Verkaufsrang: 13305 (DVD)
Actor: Candela Peña
Actor: Micaela Nevárez
Actor: Mariana Cordero
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Fernando León de Aranoa
EAN: 4047179042482
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Indigo
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Indigo
Verlag: Indigo
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. September 2007
Spielzeit: 110
Studio: Indigo
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Candela Peña (Hauptdarsteller), Micaela Nevárez (Hauptdarsteller), Alfonso Vilallonga (Komponist), Manu Chao (Komponist)
Preis: EUR 17,45
Kundenrezensionen zu 'Princesas'
Auf der Suche nach dem eigenen Königreich. (9. September 2008)
Ihren Unterhalt bestreitet die dreißigjährige Caye mit Prostitution. Gemeinsam mit anderen einheimischen Prostituierten trifft man sich im Frisörladen und schimpft geflissentlich über die ausländische Konkurrenz, die jünger ist, besser aussieht und es auch noch billiger macht.In Cayes Wohnblock zieht die junge Frau Zulema aus der Dominikanischen Republik ein, die zu jener Konkurrenz gehört. Recht bald freunden sich die beiden Frauen an und teilen sich ihre Sorgen mit. Zulema hat zuhause einen Sohn und ist zudem ohne Einreisegenehmigung im Land. Cayes trifft sich jeden Sonntag mit ihrer Familie, ihrer Mutter und ihrem Bruder. Beide wissen nichts von Cayes Aktivitäten in Madrid.
Zulema wird von einem Mann brutal misshandelt. Er verspricht ihr Ausweispapiere, hält sie aber gezielt hin. Nach einem Arztbesuch möchte Zulema nach Hause zu ihrem Sohn. Cayes begleitet sie zum Flughafen.
Und immer klingelt das Handy, das die Kundschaft bringt. Die Protagonistinnen leben am Rande und doch mitten in der Gesellschaft. Diesen Spagat bewältigen sie mit Freundschaft und Kameradschaft und einer guten Portion Humor. Angenehme, aussagekräftige Dialoge, feine Details in den Handlungen und kleine Überraschungen des Lebens generieren das Ambiente diese Films.
Das Leben ist eines der Härtesten! (31. August 2008)
Caye (Candela Peña) arbeitet als Prostituierte in Madrid. In der Szene ist sie unter dem Namen Lima bekannt. Ihren Beruf verheimlicht sie geflissentlich vor ihrer Mutter Pilar (Mariana Cordero), ihrem Bruder und ihrer Schwägerin. Diese trifft sie nämlich jeden Sonntag.Im Friseursalon in der Nähe des Straßenstrichs beobachtet sie und ihre Freundinnen das Geschehen mit Argwohn. Die Konkurrenz aus Lateinamerika ist ärgerlich. Sie verdirbt die Preise.
Insgeheim träumt Caye von einem bürgerlichen Leben voll Glück und Ruhm. Heimlich wünscht sie eine Prinzessin zu sein.
Die Dominikanerin Zulema (Micaela Nevárez) ist illegal in Madrid. Wie Caye bessert sie sich ihr Geld im horizontalen Gewerbe auf. Allerdings gehört sie zur Billigfraktion der Latinas. Zulema hat einen Sohn in der Dominikanischen Republik zu versorgen. Zudem lebt sie in der direkten Nachbarschaft von Caye. Doch Zulema hat so ganz ohne Papiere ein Problem. Sie setzt auf die Hilfe eines hinterhältigen Beamten (Antonio Durán "Morris").
Eines Tages schnappt Zulema Caye den Freier, der Caye bestellt hatte, vor der Nase weg. Kann diese Konstellation zu einer Freundschaft führen? Die Antwortet lautet 'Ja'. Bald träumen beide Frauen gemeinsam von einer besseren Zukunft. Werden sie ihr persönliches Königreich erklimmen?
Ein emotionsgeladener Film. Der Schluss ist überraschend und doch konsequent. Wer Erotik erwartet wird enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil, dieser Aspekt wird bewusst vom Regisseur Fernando León de Aranoa in den Hintergrund gedrängt.
Die Filmmusik kommt übrigens von Manu Chao und heißt 'Me llaman Calle'. Der Song passt wie angegossen zu diesem Film.
Erstklassiger Film - ruhig und doch angenehm lebhaft (16. August 2007)
"Doch bald werden sie zu Komplizinnen, Prinzessinnen auf der Suche nach ihrem Königreich."Diese Aussage in der Rezension hört sich so kitschig an, dass man den Film am liebsten nicht kaufen würde. Doch der Film besticht durch seinen offenen Umgang mit der Situation der beiden Prostituierten, ohne kitschig oder effekthascherisch zu sein.
In dem Film wird die Arbeit als Prostituierte (weitgehend) derart dezent ausgeblendet, dass man es erst gar nicht merkt. Weniger der Akt, sondern das Leben der beiden Frauen, und nicht zuletzt die Musik von Manu Chao, beleben diesen Streifen. Tragik und Verzweiflung sowie Hoffnung, Dialog und Alltagssmalltalk stehen im Mittelpunkt und geben dem Film eine gewisse Ruhe, ohne den Film ermüdend oder langatmig wirken zu lassen.
Die Malegria, das untrennbar verbundene Lebensgefühl von Traurigkeit und Fröhlichkeit, wurde hier erstklassig umgesetzt.




