Lies for the Liars

Verkaufsrang: 18078 (Musik)
Artist: the Used
Audio CD
EAN: 0093624330929
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Reprise (Warner)
UPC: 093624330929
Preis: EUR 8,28

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Product Description

LIES FOR THE LIARS

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Hoppla! Erst mal setzen und durchatmen. Lies For The Liars ist ein donnernder Wirbelsturm, der allzu unvorsichtige Hörer gnadenlos von den Beinen holt. Mit dem Krach der frühen Used-Tage hat die Scheibe aber glücklicherweise wenig zu tun.

In der Vergangenheit machten The Used vor allem durch die Eskapaden von Frontmann Bert McCracken von sich reden, die Platten der aus Utah stammenden Stresscore-Kapelle konnte man sich nur eingeschränkt zu Gemüte führen. Das ändert sich mit Lies For The Liars grundlegend. Schon der Opener "The Ripper" mit seinen mehrstimmigen Gesängen, massiven Power-Riffs und enorm groovigen Beats lässt keinen Zweifel daran, dass die früher viel zu hektisch durch die Gegend lärmenden Amerikaner mächtig dazugelernt haben und mittlerweile eingängige Refrains für wichtiger halten als unstrukturierte Aggro-Parts. Die Noise- und Screamo-Anteile wurden deutlich zurückgeschraubt, stattdessen vertraut man auf kompakte, rockige Songs, die teilweise sogar die Intensität der genialen Billy Talent erreichen. So kann´s weitergehen!

-- Michael Rensen

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Kundenrezensionen zu 'Lies for the Liars'

Neuer, besser, The Used... (26. Juni 2008)

Ich kann als eingefleischter The-Used-Hörer eigentlich nur voreingenommen urteilen; dennoch ist "Lies For The Liars" selbst ohne diesen Hintergrund eine absolut gelungene Scheibe.

Zum Einen sei erwähnt, dass Berts gesangliches Talent sich im Laufe der Zeit erstaunlich weiterentwickelt hat - vor allen Dingen verglichen mit Album Nummer 1 -, zum Anderen, dass die Band auch kompositorisch ein paar ansehnliche Sprünge hingelegt hat.

Mit "Paralyzed" oder auch "With Me Tonight" schlägt die Band durchaus eine andere Richtung ein, musikalisch bewegt sie sich jedoch (erwartungsgemäß, alles andere wäre enttäuschend) auf weitaus höherem Niveau.

Gerade die Mixtur aus gemäßtigen Screams, soften Gesangseinlagen sowie die Vielschichtigkeit wie z.B. in "The Ripper" macht The Used aus, nicht die Zugehörigkeit zu irgendeinem Stereotyp.

Ansonsten sei vielleicht noch erwähnt, dass The Used gerade für dieses Album viel kritisiert wird - unter dem Vorwand, die Band "vergesse ihre Screamo-Wurzeln" und werde "Mainstream". Persönlich finde ich dies einerseits nahezu amüsant, andererseits unheimlich engstirnig: Die musikalische (gesangliche!) Weiterentwicklung der Band wird hierbei völlig außer Acht gelassen - leider. Dass das Debüt der Band mangels Erfahrung sehr roh und teils unkoordiniert klang, scheint wohl angesichts der "Screamo-Wurzeln" gerne vergessen zu werden.

Dementsprechend empfehle ich: Wer Emocore hören möchte, ist bei The Used falsch. Wer The Used allerdings auf eine Schiene mit Bands wie My Chemical Romance stellt und behauptet, sie würden wie diese Bands "ihren Emocore-Wurzeln den Rücken zukehren", hat keine Ahnung.
Ehrlich, Emocore? Geht und hört Alexisonfire, Atreyu und Konsorten, aber The Used (oder gar My Chemical Romance)? Kein Wunder, dass deren Platte diesen Vorgaben nicht entspricht, da wir's hier mit einer Alternative-Rock-Band zu tun haben, liebe Hörer.

"Lies For The Liars" bekommt bei mir 4/5 Sternen - vor allen Dingen wegen des Abwechlungsreichtums.

nein... das war wohl nichts... (20. April 2008)

nach zwei perfekten Alben bringen The Used nun ihr drittes Werk namens "Lies for the Liars" heraus und wer "In love and death" schon zu poppig fand, dem wird dieses Album sicherlich nicht gefallen... so wie mir...

The Ripper: Funktioniert als Opener sehr gut, geht jedoch in eine andere Richtung als bisheriges Material von The Used (liegt auch sicherlich daran, dass Branden Steineckert, der Schlagzeuger rausgeworfen wurde *Heul*), überzeugt aber dennoch... sicherlich einer der besten songs der platte (9/10)

Pretty Handsome Awkward: Auch ein guter song, geht schon fast in Richtung Hard-Rock... (8/10)

The Bird and the Worm: Bester song der Platte, wenn nur der Rest des Albums so wäre... überzeugt mit Spielereien und sehr sehr gutem Gesang... (11/10)

Earthquake: meiner meinung nach ein totalausfall, die lyrics könnten aus einem song von den Backstreet-boys gestohlen sein... (2/10)

Hospital: klingt wie eine Mischung aus My chemical romance und panic! at the disco, man vermisst die Individualität, die The Used ausgemacht hat... (3/10)

Paralyzed: klingt auch wie ein Versuch, wie bereits genannte bands zu klingen und geht auch wieder in die Hose (3/10)

With me tonight: es wird nicht besser... totale mainstream mukke wird hier geboten ... solche songs würde man auf VIVA sicherlich verschlingen (1/10)

Wake the dead: jaaaa endlich wieder mal ein gescheiter song der wieder an die alten Tage von The Used erinnert, aber auch irgendwie anders ist.. warum haben sie nicht mehr Lieder in diesem Stil auf diesem Album... (9/10)

Find a Way: Könnte auch von den Backstreet boys sein... (1/10)

Liar Liar (burn in hell): naja wenn die lyrics nicht so schlecht wären, dann gings ja noch, aber diese lyrics... Liar, liar, pants on fire
Liar, liar, stop your soul from catching
Fire, fire, god and maker
Liar, liar, pants on fire

was hat sich Bert bloß dabei gedacht... (2/10)

Smother Me: Also wer gedacht hätte, das es schlimmer nicht mehr kommen kann, der irrt sich gewaltig, denn mit smother me haben wir den poppigsten und kommerziellsten song überhaupt von the used... das hätten sogar die backstreet boys besser gemacht... (0/10)

Fazit: The Used zeigen auf ihrem dritten Album zwar Ansätze von guter Musik (The Bird and the worm, wake the dead), haben aber viel zu viele pop-songs bzw. kopieren viel von anderen bands und man vermisst jegliche Individualität...

PS: Ladet euch bei iTunes die EP SHALLOW BELIEVER runter, sie enthält B-sides von Lies for the Liars und zeigt, welches potential diese band noch immer besitzt

Zumindest besser als der Vörgänger (18. März 2008)

Da wäre er also. Der dritte Studiosilberling der Emopopper aus Salt Lake City, Utah. Wurde zunächst 2003 auf dem Debut geschrien und gekotzt was das Zeug hält, gingen The Used auf dem zweiten Album eher poppige Wege und konnte doch eher wenig damit überzeugen.
Blieben sowohl Album als auch Verkaufszahlen deutlich hinter Kassenschlager My Chemical Romance zurück, schienen The Used für mehr als ein Jahr gänzlich verschwunden.

Nun erwartet uns der Soundgigant "lies for the liars". Soundgigant deshalb, weil die CD unglaublich überproduziert ist und an jeder Ecke mit Effekten aus dem Hi-Tech Studio schießt.
Nun mögen sich hieran die Geiste scheiden, denn an den heimischen Boxen klingt der Sound bombastisch gut, mögen doch die Nörgler an dieser Stelle Ruhe geben.
Das Album ist eine positive Entwicklung in der Bandgeschichte. Die Songs wirken reifer als auf dem Vorgänger, wenn gleich sogar einige Tracks den Popanteil noch einmal deutlich höherschrauben.
Wo der Opener auf den bisherigen Alben immer eine der größten Dampfwalzen der ganzen Cd war, hält man sich bei "the ripper" merklich zurück.
Das Tempo ist schnell, aber die Gitarren halten sich bedächtlich im Hintergrund. Frontmann McCracken wechselt zwischen kurzen Scream-Parts und harmonischen Schmalzgesang.
Mit Effekten überhascht (man beachte den Finaljoke) kann der Song nur stellenweise überzeugen. Live kann der Song dafür mehr bieten, denn der Studioversion fehlt es ungemein an Energie.
Es folgt der im Internet vorabveröffentlichte Song "pretty handsome awkward". Standard Riff, Standard Melodie und textlich relativ beschränkt. Schauen wir darüber hinweg und geben uns einfach diesem Nackenbrecher hin.
Das bedeutet aber nicht das wir es hier mit einem Hochkaräter zu tun haben, sondern eher mit einer Nummer die viel Spaß bereit! Die erste Singleveröffentlichung samt Video "the bird and the worm" zeigt welches Potential in der Band steckt. Eine wundervolle Melodie, ein zuckerböses lyrisches Etwas, interpretiert von einem der besten Sänger dieses Genres. Wirklich von Anfang bis Ende eine packende Nummer mit einer gewissen Spannung, die von McCracken lebt.
Doch nun sind wir wieder mitten im "in love and death" Gefühl, welches uns poppt. "earthquake" ist ein triefender überschmalziger Song, der ganz schnell wieder vergessen ist und zu den schwächsten Songs der Platte gehört.
Erinnert zuweilen an die Singles des Vorgängers ("I caught fire","All that I've got"). "Hospital" dagegen kann man gewisse Anleihen an MTVPrimus My Chemical Romance nicht abschlagen. Doch The Used gelingt es einen eigenen Stil in die Sache zubringen, die das ganze etwas verspielter und ungewollter klingen lässt.
Das zeugt von Mut und kann auf ganzer Linie punkten. Ziemlich abgedreht! Es folgt nun die Präsentation der ganzen Entwicklung der Band in einem Stück. Poppiger Liedgut aber auf höchstem Niveau. EIn Ohrwurm den man lange nicht vergessen wird. Nahezu ein perfekter Song könnte man meinen, der eigentlich jeden Ohrmuskel erreichen muss.
Sicherlich eines der großen Highlights dieser CD. Besonders der Aufbau des Songs und die Vocals von McCracken lassen diesen Song entfalten. "With me tonight" ist eine Nummer die zügig an einem vorbei rauscht ohne hängen zu bleiben und ohne weh zu tun. Klarer Fall von Konzeptlosigkeit und Lückenfüllerei. Hör ich da grad Bläser?
Es folgt die Überraschung schlecht hin. "Wake the dead" ist ein brillianter Song, der richtig Abwechslung in die Scheibe bringt. Eine grandiose Rhythmik und wahnsinnig verspielte Zwischenspiele (man beachte den weiblichen Gesang nach 2/3 des Songs) lassen dieses Lied in sich aufgehen. Einer der wenigen The Used Songs die an die Übernummer "taste of ink" heranreichen könnten.
Was den Herren zum Intro von "find a way" einfiel, kann eigentlich nur unter Zuschub von chemischen Substanzen entstanden sein. Ein genialer Beginn für eine für The Used Verhältnisse gute Ballade, die nur im Text etwas schwächelt. Erinnerungen an "In Love and Death" werden auch mit "liar liar (burn in hell)" wieder aufgefrischt. Ähnelt die Nummer doch dem Schlußpunkt desVorgängers "I'm a fake" extrem im Aufbau und Sinn. Dennoch erweißt sich der Nachfolger als besser und sehr humorvoll. Eine typische Live-Mitgröll-Nummer, die aber einen Platz im Musikverzeichnis des Gehirns erhalten wird für längere Zeit...
Ganz im Gegenteil zum Abschluß von "lies for the liars", der Ultra-Ballade "smother me". Kaum ertragbar langweilt der Song nach der ersten Strophe und bringt die ersten Tränen in die Augen... Der Song ist eine ziemlich Zumutung, aber Balladen waren ja noch nie das Ding der Band.

01 the ripper (07/10)
02 pretty handsome awkward (07/10)
03 the bird and the worm (09/10)
04 earthquake (03/10)
05 hospital (08/10)
06 paralyzed (10/10)
07 with me tonight (05/10)
08 wake the dead (10/10)
09 find a way (08/10)
10 liar liar (burn in hell) (08/10)
11 smother me (04/10)

7,18

Zusammenfassend muss man wirklich sagen, dass die Band sich weiterentwickelt hat und einen deutlich besseres Konzept hat als beim Vorgängeralbum. Wie zu erwarten muss man sich mit einigen Popnummern rumschlagen, die allerdings stellenweise zu gefallen wissen. Nur wenige Ausfälle und einige große Momente lassen die Platte positiv und etwas länger in Erinnerung. Das Zeug für Hits wie "Maybe Memories" oder "Taste of Ink" scheint die Band allerdings verspielt zu haben.

Ich bin mir uneinig... (11. Dezember 2007)

Alles was mich an "The Used" begeistert hat, alles was an den vorherigen Alben genial war... Die Kraft, die beiden verdammt guten Sänger, die harten Riffs - das alles fehlt meiner Meinung nach komplett bei dem neuen Album.

Es ist doch ein sehr weichgespültes Stück Musik geworden welches Stellenweise sogar an Bands wie Blink 182 erinnert. Grausam. Nichts Böses mehr, nichts gewaltiges, nichts Ohrwurmverdächtiges.

Dennoch 2 Sterne für das sehr gut gelungene Zusammenspiel von Gitarre und Schlagzeug - teilweise sehr beeindruckend ("Wake the dead").

Schade.

THE USED - Lies for The Liars (15. November 2007)

Ein langer Weg. Seit dem Debüt "THE USED" ist schon etwas Zeit in die Welt gegangen. Nach dem zweiten Album "IN LOVE AND DEATH", kommen The Used nun mit dem Album "Lies for The Liars" zurück, und zeigen, dass der Emo/Punk Rock Bereich nicht im Einheitsbrei von Bands wie z.B. Cute Is What We Aim For und den ganzen anderen 08/15 Bands dieser Sparte versinken muss.

Das dritte Album ist für viele Bands bekanntlich das wichtigste, da es mal mehr, mal weniger gelingt. Bei The Used gilt ersteres. Die Produktion kann man schlich und ergreifend als Referenzklasse bezeichnen. Glas klare Instrumentalisierung und eine sauber aufgenommene Stimme. Top! Wenn man bedenkt, dass die Gesangspassagen z.B. bei Nacht, an einem leeren Strand aufgenommen wurden.

Die Musik steht der Produktion demnach im nichts nach. Dynamische Songs zwischen Balladesken Hymnen und Stadionreifen Up-Tempo Granaten. Der Gesan von Bert ist wieder einmal sehr gefühlvoll, und unterstreicht die Stimmung der einzelnen Songs perfekt. Mal zwischen Geschrei und Engelsgesang, wird auch des öfteren vom Gas gegangen und die gesangliche Schulz-Keule ausgepackt. Das tolle daran ist, dass The Used zu keinem Zeitpunkt wie Weichgespülter Radio-Rock-Pop klingen, sondern immer ihre eigene Note einbringen. Sei es durch Elektro spielerein, oder aber durch wahnsinniges gelache im Hintergrund.

Alles in allem ist dieses Album eine Kaufempfehlung an alle die etwas mit Emo/Punk Rock anfangen können, oder aber auf gut gemachte, moderne, Rockmusik stehen.
Sehr empfehlenswert hierbei ist die Sammlerauflage, im schicken Digibook, welche ein 24-seitiges eingeklebtes Booklet besitzt, und noch eine Bonus-DVD beinhaltet.

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