Finding Forever

Verkaufsrang: 48123 (Musik)
Artist: Common
Audio CD
EAN: 6025173219398
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Geffen (Universal)
UPC: 602517321939
Preis: EUR 8,44

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Product Description

FINDING FOREVER

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Aus der Amazon.de Redaktion

Ähnlich wie Mos Def taucht auch Common immer häufiger in Filmen auf. Während seine Naive-Tongue-Partner schon etliche große Rollen wie in Per Anhalter durch die Galaxis besetzte, rückt ihm Common durch sein Engagement in Ridley Scotts American Gangster und The Night Watchman (mit Keanu Reeves und Forest Whitaker) nun näher. Die Karriere als Musiker aber lässt der Rapper aus Chicago im Gegensatz zum ebenfalls extrem reimgewandten Mos Def aber nicht schleifen. Im Gegenteil, mit Finding Forever ist dem als Lonnie Rashied Lynn geborenen Vorbild der Conscious-Rap-Szene ein hochwertiger Nachfolger zum formidablen Be gelungen. Wie immer arbeitet Common mit einer Vielzahl an Studiomusikern, um einen organischen Sound zu erreichen. Die Gästeliste bleibt für HipHop-Verhältnisse mit D’Angelo, Black Eyed Peas, DJ Premier und Lily Allen sehr übersichtlich. Aber da ist natürlich noch Super-Produzent Kanye West, der Finding Forever fast komplett im Studio begleitete. Da haben sich zwei gefunden. Der Kinderbücher schreibende Könner am Mikro und das Genie am Mischpult, die einen gemeinsamen Weg durch Soul, Jazz und Rap jenseits persönlicher Eitelkeiten finden. Die auf Samples aus Songs von Gil Scott-Heron, Stevie Wonder, Isley Brothers, George Duke oder Paul Simon aufgebauten Tracks mit hohem Textniveau bestechen durch eine unaufdringliche, coole Funkyness. Dem eigenen Anspruch, ein Album mit hoher Halbwertzeit einzuspielen, ist Common und Kanye West jedenfalls gelungen. --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen zu 'Finding Forever'

Finding a Masterpiece (26. September 2008)

Zwei Jahre nach ihrem ersten Geniestreich, erschufen Common und Kanye West 2007 mit "Finding Forever" ein Werk, das in meinen Augen das absolut großartige "Be" noch mal um ein Bisschen übertrifft. Das Konzept blieb ungefähr das selbe, nur etwas weiterentwickelt und verbessert, was man besonders daran merkt, dass Kanye noch mehr gesamplet hat, ohne dass man es eigentlich merkt, sondern traumhafte Instrumentals dabei herauskamen. Außer ihm produzierten noch will.i.am, J Dilla und Devo Springteen hier mit. Common's Stimme und Flow passen wieder einmal perfekt dazu und auch die Gäste um Lily Allen, Bilal, Dwele, D'Angelo und Lonnie Lynn fügen sich klasse ein.
Auch "Finding Forever" beginnt wie "Be" eher entspannt und zwar mit "Start The Show". Mittelschnelle Beats treffen auf eine lockere, frühlingshafte Melodie und auch ein paar eher elektrische Klänge, was die wohl größte Entwicklung zum Vorgänger ist. Common hier zuzuhören ist wieder einmal ein Traum, auch Kanye's Refrain, in dem er mit einer Art verzerrten Telefonstimme rappt und dabei von mystischen Frauengesängen begleitet wird, passt gut dazu. "The People" wäre von der etwas schnelleren Sorte, kommt durch seine Akustikinstrumente wie Cello und Klarinetten sowie den butterweichen Gesang von Detroit's Dwele aber auch sehr chillig daher und ist wieder mal so ein Song, der einfach nur Spaß macht. Über den Auftritt von England's Popsternchen Lily Allen war ich zunächst etwas überrascht, gleichzeitig auch sehr erfreut, denn ich mag sie wirklich gerne. Zusammen mit Common performt sie auf "Drivin' Me Wild", einem eher entspannten Lied, dass durch die abgefahrenen Hintergrundgeräusche und Common's hungrigen Flow jedoch sehr an Dynamik gewinnt, dazu von einem wunderschönen Hook Lilys vollendet wird. Nach all diesen Produktionen darf sich nun mal will.i.am mit "I Want You" versuchen. Sein Beat ist eher schlicht, versprüht das Feeling eines sommerlichen Lovesongs, was auch gut zur Message passt. Verfeinert wird das Ganze von immer mal wieder einsetzenden Synthies und will's Refrain mit seiner kratzigen Stimme. Wieder einmal großartig. Beim Beginn von "Southside" denkt man zunächst: "Was ist denn das für eine ruhige Nummer?", doch kaum ist man fertig damit, setzen auch schon gleich die krachenden E-Gitarrenriffs des Songs zum Einsatz, die diesen Gedanken sofort wieder verwerfen. Insgesamt eine Nummer, die ordentlich Abwechslung bringt und die Meister Common und Kanye in Bestform zeigt, allerdings sind mir ihre Lyrics etwas zu hochnäsig. Eine echte Bombe wird mit "The Game" gezündet. Der Beat ist einfach nur genial, klingt nach feinstem New Yorker Underground und geht einfach nur richtig gut ab, dazu kommen wahnsinns Scratches vom DJ-Gott höchstpersönlich: DJ Premier. Ein Routinier wie Common weiß natürlich wie er mit einer solchen Vorlage umgehen muss und spittet zuverlässig seine Reime. "U, Black Maybe" (feat. Bilal) und "So Far To Go" (feat. D'Angelo) zeigen uns wieder die entspannte, melodische und auch sehr soulige Seite von "Finding Forever", wissen wirklich zu gefallen und fügen sich gekonnt in das Gesamtbild ein. Auch "Break My Heart" geht in diese Richtung, ist allerdings als einziger Track vom Beat her etwas misslungen, wird jedoch von dem relaxten Refrain noch einmal aufgefangen und ist daher zweifelsohne hörbar. Passend zum nun immer näher rückenden Ende der Platte kommen mit "Misunderstood" und "Forever Begins" zwei echte Meisterwerke. Erstes ist eine eher bedrückende Nummer, die eine tolle dunkle Atmosphäre versprüht ohne düster oder böse zu wirken. Common rhymt passend dazu etwas ruhiger und einfach gut, Highlight des Liedes ist jedoch eindeutig der Hook von Bilal, der dazu den Welthit "Don't Let Me Be Misunderstood" von Nina Simone covert - einfach großartig! Der mit "Forever Begins" letzte Track ist schlicht und einfach gesagt Traumhaft und meiner Meinung nach auch das Beste, was "Finding Forever" zu bieten hat. Sein Instrumental das aus einer emotionalen Pianomelodie und ein paar Armeetrommeln besteht geht schon alleine unter die Haut, doch es wird durch Common, der hier wieder alles gibt, Feature Lonnie Lynn mit dem unbeschreiblichen Refrain und den Samples von Syreeta's "She's Leaving Home" zum absoluten Ohrenschmaus, von dem man eigentlich gar nicht genug bekommen kann. Ein perfektes Ende für ein perfektes Album.
"Finding Forever" ist für mich noch besser als "Be", da abwechslungsreicher und vielleicht auch etwas professioneller. Die Instrumentals erstrecken sich von gut bis göttlich, Common ist eh wieder eine Klasse für sich, die nur die wenigsten erreichen. Er und Kanye haben bewiesen, dass sie einfach gute Musik machen, die Herz und Seele erfrischt und begeistert und auch auf geistiger Ebene einiges bietet. Wollen wir hoffen, dass es mit G.O.O.D. Music so weitergeht.

Wer zum ersten mal in seinem Leben Hip Hop hört, sollte das hier hören (30. August 2008)

2007 hatte viele sehr gute Alben für Hip Hop Fans gebracht. Da wären Perlen wie "8 Diagrams", "Graduation" oder "American Gangster", um die Bekanntesten zu nennen. Eines der Besten, wenn nicht sogar das Beste ist "Finding Forever" von Common. Sein unglaublich hohes Niveau nach "Be" so zu halten finde ich wahnsinnig.

Alle die in ihrem iPod eine Tracklist voller Plies, Gucci Mane, Bow Wow oder deutschen Gangster Rap haben sollten hier aufhören zu lesen, denn sie könnten weder meine Begeisterung dafür, noch für das Album an sich verstehen.

Common ist einer der wenigen im Rapzirkus die weniger rappen, sondern mehr Geschichten erzählen. Und das so wunderbar flüssig und auf herrausragenden Beats von KanYe West, Will.I.Am oder J Dilla. Ich kann nur jeden empfehlen sich die wunderschönen Lyrics näher anzusehen.

An dieser Stelle müsste ich auf die besten und schlechtesten Tracks eingehen, was ich mir bei "Finding Forever" allerdings sparen kann. Ich würde mich selbst als sehr kritischen Hörer bezeichnen, aber bei dieser Platte finde ich keinen einzigen Titel weniger gut.

Ich kann nur jedem, der sich für US-amerikanischen Sprechgesang begeistert empfehlen sich diese Platte zu holen, denn wie ich der Name des KanYe West Labels ist das einfach nur g.o.o.d. music.

Besser als "Be", trotzdem nur Mittelmaß (28. März 2008)

Common war eigentlich immer eine feste Instanz für Qualität, was Conscious Rap anbelangte. Seine ersten beiden Alben, mit ihrem jazzigen und souligen Einfluss waren einfach genial und Meilensteine auf diesem Gebiet. Leider ist seit "Be" davon nur noch teilweise etwas in seinen Liedern zu finden.
"Be" startete mit dem gleichnamigen Titel vielversprechend, der Rest hörte sich dann leider wie ein Fremdkörper an: monoton, mittelmässig, einschschläfernd und nichtsagend.
"Finding Forever" klingt um einiges besser als "Be". Songs wie "The Game", "U,Black Maybe", "So far to go", "Misunderstood" knüpfen teilweise an die alten Klassiker an, erreichen sie aber nie wirkliche. Echte Kopfnicker, die einen irgendwie berühren, sind auf der Platte leider nicht zu finden.

Ein Album zum verlieben (16. November 2007)

Dieses Album hat mich sehr gefühlvoll beeinflusst.
Immer wenn ich die Lieder the people oder i want you oder eben forever begins höre bekomme ich eine Gänsehaut.

Common schafft es mit der Hilfe von Kanye West ein sehr souliges abwechslungsreiches Album zu bieten.

Dieses Album ist kein Fehlkauf sondern wirklich ein Muss für jeden Hip-Hop-Fan, der ein Stück Geschichte in seinem Sortiment finden will.

common at it's finest! (5. November 2007)

Finding forever heißt das Werk und Common begibt sich auf die Suche nach dem Ort, wo seine Musik ewig leben kann.

Marvin Gaye und Stevie Wonder sind Commons Helden der ewig guten Musik und so orientiert sich seine Platte weniger am oft gehörten PLastik-Rap einiger Hip-Hop-kollegen, sondern vielmehr an den Ursprüngen des RnB und Soul. Besagter Stevie Wonder wird genauso gesampelt wie die Souldiva vergangener Zeiten: Nina Simone. Und doch verheddert sich Common nicht in Reminiszensen an vergangene Zeiten, sondern schafft ein modernes Hip-Hopalbum, das auf dicken Old-School-Groove nicht verzichten muss.

Hauptverantwortlich dafür: Kanye West, der nicht nur Gesangsbeiträge leistet, sondern auch das Produktionssteuer fest in Händen hält. So sorgt er für eine äußerst ausgewogene Mischung aus programmierten Beats, mutierten Samples und handgemachter Akustik-Mucke. Und Common lässt es sich auch auf dieser Platte nicht nehmen, seine sozial- und politikkritischen Reime unters Volk zu bringen.

Finding Forever eignet sich als Soundtrack für die Fahrt ins Grüne genauso wie als smoothe Hintergundbeschallung für die Beach-Party – nicht zuletzt für alle, die Hip Hop bisher auf ihrer no-go-Liste hatten.

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