Kundenrezensionen zu 'Minutes To Midnight'
anders... (7. Juni 2008)
Linkin Park hatte seinen eigenen Stil den ich sehr toll fand und der die Gruppe um Chester Bennington und Mike Shinoda wohl auch zu dem großen Erfolg mit Ihren 2 ersten Alben brachte Die harten Gitarrenriffs die tolle stimme von chester ud die abwechslung zw. rap und schouteinlagen ,außerdem waren ihre songs stehts ohne ausdrücke und die ersten 2 alben hatten nicht wie so viele andere alben von nu metal bands kein parental advisory aufkleber. das war linkin park. doch die gruppe wollte ihren stil ändern was man auch deutlich auf dem album hört welches bis auf einige Ausnahmen viele ruhige Balladen bietet.Ich finde es ok das linkin park seinen stil gewechselt hat die musik gefällt mir immer nich und das album ist bis auf ein paar ausnahmen auch gut. allerdings finde ich es schwachsinnig das es die gruppe nötig hatte auf ihrem album ausdrücke zu verwenden was zwar nicht schlimm ist , aber wenn es nur dazu da ost die stiländerung zu unterstrichen finde ist es einfach nur hirnlos. das hätte linkin park nicht nötig gehabt. trottzdem bin ich immer noch ein großer linkin park fan und werde mir weiterhin ihre alben kaufenWürde nicht Linkin Park drauf stehen, ... (22. Mai 2008)
14 Monate im Tonstudio. Über 100 Demo Songs. Da wird doch was gescheites bei zusammengekommen sein bei "dem" Album der letzten Jahre.Eins vorweg was ich nicht kapiere: Wenn Bands sagen, sie "haben sich entfernt und wollen etwas neues machen" - warum findet man auf dem Album dann immer wieder Elemente, wie sie eigentlich nicht vorhanden sein sollten, da sie ja quasi nichtmehr so klingen wollten?
Genau das gleiche ist beim neuen LP Album der Fall. Nach dem bescheidenen Intro stellt man sich erstmal auf etwas komplett "anderes" ein ... und kriegt doch gut bekanntes LP-Futter in besten Zeiten vorgesetzt: Harte Riffs, viele Shouts und ein treibender Groove. Auch die folgende "Ballade" die komplett das Tempo rausnimmt, erinnert noch entfernt an ruhigere Lieder und ist gerade noch so an der Grenze.
Und grad, wenn man sich an das ruhige gewöhnt, kommt wieder der nächste "Kracher" und rockt einem die Boxen aus der Wand mit netten Raps und brauchbaren Riffs.
Also alles wie bisher gewohnt. Wo sind die Veränderungen die angekündigt wurden?
Die kommen in den folgenden Tracks und äußern sich in uninspirierten ("Shadow of the Day"), höhepunktlosen ("Hands Held High") und einschläfernden ("In Between") Balladen, die teilweise an Kitsch ("Valentines Day") nicht zu überbieten sind.
Und zwischen all dem Gesulze kommt dann wieder "No more sorrow", welches den eingelullten Hörer nochmals versucht aus den Sitzen zu reißen und dieses auch halbwegs schafft, da in diesem Lied wenigstens einige Höhepunkte zu finden sind, nur um im letzten Albumteil dann wieder belanglos vor sich hinzudümpeln. Interessanterweise sind es aber auch die "alten", rockigen Songs, die auf MTV in der Dauerrotation laufen. Warum nur?
Was dem ganzen dann total die seriösität raubt, ist ein Interview, welches ich auf TRL (?) gesehen habe, in denen Linkin Park zu ihrer "Welt-Verbesserungs-Einstellung" befragt wurden. Was daraus resultierte war eine "Wir-singen-zwar-drüber-aber-das-heisst-nicht-dass-wirs-toll-finden"-Aussage. Schwach. Eine Band die sich nicht mit ihren Texten identifiziert? Leider gibt es immer mehr davon.
Dass Bands irgendwann ihre Gleise verlassen wollen um eine neue Strecke zu erkunden, verbietet niemand. Dass dieser "Wechsel" nicht immer einfach ist und sich in holprigen Produkten äußert, ist keine Neuheit, wie man schon bei "Korn - See you on the other side" gemerkt hat.Jedoch versuchen selbige zumindest konstant auf ihrem Album, diesen neuen Stil beizuhalten, auch wenn das finale Produkt zu wünschen übrig lässt.
Wenn Linkin Park Pop machen wollen, dürfen sie das gerne, aber dann auch bitte so, dass sie nicht mittendrin wieder in ihre alten Gewohnheiten verfallen. Denn so tritt man trotz allen Fortschritts immer wieder auf der gleichen Stelle.
Fazit: Was LP hier abliefern, ist nichts halbes und nichts ganzes. Sie können weder ihren "neuen Stil" zum Ausdruck bringen, noch sich von ihrem alten Stil lösen. Würde nicht "Linkin Park" draufstehn... es würde wohl niemand einen großen Hehl drum machen.
Hervorragendes Album (19. Mai 2008)
Ich hab selten ein so tolles Album erstanden. Es gibt kein einziges Lied darauf, das mir nicht gefällt. Ich bin wirklich mehr als nur begeistert und wieder mal darin bestätigt, dass Linkin Partk die Besten sind!abwechslungsreich (13. Mai 2008)
ich find das album toll! es ist eine mischung aus rock, pop, hiphop und das alles mit einmal mehr, einmal weniger typischen linkin park klängen gemischt!extremst gelungen find ich lied nr 5!!
hybrid theory bleibt für mich das 5 stern album, aber 4 sterne verdient sich dieses album alle mal!
Kursänderung Richtung Pop (10. Mai 2008)
Nachdem Linkin Park 2000/01 mit ihrem Album "Hybrid Theory" zur rechten Zeit am rechten Ort waren u. ein kommerziell erfolgreiches Debüt mit bis heute 20 Millionen verkauften Exemplaren vorzuweisen haben, war die Erwartungshaltung ihnen gegenüber immer sehr groß.Zunächst umgingen sie diese Bürde mit dem belanglosen Remixalbum "Re-Animation", welches bis auf Orgy's Jay Gordon keinen namenhaften Künstler an den Reglern vorzuweisen hatte, auch der groß angekündigte Remix von Marilyn Manson erwies sich als Latrinenparole.
Mit "Meteora" legte man dann 2003 die uninspierierte Adaption des Debüts nach, daß die Fans nicht verschrecken konnte u. durch die glatteren Songs noch ein paar mehr dazugewann.
Daß LP dem HipHop nahe stehen, war kein Geheimnis, so daß die von MTV vorangetriebene Kollaboration mit einem Rapper (hier: Jay-Z) so überraschend war Sonnenschein im Sommer.
Da man die erfolgreichste Single von "Meteora" hier einfach recycled hatte u. auch gleich nochmal als "Numb/Encore" veröffentlichte, schenkte man dem Minialbum "Collision Course" mehr Aufmerksamkeit als ihm zugestanden hätte. MTV sei Dank...
Dann war's soweit, mit "Minutes To Midnight" erschien das reguläre Album Nr. 3 u. spaltete die Hörerschaft.
Zugegeben, mit Debüt u. Zweitling hat diese Album so gut wie nichts zu tun, was eigentlich auch lobenswert sein sollte. "Hybrid Theory 3.0" hätte sicherlich die Ewiggestrigen sehr erfreut, aber den Verlust der alten Fans können sie aufgrund der softeren u. wesentlich ruhigeren, radiotauglicheren Songs mit Sicherheit kompensieren, wenn sie letzten Endes nicht sogar ein Plus auf der Habenseite verzeichnen könnten.
Die erste Singlekopplung (What I've Done") ließ Schlimmstes ahnen, wirkte kalkuliert u. altbacken, hätte problemlos auf die beiden Vorgängeralben gepasst.
Auch "Bleed It Out" spielte mit der Mischung aus Geschrei u. Rap, dem Wechselspiel der Vokalisten in die Karten derer, die ja nichts Neues geboten bekommen wollten. Dummerweise verfügt der nicht einmal dreiminütige Song über den gleichen Druck wie ein 1,0 Liter-Motor in einem 42-Tonner, in der Live-Version kommt er wesentlich knackiger rüber.
Nach der Veröffentlichung von "Shadow Of The Day", welches einer kleinen Hommage an U2 darstellen könnte, wurden die Rufe von Ausverkauf u. Kommerz extrem laut.
Schlecht ist der Song dadurch aber noch lange nicht u. wenn man wie LP seit 2001 mediale Präsenz vorweist, ist der kommerzielle Erfolg schon lange vor "Minutes To Midnight" dagewesen, man hätte keinen Grund gehabt, sich anbiedern zu müssen.
Mit "Give Up", der aktuellen Auskopplung scheint man sich versöhnen zu wollen u. veröffentlicht den "härtesten" Track des Albums, der meiner Meinung nach alle Songs von "Meteora" problemlos in die Tasche gesteckt (was allerdings auch nicht die größte Kunst ist).
"Minutes To Midnight" gefällt immer dort, wo es nicht an die bisherigen Songs von LP erinnert wie "Shadow Of The Day", "In Between", "In Pieces" oder "The Little Things Give You Away" - genau die Songs, die von den eigentlichen LP-Fans wohl als die furchtbarsten angesehen werden.
Totalausfälle sind erwartungsgemäß auch zu verzeichen, meiner Meinung nach "No More Sorrow" (einer der härteren, aber völlig langweiligen u. nervenden Songs") u. "Hands Held Hight" (textlich zwar ok, aber musikalische Magerkost, die das Stigma der rockigen Boyband weiter nährt).
Der Rest bildet musikalische Schonkost ohne Ecken u. Kanten, die schmeckt u. nicht belastet.
Eindeutig Pop, eine Brise gewohnten (Nu-)Rocks u. noch weniger HipHop.
Zugegebenermaßen hätte ich das Album als Kritiker von Linkin Park nur zu gern verrissen, aber es ist zu gut, um schlecht zu sein - um Längen besser als der reguläre Vorgänger u. qualitativ ein Äquivalent zum Debüt, nur eben anders. "Hybrid Theory" hätte von mir nämlich auch keinen weiteren Stern erhalten.






