Verkaufsrang: 3876 (DVD)
Actor: Guy Pearce
Actor: Ray Winstone
Actor: Emily Watson
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: John Hillcoat
EAN: 4030521415799
Format: PAL
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
NumberOfItems: 1
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2007
Spielzeit: 99
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Guy Pearce (Hauptdarsteller), Ray Winstone (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 5,90
VideoMarkt
Australien im 19. Jahrhundert schlottert vor der gemeinen Burns-Bande, die gerade erst wieder eine ganze Familie auf einer einsam gelegenen Farm ausrottete. Der ambitionierte Captain Stanley und seine wenig zimperlichen Sicherheitskräfte sinnen auf Rache und greifen sich Mikey, das Nesthäkchen der Burns-Brüder. Der soll grausam zu Tode kommen, wenn nicht Charlie, der humanste der Burns-Brüder, auszieht und gegen eine Begnadigung höchstpersönlich seinen älteren Bruder, den Bandenchef Arthur, zur Strecke bringt.VideoWoche
Epischer und erlesen brutaler Australo-Western, ersonnen und musikalisch untermalt von Morbidrock-Ikone Nick Cave. In bester "Mad Max"-Tradition sind Räuber und Gendarm bestenfalls an der Art der Kleidung, gewiss aber nicht an ihren Taten unterscheidbar, und auch die normale Bevölkerung kommt eher unsympathisch rüber in dieser gnadenlosen Aneinanderreihung sinnloser Gräueltaten unter gleißenden Wüstensonne. Düsteres, hervorragend gespieltes und inszeniertes Historiengemälde für (abgebrühte) Action- und Dramenfreunde gleichermaßen.Blickpunkt: Film
Im Australien des 19. Jahrhunderts unterbreitet der Polizeikapitän Stanley dem Outlaw Burns ein Angebot, das dieser nicht ausschlagen kann. Düsterer Australo-Western mit hervorragenden Darstellern.Kurzbeschreibung
Captain Stanley und seine Leute fangen 2 der 4 Burns-Brüder, Charlie und Mike. Ihre Gang wird verantwortlich gemacht für einen Überfall auf die Hopkins Farm, bei der die schwangere Mrs. Hopkins vergewaltigt und die komplette Familie umgebracht wurde. Arthur Burns, der älteste der Brüder und Kopf der Gang, kann sich vor dem Arm des Gesetzes verstecken. Captain Stanley bietet Charlie zum einen Straffreiheit an und zum anderen das Leben seines jüngeren Bruders, wenn er innerhalb von 9 Tagen Arthur findet und zur Strecke bringt.Rezension
Im Australien des 19. Jahrhunderts herscht nur ein Gesetz: das der Gewalt. Das macht sich das Gebrüder-Trio Burns zunutze und mordet, brandschatzt und vergewaltigt, was das Zeug hält. Captain Stanley (Ray Winstone), der es sich zum persönlichen Ziel gemacht hat, das Land zu zivilisieren und für Gerechtigkeit zu sorgen, gelingt es unter erheblichen Verlusten auf beiden Seiten, Mike Burns (Richard Wilson) und seinen Bruder Charlie (Guy Pearce) festzunehmen. Charlie hatte sich von seinem ältesten Bruder Arthur getrennt, um sich mit Mike abzusetzen. Statt die beiden nun ins Gefängnis zu deportieren, macht Stanley Charlie einen ungewöhnlichen Vorschlag: Statt Mike an Weihnachten zu hängen, würde er ihn begnadigen, wenn Charlie im Gegenzug seinen Bruder Arthur (Danny Huston) ausfindig macht und zur Strecke bringt. Ich habe lange nachgedacht , meint Stanley, was tut ihm am meisten weh? Und er kam zu dem Schluss, dass dies wohl der Tod des jüngsten Bruders sein würde. Er bietet Charlie ein Pferd, eine Waffe und neun Tage Zeit. Sie sind mit Ihrem Bruder noch nicht fertig. Sie haben neun Tage, Mr. Burns. Charlie Burns, vor dessen geistigem Auge noch einmal Bilder des letzten grausamen Verbrechens - der Ermordung der gesamten Familie Hopkins - ablaufen, nimmt den Vorschlag an.Kurz bevor er zum Versteck seines Bruders vordringen kann, wird Charlie Opfer eines Überfalls von Ureinwohnern, bei dem er von einem schweren Pfeil getroffen und durchbohrt wird. Von der einzigen Frau in Arthurs Outlaw-Gang wird er gesundgepflegt. In der Zwischenzeit hat Fletcher Wind von Stanleys Deal mit Charlie Burns bekommen. Die Stimmung bei den Einwohnern von Banyon ist ohnehin umgeschlagen, Stanley wird als Verräter empfunden und man fordert die Herausgabe von Mike Burns. Unter denen, die das vor dem Gefängnis fordern ist auch Martha. Stanley merkt, dass Widerstand zwecklos wäre. Er gibt dem Mob sein Opfer. Fletcher ordnet Hundert Peitschenhiebe an. Bei 40. Hieb fällt Martha in Ohnmacht.
Als Mike wenig später seinen Verletzungen erliegt und Arthur davon erfährt, gibt es für ihn kein Halten mehr: Er stürzt sich in einen Rachefeldzug ungeahnten Ausmaßes und unvorstellbarer Brutalität ... --sphe.de
Kundenrezensionen zu 'The Proposition - Tödliches Angebot'
Atmosphärisch dicht (21. August 2008)
Daß ein Film, zu dem Nick Cave das Drehbuch abliefert, keine spaßige Sache werden wird, dürfte jedem klar sein, der Nick Cave bereits als Komponist kennt. Daß Nick Cave aber auch Bilder komponieren kann, beweist sich jetzt durch diesen Film. Jede einzelne der Bauten, jedes einzelne Requisit, scheint durch die Detailgetreue eine eigene, schmutzige Seele zu haben, die dem Film seinen rauhen Charme verleiht. Schwer und kraftvoll wie das Blei der Kugeln. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber zu Zeiten der Crankschen Adrenalinschübe zweifellos eine atmosphärische Alternative.Bildgewaltige Zivilisationskritik auf Australisch (15. August 2008)
Dieser Film von John Hillcoat ist ganz starkes Kino. Die Handlung ist im australischen Outback der 1880er angesiedelt. Im Zentrum steht ein faustischer Pakt zwischen dem britischen Captain Morris Stanley und dem irischen Outlaw und Bandenmitglied Charlie Burns. Stanley hat Burns' kleinen Bruder Mikey in Polizeigewahrsam genommen, dem für seine Verbrechen der Galgen droht. Stanley macht Charlie Burns ein Angebot: Sofern dieser seinen älteren Bruder Arthur tötet, der wegen zahlloser Gewaltverbrechen, die Mikeys und Charlies Vergehen weit in den Schatten stellen, gesucht wird, dürfen Mikey und Charlie mit Straffreiheit rechnen. Stanley verfolgt dabei zwei Ziele: Einerseits will er das von Anarchie geprägte Land "zivilisieren", dessen moralische Verdorbenheit von Myriaden von Fliegen symbolisiert wird, andererseits endlich den Mann, der die hochschwangere beste Freundin seiner Frau brutal ermordet hat, seiner als "gerecht" empfundenen Strafe zuführen. Damit gerät Stanley in ein ethisch-juristisches Dilemma, denn um seine Vorstellung von Zivilisation durchzusetzen, zu deren Grundlagen eine von der von ihm selbst repräsentierten Exekutive unabhängige Justiz gehört, sieht er sich trotz seines Amtes als Ordnungshüter zum Rechtsbruch gezwungen - wohl auch deshalb, weil die örtliche Justiz grob gegen das Neutralitätsgebot der eigenen Zunft verstößt. Außerdem bringt er mit seinem Angebot die zur Lynchjustiz neigenden Einwohner des kleinen Städtchens gegen sich auf, in dem er als Polizeichef dient. Es beginnt eine gnadenlose Jagd...Begleitet wird dieses komplexe und außergewöhnliche Sujet von grandioser Bildgewalt, herrlichen Aufnahmen des australischen Hinterlandes, hervorragenden Darstellern wie Ray Winstone, Guy Pearce, John Hurt und Emily Watson sowie einem dezenten Soundtrack von Warren Ellis und Nick Cave, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist. Das erschütternde Schicksal der Aborigines wird dabei ebensowenig ausgespart wie die unsagbare Brutalität, mit der innerhalb dieses quasi rechtsfreien Raumes agiert wird.
BIn ich noch wach oder schlaf ich schon? (3. Juni 2008)
Sooooo langweilig. In letzter Zeit leiste ich mir nur Fehlgriffe mit Filmen. Erst ...... Jesse James....... (mir fällt der komplette Titel gerade nicht mehr ein) uznd jetzt dieser hier. Dabei wurde dieser Film in den Rezensionen von Jesse James als besser eingestuft. Da einzig gute an beiden Filmen sind die Landschaftsbilder und die Musik, die aber bei Jesse James meiner Meinung nach besser sind. Als nächstes werde ich mir auf Empfehlung mal "Todeszug nach Yuma" reinziehen. Mal sehen ob ich dabei hellwach bleibe.Öder und unnötig brutaler Western in schönen Bildern (17. Mai 2008)
Nick Cave ist bekannt dafür, dass er nicht gerade zimperlich ist. Seine Bücher, seine Texte triefen oft nur so von Gewalt. Diesem Motto blieb er auch bei diesem Film (von ihm stammt das Drehbuch & die Musik) treu.Das Ergebnis ist ein übertrieben brutaler australischer Western, der toll ausgestattet ist, landschaftlich einiges zu bieten hat und gut besetzt ist. Allerdings überwiegt am Ende das Gefühl, hier etwas gesehen zu haben, was man in Teilen aus anderen Filmen besser kennt.
GÄÄHN (4. April 2008)
Der Film fängt mit einem wilden Schusswechsel an. In einer Hütte befinden sich mehrere Personen, die Hütte wird von außen von Kugeln durchsiebt. Überleben tuen nur zwei Burns Brüder. Da fragt man sich schon wie das hingekriegt haben!Warum die Burns Bande eigendlich so gejagt wird bleibt dem Zuschauer vorborgen. Macht nix dachte die Regie und füllt den Film mit langweiligen Dialogen und Outback-Sonnenuntergängen die aber zum schluss immerhin 100 Minuten füllen und zwischendrin Kaffeekochen ermöglichen ohne etwas verpasst zu haben.
Also die Burns Bande wäscht sich zwar öfter die Haare, die bleiben aber leider ständig verfilzt, was wohl an den Regie Assistenten liegt die einem ewig Glycerin ins Gesicht sprühen. Hingegen transpirieren die Gentleman auch mit Jacke gar nicht.
Wer also schlafprobleme hat sollte sich diesen Film auf jeden fall ansehen.



