Verkaufsrang: 264 (DVD)
Actor: Ashton Kutcher
Actor: Amy Smart
Actor: Eric Stoltz
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Jonathan Mackye Gruber
Director: Eric Bress
EAN: 7321925001525
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 20. Juli 2007
Spielzeit: 109
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 2004
von: Ashton Kutcher (Hauptdarsteller), Amy Smart (Hauptdarsteller), Michael Suby (Komponist)
Preis: EUR 5,94
VideoMarkt
Weil Evan als Achtjähriger in der Schule ein blutrünstiges Bild malt, veranlasst dies seine Mutter dazu, ihn psychiatrisch untersuchen zu lassen. Der Doktor, eher ratlos, schlägt dem Kind vor, Tagebuch zu führen, und alles einzutragen, was ihm wesentlich erscheint. Zwölf Jahre später. Der 20-jährige Evan studiert inzwischen Psychologie, als ihn beim Durchblättern seiner alten Notizen plötzlich die Vergangenheit in Form von Kindesmisshandlung, brennenden Hunden und explodierenden Briefkästen wieder einholt.VideoWoche
In diesem etwas verworrenen Kettenreaktionsthriller versucht sich das Kreativ-Team Eric Bress und Jonathan Mackye Gruber, zuletzt Autoren des Mystery-Hits "Final Destination 2", an einer genretypischen "Was wäre wenn?"-Story, die allerdings inhaltliche wie formale Schwächen zeigt. Eine kompliziert verschachtelte Plotebene, durch Schockmomente und drastische Schauwerte ergänzt, lassen die dramatischen Schicksale der Protagonisten zurückstehen. Ashton-Kutcher-Fans sowie Freunde des Genres werden nichtsdestotrotz originell bedient.Blickpunkt: Film
Ashton Kutcher ('Voll verheiratet!') mag auf die Magengegend unzähliger Teeniemädchen (und seiner Lebensgefährtin Demi Moore) einen unbestreitbaren Schmetterlingseffekt ausüben, doch seine erste 'ernsthafte' Rolle könnte so manchen veranlassen, sich den Bauch vor (unbeabsichtigtem) Lachen zu halten. Dabei hat der mit dem üblich hanebüchenen Science-Fiction-Element versehene psychologische Thriller der beiden 'Final Destination 2'-Autoren durchaus eine packend-verstörende 'Was wäre wenn?'-Story vorzuweisen, die (teils erstaunlich effektiv) Tabuthemen wie Pädophilie, Kindermord, Tierquälerei und Gefängnismissbrauch anschneidet. Doch letztlich wird die Dramatik von der unfreiwilligen Komik untergraben und echte Hitchancen werden somit verschenkt.Wie bei ihrem gemeinsamen Indiefilm-Regiedebüt 'Blunt' übernahmen die beiden Ko-Skripter Eric Bress und J. Mackye Gruber die Inszenierung in Teamarbeit. Sie führen ihren Protagonisten Evan Treborn im Alter von acht Jahren ein, als er von seiner Mutter zur Untersuchung beim Psychiater gebracht wird, nachdem er in der Schule ein schockierendes Bild gemalt hat, aber behauptet, sich an nichts zu erinnern. Als Therapiemaßnahme beginnt der Junge Tagebücher zu führen, in denen er Kindheitserlebnisse mit seiner besten Freundin Kayleigh, ihrem aggressiven Bruder Tommy und dem dicklichen Muttersöhnchen Lenny einträgt. Dabei gelingt es den Filmemachern, diese Phase (die in späteren Rückblenden detailliert wird) mit einem gewissen eindringlichen 'Stand By Me'-Anstrich zu versehen. Zum Zeitpunkt von Kutchers Entrée als 20-jährigem Evan, der Psychologie studiert, haben drei entscheidende traumatische Ereignisse stattgefunden, an die er sich allerdings nicht erinnert. Dies ändert sich schlagartig mit Hilfe der Tagebücher, die ihm in Verbindung mit erderschütternden Spezialeffekten ermöglichen, in die Vergangenheit zurückzureisen. Nachdem er seine alten Freunde ausfindig macht und feststellt, dass die damaligen Ereignisse ihr Leben verpfuscht haben, strengt er sich an, die Dinge an verschiedenen vergangenen Ansatzpunkten positiv zu beeinflussen. Doch nach bekanntem Faust'schen Prinzip scheint er die Dinge jedesmal nur noch schlimmer zu machen.
Seinen Titel bezieht der Film aus der Chaostheorie, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt für das Entstehen eines Taifuns verantwortlich sein kann. Dieser faszinierende Ausgangspunkt wird genutzt, um zu zeigen, wie die geringste Veränderung ein ganzes Leben beeinflussen kann. Dies führt zu verschiedenen veränderten Inkarnationen der Figuren, was vor allem Amy Smart ('Roadtrip') Gelegenheit gibt, unterschiedlichste Rollentypen (vom properen Collegegirl zur drogenabhängigen Prostituierten) zu porträtieren. Während nicht behauptet werden kann, dass Kutcher in seinem Part versagt, fühlt man sich unweigerlich an seine MTV-Show 'Punk'd' erinnert, in der nichtsahnende Stars auf den Arm genommen werden. So drängt sich in den inopportunsten Momenten wiederholt der Eindruck auf, dass Kutcher nur mit Mühe ein Lachen unterdrückt und jederzeit 'Ätsch, es handelt sich doch um eine Farce!' rufen könnte. Für einen dramatischen Thriller mit todernsten Themen keine ideale Voraussetzung - was insofern irritierend ist, als dass der Film durchaus grundsolide Suspense-Unterhaltung bietet. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Finsterer Sci-Fi-Thriller über einen Mann, der eine Methode entdeckt, mit der er seine düstere Kindheit in der Vergangenheit zum Guten wenden kann.Kurzbeschreibung
An die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben kann sich der kleine Evan nicht erinnern. Mit sieben Jahren steht er mit einem Schlachtermesser in der Hand vor seiner Mutter, doch er kann sich ebensowenig seine dahingemalte Botschaft "Töte mich, bevor es zu spät ist" erklären. Auf ärztlichen Rat hin protokolliert er fortan alle Ereignisse. Jahre später erwacht Evan davon, genau geträumt zu haben, was er damals niederschrieb. Und er entdeckt eine Methode, die ihm erlaubt, seine Kindheit von allem Übel zu befreien.Kundenrezensionen zu 'Butterfly Effect'
Wirklich guter 2. Teil ! (20. August 2008)
Also beim 2. Teil von Hollywood Filmen bin ich immer vorsichtig, denn es dürfte ja allgemein bekannt sein, daß der 2. Teil meistens immer viel schlechter ist als der erste. Aber hier war ich daher wirklich positiv überrascht, da der Film wirklich gelungen ist. Zwar ist nach wie vor der erste Teil der beste, aber ich finde eben auch dieser 2. Teil ist wirklich gelungen. Über die Story will ich nichts erzählen, außer, daß sie sehr intensiv und inhaltsreich ist. Was da in ca. 90 Minuten passiert, geschiet in den meisten anderen Filmen nicht einmal in 2 Stunden.P.S. Die 2. Bonus DVD habe ich noch nicht angeschaut, daher kann ich auch nichts darüber schreiben.
Auch die Schauspieler waren allesamt wirklich gut, so daß 4 Sterne angebracht erscheinen.
Grandioses Meisterwerk (27. Juli 2008)
Ich muss zugeben bis letzte Woche wusste ich garnicht das es diesen Film gibt, ich hab in nur durch Zufall beim stöbern bei Amazon gefunden. Durch die vielen guten Rzensionen hatte ich ihn mir erst gekauft.Ich muss sagen dieser Film ist wirklich einer der besten den ich je gesehen habe!
Einfach grandios! Schon lange habe ich keinen Film mehr mit so einer durchdachten Story gesehen.
Die Atmosphäre die dieser Film aufbaut ist einfach unvergleichlich.
Das ist ein Film den man unbedingt gesehen haben muss.
Der Film löst wirklich alle Rätsel die aufgebaut werden und der schluss ist auch ganz gut gelungen. Ein Schluss mit dem man zufrieden ist, nicht so einer alá I am Legend, der noch mehr fragen aufwirft als welche zu beantworten.
Aufjedenfall bekommt diese DVD nen Platz in der vordersten Reihe meiner DVD Samlung.
Bei diesem Preis muss man zugreifen.
Ueberraschend (24. Juli 2008)
Ich hatte von diesem Film vorher noch nie etwas gehört, mein Freund hatte ihn sich nun ausgeliehen. Wir waren beide absolut positiv überrascht. Eine super Story, gute Schauspieler, toll umgesetzt, spannend, witzig, nie langweilig, mit einem so nicht erwarteten Schluss.Fazit: Super Unterhaltung für einen Filmabend, kann ich unbeschränkt weiterempfehlen. Aber kein Film, den ich im Regal stehen haben muss, deshalb 4 Punkte.
Ein brillianter Film (7. Juni 2008)
Butterfly Effect ist ein erfolgreicher Kinofilm aus dem Jahr 2004. Regie führten die beiden Debütanten Eric Bress und J. Mackye Gruber. Die beiden zeichnen sie auch für das Drehbuch erfolgreich.Der Name des Films bezieht sich auf den sogenannten Schmetterlingseffekt. Dieser besagt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erde einen Wirbelsturm auslösen könnte. Dies umschreibt mit anderen Worten, dass kleinste kausale Veränderungen enorme unvorhersehbare Geschehnisse auslösen können. Die Handlung des Films zeigt allerdings im Grunde nur einen Domino-Effekt, und nicht den Schmetterlingseffekt, obwohl theoretisch unscheinbarste Eingriffe in die Vergangenheit die Gegenwart vollkommen verändern können. Der Film beschränkt sich aber total auf das enge Umfeld des Protagonisten - Freunde und Eltern - und damit auf leicht nachvollziehbare Veränderungen.
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Die Hauptperson ist Evan Treborn (Ashton Kutcher), nach einer kurzen Einleitungs-Sequenz ein etwa siebenjähriger Junge, 15 Jahre zuvor. Hier lebt er alleine mit seiner Mutter. Mit der Zeit kommt heraus, dass sein Vater in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt ist.
Evan erleidet plötzlich Blackouts. So zeichnete er in der Vorschule ein Bild, auf dem ein Erwachsener mit einem blutigen Messer zu sehen ist, dem zwei andere erwachsene Menschen blutüberströmt zu Füßen liegen. Als die Lehrerin ihn auf dieses Bild anspricht, kann er sich nicht erinnern, es überhaupt gezeichnet zu haben, und sie berichtet davon seiner Mutter. Mrs. Treborn fährt daraufhin besorgt mit ihrem Sohn in eine Klinik, um herauszufinden, ob Evan an demselben leiden könnte, was seinen Vater in die Anstalt brachte.
Die Testergebnisse fallen negativ aus, der Arzt tippt auf stressbedingte Amnesie und rät Mrs. Treborn, Evan dazu anzuhalten, ein Tagebuch zu führen, um sein Gedächtnis zu trainieren. Evan führt daher seit diesem Zeitpunkt ein Tagebuch und hält alle Ereignisse fest, erleidet aber nach wie vor immer wieder Aussetzer, die erst im Laufe der Pubertät aufhören.
Der erste Eintrag beginnt mit der Bekanntschaft mit zwei neuen Freunden, die er auf einer Party kennenlernen soll: Kayleigh und Tommy. Mit ihnen und seinem Freund Lenny unternimmt er im Laufe der Zeit einiges, wobei es manchmal zu Aussetzern kommt.
Was während dieser Aussetzer geschieht, bleibt dem Zuseher zunächst verborgen. Erst im Verlauf des Films werden die Ereignisse in Evans Kindheit klar.
Blackouts
I.
Evan zeichnet ein Bild in der Vorschule, das ihn als Mörder darstellt. Er kann sich nicht erinnern, es gezeichnet zu haben.
II.
Mrs. Treborn macht sich für die Arbeit fertig. Als sie die Küche betritt, steht Evan mit leerem Blick und einem langen Küchenmesser in der Hand vor ihr. Als sie ihn erschrocken darauf anspricht, lässt er verwirrt das Messer fallen und kann sich nicht erinnern, was er damit tun wollte oder wie es überhaupt in seine Hand gelangt war.
III.
Evan verbringt einen Tag bei Kayleighs und Tommys Vater, Mr. Miller; er hat etwas Besonderes vor: Er wolle mit den Kindern einen Robin-Hood-Film drehen. Dann setzt der Film aus. Als wieder aufgeblendet wird, steht Evan nackt und verwirrt neben der ebenfalls nackten Kayleigh im Keller des Hauses. Kaleighs Dad steht hinter der Kamera, auf einer Treppe im Hintergrund sitzt Tommy; mit beiden Händen malträtiert er eine Puppe und starrt Evan hasserfüllt an.
IV.
Der Arzt schlägt vor, Evan seinen Vater Jason besuchen zu lassen. Er glaubt, Evans Amnesie rühre von einem „Vaterkomplex“ her. Mrs. Treborn fährt also mit ihrem Sohn zu Jasons Klinik. Der Vater erscheint in speziellen Handschellen im Besuchszimmer und setzt sich Evan gegenüber. Er macht einen normalen Eindruck und lächelt Evan freundlich an. Nach einigen kurzen, belanglosen Sätzen setzt Evans Gedächtnis plötzlich aus. Als er wieder zu sich kommt, liegt sein Vater über ihm und versucht, ihn zu erwürgen. Um Evan von dem wie von Sinnen wütenden Jason zu retten, sieht sich einer der beiden im Raum befindlichen Wärter genötigt, Evans Vater mit einem Schlagstock auf den Hinterkopf zu schlagen. Anschließend erliegt Jason der durch den Schlag herbeigeführten Verletzung.
V.
Einige Jahre später, Evan und seine Freunde sind inzwischen etwa 13 Jahre alt. Evan und Lenny sind zu Besuch bei Kayleigh und Tommy; zusammen rauchen sie im Keller des Hauses. Tommy kramt plötzlich aus den Sachen seines Vaters einen Sprengsatz hervor und schlägt vor, damit etwas in die Luft zu jagen. Die vier gehen durch den Wald zu einem Haus. Lenny wird von Tommy gezwungen, den Sprengsatz in den Briefkasten des Hauses zu legen. Lenny tut es, und die vier warten gespannt auf die Explosion. Schützend legt Evan seine Hände auf Kayleighs Ohren, begleitet von einem hasserfüllten Blick seitens Tommys. Plötzlich sieht man die vier hektisch durch den Wald laufen; flüchtend. Lenny scheint im Schockzustand zu sein, er wird von Evan und Tommy mehr oder weniger durch den Wald geschleift. Evan hatte erneut einen Filmriss. Lenny verbringt daraufhin einige Tage oder Wochen, ein genauer Zeitraum wird im Film nicht genannt, in einer Klinik. Auch Kayleigh und Tommy sind verstört, wollen Evan jedoch nicht sagen, was geschehen ist.
VI.
Lenny ist aus der Klinik zurückgekehrt. Evan und Kayleigh besuchen ihn und überreden ihn dazu, mit ihnen im Wald herumzustreunen. Erst als beide Lenny versichern, dass Tommy nicht dabei ist, ist Lenny einverstanden, mitzugehen. Die drei laufen plaudernd durch den Wald, als sie plötzlich Rauch bemerken. An einer Lichtung im Wald finden sie Tommy, wie er Evans Hund in einen Sack packt und gerade im Begriff ist, den Sack anzuzünden und somit den Hund bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Als Evan auf Tommy mit dem Motiv, ihn von der bevorstehenden Tat abzuhalten, zustürmt, versucht Tommy Evan mit einem Holzbalken niederzuschlagen, trifft jedoch Kayleigh. Sie fällt ohnmächtig zu Boden, der Film setzt aus. Nach der Aufblende sieht man Kayleigh weinend am Boden sitzen, Lenny steht erstarrt vor dem ausgebrannten Sack, Tommy ist nirgends zu sehen.
Nach dem letzten Vorfall zieht Mrs. Treborn mit ihrem Sohn um. Als sie gerade wegfahren, kommt Kayleigh zum Wagen, Evan schreibt schnell etwas auf einen Zettel und hält ihn von innen gegen die Scheibe des wegfahrenden LKW "I'll come back for you" (Ich werde für dich zurückkommen) steht darauf. Im Rückspiegel sieht man Kayleigh hilflos immer kleiner werden.
Nun werden einige Jahre übersprungen. Evan besucht inzwischen das College und ist einer der herausragendsten Studenten des Jahrgangs. Gemeinsam mit seinem Freund Thumper wohnt er in einem Doppelzimmer in einem gewöhnlichen Wohnheim. Eines Abends hat er ein Rendezvous mit einer jungen Studentin, die unter seinem Bett all seine Tagebücher aus seiner Kindheit findet. Sie bittet Evan, ihr etwas vorzulesen. Zufälligerweise wählt Evan dazu genau die Seite aus, auf der er von den Ereignissen mit seinem Hund berichtet (Szene VI). Während Evan vorliest, verschwimmt das Bild. Man sieht eine Rückblende zu dem, was während Evans Blackout geschah. Jetzt erfährt man, dass Tommy Evan verprügelte, während seine Schwester ohnmächtig daneben lag. Lenny versucht verzweifelt, den Hund aus dem Sack zu befreien, doch es gelingt ihm nicht. Tommy dreht sich zu ihm um und sagt "Lass ihn sofort los, oder ich schlitz deiner Mutter im Schlaf die Kehle auf". Erschrocken springt Lenny auf, Tommy entzündet den Sack.
Evan erwacht verstört in seinem Bett im Wohnheim, neben ihm die junge Studentin, die sich darüber amüsiert, dass er während eines Dates einschläft. Evan jedoch will herausfinden, ob das, was er gesehen hat, das war, was wirklich geschehen ist. Kurzentschlossen fährt er in seine Heimatstadt und besucht Lenny. Lenny, offensichtlich von den Ereignissen in seiner Kindheit noch stark beeinträchtigt, sitzt kaum ansprechbar am Schreibtisch; er wirkt geistig zurückgeblieben. Doch von ihm erfährt Evan, dass alles, was er gesehen hat, wirklich war. Lenny wiederholt Wort für Wort Tommys Drohung an ihn: "Lass ihn sofort los, oder ich schlitz deiner Mutter im Schlaf die Kehle auf".
Evan fährt wieder zurück zur Universität. Eifrig markiert er alle Stellen in seinen Tagebüchern, die mit einem Blackout zu tun haben. Er will endlich erfahren, was an jenem Tag geschah, als Lenny den Sprengsatz in den Briefkasten legte. Evan liest die entsprechende Stelle, prompt findet er sich in die Situation zurückversetzt. Vor Staunen fällt ihm die Zigarette, die er im Mund hat, heraus und auf sein T-Shirt. Zunächst bemerkt er dieses Missgeschick nicht. Gespannt beobachtet er, was geschieht. Ein Auto fährt in die Auffahrt jenes Hauses; eine Frau mit einem Säugling auf dem Arm steigt aus. Als sie zunächst Anstalten macht, direkt ins Haus zu gehen, atmen die Vier erleichtert auf. Die Zigarette auf Evans Shirt hat inzwischen ein Loch in den Stoff gebrannt und verbrennt ihm die Haut darunter. Verärgert klopft er die Zigarette weg und beobachtet weiter das Geschehen. Kurz vor der Haustür überlegt es sich die Frau anders und geht mit ihrem Baby an den Briefkasten. In dem Moment explodiert der Sprengsatz; beide sind sofort tot.
Lenny bleibt zunächst wie erstarrt stehen, bis Tommy und Evan ihn zwischen sich nehmen und wegzerren. Sie flüchten durch den Wald nach Hause.
Evan weiß nun, warum Lenny danach in der Klinik war: Er hatte den Sprengsatz in den Kasten gelegt, also war er auch für den Tod von Mutter und Kind verantwortlich. Außerdem bemerkt er auf seinem Bauch eine alte Brandnarbe, die zuvor nicht da war: Sie stammt von der Zigarette, die zuvor bei seiner Reise in die Vergangenheit hatte fallen gelassen.
Danach trifft er sich mit seiner Mutter und fragt sie, ob sein Vater je etwas darüber erzählt habe, dass er einen Weg gefunden hätte, die verlorenen Erinnerungen zurückzuholen. Die Mutter antwortet, dass Jason in der Tat, als er im selben Alter wie Evan gewesen sei, mal davon gesprochen habe. Auch macht sie noch eine geheimnisvolle Andeutung über etwas, das Jason noch sagte, bevor die Krankheit so schlimm wurde. Sie beendet das Thema allerdings mit der Bemerkung, dass Jason zu diesem Zeitpunkt schon zu krank war. Zurück im Wohnheim will Evan zurück zu der Szene in Mr. Millers Keller, doch Thumper entreißt ihm das Heft und meint, er habe gewisse Dinge nicht grundlos vergessen. Evan lässt sein Vorhaben infolgedessen zunächst fallen. Stattdessen besucht er Kayleigh, die inzwischen in einer Imbissbude als Kellnerin arbeitet, und fragt sie über die Geschehnisse aus. Kayleigh wird wütend und traurig; sie wirft Evan vor, dass er sie nie angerufen habe und läuft weinend davon. In der darauffolgenden Nacht erhält Evan eine Nachricht von Tommy, Kayleigh habe sich in der Nacht umgebracht; sie sei tot und er (Evan) auch. Evan ist betroffen. Nachdenklich schreibt er in sein Tagebuch "Wenn ich Narben machen kann, habe ich die Kraft, sie zu heilen? Was ist mit Kayleighs Narben?".
Nun beginnt Evan mittels Veränderungen der Vergangenheit die Zukunft zu verändern. Sein Ziel ist das Glück aller. Die Veränderungen der Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart sehen wie folgt aus:
I.
Evan verhindert seine und Kayleighs Misshandlung durch Mr. Miller. Jahre später besuchen sie gemeinsam das College, sind beide Mitglied einer Studentenverbindung und ein glückliches Paar. Tommy jedoch, gerade aus dem Gefängnis entlassen, verfolgt Evan, den er immer noch hasst, weil er davon überzeugt ist, dass er ihm seine Schwester genommen hätte. Außerdem wurde nun er anstelle seiner Schwester vom Vater misshandelt. Es kommt zu einer Prügelei, in deren Verlauf Evan Tommy erschlägt. Evan kommt ins Gefängnis. Dort rettet er sich vor zwei Mitgefangenen, die zwei seiner Tagebücher an sich genommen haben, indem er seinem Zellengenossen, einem gläubigen Christen, Stigmata vorspielt. (Hierzu reist er ebenfalls in der Zeit zurück nämlich in die Vorschule, wo er seine Hände an zwei Nägel aufspießt, um so später zwei sichtbare Narben in beiden Handtellern zu haben. Bei dieser Gelegenheit zeichnet er auch das Bild, das seine Mutter so in Aufregung versetzt hat.) Daraufhin hilft dieser Gefangene Evan. Evan erhält seine Tagebücher wieder.
II.
Noch in der Gefängniszelle der beiden, die seine Tagebücher gestohlen haben, versetzt er sich wieder in die Vergangenheit. Diesmal kehrt er zurück zu dem Moment, in dem Tommy Evans Hund töten will. Noch bevor sie Tommy erreichen, gibt Evan Lenny ein scharfes Wrackteil in die Hand, mit dem er das Seil durchschneiden soll. Dann begeben sie sich zu Tommy. Evan gelingt es, Tommy davon zu überzeugen, dass es besser sei, den Hund freizulassen. Tommy gibt nach, wird jedoch - vermutlich aus Rache für die Nötigung zum Mord an jener Mutter samt ihrem Kind - unvermittelt von Lenny mit dem Wrackteil erstochen.
In der Gegenwart liegt Lenny in einer psychiatrischen Anstalt, Kayleigh ist eine heruntergekommene Prostituierte, Evan immer noch ein Musterstudent. Evan beschließt, sich Rat zu holen und kehrt zu dem einzigen Zeitpunkt, an dem er seinen Vater gesehen hat, zurück. Sein Vater Jason warnt ihn vor Veränderungen, Evan solle nicht Gott spielen; das alles müsse mit ihm, Jason, enden. Evan will das jedoch nicht einsehen. Daraufhin versucht sein Vater, ihn zu töten. Nach einem Besuch bei Kayleigh beschließt er, abermals einen Versuch zu starten, alles zum Guten zu wenden.
III.
Evan kehrt zu dem Zeitpunkt zurück, an dem die vier Freunde vor dem verminten Briefkasten stehen. Als die Frau sich dem Kasten nähert, springt Evan auf die Straße und versucht sie rufend zu warnen. Als die Frau nicht reagiert, rennt Tommy auf sie zu und reißt sie zu Boden. In diesem Moment explodiert der Sprengsatz. Evan verliert beide Arme und ist seitdem querschnittsgelähmt. Lenny und Kayleigh sind ein glückliches Paar; Tommy mutiert zum musterhaften Jesusfreak. Evans Mutter leidet an Lungenkrebs, weil sie nach Evans Unfall begann zu rauchen. In einem Gespräch teilt Kayleigh Evan mit, dass sie nach der Scheidung ihrer Eltern nur bei ihrem Vater leben wollte, weil sie wusste, dass sie Evan ansonsten niemals wiedersehen würde. Daraufhin versucht Evan sich umzubringen, da er für sich und Kayleigh keine Chancen mehr sieht. Tommy aber rettet ihm im letzten Moment das Leben.
IV.
Mit Hilfe von Lenny kehrt Evan kurz vor den Zeitpunkt zurück, bevor er zu Mr. Miller geht. In der Küche sucht er nach etwas, mit dem er den Sprengsatz zerstören könnte, damit sie ihn später als Teenager nicht finden. Schließlich greift er zu einem langen Küchenmesser, da betritt seine Mutter den Raum und fragt erschrocken, was er damit vorhabe. Evan kehrt zurück in die Gegenwart.
V.
Er bittet Lenny, im Tagebuch weiterzublättern, zu der Stelle, als er bereits bei Mr. Miller im Keller ist. Dort angekommen missachtet er Mr. Millers Anweisung, sich auszuziehen und findet den Sprengsatz. Evan macht Anstalten, ihn anzuzünden. Er plant, den Sprengsatz für alle gefahrlos im Kamin detonieren zu lassen. Dies schlägt jedoch fehl - im Streit mit Mr. Miller entgleitet ihm der Sprengsatz und tötet Kayleigh. In der Gegenwart erwacht Evan in einem Krankenhausbett. Verzweifelt fragt er den Arzt nach seinen Tagebüchern; er brauche sie dringend. Der Arzt teilt ihm mit, dass er nie Tagebücher besessen habe, sondern dass sie Teil einer Fantasiewelt seien, die er erfunden habe, um mit der Schuld am Tod von Kayleigh Miller klarzukommen. Er sei wie sein Vater, sagt der Arzt; dieser habe immer nach einem Fotoalbum verlangt, das er nie besessen habe. Da kommt Evan die rettende Idee, dass er vielleicht auch mit Hilfe von Filmaufnahmen reisen könnte und bittet seine Mutter, ihm ihre Heimfilme mitzubringen, die sie gedreht hatten, als er klein war.
VI.
In der Nacht schleicht er sich in das Büro des Arztes, verbarrikardiert sich und schreibt folgendes auf einen Zettel "Wenn irgendjemand das hier findet, bedeutet das, dass mein Plan nicht funktioniert hat und ich bereits tot bin. Aber wenn ich irgendwie dahin zurückkomme, wo alles angefangen hat, dann schaffe ich es vielleicht, sie zu retten."
Er beginnt, den Film von Kayleighs Geburtstagsparty anzusehen, auf der sie sich kennengelernt haben. Tatsächlich kann er dadurch in der Zeit zurückreisen. Evan flüstert in Kayleighs Ohr, dass er sie und ihre ganze Familie umbringen würde, wenn sie sich ihm jemals näherte. Weinend läuft Kayleigh zu ihrer Mutter. Dadurch hat Kayleigh keinen Grund, nach der Scheidung bei ihrem Vater zu bleiben. Evan und Kayleigh werden nie Freunde. Evan erwacht in einem Zimmer; Lenny ist wohlbehalten und gesund. Auf Evans Frage, wo Kayleigh sei, antwortet er, Wer ist Kayleigh?
Kurzentschlossen, um jede weitere Versuchung zu vermeiden, verbrennt Evan all seine Fotos und Tagebücher.
Jahre später sieht er Kayleigh zufällig auf der Straße, beide scheinen einander zu erkennen, bleiben jedoch nicht stehen.
Mit dieser Einstellung endet der Film.
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Wenn man bedenkt das beide Regieseure mit Butterfly Effect ihre erste Regie Arbeit abgeliefert haben muss man einfach seinen Hut ziehen. Denn der Film kann locker mit Filmen wie z.B. The Sixth Sense mithalten. Oder ist für manch einen vielleicht sogar ein bisschen besser.
Und auch die schauspielerische Leistung von Ashton Kutcher muss mal gewürdigt werden. Denn um ehrlich zu sein, muss ich zugeben ihm so eine Leistung nicht zugetraut habe. Und wurde etwas besserem belehrt.
5 verdiente Sterne!!!
mangelhaft (2. Juni 2008)
Als ich den Film zum ersten mal sah, war ich wirklich begeistert, oder vielleicht war ich auch nur geschockt. Es gab viele Effekte, viele reißerische Szenen. Als ich die DVD ein zweites Mal in den Player legte und ansah - was ich bei Filmen immer mache, da sie sich erst dann entfalten - war ich enttäuscht. Ich musste mich nun nicht mehr auf die großen Aufhänger in den jeweiligen Szenen konzentrieren, ich kannte sie aus dem ersten Durchlauf. Also verlagerte sich meine Aufmerksamkeit auf Nuancen, Nebensächlichkeiten und auf das Wesentliche. Unter Berücksichtigung dessen, kann ich "the butterfly effect" nicht besser als mit 2 Sternen bewerten. Die schauspielerische Leistung fehlt bei den meisten Darstellern dieses Filmes, aber was vorallem fehlt, ist die Glaubwürdigkeit. Nebenbei erwähnt muss der Schmetterlingseffekt nicht unbedingt etwas mit Zeitreisen zu tun haben.Es war mir klar, dass dieser Film nicht wirklich tiefsinnig handelt, aber das er so berechenbar ist, dass er so moralisiert - das ist schon beinahe langweilig.
Ich weiß nicht, warum dieser Film allgemein so hoch gelobt wird. Liegt es an dem Paradebeispiel eines zeitreisenden Märtyrers, der von Ashton Kutcher verkörpert wird?
Desweiteren langweilt es mich, dass es in diesem Film nur einen einzigen Menschen gibt, der die Fähigkeit hat in der Zeit umherzureisen. Hier fehlt einfach die Vielfältigkeit, die Risikofreude und die Bereitschaft der Filmemacher zu sagen: Was wäre wenn? Was wäre wenn alle Menschen Zeitreisende sein könnten... welche Auswirkung könnte das haben usw. usf.
Stattdessen erleben wir hier eine Handlung nach Schema F, worin es für einen Film scheinbar nur einen Helden braucht, um gekauft zu werden.
Fazit:
Einmal anschauen reicht, zweimal anschauen bringt Licht in's Dunkel und deckt die Mängel, die es meiner Meinung nach häufig gibt, auf.


