Getaway [HD DVD]

Verkaufsrang: 1160 (DVD)
Actor: Ben Johnson
Actor: Steve McQueen
Actor: Ali MacGraw
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: HD DVD
Brand: Warner
Director: Sam Peckinpah
EAN: 7321982000264
Format: Anamorph
Format: Widescreen
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 23. August 2007
Spielzeit: 122
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 1972
von: Ben Johnson (Hauptdarsteller), Steve McQueen (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 3,95

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Product Description

GETAWAY/ V?: bereits erschienen/ Genre: Kriminalfilm/ Ausgabeformat: 1080p/ Aufnahmeformat: 1.85:1/ Länge: 01:58:00/ FSK: 16

dkb.de

Aus der Amazon.de Redaktion

Sam Peckinpahs Kino der 70er Jahre ist eines der Verbitterung. Der große amerikanische Regisseur, der mit Filmen wie Sacramento und natürlich The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz den Western zeitgleich, aber auf ganz andere Art als die italienischen Filmemacher erneuert hat, war immer so etwas wie ein Gesetzloser in Hollywood, ein Individualist, der das System nie richtig besiegen konnte. Das hat mit der Zeit immer deutlichere Spuren hinterlassen in seiner Arbeit, auch in Getaway, seinem erfolgreichsten und auf den ersten Blick vielleicht sogar unpersönlichstem Film. Natürlich fallen auch hier die typischen, virtuos inszenierten Action-Momente und die den Fluss der Zeit aufhebenden Montage-Sequenzen zuallererst ins Auge und verweisen auf den eigenwilligen Regisseur, der das moderne Action-Kino mitbegründet hat.

Ein genauerer (zweiter) Blick lässt aber auch die Geschichte des professionellen Gangsters und Bankräubers Carter 'Doc' McCoy (Steve McQueen) und seiner Frau Carol (Ali MacGraw), die nach einem schiefgelaufenen Banküberfall vor der Polizei, ihren Auftraggebern und einem soziopathischen Partner nach Mexiko fliehen müssen, in etwas anderem Licht erscheinen. Getaway kommt zwar nicht an Peckinpahs überwältigende Meisterwerke (die rekonstruierten Fassungen von The Wild Bunch und Pat Garrett jagt Billy the Kid) heran, aber man kann diese geradlinige Genre-Geschichte durchaus als faszinierende, subversive Abrechnung mit dem System des amerikanischen Films verstehen. Peckinpah bedient hier die Konventionen all der Stories von den einsamen, nur ihrem eigenen Kodex verpflichteten Individualisten und kommentiert zugleich die Stellung, die ein genauso denkender Filmemacher innerhalb von Hollywood hat. Peckinpah selbst ist der Mann, der sich hier wie Steve McQueen an Geschäftemacher und skrupellose Machtmenschen verkaufen muss und dem als einzige Zuflucht Mexiko, dieses Paradies der von der Zeit Überholten, bleibt. --Sascha Westphal

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Dank ihres makellosen Widescreen-Transfers und der überraschend guten Mono-Tonspur, die sogar Quincy Jones' Musik wunderbar herausbringt, ist die DVD trotz nur minimaler Zusatzmaterialien ein Fest für alle Freunde der Filme Sam Peckinpahs. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Getaway [HD DVD]'

Guter Film - recht magere DVD (28. September 2008)

Also, ich möchte hier weder am Mythos von McQueen, noch dem des Films oder dem des Regisseurs rütteln - und den Einfluss des Films auf spätere Actionthriller auch nicht unter den Teppich kehren. Trotzdem fällt es mir schwer, hier mehr als drei Sterne zu vergeben. Grund hierfür sind vor allem die vielen langatmigen und zähen Szenen, bei denen der Film nicht nur an Schwung, sondern auch Spannung und Atmosphäre verliert. Die in der Tat (vor allem für die Zeit) gelungenen Actionszenen und die gut gemachte Story können dies nicht ausgleichen. Hinzu kommt die magere Aufbereitung der DVD: den Ton gibt es nur in Mono (Deutsch/Englisch/Spanisch), das Bild ist gut, aber auch nur gut und das Bonusmaterial ist mit wenigen Zusatzinfos zum Film ebenso etwas dürftig. Das Bild vernünftig aufpoliert, einen DD5.1 Ton rein und eine gute Bonusausstattung und es gibt fünf Sterne, so leider nicht.

Not good enough (4. August 2007)

Gut besetzter und gespielter, atmosphärisch dichter, straff inszenierter Actionthriller, der jedoch einen Vergleich mit dem Roman nicht standhält -aus dem skrupellosen,psychopathischen Gangsterpärchen der Vorlage werden Sympathieträger, denen man die Daumen drückt. Vieles wird verharmlost, geglättet oder gar nicht erwähnt.

Nach dem gnadenlosen und brutalen "Straw Dogs" hat Peckinpah eigentlich nur noch Kompromisse gemacht - eigentlich wäre er der ideale Regisseur gewesen, um Thompsons düstere, bedrückende, grausame und völlig illusionslose Erzählung von zwei kranken Menschen auf der Flucht durch den Albtraum Amerika umzusetzen - herausgekommen ist ein bei aller Qualität ziemlich konventionelles Roadmovie, das, im Gegensatz zur Vorlage, den Mythos USA eher untermauert als ihn zu demontieren.

Immer noch sehenswerter Film in mauer DVD-Qualität (4. Juni 2007)

Die Story ist ja hinreichend bei den anderen Rezensionen zu lesen, daher nur soviel: Immer noch sehenswert, das Alter ist aber nicht wegzudiskutieren. Filmfans, die heutige Maßstäbe anlegen, werden sicher enttäuscht werden, es passiert stelllenweise eigentlich nicht viel.

Aber das liegt auch an der lieblosen Umsetzung auf DVD - und das ist mein eigentlicher Kritikpunkt: nicht nur die fast völlig fehlenden (und teilweise fehlerhaften) "Extras" sind ärgerlich, sondern auch die schlechte Bild- und Tonvorlage. Insbesondere das Bild ist teilweise stark verschmutzt (die weiter unten zitierten Brandlöcher sind allerdings Hinweise zum Filmwechsel), und es sieht für mich so aus, dass die Vorlage für die DVD eine schlechte Kinokopie war. Zudem sind Farbflächen sehr "fleckig", und die Kontraste sind teilweise sehr schlecht (Nachtszenen, Müllkippe). Und dann noch der ganze Film im Letterboxformat (zwar im korrekten Seitenverhältnis, aber so wird die Möglichkeit der DVD nicht genutzt). Fazit: interessanter Film (allein schon wegen Ali MacGraw ;-) ), aber schlechte DVD. Wirkliche Fans sollten sich besser die Neuauflage zulegen.

Das Orginal sehen mit McQueen!!! (10. März 2007)

Ich habe zuerst das Remake gesehen und nun gestern das Orginal.Was für ein Film.Der Gangsterfilm schlechthin.
Die Story ist klassisch, Streit im das Geld eines Bankraubs, dabei wie immer die schöne Frau an der Seite des Helden.Diesen Plott spielen die beiden Hauptdarsteller sehr glaubwürdig, haben sie doch nach diesem Film auch real geheiratet.
Für McQueen Fans ein muß, ebenso für alle Actionfans. Sicherlich muß man immer das alter solcher Filme bedenken, Spezialeffekte a la Schwarzenegger findet man hier nicht, aber damals ging es auch so.

the getaway (5. Januar 2007)

Doc McCoy ist ein Gangster, der schon einige Jahre im Gefängnis sitzt. Seine Hoffnung auf frühzeitige Entlassung wird zerschlagen, als der Ausschuss seinen Antrag ablehnt. McCoy ist sauer und niedergeschlagen. Seine Frau Carol kann nicht viel für ihn tun außer warten. Eigentlich wollte McCoy der Kriminalität den Rücken kehren. Aber angesichts dessen, dass er mit frühzeitiger Entlassung nicht rechnen kann, ändert er seine Meinung. Er bittet seine Frau den korrupten Politiker Beynon zu kontaktieren. Dieser kann tatsächlich die nötigen Hebel betätigen und McCoy kommt raus. Allerdings hat Beynon nicht ohne Grund die helfende Hand geliehen. Er verlangt von McCoy, dass er bei einem Raub in einer Bank dabei ist.

Doc der es lieber bevorzugt hätte den Überfall mit seinen eigenen Männern durchzuführen, muss diesmal mit zwei komplett Fremden zusammen arbeiten: Rudy Butler (Al Lettieri) und Frank Jackson (Bo Hopkins). Ein Überfall der eigentlich sehr gut geplant ist, geht aufgrund dieser beiden Hitzköpfe schief. Jackson erschießt einen Wachmann und wird kurze Zeit später von seinem Kollegen Rudy ebenfalls beseitigt. Die Gier hat Rudy gepackt und er will das Gangsterehepaar McCoy killen und die Beute für sich behalten. Aber Rudy zieht den kürzeren und Doc schießt schneller. Doc und Carol verschwinden im Glauben Rudy Butler sei tot. Doch eine Schusssichere Weste, die er trug, rettete ihm das Leben.

Als Doc sich mit Beynon erneut trifft um das Geld aufzuteilen, wird Doc klar, dass Beynon ihn benutzte um eine Veruntreuung zu decken. Als Doc erfährt, dass seine Frau Carol, um ihn aus dem Gefängnis rauszuholen, mit Beynon schlafen musste, weiß er nicht wo ihm der Kopf steht. Carol die das Gespräch der beiden heimlich verfolgt, erschießt angewidert Beynon .

Das Ehepaar hat sich nach dieser schockierenden Wahrheit nicht mehr viel zu sagen. Aber während Carol dies alles nur als Dienst für ihren Mann sieht, ist dieser tief verletzt. Doch das ist das kleinere Problem: Die beiden werden von Rudy Butler, der Polizei und den Anhängern aus Beynons' Gang gejagt.

Kritik:
Um es schon vorweg zu nehmen, das Original ist deutlich besser als das Remake mit Alec Baldwin und Kim Basinger. Aber ist das Original dadurch ein lupenreiner Film? Nun ja, Ich kann keine uneingeschränkte Empfehlung geben. Die Story ist auch für damalige Verhältnisse nicht der Hit, aber wen interessiert das schon. Getaway soll rasante Action bieten mit etwas Humor und zwischendurch auch mit einem gewissen Tiefgang. Überwiegend schafft das Getaway auch.

Die Schießerei im Hotel zählt sicherlich zu einer der Höhepunkten des Films. Der von mir gern gesehene Steve McQueen ist bestens aufgelegt und auch die Hauptdarstellerin Ali McGraw ist sehr elegant, cool und verletzlich. Zusammen sind sie die perfekte Mischung eines Gangsterehepaares (McQueen und McGraw lernten sich am Set von Getaway kennen und waren tatsächlich auch einige Jahre verheiratet).

Obwohl die im ersten Abschnitt genannte Rezeptur über lange Strecken funktioniert, gibt es auch einige Szenen, die ich nicht so attraktiv fand: Rudy Butler kidnappt das Ärztepaar Harold und Fran Clinton. Das hilflose Ehepaar hält nicht lange zusammen, denn Fran ist von dem Machogangster Butler angetan und geht mit ihm ein Verhältnis ein. Der im Stich gelassene Harold fühlt sich betrogen, übergangen, verletzt und begeht dann Selbstmord. Das Thema betrügen und verletzt sein war wohl eines der Themen was für Walter Hill (er schrieb das Drehbuch) relativ wichtig war. Denn auch Carol hat Doc betrogen, wenn auch aus anderen Motiven. Aber Doc geht anders damit um als der entführte Arzt. Um auf den Punkt zu kommen: Mich haben die Szenen mit Al Lettieri wenig interessiert, denn anstatt den von Al Lettieri gespielten Rudy Butler, hätte ich gern einen gnadenloseren, brutaleren Killer gesehen.

Auch über die restliche Cast kann ich nur ein ausreichendes Urteil geben. Einzig und allein sind es die beiden charismatischen Hauptdarsteller und auch der abschließende Showdown im Hotel, die der Story die nötige Würze verleihen.


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