The Good Shepherd - Der gute Hirte

Verkaufsrang: 2058 (DVD)
Actor: Matt Damon
Actor: Angelina Jolie
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universal Studios
Director: Robert De Niro
EAN: 5050582488029
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2007
Spielzeit: 161
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Matt Damon (Hauptdarsteller), Angelina Jolie (Hauptdarsteller), Marcelo Zarvos (Komponist)
Preis: EUR 3,80

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Product Description

Good Shepherd, The Der Gute Hirte DV

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Robert de Niros zweite Regiearbeit wartet mit einem Überangebot an Hollywoodstars auf. Dabei ist Der gute Hirte vor allem ein leiser Film, eine gut recherchierte Auseinandersetzung mit der Geschichte der CIA.

Die CIA ist eigentlich seit ihres Bestehens legendär. Man hat sie für vieles verantwortlich gemacht, mit Hohn und Spott nie gegeizt. Dabei war die „Agency“ lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln, Bestandteil wilder Verschwörungstheorien und romantisierender Agententätigkeiten. Das leicht ausufernde Drehbuch von Eric Roth (The Insider), der Film hat eine Spiellänge von knapp drei Stunden, versucht so tief als möglich in die Materie einzudringen. Ein ambitioniertes Vorhaben und sicher mit ein Grund für die Tatsache, dass gut 12 Jahre lang kein Produzent den Stoff anrühren wollte. Ausgerechnet Robert de Niro hat den Mut aufgebracht und legt mit Der gute Hirte nach The Bronx Tale (1993) seine zweite Regiearbeit vor.

Es wird die Geschichte von Edward Wilson (Matt Damon) erzählt, einem priviligierten Yale Absolventen, der während des zweiten Weltkriegs nach London geht, um unter seinem Mentor Dr. Fredericks (Michael Gambon) dem OSS (Office of Strategic Services) zu dienen. Später wird unter Wilsons kräftiger Mithilfe aus dem OSS die CIA werden. Es ist kein Geheimnis, dass Wilsons Figur auf CIA-Mitbegründer James Angleton beruht, dessen Karriere in der Folge des Schweinbucht Skandals ebenso kompromittiert wurde wie die CIA selbst. Unter diesem Gesichtspunkt ist es deshalb nur konsequent, den Film in Flashbacks an eben diesem Zwischenfall vor Kuba auszurichten. Dazwischen, davor und danach wird Wilsons Figur näher beleuchtet, sein Privatleben in Beziehung gesetzt zu seiner Charakterentwicklung, die seiner Rolle, im wahrsten Sinne des Wortes, als Spion Vorschub leistete.

Um Zuschauerschichten anzusprechen, die sich nicht allzu sehr für die geschichtliche Aufarbeitung aussenpolitischer Entwicklungen interessieren, hat man nicht nur ein absolutes Staraufgebot engagiert (es spielen unter anderem Angelina Jolie, Robert de Niro, William Hurt, Alec Baldwin, John Turturro), sondern sich auch mit der Entscheidung schwer getan, worauf man den Akzent legen soll. Am Ende wirkt Der gute Hirte ein wenig unentschieden. Handelt es sich nun um einen Thriller im Stile John Le Carrés, der vor dem Hintergrund geschichtlich verbriefter Ereignisse stattfindet, oder ist der Film in erster Linie eine kritische Auseinandersetzung mit US-amerikanischer Aussenpolitik, aufgepeppt durch Intrigen und Abenteuer? Es ist aber vielleicht ein unlösbares Problem, dass dem gewählten Thema immanent ist. Unabhängig davon bleibt Der gute Hirte für jeden, der de Niros Leidenschaft an dem Stoff teilen kann, absolutes Pflichtprogramm und möglicherweise das herausragende Filmerlebnis schlechthin. Für alle anderen könnten sich die drei Stunden ein wenig in die Länge ziehen. Thomas Reuthebuch

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Kundenrezensionen zu 'The Good Shepherd - Der gute Hirte'

Schlaftablette ohne Handlung und Sinn (22. Dezember 2008)

Robert De Niro mag vielleicht ein guter Schauspieler sein, aber was er hier als Regisseur abgeliefert hat, ist erbärmlich. Man stelle sich einen Film vor, in dem 160 Minuten lang fast ausschließlich geflüstert wird. Dieser Film besteht aus einer wahllosen Aneinanderreihung von Szenen, von denen man bestenfalls ahnt, dass sie miteinander zu tun haben.

Nun wird aber die Geschichte des Films nicht chronologisch erzählt - vielleicht würde man sie dann kapieren - sondern es wird ohne jeden Sinn in der Zeit vor- und zurückgesprungen. Was hat sich De Niro nur dabei gedacht?

Fast jede Szene ist mit dramatischer Musik hinterlegt, und sei ihr Inhalt noch so belanglos, so dass man dauernd meint, es handele sich um eine Schlüsselszene des Films. Leider gibt es keine Schlüsselszene, denn dann müsste der Film ja einmal konkret werden und Hintergrundinformationen liefern statt ständig nur anzudeuten. Überhaupt plätschert dieses seltsame Machwerk 160 Minuten lang dahin und lässt einen bis zum Schluss hoffen, dass die angedeuteten Handlungsstränge eine Auflösung erfahren. Doch irgendwann läuft der Abspann und es macht sich bittere Enttäuschung breit.

Leider bleiben auch die dargestellten Charaktere blass. Die Hauptfigur z. B. starrt die ganze Zeit durch ihre dick verglaste Brille, ohne die geringste Gefühlsregung zu zeigen. Es ist beinahe unmöglich, für diese Figur, dargestellt von Matt Damon, Sympathie zu empfinden. Dies gilt leider auch für die Anderen, einzig die gehörlose Frau berührt einen irgendwie.

De Niro hat also so ziemlich alles falsch gemacht. Er bietet uns einen blutleeren, sterbenslangweiligen Film, der nicht wirklich eine Geschichte erzählt, den Zuschauer mit sinnlosen Zeitsprüngen verwirrt und nicht einmal einen Helden oder Sympathieträger liefert. Da hätte man sehr viel mehr draus machen können.

Solides, bitteres Drama über einen Anti-Bourne... (20. November 2008)

Robert De Niros zweite Regiearbeit ist ein bitteres, düsteres CIA-Drama, in dem interessanterweise Matt Damon den realistischen Gegenpol zu seinem Jason Bourne gibt. Hier ist Damon ein Schreibtischtäter, ein brillianter, aber gefühlskalter junger Mann, den wir von seinen ersten Schritten im OSS, dem Vorgänger des CIA, im zweiten Weltkrieg, über die Gründung des CIA nach dem Krieg, bis hin zur misslungenen Landung der Exil-Kubaner in der Schweinebucht begleiten.

De Niro zeigt beeindruckend die deprimierende, kalte Welt der Geheimdienste, in der man irgendwann nicht mal mehr der eigenen Gestalt traut, die einem jeden Morgen im Spiegel entgegenblickt. Damons Figur ist alles andere als ein Held, sein Edward ist eine Maschine, die ihr ganzes Leben dem Job und dem Vaterland widmet und dabei alles, was schön und warm und voller Liebe hätte sein können, auf der Strecke lässt.

Am bitteren Ende bleibt Damons Charakter nichts als der Job, und das traurigste daran ist, dass man das Gefühl hat, das sei okay für ihn.

Spionage und Gegenspionage zu Zeiten des Kalten Krieges (27. Oktober 2008)

Edward Wilson (gespielt von Matt Damon) verkörpert zu Beginn des Filmes einen studierenden Träumer, eingeschrieben an der amerikanischen Elite-Universität Yale - der bevorstehende Zweite Weltkrieg beginnt langsam aber sicher auch seinen Schatten auf das Leben des jungen Lyrikstudenten zu werfen - er lässt sich in Geheimdienstaktivitäten involvieren, landet nach dem Krieg beim CIA und somit zugleich an vorderster Front des Kalten Krieges....

Als Pluspunkt kann der Film durchaus die dichte Atmosphäre eines echten Spionagefilmes für sich verbuchen - die lauernde Haltung der Russen und Amerikaner wird nahezu spürbar inszeniert - Spionage und Gegenspionage, mangelndes Vertrauen innerhalb der Organisationen und letztlich der fehlgeschlagene Versuch der Invasion Kubas, durch Exilkubaner - unterstütz durch die CIA (Stichwort Schweinebucht) - bestimmen die Handlung des 167 Minunten langen Filmes.

Warum ich zwei Sterne einbehalten habe?

Ein ernster Blick und eine strenge Brille machen noch lange keine überzeugende Vaterfigur aus Matt Damon und der flüchtige Griff in die Frisurkiste allein eben auch keine alternde Mutter aus Angelina Jolie - deren Filmsohn Eddie Redmayne wirkt stets wie der kleine Bruder der beiden bekannteren Hauptdarsteller, generell ist das Trio Damon-Redmayne-Jolie eher das Idealbild miteinander kommunizierender Geschwister - hierfür ziehe ich auch einen Stern ab!


Enttäuscht hat mich ebenfalls das Zusatzmaterial der DVD - lediglich unveröffentlichte Szenen sind dort zu sehen - keinerlei historische Informationen zum Kalten Krieg, der fehlgeschlagenen Aktion in der kubanischen Schweinebucht, oder den sonstigen Aktivitäten des CIA, welcher in einem Dialog des Filmes mit folgender Fragestellung konfrontiert wird: "...heizt der CIA nun Kriege an, oder sorgt er dafür dass Konflikte klein bleiben?" - somit ein weiterer Punkt Abzug!

Zudem ist der Film mit 167 Minuten ganz einfach zu lang geraten - irgendwann machte sich zunehmende Langeweile breit...

Keine leichte Kost (7. Oktober 2008)

Natürlich kann man enttäuscht sein. Wer sich auf ein Hollywoodfilm mit Starbesetzung freut und Spannung und Action erwartet, muß sogar enttäuscht sein.
Aber man kann auch sehr erfreut sein! Ein Film, der sich nicht den üblichen Mechanismen Hollywoods beugt (bei de Niro keine Überraschung). Eine wahrlich nicht leicht verdauliche, sehr nüchterne und fast dokumentarisch angelegte Auseinandersetzung mit dem Thema CIA.
Beeindruckende Bilder, (für mich) eher quälende Filmmusik und ein Aufgebot an sehr guten Darstellern, die viel zum Gelingen des Films beigetragen haben.
Matt Damons reduziertes Spiel hat mit Sicherheit nichts mit Unterforderung zu tun. Genauso wenig ist es ein Versehen, daß er sich äußerlich kaum verändert.
Aber mich hat seine Darbietung trotzdem eher gequält und die fehlende Veränderung hat es für mich an manchen Punkten schwierig gemacht, dem Film bei seinen Zeitsprüngen zu folgen. Mehrmals habe ich mich erst wieder orientieren müssen, um dann ein "Ach so, da befinden wir uns jetzt!" loslassen zu können.
So fesselnd er stellenweise war, man hätte sich auch mit 2 Stunden begnügen können.
Ich kam bei diesem Film zu dem gleichen Schluß wie bei "Im Tal von Elah": gut ihn gesehen zu haben, aber muß ich kein zweites Mal anschauen. Beide Filme sollten allerdings Pflichtprogramm für alle fahnenschwenkenden amerikanischen Patrioten sein...

Fazit: Ambitioniert, aber für meinen Geschmack zumindest 30 Minuten zu lang


Einschläfernde Wirkung (31. August 2008)

Ich bin großer Fan von Matt Damon, er bringt auch mal wieder eine überzeugende Darstellung.
Allerdings finde ich den Film viel zu langatmig und zu komplex.
Vielleicht hab ich ihn nicht mit dem nötigen Interesse oder Wissen gesehen, aber ich habe ihn bis heute nicht verstanden und meine Bekannten auch nicht.

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