We Are the Night

Verkaufsrang: 3543 (Musik)
Artist: the Chemical Brothers
Audio CD
EAN: 0094639415823
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Virgin UK (EMI)
UPC: 094639415823
Preis: EUR 5,60

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Product Description

WE ARE THE NIGHT

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer seit zwölf Jahren die musikalischen Trends der Elektronikszene so stark mitbestimmt, wie Tom Rowlands und Ed Simons alias The Chemical Brothers, an den werden mit jedem neuen Album noch höhere Ansprüche gestellt. Trotzdem hat das Duo bis jetzt mit jeden Album wieder die Nase vorn gehabt, auch wenn sich für manchen Fan die stilistischen Ausbrüche oder Extravaganzen nicht immer gleich auf Anhieb erschlossen haben. Mit We Are The Night sollte allerdings niemand wirklich große Probleme haben, denn die Chemical Brothers besinnen sich über weite Strecken auf bewährte Klänge, ohne dabei in die Retrofalle zu tappen. Auf ihrem sechsten Studioalbum lassen es die beiden wieder etwas ruhiger angehen, ohne jetzt gleich komplett auf dancefloor-relevante Nummern zu verzichten. Zwei Jahre nach dem letzten Album Push The Button nutzen Rowlands und Simons ihre musikalischen Freiheiten, die sie sich hart erarbeitet haben, konsequent aus, und bieten ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster Sounds und Stile, von den fast schon traditionellen Elektro-Klängen bei "Do It Again", der ersten Single-Auskopplung, über den mit allerlei schrägen Einfällen verzierten Titeltrack "We Are The Night", der durchaus auch als mehr als deutliche Verbeugung vor den frühen Cabaret Voltaire verstanden werden kann, bis hin zu Nummern wie "Das Spiegel", die in ihrer Art so typisch für die Chemical Brothers sind, das man dafür fast einen neuen Gattungsoberbegriff einführen müsste. Komplett aus der Rolle fallen die beiden Herren diesmal nur einmal und zwar beim Titel "The Salmon Dance". Ein, um es dezent auszudrücken, reichlich "untypischer" Song, dessen musikalische wie textliche Happy-Go-Lucky-Grundstimmung so gar nicht zum Rest des Albums passen will. Doch dank der unbestreitbar hohen Qualität der restlichen Nummern fällt dieser unerklärliche Aussetzer nicht einmal besonders Negativ auf. Wenn sie zusammen mit The Klaxons bei "All Rights Reserved" die stilistischen Schranken des Nu-Rave-Movements hinter sich lassen oder bei dem gemeinsam mit dem Sänger Tim Smith von der US-Band Midlake eingespielten "The Pills Won't Help You Know" in klassisches Singer/Songwriter-Terrain vorstoßen, dann sind die Chemical Brothers wieder ganz in ihrem Element und immer noch für Überraschungen gut.

--Norbert Schiegl

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Kundenrezensionen zu 'We Are the Night'

Das sind nicht die alten Chemicals! (25. August 2008)

Für einen alten Chemicals-Fan wie mich war diese Scheibe ernüchternd. Mann merkt förmlich, aus Musikersicht, dass für diese Produktion die Lust fehlte. Nervtötend lange Intros gefolgt aus aneinander gereihte,kaum passende Samples, um die Songs irgendwie auf Länge zu kriegen.
Die alte Qualität der "alten Chemicals" wird hier nicht erreicht. Man sucht Kaliber wie "Otter Rock" oder "Loops Of Fury" vergebens.
Nur bei zwei Titeln kann man sagen: "Jau! Dat sind se!" die da wären:
-Das Spiegel (sic!)
-Burst Generator.
Der Rest in die Tonne. Ich habe die Scheibe einen Tag später verschenkt. Die nächste Scheibe von den Chemicals werde ich (wie vorher so gemacht) nicht mehr blind kaufen.
Wegen der obigen beiden Titel zwei Sterne.

Nahezu perfekt - "flowing upstream" ... (17. Juli 2008)

Mit jedem Album wird die Messlatte höher, das ist natürlich richtig. Erstaunlich ist es aber auch dieses Mal wieder, wie scheinbar mühelos die Chemical Brothers diese Latte überspringen. Und es ist auch dieses Mal wieder das Stück, das eine Stück, das so gar nicht an das bisherige Oeuvre anzuknüpfen scheint, welches mich am meisten beeindruckt: "The Salmon Dance" (wie davor "Push The Button", davor "Star Guitar" ...). Zugleich ist das Video genial, ebenso wie dasjenige zu "Do It Again" ein Glücksgriff in der momentan wieder so brach daliegenden Musikvideolandschaft (von Justices "Stress" einmal abgesehen).
Kann man hier die Kritik wirklich bei den Lyrics ansetzen? Meines Wissens hat noch kein Track der Chemical Brothers durch seine Textzeilen beeindruckt. Und mich wundert, dass kaum jemand hinter die HipHop-Fassade schauen bzw. hören will, um festzustellen, wie clever und cool die Beats und die Bits sind, die bei diesem Track das Gerüst bilden. Die Schnittmenge zum Hip Hop war schon immer da, wenn auch oft eher in den Remixen zu finden als auf den Alben (siehe die Mixe zu Method Man oder Bomb The Bass ...). Und so ist es gerade "The Salmon Dance", das mich hoffen lässt, dass die Chemical Brothers auch noch in zwei oder zehn Jahren in der Lage sei werden, mich zu überrasche. Und zu begeistern.
Es sind eher schon die Tracks wie "All Rights Reserved" und "Do It Again", die (so wunderbar sie sind) nach hinten, zurück weisen. Dennoch ist diese Platte nahezu perfekt, und ICH möchte keins der Stücke missen. Und mache gleich noch einmal "The Salmon Dance" an ...

Einfach Hammer! (9. März 2008)

Mir gefällt das Album We are the night bisher am besten von den chemischen Brüdern!!!! Als ich No Path to Follow zum ersten Mal hörte wurde ich an den Sound von Pink Floyd erinnert. Meiner Meinung nach haben die Jungs mit diesem Album einen Platz in einer Hall of Fame verdient.

Die Rückkehr der Muse! (30. August 2007)

Wer hätt's gedacht? Nach den handwerklich zwar exzellenten aber wenig innovativen Alben "Come with us" und "Push the button" hat Ed Simons und Tom Rowlands wieder die Muse geküsst, und sie schütteln scheinbar mühelos ein Album aus dem Ärmel, das nahtlos an den 1999er Überhammer "Surrender" anknüpft.
Ich bin begeistert, umso mehr, als ich ein solches Feuerwerk aus Spielfreude, Virtuosität und gelungenen Sounds eigentlich nicht (mehr) erwartet hätte.

Soundgebirge mit Inhalt (28. August 2007)

Mit "We are the night" beweisen die chemical brothers, dass sie weiterhin zu den ganz großen Soundtüftlern gehören. Wer Dancefloor-Füller für Großraumdiskotheken erwartet, wird hier Gott sei Dank entäuscht. Die meisten Tracks haben gemein, dass Geräusch- und Klangteppiche sich zu irrsinnigen und treibenden Gebirgen aufbauen ohne sich in selbstgefälligem Electrogefrickel zu verlieren. Anspruchsvoll aber eingängig, unheimlich vielfältig und nie langweilig. Insofern passen gerade vermeintliche Ausreißer wie "Salmon Dance" oder "Harpoons" genau rein ins chemische Konzept, wobei ich doch eher "All rights reversed" und "Battle scars" zu meinen Lieblingen zähle. Mit "Do it aigain" zeigen Rowlands und Simons außerdem wie man es in die Dance Charts schafft ohne seine Coolnes zu verlieren aber dass konnten sie ja schon immer.

Bei jedem Hören entdeckt man kopfnickend neue Harmonien oder auch lustigen Quatsch. Diese Platte begeistert mich ähnlich wie der Vorgänger "Push the button". Für fünf Sterne richts trotzdem nicht ganz. Nur fast perfekt.

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