Verkaufsrang: 33070 (DVD)
Actor: Urmila Matondkar
Actor: Anuj Sawhney
Actor: Shweta Konnur
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Shripal Morakhia
EAN: 4260034631502
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: WVG Medien GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: WVG Medien GmbH
Verlag: WVG Medien GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 29. Juni 2007
Spielzeit: 117
Studio: WVG Medien GmbH
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Urmila Matondkar (Hauptdarsteller), Anuj Sawhney (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 5,88
Kundenrezensionen zu 'Naina (Metalpak)'
Seelenloses Plagiat (15. August 2007)
"Naina" ist ein Remake von dem 2002 erschienen Film "The Eye", welcher, wie boese Zungen behaupten, ein gnadenloses Abkupfern von "The sixth sense" sein soll, ein Horror-Film also, made in Bollywood.Schon dieser Aspekt war interessant genug, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie Tanzchoreographien zwischen toten Menschen wirken koennten. Beantwortet wurde diese Frage nicht wirklich, da darauf vollends verzichtet wurde und wir es so also lediglich mit einem irre bunten, bilderreichem Film zu tun haben, der alle Szenen anderer Werke mit einbaut, die nicht niet- und nagelfest zu sein scheinen. Die Musik von "The Ring", Sachen aus "Dark Water" und –klar- "The sixth sense". Okay, gut geklaut ist immerhin besser als schlecht erfunden, aber mein Gott, warum muss es denn schon eine grottige Vorlage sein, die man auswaehlt?
Dabei koennte man aus diesem Thema so richtig gut etwas machen.
Aber wie in "The Eye" braucht die Protagonistin ewig, um mitzubekommen, was eigentlich mit ihr passiert, den groessten Teil des Filmes. Der Zuschauer haelt diese Flut an verschwommenen Personen, seltsamen Situationen und kryptischen, bildhaften Andeutungen nur deshalb aus, weil er immer glaubt, im naechsten Moment passiere etwas aufregend Spannendes.
Der einzige Vorteil gegenueber "The Eye" ist , dass "Naina" zumindest durch eine perfekte Bildgestaltung nebst Kulissen glaenzt. Das kann Bollywood, sogar besser als alle anderen.
Statt aber den Fokus auf die eigentliche Problematik, die Kassandra-Figur Naina und die Warnungen, die belacht und ignoriert werden, zu legen, was seinerzeit das Original schon versaeumte, wird dieser Film zum richtigen Abklatsch, der seelen- und ideenlos wirkt, obwohl man doch haette daraus lernen muessen und es besser machen koennen.
Auch die schauspielerische Leistung war in Bollywood schon mal besser.
Der Hauptdarstellerin gelingt es nicht wirklich, den Zuschauer emotional an ihr Schicksal zu binden, sei es, dass sie die unschuldige, naive junge Frau anfangs zum Erbrechen ueberzogen spielt und es dadurch nicht mehr schafft, die Wandlung zur Kaempferin glaubhaft darzustellen oder dass ihre Verkoerperung von Angst immer den Eindruck des Duemmlichen mit vermittelt.
Es bleibt ein mittelpraechtiger Film zurueck, der wundervoll bebildert ist, aber der keine eigene Vision hat und das Thema ebenso verfehlt wie das Original, wodurch Langeweile garantiert wird.
Fazit:
Wer das Original gesehen hat, sollte tunlichst die Finger von "Naina" lassen, denn neue Eindruecke oder Ideen werden nicht vermittelt.
Den anderen kann man diesen Film dann empfehlen, wenn sie stimmige Bilder einem schwaechelnden Plot vorziehen.
Im Erschaffen von Atmosphaere ist Bollywood wirklich gut. Gerade die Szenen in Indien sind grandios gelungen. Wer einen blutigen Horrofilm erwartet, wird bitter enttaeuscht, denn gruselig ist das Ganze gar nicht, da es kein richtig boesartiges oder brutales Element in der Geschichte gibt.
Dafuer wurde die eigentliche Problematik der Seherin, die nirgendwo Gehoer findet, nicht umfangreich genug ausgearbeitet.
2-3 Sterne
Was Hollywood kann, kann Bollywood schon lange! (24. Juli 2007)
Was Hollywood kann, kann Bollywood schon lange: Nämlich erfolgreiche asiatische Filme mittels Remake den Sehgewohnheiten des eigenen Marktes anzupassen. Aus dem koreanischen OLDBOY wurde der indische ZINDA. Und die Hongkong-Thailand-Coproduktion THE EYE erblickte als NAINA das Licht der indischen Kinoleinwände.Die Story um ein blindes Mädchen, das nach einer Hornhaut-Transplantation Geister sieht, wurde weit gehend beibehalten. Der Mix aus THE RING, THE SIXT SENSE und - non na - THE EYE glänzt im Bollywood-typischer, farbenfroher Weichzeichner-Optik, die mich immer ein wenig an David Hamilton erinnert (tja, die frühkindlichen Prägungen ;-). Handwerklich solide inszeniert und völlig frei von Sing- und Tanzeinlagen, dürfte dieses indische Horror-Werk verbreitete Bollywood-Klischees widerlegen. Ein passables Remake, das dem Original aber erwartungsgemäß nicht ganz das Wasser reichen kann. Die DVD von I-ON NEW MEDIA kommt in einem edlen, mattglänzenden Metalpak.
endlich mal was geiles aus Bollywood (ganz ohne Bollywood) (11. Juli 2007)
Das ist Bollywood mal ganz anders - auf jeden Fall thematisch. Aber schön bunt ist es immer noch. Das haben die Filmemacher aus Indien wirklich drauf, perfekte Bildgestaltung, ansprechende Kulissen und satte Farben.Und erst die Effekte, die stehen Hollywoodproduktion gleichbürtig gegenüber. Für diejenigen, die Bollywood mal ohne Tanz und Gesang erleben wollen, könnte NAINA genau das Richtige sein.
Außerdem gibt es noch das edle Steelbook-Cover.





