzt und die Zwischenschnitte, die die einzelnen Episoden voneinander abgrenzen, sind, bei aller postkartenmässigen Beliebigkeit, noch pariserischer, als was hier von den vermeintlichen Big Names abgeliefert wird.Man könnte ganz einfach behaupten, dass es nicht möglich ist, in kaum mehr als fünf Minuten, eine gute Geschichte zu erzählen, die auch noch die Stadt in den Mittelpunkt rückt. Und falsch wäre dies sicherlich nicht. Die einzigen Ausnahmen hiervon - wenn auch mit Einschränkungen - bilden die Episoden von Tom Tykwer und Wes Craven, die beide wirklich eine Geschichte mit Anfang und Ende erzählen. Im Fall von Wes Craven, sogar mit Pariser Flair. Darüber hinaus ist die Episode mit Nick Nolte wirklich witzig und überraschend. Auch, wenn man sich fragen könnte, warum ein so grossartiger Schauspieler engagiert wird und dann fünf Minuten lang im Dunkeln herumläuft und konstant aus fünf bis zehn Metern Entfernung aufgenommen wird. (Erkannt habe ich ihn, ehrlich gesagt, nur an der Stimme!)
Eine besonders unangenehme Auffälligkeit erreichen zwei weitere Episoden dieses Schnipseljagd, wegen vollkommen überflüssigem Star-Aufgebot. Wer schon immer mal sehen wollte, wie man sinnlos Zelluloid verschwenden kann, ohne auch nur das Geringste zu sagen zu haben, dafür aber Akteure wie Ben Gazzara, Fanny Ardant, Bob Hoskins und - den auch noch als "Filmemacher" firmierenden - Gérard Dépardieu auffährt, dürfte hier genau richtig sein.
Was alle anderen Beteiligten an diesem Film abliefern, rangiert zumeist zwischen peinlich und uninteressant. Die Episode mit Steve Buscemi spielt zwar in der Metro, hat aber mit Pariser Verhältnissen nun gar nichts zu tun und würde so eher in Berlin oder New York passieren. Juliette Binoche liefert mal wieder eine völlig verquaste, katholifizierte Leidensgeschichte, wie schon in Breaking and Entering. Die Vampyrgeschichte hätte jeder Filmstudent inspirierter gedreht und wer jetzt vermutet, dass es hier Anklänge an Louis Feuillade oder Belphégor gäbe, sieht sich getäuscht.
Von den restlichen Episoden braucht man gar nicht erst zu reden. Ich fand es erschreckend, welche schiere Masse an Talenten (?) hier vergeudet (?) wurde. Woraus man allerdings folgern könnte, dass das beliebte Motto, "Viel hilft viel", hiermit seine ungewollte und drastische Widerlegung erfährt.
Wer sich - so wie ich - einen schönen und ungewöhnlichen Film mit und über Paris erhofft, sei hier (leider) nachhaltig gewarnt.
Viele nicht überzeugende Kurzgeschichten - Schöne Bilder von Paris! (8. Mai 2008)
Leider war ich sehr enttäuscht von Paris je t'aime. Ich liebe Filme wie "Die fabelhafte Welt der Amélie", etc. doch in diesem Film / in diesen Filmen konnte ich nichts spezielles erkennen. Das einzige was wirklich schön im Film ist, sind die schönen Bilder die von Paris selbst zu sehen sind. Dies ist wirklich immer wieder ein Hingucker. Leider sind die einzelnen Filme teilweise so kurz und ohne Handlung, das ich den Film bereits in der Hälfte abbrechen musste. Schade, ich hatte mir bei den sehr namhaften Schauspielern und Regieseuren viel mehr erhofft.Enttäuschend (24. April 2008)
Ich musste den Film nach der Hälfte ausmachen. Die Geschichten sind zum Teil so unglaublich kurz und haben manchmal nur eine angedeutete Handlung, dass es nach ein paar Episoden einfach nur noch ermüdend ist. Ich hatte mir in gewisser Weise ausgearbeitete Geschichten vorgestellt, aber das sind eigentlich nur Geschichten Fragmente. Das reicht mir nicht für einen Film. Ich mag durchaus gute Kurzfilme, aber sie müssen inhaltlich etwas zu sagen haben. Statt 18 Filmschnipselchen hätte man sich vielleicht besser auf die Hälfte konzentrieren sollen. Hier helfen auch die ganzen guten Namen nichts. Zum Teil wunderschöne Bilder in einem sinnlosen Film. Schade, denn die Idee an sich ist nicht schlecht. Gerade in einer Stadt wie Paris...Kurzurlaub per DVD in der Stadt der Liebe. (31. Januar 2008)
Was soll man davon halten? 21 namhafte Regisseure teilen sich einen Film. Dabei beschränken sie sich auf ca. fünfminütige Sequenzen, die allein die Themen Paris und Liebe als Vorgabe haben. Selten, vielleicht mit Ausnahme von Luc Bessons -Angel-A- wurde Paris in den letzten Jahren so vorteilhaft, poetisch und liebevoll in Szene gesetzt.-Paris je t'aime- ist dabei eine voll und ganz französische Komposition, nicht vergleichbar mit Produktionen aus anderen Ländern. Gut, dass unsere Nachbarn noch in der Lage sind auf der Leinwand zu träumen und zu philosophieren. Auch wenn das nicht unbedingt den Geschmack eines breiten Publikums findet. So kommt -Paris je t'aime- wie ein leise gesprochenes, verheißungsvolles Gedicht zum Zuschauer. Wer sich darauf einlässt wird belohnt werden, wer nicht, wird gelangweilt abschalten.
Die Idee zum Film ist so genial wie gefährlich. Durch die kurze Spieldauer der einzelnen Sequenzen wirken manche Storys unvollendet; hören an einem Punkt auf, an dem wir mehr sehen wollen. Andere Plots sind so genial wie vollständig. Fast wie eine gut belegte Pizza. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Besetzungsliste ist mit Juliette Binoche, Willem Dafoe, Bob Hoskins, Nick Nolte, Natalie Portman, Isabella Rossellini, Elijah Wood, Gérard Depardieu und Marianne Faithfull ein Who is who der internationalen Topschauspielergarde. Und sie spielen verdammt gut.
Testen sie es einfach selbst. Sparen sie den Billigflieger für 29 Euro und huschen sie per DVD nach Paris. Ob es ihnen gefällt, müssen sie allein entscheiden. Meine absoluten Lieblinge des Films: Steve Buscemi als Paris Tourist im Beitrag der Coen Brothers, Oscar Wilde, der einem Liebespaar wertvolle Ratschläge gibt, Nick Nolte als alternder Kinderbetreuer und Elijah Wood, der mit einer Pariser Vampirette Bekanntschaft macht.
Kino, mal anders. Kino, wie es (leider) zu selten gewagt wird. (2. Dezember 2007)
"Paris je t'aime" setzt sich aus 18 Kurzfilmen, die jeweils ca. 4-8 Minuten dauern, zusammen.Das Gesamtthema des Films lautet PARIS - DIE STADT DER LIEBE, wobei die Kurzfilme, wenn ich mir an dieser Stelle eine Eigeninterpretation erlauben darf, jeweils unterschiedliche Arten von Liebe zeigen (z.B. Jugendliebe, Treue, Elternliebe etc.).
Es ist schön, und im Grunde genommen auch höchste Zeit, dass mal was in die Kinos kam, dass so ist, wie es "Paris je t'aime" ist. Was ich damit sagen möchte: Insgesamt kann man hier von einem Gesamtkunstwerk sprechen, das als "großes Paket" absolut überzeugt. Leider sprühen aber nicht alle 18 Kurzfilme vor Kreativität und meisterhaften Regie-Genieblitzen, was diesen Film aus meiner subjektiven Sicht eine 4-Sterne-Bewertung einbringt.
Keine Frage: Ich bin froh, diesen Streifen gesehen zu haben (obwohl es mir zu Beginn ehrlich gesagt etwas widerstrebte). Am Ende wäre ich um ein erlebenswertes Filmerlebnis ärmer geweswen.
Fazit: Regisseure dieser Welt - schaut euch diesen Film an und versucht es genauso hinzukriegen. Nehmt ein anderes Hauptthema und lasst (die wenigen) Schwachstellen von "Paris je t'aime" weg, dann ist es vollends GRANDIOS...
Das hier ist jedenfalls GEFÄLLIG!!





