Leaving Eden

Verkaufsrang: 67051 (Musik)
Artist: Antimatter
Audio CD
EAN: 4039053708829
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Prophecy (Soulfood Music)
Preis: EUR 12,94

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Product Description

LEAVING EDEN

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Kundenrezensionen zu 'Leaving Eden'

War echt schon besser (4. Dezember 2007)

Ich hatte keine großen Erwartungen an die neue Antimatter-Platte gestellt. Ich geh auch davon aus, dass die meisten, die sich diese Rezension anschauen, die Band kennen. Gleich vorweg: Mit Anathema haben Antimatter nichts gemeinsam. Leider hab ich noch keine Band gefunden, die Anathema das Wasser reichen könnten. Nun gut, wieder zurück zum Thema. Leaving Eden ist langweiliger als der Vorgänger, einzig das Gitarrensolo im dritten Song find ich wirklich gut. Wer von Antimatter noch garnichts hat, dem empfehle ich "Saviour". Da ist noch ein bischen Bewegung in der Musik. Also mit der Beschribung "traurig" kann ich persönlich auch nichts anfangen.....vielleicht eher "resignierend". Leaving Eden plättschert so vor sich hin und reißt meiner Meinung nach niemand vom Hocker.

Die traurigste Band der Welt ... (18. Juli 2007)

... steht auf dem Sticker der CD in englisch. Das passt sehr gut und hätte um den Superlativ "langweiligste" gleich noch ergänzt werden können.

Ich kannte die Band im Vorfeld nicht und habe einfach ein Ohr auf diesen, hier und anderswo, als "Meisterwerk" deklarierten Tonträger geworfen. Ich schaffte nicht mal einen kompletten Durchgang, da dieses Werk an Redundanz kaum zu überbieten ist. Dieser dauerhaft klebrige, jammernd-melancholische Brei mit den immer gleichen Moll-Akkorden bei gleichbleibender Instrumentierung ist absolut unverdaulich.
Ich weiß sehr wohl um die Wirkung des Moments auf die Rezeption und Bewertung von Musik, aber ich denke nicht, dass in einer anderen Stimmung, sich da groß etwas bei mir ändern würde.

Weiß Gott ich kann Traurigkeit, Melancholie und düstere Stimmungen sonst sehr gut aushalten, aber hier scheint das ein künstliche aufgesetztes Erfolgsrezept, bzw. ein gern angenommenes Label (Bezeichnung) zu sein: "The saddest Band in the World".
War dieses Label das Ziel, so ist es erreicht. Bei mir verursacht es nur physiopsychische Schmerzen. Vielleicht liegt es aber auch einfach an den begrenzten instrumentalen Fähigkeiten des Masterminds (Mick Moss), das wir Track für Track das immer gleiche in grün serviert bekommen.
Außerdem, gehört denn zur "Gefühlshölle", Melancholie und Schmerz, nicht das Wissen über die, und das Fehlen der Süße des Paradieses, welche öfters einmal durchschimmern sollte.
Das Album heißt zwar "Leaving Eden", aber ich bezweifele ernsthaft das Mick Moss jemals dort war, denn seine Traurigkeit ist bodenlos, seelenlos, leer und ohne jede Hoffnung.

Und wer behauptet denn bitte diese Band würde (stellenweise) rocken??? Das ist ja wohl der Oberwitz. Das ist kein Rock und ich sehe da auch keine Verbindung zu Pink Floyd, alles was ich hier sehe ist wie Martin Sheen in Apokalypse Now: DAS GRAUEN.

Statt dieser Platte mein Tipp für Schwergemüter:
Beth Gibbons (Portishead) and Rustin Man. Das ist mollig-warme, lauschige und paradiesische Melancholie der Extraklasse.


Wunderschön... (3. Juni 2007)

Mit "Leaving Eden" beschreitet der Brite Mick Moss nach dem Ausscheiden von Duncan Patterson - der sich nun um sein Soloprojekt Ion kümmert - den Weg von Antimatter alleine. Für das 4. Werk von Antimatter konnte Mick allerdings ein paar gute Sessionmusiker um sich scheren, darunter auch Danny Cavanagh (Anathema) für die Leadgitarre. "Leaving Eden" ist eine sehr ruhige Scheibe, die aber zuweilen doch rockige Elemente aufweist. Stellenweise erinnert mich der Gesang von Mick - wenn er aus sich herausgeht - an Eddie von Pearl Jam, auch wenn man die Musik ansonsten nicht vergleichen kann. Die Instrumente werden mit gefühlvollen Riffs, Violine und Synthesizer bewusst eingesetzt. "Leaving Eden" ist wie die Vorgängeralben auch eine sehr harmonische Scheibe. Mick selbst sagt, aber dass hier die Songs auch - wie beim Vorgänger "Planetary Confinement" - von einer Geige getragen werden und räumt nicht so viele Unterschiede ein. Abgesehen von den rockigen Songs, die nun dazugekommen sind. Meistens stellt die Musik eine sanfte Untermalung zur weichen Stimme von Mick dar, die sich nur im Einklang damit auch hin- und wieder anhebt und dominanter wird. Alle Wechsel zwischen langsameren, leiseren Parts zu etwas lauteren, rockigen Teilen vollziehen sich sehr harmonisch. Eigentlich kann ich froh sein, dass Duncan sich nun Ion widmet so haben wir nämlich 2 Herren, die mit Ihren Bands unglaublich atmosphärische Alben produzieren.

Rockiger, aber die Melancholie bleibt (29. April 2007)

Endlich ist es da, das neue Antimatter Album "Leaving Eden". Einige Veränderungen hat es im Bandgefüge gegeben. Duncan Patterson (ex Anathema)ist nicht mehr an Bord, und hat selber ein geniales Album mit seiner Formation "Ion" gestartet. Dafür ist nun aber Danny Cavanagh (ebenso Anathema)dabei. Aber genug dazu. Auf zur Musik.
Als erstes: "Leaving Eden" geht den Weg weiter, den "Planetary Confinement" geebnet hat. Allerdings ist die neue Langgrille deutlich rockiger. Dies wird schon am Opener deutlich, der langsam und akustisch anfängt, dann aber von jaulenden Gitarren getragen wird. Herrlich!
Mick Moss hat sein neues Album als härtestes Antimatter-Album bezeichnet. Und für Antimatter Verhältnisse wird so auch heftig in die Saiten gegriffen. Es stehen sich die fragilen, zarten Klänge und die heftigen Gitarren gegenüber. Am Ende aber, und das wird viele freuen, siegen die die zerbrechlichen Töne.
Micks Stimme ist einfach göttlich. Sie trägt die wunderschöne Musik und Stimmung, die sich in den Raum ergießt, und alles um sich herum hinfort schwämmt. Alles wirkt passend an diesem Album, alles ist aufeinander abgestimmt. Das Thema ist die Erinnerung an die Vergangenheit, vor dem Hintergrund einer Gegenwart, die nichts zu bieten hat. "Put the Thorns in my side, the Coins on my eyes, I'm not awake, I'm leaving Eden."
Diese Album ist der perfekte Nachfolger zu "Planetary Confinement", denn die Alben bauen musikalisch und thematisch aufeinander auf.
Antimatter schaffen es einfach immer wieder, den Hörer in die Melancholie zu hüllen, ihn gefangen zu nehmen und festzuhalten. Wunderschöne Musik, einfach herrlich.

Auf den Spuren Anathemas (26. April 2007)

Was ist bei diesem Album anders als bei seinen Vorgängern? Bereits beim ersten Song wird klar: Es rockt deutlich mehr als bisher. Mit dem Ausstieg von Duncan hat man sich wohl etwas auf die Wurzeln der Band besonnen und so hin und wieder die elektrische Gitarre in die Hand genommen.

Herausgekommen ist das mit Abstand stärkste Antimatter Album bisher, egal welchen seiner Vorgänger man bisher am besten findet, Leaving Eden übertrifft sie alle in jeder Hinsicht.

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