Verkaufsrang: 883 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
EAN: 4042564021486
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 27. April 2007
Spielzeit: 92
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Nikolaus Geyrhalter (Künstler)
Preis: EUR 14,95
Kundenrezensionen zu 'Unser täglich Brot'
Schöner Tiere schlachten und Getreide mahlen (5. September 2008)
Nein wie schrecklich ist diese Welt. Die Tiere werden geboren, gemästet und geschlachtet. Lebensmittel werden in Fabriken verarbeitet, gemischt oder ver-packt.Früher war doch alles viel... viel "natürlicher" gemacht.
Ohne Maschinen. Ohne Arbeitsteilung. Da wurde das Rind noch im "rustikalen" Schuppen getötet, mit einem Messer und nicht mit einem Bolzenschuss, dafür ohne Betäubung. Die Wurst wurde von Omas Händen ge-dreht, statt auf einer (dafür schon fast als steril zu be-zeichnenden) Maschine.
Ob das Rind das besser fand? Ob die Wurst aus dem Schuppen besser schmeckt? Eher fraglich. Sicher ist nur: gesünder waren die Lebensmittel früher nicht, auch wenn die sog. Grünen derartiges ständig als Mantra beschwören.
Die Krabben werden in Nordafrika gepult. Das ist öko-nomisch sinnvoll, was mit dem Lohnniveau der Bun-desrepublik zu tun hat. Ökologisch sinnvoll? Nein - so wenig wie der Urlaub dort. Aber auch darüber wird es bald sog. "Dokumentarfilme" geben.
Ohne Konservierungsstoffe (9. August 2008)
Es heisst - man ist, was man ist - oder man wird zu dem, was man ist. Unser täglich Brot, ist so schwer zu verdauen, wie die Industrie erzeugte Nahrung, die in diesem Film gezeigt wird. Ich selbst arbeite an einer Produktionsmaschine in der Metallindustrie. Massenfertigung im Sekundentakt. Wie sehr sich die Bilder gleichen, bei mir im Betrieb, mit denen im Film. Hauptsache schnell, sauber, produktiv und billig. Nahrund als massenwahre - egal ob Obst, Gemüse, Getreide oder Tiere. Naiv wer glaubt, dass eine so produzierte Nahrung - gesund ist, da kann man froh sein das sie nicht krank macht. Ohne Konservierungsstoffe - die kann man sich sparen - in dieser Nahrung steckt eh kein leben mehr.Die andere Seite der Kritik.... (23. Juni 2008)
Alle, die vor mir geschrieben haben, haben absolut recht mit ihren Ausführungen, jetzt kommt aber das "ABER"..........was wäre wenn es diese Erzeugungstechniken nicht gäbe?
Wahrscheinlich würde ein großteil der Menschen in Europa (der Film, denke ich, ist für Europäer gemacht) dann in der Lage sein, wie unsere Vorfahren zu Beginn der Industrialisierung, sich zu Ostern oder Weihnachten ein Stück Fleisch zu erlauben oder wie noch in der 50er zu Weihnachten eine Orange!! Ob das erstrebenswert ist muss man für sich selbst entscheiden. Bei der momentan Bevölkerungszahl ist es einfach unmöglich ohne die in diesem Film gezeigten Methoden die Menschen zu ernähren.
Traurig aber wahr - wer an diesen Umständen was ändern will, muss sich eine Garten anlegen und alles was er essen will selbst anpflanzen oder beim Bauer einkaufen, dies wäre aber extrem teuer.
Dieses sollte man bei aller Kritik auch nicht vergesen.
10000 Gründe um Vegetarier zu werden. (2. Mai 2008)
Ahnungslos habe ich mir diesen Film ausgeliehen und als nach 10 Minuten des Films immer noch nicht gesprochen wurde, kam die typische Reaktion....nervös drückte ich auf den Tasten der Fernbedienung herum, bis mir klar wurde, dass der Film ohne Kommentare gezeigt wird und nur durch seine Bilder sprechen möchte. Bilder, die betroffen machen... Tiere die behandelt bzw. mißhandelt werden wie Gegenstände, um den Menschen als Nahrung zu dienen. Schrecklich... wo bleibt da der Tierschutz? Gilt dieser nur für Schmusekatzen und Schosshunde? Dieser Film müsste zum Lehrfilm werden, um so den Konsum, vor allem von Fleisch, der Menschen zu verändern. Viele Probleme könnten damit gelöst werden. Wenn ich nicht schon Vegetarier wäre, dann wäre jetzt der Zeitpunkt. Dennoch nur 4 Sterne, da Zweifel bestehen, dass man durch diese Art von "Schock-Film" Kritiker bzw. Ahnungslose überzeugen kann etwas in ihrem eigenen Konsum zu verändern, denn meine Befürchtung besteht darin, dass sie den Film vorher abschalten, weil sie wieder einmal nur wegschauen möchten.Bilder sagen mehr als tausend Worte (25. März 2008)
Und zwar definieren die Bilder dieser Dokumentation schonungslos den Begriff "Konsum" nicht neu, aber augenöffnend.Das Gleiche gilt für die "harmonische" Beziehung Mensch-Tier-Pflanze.
Tja, falls es beim Zuschauer noch irgendwelche Illusionen vom romantischen Bauerhof mit bedarfsgerechter Nutzung gab, wird nach "Unser täglich Brot" eines Besseren belehrt.Sicherlich gibt es diese Höfe, der Hauptteil der Lebensmittelproduktion läuft aber, wie hier aufgezeigt, ab.
Der Mensch ist was er ist:Das Raubtier an der Spitze der Nahrungskette.
Wie das dargestellt ist schon erschreckend und brutal.
Schwache Nerven oder ein nervöser Magen sind hier fehl am Platz.
Jegliche Musik, Kommentare oder Interviews sucht man vergebens, und so rutscht man unweigerlich in die Rolle des mitschuldigen Voyeurs.
Die Monotonie, mit der viele Arbeiten verrichtet werden, hinterlässt zusätzlich ein Grauen, das sich für sehr lange Zeit in das Gedächtnis des Betrachters brennt.
Was für Schlüsse man nach dem Abspann zieht, beleibt jedem selbst überlassen.Ich werde in Zukunft sicherlich nicht mehr gedankenlos im Supermarkt schlendern.
Mein Fazit:Diese Dokumentation ist ein Pflichtkauf.
Bonusmaterial:
Trailer
Teaser
Booklet mit Hintergrundinformationen
Interviews mit Regisseur und Cutter




