Kundenrezensionen zu 'Voices'
Ein Genuß... (13. Oktober 2008)
...in jeder Hinsicht!Bevor mich ein Kollege auf diese CD aufmerksam machte, hatte ich noch nicht mal den Bandnamen "Jane" gehört!
Schade, denn dieses Album macht Lust auch auf die alten Scheiben!
Schon Tomorrow am Anfang der CD ist ein echter Knaller!
Unbedingt empfehlenswerte CD für alle Freundes des melodiösen Rocks!
Überragend (26. November 2007)
Nach dem 2.Hören kann ich nur sagen,überragend.Diese CD hätte es verdient gehabt,die Charts zuerobern.
Hier sind absolute Profis zu Werke gegangen.
Schade um Peter Panka!
Unerwartet gut (10. September 2007)
Habe seit den 70gern kein so gutes Jane Album mehr gehört. Besonders der Gesang hat sich um einiges verbessert - auch endlich mal wieder eine richtig gute Produktion und auch die Kompositionen sind wieder richtig gut. Man merkt auch, das mehrere Bandmitglieder an den Songs gearbeitet haben. Auch Voice in the wind hört sich (auch mit anderem Text) anders als die Originalversion an. Leider das letzte Album mit Peter Panka :-(Letztes Album mit Peter Panka! (19. Juli 2007)
Nach dem großartigen Comeback mit der CD "Genuine" (2002) und dem ebenfalls hervorragenden Nachfolgewerk "Shine On" (2003) präsentieren Jane mit "Voices" nun ein Album der Extraklasse!In fast Originalbesetzung (Peter Panka, Werner Nadolny, Charly Maucher & Klaus Walz) wurde das Werk eingespielt.
Herausragend vor allem die charismatische Stimme von Peter Panka, die zusammen mit "Reibeisen" Charly Maucher den unvergleichlichen Jane Sound der 70er Jahre wieder aufleben lässt. Jane hat sich aber trotzdem über die Jahre ständig weiterentwickelt.
"So lange ich lebe, wird es Jane geben" prophezeite dereinst Peter Panka, Chef und Mitbegründer von Jane, einer der dienstältesten deutschen Rockformationen.
Die Rockgruppe aus Hannover existiert seit nunmehr 37 Jahren, aber durch den Tod von Peter Panka Ende Juni wird eine große Lücke entstehen.
Peter kann leider niemand ersetzen und so wird das Album "Voices" als großes, aber leider viel zu wenig beachtetes letztes Meisterwerk von Jane (mit Peter Panka) in die Geschichte eingehen.
Empfehlung: unbedingt kaufen und genießen!!!
Gepflegte Langeweile (16. Juli 2007)
Vorweg: Was meine Vorgänger an diesem Werk so begeistert, eröffnet sich mir auch nach mehrmaligem Hören nicht wirklich. Es klingt nach Jane, es klingt routiniert, das Dilemma ist aber, es klingt (meistens) schlicht langweilig.Jane gehörten in den Siebzigern zu den Größten des Krautrock, Alben wie "Jane III", "Lady" und besonders "Live at Home" gehörten hierzulande zu den Megasellern. Ende der Siebziger gerieten sie durch Punk und New Wave (und durch nachlassende Qualität) allmählich in Vergessenheit. Ein letzter Versuch zu Zeiten der aufkeimenden Neuen Deutschen Welle mit teils deutschen Texten konnte das einst stolze Schiff nicht vor dem Sinken retten. Einige Wiederbelebungsversuche in den Achtzigern fanden quasi unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, bis 1996 das Album "Resurrection" unter dem Namen Peter Panka's Jane (wegen Rechtsstreitigkeiten mit einem Ex-Mitglied) herauskam. Die Urmitglieder Peter Panka und Werner Nadolny taten sich mit Gitarrist Klaus Walz (und einigen anderen) zusammen, und 2002 kam mit Charly Maucher ein weiteres Urmitglied zurück. Die in der Folge entstandenen Alben "Genuine" (das neue Songs mit älterem Material kombinierte) und "Shine On" kann man mehr oder weniger als gelungen bezeichnen.
2007 nun das nächste Lebenszeichen der seit fünf Jahren stabilen Band: auf dem ersten Hören als Jane identifizierbar, aber (fast) alles klingt, als hätte man die alten Sachen nochmal neu umgerührt und warmgemacht. Das klingt in besseren Fällen wie "Dawn" (der beste Song) oder "Gentlewoman". Das meiste andere hat man nach dem Hören auch gleich wieder vergessen. Der einzige weitere Song, der heraussticht, ist "Voice in the Wind". Ein Blick auf die Autorencredits verrät, daß er in den Siebzigern entstanden sein muß. Und tatsächlich fand ich ihn auf der 1977er "Between Heaven and Hell". Eine schöne Neuinterpretation nichtsdestotrotz.
Handwerklich gibts an diesem Werk nichts auszusetzen. Peter Panka gehört sicher nicht zu den charismatischsten Sängern, aber er ist nach wie vor das Aushängeschild der Band. Der "Neue" Klaus Walz spielt eine schön melodische Gitarre, die bisweilen an David Gilmour erinnert. Nur an den ziemlich auswechselbaren Kompositionen hapert's. Wegen den genannten Ausnahmen gibts von mir aber noch drei gutgemeinte Sterne.
Eine kleine Ergänzung: Habe gerade erst (drei Tage, nachdem ich diese Rezension schrieb) vom Tod Peter Pankas erfahren. Das stimmt traurig (was Peter nicht wollte, aber trotzdem...), und ich habe auf weitere gute Werke gehofft. Es ändert aber nichts daran, daß "Voices" mich nur bedingt begeistern kann. Die Band will zwar weitermachen, aber ohne Peter wird es nicht mehr dasselbe sein.






