Verkaufsrang: 20422 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
EAN: 4260017061036
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. Juli 2007
Spielzeit: 115
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Pen-ek Ratanaruang (Künstler)
Preis: EUR 8,14
Kundenrezensionen zu 'Invisible Waves (OmU)'
Tadanobu Asano in Bestform (12. August 2008)
Invisible Waves ist wahrlich kein Film für jeden Geschmack. Vor allem für das breite Hollywood-Publikum. Diese sollten lieber die Finger davon lassen, da sie der Film wohl recht schnell langweilen könnte. Aber wenn man sich drauf einlässt, wird man sehr schnell merken, was für eine große Qualität dieser Film besitzt. Er schafft es, die geneigten Zuschauer mit großartigen Bildern und einen wunderbar ruhigen, melancholischem Soundtrack in den Bann zu ziehen wie kaum ein anderer Film. Die allgemein ruhige und melancholische Grundstimmung zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film, ohne auch nur einen Augenblick aufgesetzt zu wirken. Es gibt aber auch unfreiwillig komische Szenen, wie z.b. die Szene, als der Protagonist in seiner Schiffskajüte mit dem Bett und dem badezimmer "kämpft" oder dem Karaoke-Singen in Taiwan ;)Zum Glück existiert meines Wissens nach keine dt. Synchronisierung, welche den Film wohl durch eine (wie in asiatischen Filmen leider viel zu häufig) urschlechten Synchronisierung nur an Atmosphäre berauben würde. Und da hier sowieso nicht viel gesprochen wird, macht es auch nichts, ab und an ein paar zeilen Untertitel lesen zu müssen.
Mehr will ich auch garnicht sagen: Anschauen und Meinung bilden =)
Von mir gibs jedenfalls 5 Sterne!^^
Kein würdiger Nachfolger von "Last Life in the Universe" (29. Juli 2008)
Na ja der Film ist weit entfernt von einen "Last Life in the Universe" und war eher ne Enttäuschung auf der ganzen Linie. Auch das hier ein Christopher Doyle am Werk war merkt man nicht wirklich.Wer in Langweile Tiefe sieht dem ist nicht zu helfen.. ich wäre besser beraten gewesen mir in der Nase zu bohren und Löcher in der Luft zu gucken und das zwei Stunden lang. Symbolik versucht man hier und dort auch rein zu schmeißen - na ja - eher schlecht. Ich bin ein wahrlich geduldiger Filme-Gucker aber wenn man einen Film ohne Substanz serviert bekommt.. tja dann schmeckt das halt nach nichts. Atmosphäre - ja die gibt es. Die besteht darin die Langeweile genüsslich zu zelebrieren. Die Story .. ja die gibt es auch , aber ist nicht der Rede wert. Ein Punkt für den netten Anfang und die bekannten Darsteller - und na ja der Film geht einen nicht auf die nerven - da er nach nichts schmeckt.
Ein trauriges Melodram um einen Menschen, der einen zu grossen Fehler begangen hat.... (13. Juli 2007)
Wer "Last Life in the Universe" gesehen hat und es schafft, zwischen Langeweile und Ruhe zu differenzieren, der sollte sich unbedingt auch "Invisible Waves" anschauen!Genau wie bei "Last Life in the Universe" hat sich hier das dynamische Viererteam, bestehend aus Regisseur Pen-Ek Ratanaruang, Kameramann Christopher Doyle, Hauptdarsteller Tadanobu Asano und Soundtrackkomponist Hualampong Riddim zusammengefunden und einen in seiner Imperfektion perfekten Film gemacht. Nicht, dass mir das hier jemand falsch auffasst - Der Film ist jenseits von Hollywood und wird deshalb auch keinen solchen Fan ansprechen, aber wer genug Feingefühl und Offenheit mitbringt und außerdem ein Fan asiatischen Kinos ist, dem kann ich diesen Film nur empfehlen.
Die Geschichte erzählt von Kyoji Hamamura, der als Koch eines Restaurants in Hong Kong arbeitet und nach einem grossen Fehler nach Thailand auswandert, wo er vom Unglück verfolgt wird.
Vom "harten Gangster Thriller" allerdings sehe ich dort recht wenig. Eher wird die Geschichte eines Menschen erzählt, der recht isoliert ist, einen großen Fehler begangen hat und folglich ein hartes Los gezogen hat, das ihn zwingt, noch weiter zu gehen, als die totale Hoffnungslosigkeit und Resignation zulässt. Ein packendes Melodram um einen Menschen wie dich und mich, vollgestopft mit einer dichten Atmosphäre, einem wundervollen Soundtrack und atemberaubenden Kameraaufnahmen.
Wieder einmal hat das Vierergespann Ratanaruang/Doyle/Asano/Riddim es geschafft, einen wunderschönen, aber in seiner Schönheit sehr bedrückenden Film zu erschaffen, der den Zuschauer bis zur letzten Sekunde des Abspanns an den Stuhl fesselt und Emotionen heraufbeschwört, die noch sehr lange nachklingen. Ein Meisterwerk!





